Streit an Bushaltestelle in Oberhausen: 28-Jähriger stirbt

Symbolfoto: © burntimes

Im nordrhein-westfälischen Oberhausen ist ein 28-jähriger Mann nach einer Auseinandersetzung mit drei Männern, am frühen Sonntagmorgen gegen 1.40 Uhr, an der Bushaltestelle „Im Lipperfeld“ gestorben. Die Polizei teilte mit, dass die Männer mit einem Bus der Linie 21 vom „Polonia Music Festival“ in der Turbinenhalle nach Hause fahren wollten. Kurz nachdem die Gruppe in den Bus eingestiegen war, kam es zu Streitigkeiten mit Personen, die sich bereits im Bus befanden, woraufhin der Busfahrer alle Beteiligten an der Haltestelle „Im Lipperfeld“ aus dem Bus warf.

Draußen an der Haltestelle ging die Auseinandersetzung offenbar weiter. Bei den bisher unbekannten Tätern handelte es sich um drei südländisch aussehende Tatverdächtige. Bei dem Streit wurde ein 28-Jähriger so schwer verletzt, dass er später im Krankenhaus verstarb. Eine weitere Person wurde schwer verletzt. Augenzeugenberichten zufolge haben die Täter noch mit Messern auf die bereits am Boden liegenden Opfer eingestochen. Worum es bei dem Streit ging ist noch unklar.

Ein mutmaßlicher Tatbeteiligter stellte sich am Sonntag der Polizei. Der 20-Jährige wurde festgenommen und nach zwei weiteren Tatbeteiligten wird noch gefahndet. Eine Mordkommission hat Ermittlungen eingeleitet.

Stundenlange Geiselnahme in Höxter: 46-Jähriger entführt Linienbus

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In Höxter hat ein 46-jähriger Mann am Freitagabend gegen 21.15 Uhr einen Linienbus und den Busfahrer entführt. Nach einer dreistündigen Verfolgungsjagd gelang es Spezialeinheiten der Polizei den psychisch kranken Mann auf einem Parkplatz der Bundesstraße 64 zu überwältigen und zu verhaften, während dieser eine Toilettenpause einlegte. Der 46-jährige Mann hatte den Bus in Höxter unter seine Gewalt gebracht. Zu der Zeit befand sich neben dem Busfahrer noch eine andere Person im Bus. Dem Fahrgast gelang es jedoch kurz darauf während eines kurzen Stopps den Bus zu verlassen. Daraufhin fuhr der 46-jährige Mann alleine mit dem Busfahrer weiter. Die Polizei versuchte telefonisch mit dem Entführer zu verhandeln. Das brachte keinen Erfolg. Bei der Festnahme gegen 0.50 Uhr wurde niemand verletzt. Die Polizisten entdeckten bei der anschließenden Durchsuchung des Busses mehrere Messer, die der Geiselnehmer mit sich führte.

Die Polizei teilte mit, dass der 46-Jährige bereits in der Vergangenheit psychisch auffällig gewesen sei und Alkohol sowie Drogen konsumierte. Das Motiv des Mannes ist unklar.

Schwerer Busunfall in Duisburg-Neumühl: Ein Toter und neun Verletzte

Symbolfoto: © burntimes

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Bei einem schweren Busunfall sind am Mittwochmorgen alle Insassen verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Der Busfahrer erlag am Mittwochmittag seinen schweren Verletzungen. Die Feuerwehr hatte am Mittwochmorgen einen Massenanfall von Verletzten ausgerufen (ManV). Ein Rettungshubschrauber wurde ebenfalls zur Unfallstelle alarmiert. Der Linienbus war um 9.30 Uhr frontal gegen einen Baum gefahren. Der Unfall ereignete sich in der Fiskusstraße auf Höhe des dortigen Friedhofs Stadtteil Neumühl. Der Bus streifte zunächst einen Baum, bevor dieser frontal gegen einen weiteren Straßenbaum prallte. Ein Autofahrer beobachtete den Unfall durch seinen Rückspiegel und setzte sofort einen Notruf ab. Anschließend befreite der Ersthelfer mit Hilfe von weiteren Passanten den Busfahrer aus der zerstörten Fahrerkabine.

Unklar ist noch, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Die Fiskusstraße war zwischen Bennostraße und Borussiastraße den ganzen Vormittag gesperrt. Die Polizei teilte mit, dass die Bergungsarbeiten noch mehrere Stunden andauern werden.

A24 bei Mölln: Erster Autopilot-Unfall in Deutschland

Symbolfoto: © burntimes

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Auf der Autobahn 24 bei Mölln, in Schleswig-Holstein, hat ein Tesla-Auto mit eingeschaltetem Autopilot einen Bus gerammt. Der Autofahrer gab bei der Polizei an, dass er mit seinem Tesla Model S, während er den Autopilot-Fahrassistenten eingeschaltet hatte, auf der Autobahn 24 in Höhe des Rastplatzes Gudow, mit einem Bus zusammengestoßen war. Das Fahrzeug kollidierte am Mittwochnachmittag mit einem dänischen Bus, nachdem dieser nach einem Überholvorgang auf die rechte Spur zurückkehrte. Der 50-jährige Tesla-Fahrer aus Brandenburg wurde bei dem Unfall leicht verletzt.

Der Hersteller Tesla teilte mit, dass mit dem Kunden Kontakt aufgenommen wurde und er angab, dass der Autopilot einwandfrei funktionierte und nicht Schuld am Unfall gewesen sei. In den vergangenen Wochen und Monaten kam es zu mehreren Unfällen mit Tesla-Autos. Im Mai kam in den USA ein Fahrer ums Leben, als er mit seinem Tesla und eingeschaltetem Autopilot unter einen LKW-Anhänger raste.

Das Autopilot-System kann Abstände einhalten und die Spur halten. Tesla erklärte dabei immer wieder, dass es sich lediglich um einen Assistenten handelt und der Autofahrer die Hände ständig am Lenkrad behalten muss. Der Autofahrer aus Brandenburg gab bei der Polizei an, dass er zum Unfallzeitpunkt beide Hände am Lenkrad hatte. Im September hatte Tesla eine neue Version des Autopiloten angekündigt. Die neue Technik soll stärker auf Radar, als wie bisher auf Kameras zurückgreifen.

Belgien: Frau sticht im Bus mit Machete auf Fahrgäste ein

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Die Behörden in Belgien teilten mit, dass sich am Montagnachmittag gegen 16.30 Uhr ein Vorfall in einem Bus in der Hauptstadt Belgien ereignete. Eine Frau griff während der Fahrt drei Menschen mit einer Machete an und stach auf sie ein. Als der Bus die Fahrt unterbrach, stieg die Frau aus und verletzte eine weitere Passantin an einem Einkaufszentrum.

Die Täterin reagierte nicht auf die Aufforderungen der Polizei, sodass die Polizisten Schüsse auf die Frau abgegeben haben. Die mutmaßliche Täterin und die drei Opfer wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Nach Angaben der Polizei handelt es sich nicht um eine politisch motivierte Tat, sondern um das Werk einer geistig verwirrten Frau.

Terroranschlag in Jerusalem: Bombe explodiert in Bus

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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In Jerusalem ist am Montag im Südosten der Stadt ein Bus explodiert. Die Behörden kamen schnell zu dem Ergebnis, dass es sich bei der Explosion um keinen technischen Defekt, sondern um einen Sprengsatz handelte, der im hinteren Teil des Busses explodierte. Mindestens 21 Menschen wurden verletzt. In dem Bus, in dem die Bombe explodierte befanden sich zu dem Zeitpunkt zwei Passagiere. Bei einem der Fahrgäste könnte es sich um einen palästinensischen Selbstmordattentöter gehandelt haben. Als Folge der Explosion wurden jedoch Fahrgäste eines anderen Busses verletzt. Der israelische Ministerpräsident kündigte an, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Der Ort der Explosion wurde weiträumig abgesperrt. Die meisten Verletzten erlitten eine Rauchgasvergiftung.

Schwerste Ausschreitungen bei Blockupy-Demo in Frankfurt: 350 Festnahmen

Symbolfoto: © Michael Hirschka | pixelio.de

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»Frankfurt befindet sich zur Stunde im Ausnahmezustand. Am Mittwoch demonstrieren in Frankfurt tausende Menschen gegen den Neubau der Europäischen Zentralbank (EZB), die am Vormittag ihre neue Zentrale im Osten der Stadt eröffnen wird. Die antikapitalistische Blockupy-Bewegung nimmt das zum Anlass für großangelegte Proteste. Bis 10 Uhr wurden bereits 350 Menschen verhaftet. 88 Polizisten wurden bisher verletzt. Zahlreiche Polizisten wurden mit Steinen beworfen, haben eine ätzende Flüssigkeit oder Reizgas abbekommen. Dutzende Streifenwagen und Stapel von Reifen wurden angezündet. Außerdem wurden Fensterscheiben beschmiert und eingeschmissen. Die Polizei hat 550 Aktivisten in der Frankfurter Innenstadt festgesetzt und eingekesselt. Sie hatten zuvor an verschiedenen Stellen der Stadt teils schwere Straftaten begangen. Die Polizei will die Personalien aufnehmen. Unter anderem wurden Fahrräder der Deutschen Bahn aufeinander geworfen und mit Brandbeschleuniger angezündet. Die Feuerwehr soll während der Löscharbeiten auch mehrfach angegriffen worden sein. Es befinden sich auch Wasserwerfer im Einsatz. Die Polizei erwartet bis zu 10.000 Demonstranten. Am Morgen sollen schon bis zu 15.000 Demonstranten in der Stadt unterwegs gewesen sein. im Franktfurter Ostend gab es am Mittwochvormittag kaum eine Straßenkreuzung an der keine Reifen, Mülltonnen oder Autos brannten.

Einige Demonstranten seilten sich am Mittwochvormittag vom Banken-Turm „Skyper“ ab, um dort Protest-Transparente aufzuhängen. Die Polizei konnte das nicht verhindern.

Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz von Rheinland-Pfalz sagte, dass es nicht sein kann, dass Polizisten einem so hohen Maß an Gewalt ausgesetzt werden. Er verurteilte die massive Gewalt bei dem Protest. Obwohl die Beamten auf einen schwierigen Einsatz vorbereitet waren sind sie überrascht von der Heftigkeit der Ausschreitungen. Ein Polizist sagte, dass die Gewalt in Frankfurt alle Erwartungen übersteigt.

Um kurz nach 11 Uhr traf der EZB-Chef Mario Draghi in der neuen Zentrale ein. Zu der Eröffnungsfeier mit einem kleinen Festakt wurden nur wenige Gäste eingeladen. Von bis zu 25 Teilnehmern war zuletzt die Rede. Gegen 11.30 Uhr eröffnete Draghi das neue Hochhaus. Die Demonstranten versuchen immer wieder das abgesperrte Gelände der EZB zu stürmen. Bisher konnten die Versuche jedes Mal von der Polizei, die dort mit einem Großaufgebot vor Ort ist, abgewendet werden.

Aufgrund der massiven Gewaltwelle der Blockupy-Demonstranten ist der gesamte Straßenbahnbetrieb in Frankfurt eingestellt worden. Auch einige U-Bahnlinien wie beispielsweise die Linie U5 verkehren nicht mehr. Die Buslinien 36, 38, 41 und 44 wurden ebenfalls eingestellt. Außerdem stellten vier Schulen im Frankfurter Osten ihren Schulbetrieb aufgrund der gewalttätigen Proteste ein. Die Schüler wurden am Vormittag wieder nach Hause geschickt. Außerdem stehen die Behörden in Kontakt mit weiteren Schulen. Die Entscheidung, ob die Kinder auf den Nachhauseweg geschickt werden, treffen die Schulleiter.

Es gibt in Frankfurt aber auch singende und tanzende Demonstranten, die keinerlei Gewaltbereitschaft an den Tag legen. Dass die Proteste in Frankfort solche brutalen Ausmaße annehmen, trifft in der Bevölkerung mehr und mehr auf Unverständnis.«