Unbekannte Betonklotzwerfer töten Deutsche auf dänischer Autobahn

Symbolfoto: © burntimes

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Unbekannte haben in Dänemark das Auto einer deutschen Familie mit schweren Betonklötzen beworfen. Der von einer Brücke geworfene Betonklotz traf die Frontscheibe des Autos einer Familie aus dem nordrhein-westfälischen Recklinghausen. Die zwei Betonklötze wogen 9,5 und 30 Kilogramm. Die 33-jährige Mutter kam dabei ums Leben. Ihr 36-jähriger Mann wurde schwer verletzt. Der fünfjährige Sohn erlitt leichte Verletzungen. Der Betonklotz wurde von einer Brücke auf der E20, zwischen den Anschlussstellen Blommenslyst und Vissenbjerg, geworfen. Die E20 ist die Hauptautobahn zwischen Schweden, Dänemark und Deutschland. Die dänische Polizei fahndet nach den Tätern. Einer der Betonklötze war ein spezieller Eckstein, der zum Bau von hohen Mauern verwendet wird. Die Polizei hat Bauunternehmen und Maurer aufgefordert ihre Lagerbestände zu überprüfen. Die Polizei geht aufgrund des Gewichtes der Steine davon aus, dass an der Tat mindestens ein Erwachsener beteiligt sein muss.

Schwerer Verkehrsunfall in Schweden: Alle Bandmitglieder von „Viola Beach“ sind tot

Symbolfoto: © burntimes.com

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In Schweden hat sich am Sonntag bei Södertälje ein tragischer Verkehrsunfall ereignet. Das Auto der britischen Indie Rockband „Viola Beach“ ist von einer Brücke 25 Meter tief in einen Fluss gestürzt. Alle Bandmitglieder kamen bei dem Unfall ums Leben. Familienmitglieder bestätigten inzwischen, dass es sich bei den Todesopfern um vier Mitglieder der Band „Viola Beach“ handelt, die gerade auf Tour war. Unter den Toten befindet sich auch der 32-jährige Manager der Band. Die weiteren Bandmitglieder wurden zwischen 1983 und 1996 geboren und waren somit noch sehr jung. Sie alle waren nach einem Auftritt am Samstagabend beim Festival „Where’s the Music“ in Schweden gemeinsam auf dem Weg zum Flughafen Stockholm-Arlanda, um in die Heimat zurückzufliegen. Dort hätte die Band am Sonntagabend einen Auftritt in Guildford gehabt. Augenzeugenberichten zufolge hatte das Auto eine Schranke und anschließend das Brückengeländer durchbrochen, als die Brücke gerade für Schiffe hochgeklappt war. Der Wagen fiel dann aus mehr als 25 Metern Höhe ins Wasser. Taucher bargen später die Leichen aus dem Fahrzeug. Wie es zu dem Unfall kommen konnte ist noch unklar. Die Sicherheitsvorkehrungen der Brücke waren intakt, hieß es am Sonntag.

Die Band wurde im Mai 2015 gegründet und stammte aus Warrington in Nordengland. Die erste Single hieß „Swings and Waterslides“. Es folgten weitere Singles und Auftritte auf Festivals, in Clubs und im Fernsehen.

A9 bei Schnaittach: LKW-Fahrer stürzt beim Urinieren von Autobahnbrücke

Symbolfoto: © burntimes

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Auf der Autobahn 9 bei Schnaittach (Bayern) ist ein 64 Jahre alter LKW-Fahrer beim Urinieren eine Autobahnbrücke hinabgestürzt. Er fiel 14 Meter in die Tiefe. Die Beamten fanden den Mann schließlich unter der Hienbergbrücke. Seine Verletzungen waren so schwer, dass er noch am Unfallort verstarb. Eine Polizeisprecherin sprach von einer tragischen Verkettung von Umständen. Offenbar stieg der Mann zum Urinieren aus dem Lastwagen aus und verlor den Halt auf der Brücke. Der LKW hielt auf der Brücke in Fahrtrichtung Berlin aufgrund einer Panne an. Während sein 60-jähriger Beifahrer den Pannendienst anrief, hatte der 64-jährige Fahrer den LKW zum Urinieren verlassen und war über das Brückengeländer der Osternoher Hangbrücke gestürzt. Die Polizei geht weder von einem Suizid noch von einer Fremdeinwirkung aus, sondern von einem tragischen Unfall.

Unfall in Argentinien: 42 Grenzschützer starben auf „Todesstraße“

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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In Argentinien hat ein geplatzter Reifen an einem Polizeibus 42 Menschen das Leben gekostet. Der Bus stürzte auf der sogenannten „Todesstraße“, der Nationalstrasse 24, insgesamt mehr als 20 Meter in die Tiefe. Der Bus war mit 60 Grenzschützern besetzt und kam in der Nacht zu Montag (Ortszeit) aus noch unklaren Gründen von der Brücke in der Provinz Salta ab. Von der Brücke aus stürzte der Bus in ein ausgetrocknetes Bachbett. Der Bus schlug mit den Reifen nach oben auf die Steine auf. Zehn Insassen wurden verletzt in Krankenhäuser gebracht. Vier von ihnen erlitten schwere Verletzungen. Der verunglückte Polizeibus war in einem Konvoi von drei Bussen unterwegs. Der Busfahrer verlor die Kontrolle, nachdem er gerade auf die Brücke gefahren war. Bei den meisten Opfern handelt es sich Behördenangaben zufolge um junge Männer.

Der Bürgermeister von Rosario de la Frontera sagte, dass die Straße, auf der sich das Unglück ereignete, für ihren schlechten Zustand bekannt sei. Einheimische bezeichnen die Straße als „Todesstraße“ und umfahren diese. Die Unfallstelle liegt in der Nähe von Rosario de la Frontara und rund 1.100 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Buenos Aires.

Drama nach Verkehrsunfall in Köln: Unfall-Fahrer stürzt sich von Brücke in den Tod

Symbolfoto: © burntimes

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Ein 39-Jähriger ist nach einem harmlosen Auffahrunfall von der Kölner Zoobrücke gesprungen. Er kam dabei ums Leben. Die Polizei rätselt was den Mann zu dieser Tat bewegt hat. Der 39-jährige Kölner war mit seinem VW auf den Seat eines 33-Jährigen aufgefahren. Der Unfall ereignete sich auf der Kölner Zoobrücke. Es entstand nur Blechschaden. Die Polizei teilte mit, dass an beiden Fahrzeugen nur geringe Schäden vorhanden waren. Der Unfallverursacher war nach dem Auffahrunfall aus dem Auto ausgestiegen und war nach einem kurzen Gespräch mit dem 33-Jährigen in die Tiefe gesprungen. Es ist noch völlig unklar, warum sich der Mann das Leben nahm. Der 39-Jährige konnte von dem Unfallgegner nicht mehr zurückgehalten werden.

Nachdem der 39-Jährige das Gespräch beendete, ging er mit dem Handy in der Hand weg. Der Unfallgegner ging davon aus, dass er telefonieren wollte. Es gab keinen Streit, bestätigte der 33-Jährige. Der 39-Jährige hinterlässt seinen 12-jährigen Sohn. Am Dienstagabend wurden die Ex-Frau und die Eltern des 39-Jährigen von Notfallseelsorgern und Polizisten über das Geschehen informiert. Die Polizei erhofft durch Aussagen der Angehörigen Hinweise zu bekommen, warum sich der Man nach dem kleinen Auffahrunfall das Leben nahm.