Blaufelden: Großbrand auf Bauernhof – 200 trächtige Mutterschweine verenden

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

Im baden-württembergischen Blaufelden hat sich in der Nacht zu Montag gegen 2 Uhr ein Großbrand auf dem landwirtschaftlichen Betrieb „Pfingsthöfe“ ereignet. Der Besitzer konnte 50, der rund 250 im brennenden Stall befindlichen Mutterschweine retten. Mindestens 200 trächtige Schweine kamen in den Flammen ums Leben. Das Feuer griff von dem Stall auf ein angebautes Strohlager über, in dem sich auch landwirtschaftliche Geräte und mehrere Arbeitsmaschinen befanden. Am Brandort waren die Feuerwehren aus Blaufelden, Schrozberg und Gerabronn mit 16 Fahrzeugen und etwa 100 Einsatzkräften im Einsatz. Die Feuerwehr aus Crailsheim unterstützte die Einsatzkräfte mit einem Atemschutzcontainer.

Die Nachlöscharbeiten dauerten bis Montagvormittag an. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 700.000 Euro beziffert. Die 200 trächtigen Schweine waren rund 200.000 Euro wert. Wegen der starken Rauchentwicklung war der Brandgeruch bis in das 22 Kilometer entfernte Ilshofen wahrnehmbar. Die Brandursache ist noch unklar. Ermittlungen wurden eingeleitet.

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Fahndung in Duisburg: 39-Jähriger soll seine eigene Mutter angezündet haben

Symbolfoto: © burntimes

Gegen 4.40 Uhr brannte in der Nacht zu Sonntag in der Straße „An der Poeling“ eine Einfamiliendoppelhaushälfte in Duisburg Alt-Walsum aus. Die Einsatzkräfte fanden im Haus die Leiche der 63 Jahre alten Eigentümerin. Die Obduktion hat am Montag bestätigt, dass die Frau nicht durch den Brand ums Leben gekommen ist. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. Nachdem der Vater des 39-jährigen Sohnes verstorben war, soll es Streit um das Erbe gegeben haben. Der Sohn und die Mutter hatten Rechtsanwälte eingeschaltet. Außerdem hatte der 39-Jährige seine Wohnung nur noch bis zum 1. Februar. Weiterhin ist der Mann vorbestraft und es wurde gegen ihn in der Vergangenheit unter anderem wegen Brandstiftung ermittelt.

Fahndungsfoto: Polizei Duisburg

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ist am Montag Haftbefehl wegen Totschlags und schwerer Brandstiftung gegen den 39-jährigen Eike E. erlassen worden. Der Mann steht im Verdacht seine Mutter getötet zu haben. Die Polizei fahndet mit Hilfe eines Fotos nach dem Duisburger. Der Tatverdächtige ist knapp 1,80 Meter groß, hat eine Glatze und trägt einen Kinnbart sowie auffällige Piercings im Gesicht. Hinweise zu seinem Aufenthaltsort nimmt jede Polizeidienststelle und das Polizeipräsidium Duisburg unter der Telefonnummer 0203/2800 entgegen.

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Brand in Bad Dürrenberg: Drei Tote nach Feuer im Plattenbau

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

In einem Hochhaus in Bad Dürrenberg im Saalekreis ist in der Nacht zu Mittwoch gegen 3.15 Uhr ein Feuer im vierten Obergeschoss ausgebrochen. Die Wohnung brannte komplett aus. Drei Bewohner kamen dabei ums Leben und 16 weitere wurden verletzt, darunter auch ein Kind. Nach Angaben des Rettungsdienstes handelt es sich bei den Verletzungen um Rauchgasvergiftungen. Während des Feuers mussten 81 Bewohner zum Teil über Drehleitern in Sicherheit gebracht werden. Eine Leiche wurde von der Feuerwehr in einer Wohnung gefunden und zwei weitere Leichen wurden auf dem Hausflur gefunden. Bei ihnen handelt es sich um einen 49- und 56-jährigen Mann. Die Toten sollen obduziert werden, teilte die Polizei mit. Alle Wohnungen rund um die Wohnung, in der das Feuer ausbrach sind durch den Brand unbewohnbar. Es wird nach Ersatzquartieren für die Betroffenen gesucht.

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Griechischer Botschafter wurde in Brasilien ermordet –– Polizist gesteht

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Tagelang wurde der 59-jährige griechische Botschafter Kyriakos Amiridis in Brasilien vermisst. Zuletzt wurde er am 26. Dezember gesehen. Die Polizei fand am Freitag die verkohlte Leiche des Mannes in einem ausgebrannten Auto in Nova Iguaçu, im Norden von Rio de Janeiro. Anschließend wurde die Ehefrau des Botschafters und ein Polizist verhaftet. Der Polizist hat die Tat gestanden. Die 59-jährige Witwe des Botschafters soll sich der Mittäterschaft schuldig gemacht haben. Möglicherweise hat sie für den Mord Geld bezahlt. Die Frau hatte ihren Ehemann vor vier Tagen als vermisst gemeldet, nachdem er nicht in die gemeinsame Ferienwohnung zurückkehrte.

Der Botschafter hatte das Amt erst Anfang 2016 übernommen. Zuvor arbeitete er von 2012 bis 2016 als Diplomat in Libyen. Die Nachrichtenagentur AFP berichtete von einem „Mord aus Leidenschaft“. In der Ferienwohnung der Witwe wurden auf einem Sofa Blutspuren entdeckt. Bei dem Auto handelt es sich um ein Fahrzeug, dass der griechische Botschafter in Rio de Janeiro gemietet hat. Er hatte dort Urlaub gemacht und wollte am 9. Januar aus dem Urlaub in die Hauptstadt Brasília zurückkehren. Die Obduktion der Leiche gestaltet sich als schwierig, weil der Körper völlig verkohlt ist. Die Botschaft in Brasília teilte mit, dass der 59-Jährige eine zehnjährige Tochter mit seiner Frau hat.

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Evakuierung von Ost-Aleppo ausgesetzt: Busse wurden in Brand gesetzt

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

Die Evakuierungen aus der umkämpften Stadt Aleppo wurden am Sonntag ausgesetzt. Nach Angriffen von Islamisten, die dem Terrornetzwerk Al-Kaida nahe stehen, wurden die Flüchtlings-Busse zerstört, mit denen die Menschen aus der Stadt herausgebracht werden sollten. Nun müssen tausende Zivilisten, darunter auch zahlreiche Frauen und Kinder, bei winterlichen Temperaturen weiterhin auf die Evakuierung warten. Menschenrechtler teilten mit, dass insgesamt sechs Busse zerstört wurden und nicht mehr fahrbereit sind. Die Rebellengebiete im Osten von Aleppo wurden in den letzten Wochen größtenteils von den Regierungstruppen zurückerobert.

Die humanitäre Lage ist verheerend. Es gibt keine ärztliche Hilfe mehr. Am Sonntagabend wurden Gespräche zur Fortsetzung der Evakuierung geführt. Konkrete Ergebnisse lagen jedoch noch nicht vor. Ost-Aleppo steht vor dem Fall. Die Vereinten Nationen (UN) warnen in diesem Zusammenhang vor einem gigantischen Friedhof. In Aleppo sind 100.000 Menschen auf einem Gebiet von nur noch fünf Quadratkilometern eingeschlossen.

In New York wird der UN-Sicherheitsrat im Laufe des Sonntagabends über einen neuen Resolutionsentwurf abstimmen. Dieser schreibt den Einsatz von UNO-Beobachtern bei der Evakuierung vor. Russland kündigte bereits an dagegen zu stimmen.

Am Samstag demonstrierten unter anderem in London und Berlin tausende Menschen gegen den Syrien-Krieg.

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Großbrand in Straubing (Bayern): Über 600 Jahre altes Rathaus wurde schwer beschädigt

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin  | pixelio.de

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

Ein Großbrand hat am Freitagnachmittag das über 600 Jahre alte Rathaus im bayerischen Straubing schwer beschädigt. Die Feuerwehr wurde am Freitagnachmittag gegen 15.45 Uhr alarmiert. Die Polizei teilte mit, dass die Flammen mehr als 15 Meter hoch aus dem Dachstuhl des Gebäudes schossen. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf befand sich der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort und versuchte ein Übergreifen auf weitere Gebäude zu verhindern. Die Löscharbeiten werden Feuerwehrangaben zufolge bis Samstagmorgen andauern. Im Inneren des Gebäudes loderten auch am Samstagabend noch Flammen. Die Bürger wurden von der Polizei aufgefordert Fenster und Türen geschlossen zu halten und die Innenstadt von Straubing zu meiden. Außerdem wurden die Anwohner gebeten den Weg für die nachrückenden Einsatzkräfte nicht zu versperren.

Die Brandursache war am späten Freitagabend noch unklar. An dem historischen Gebäude wurden Arbeiten im Dachstuhl ausgeführt. Der Weihnachtsmarkt in Straubing, der am Freitagnachmittag beginnen sollte, wurde geräumt. Die Feuerwehr wässerte wegen des starken Funkenflugs einige Verkaufsstände, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern.

Der historische Schaden ist hoch. Das Rathaus stammt in seinen ältesten Teilen aus dem 14. Jahrhundert und steht unter Denkmalschutz.

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Kassel-Calden: 19 Verletzte nach Brand in Flüchtlingsunterkunft

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Am Sonntagmittag gegen 13.15 Uhr brannten mehrere Wohncontainer in der Flüchtlingsunterkunft im hessischen Kassel-Calden. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot und 300 Feuerwehrleuten vor Ort und benötigte drei Stunden, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Die Rauchwolke war über eine größere Entfernung zu sehen. Mindestens 16 Menschen wurden verletzt, drei von ihnen in Krankenhäuser eingeliefert. Bei den Verletzten handelt es sich um Schutzsuchende, Sicherheitsleute und eine Feuerwehrfrau. Das Gebäude, in dem es brannte, war nach Angaben der Polizei komplett abgeschlossen, sodass ein fremdenfeindlicher Hintergrund ausgeschlossen werden kann. Es brannte von innen nach außen, bestätigte auch die Feuerwehr. Als das Feuer ausbrach war gerade Mittagszeit, sodass sich die meisten Schutzsuchenden zu der Zeit zum Essen versammelt hatten. Diesem Zufall ist es zu verdanken, dass nicht noch mehr Bewohner eine Rauchgasvergiftung erlitten. In der betroffenen Unterkunft in Kassel-Calden leben zur Zeit 380 Schutzsuchende. Die Unterkunft ist für bis zu 1.200 Bewohner ausgelegt.

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Bruchlandung einer Boeing 777 in Dubai: Passagiere überleben –– Feuerwehrmann stirbt

Symbolfoto: © Daniel Pittner   | pixelio.de

Symbolfoto: © Daniel Pittner | pixelio.de

Am Mittwoch hat ein Passagierflugzeug vom Typ Boeing 777, der Fluggesellschaft Emirates, eine Bruchlandung auf dem Flughafen in Dubai absolviert. Unmittelbar nach dem alle 300 Passagiere das Flugzeug verlassen hatten, gab es eine Explosion und der Flieger ging in Flammen auf. Flug EK521 kam aus dem indischen Thiruvananthapuram nach Dubai und landete dort am Mittwochmittag um 12.45 Uhr. Veröffentlichte Bilder und Videos ließen das Schlimmste befürchten. Augenzeugenberichten zufolge drang während der Landung dichter Rauch in die Kabine ein. Menschen schrien in Panik und das Flugzeug setzte hart auf. Die meisten der im Flugzeug befindlichen Passagiere kamen aus Indien. Es waren aber auch 24 Passagiere aus Großbritannien, sechs US-Bürger, zwei Deutsche und ein Schweizer an Bord der Boeing. Sie blieben unverletzt. Einige Insassen erlitten einen Schock und wurden in Krankenhäusern behandelt.

Der genaue Unfallhergang ist noch unklar. Das Passagierflugzeug kam in Dubai auf dem Bauch zum Stehen. Mindestens ein Triebwerk brannte. Ein Feuerwehrmann kam während der Löscharbeiten in den Flammen ums Leben. Die Zivilluftfahrtbehörde der Emirates hat Ermittlungen zur Unglücksursache eingeleitet. Im Funkverkehr wurden die Piloten auf das nicht ausgefahrene Fahrwerk hingewiesen. Daraufhin teilte der Pilot mit, dass die Maschine nicht landen sondern durchstarten wird. Das klappte nicht und ersten Ermittlungen zufolge ist das Flugzeug ohne das Fahrwerk auf der Landebahn aufgeschlagen. Dabei könnte sich eines der Triebwerke entzündet haben. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschten starke Winde.

Der Flughafen in Dubai war nach dem Unglück sechs Stunden lang gesperrt. Erst am Mittwochabend wurde der Betrieb wieder aufgenommen.

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Goslar: Polizei findet drei Tote im Landkreis Goslar

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Am Montagmorgen, gegen 7.30 Uhr, wurde von Mitarbeitern am Gelände der zwischen Oker und Harlingerode befindlichen Abfallentsorgungsanlage in Bad Harzburg ein männlicher Leichnam, über dessen Identität derzeit noch keine Angaben gemacht werden können, aufgefunden. Am Montag gegen 11.50 Uhr, wurde in einem Gebäude in der Ordensritterstraße in Goslar in einem Geschäft ein Brand gemeldet. Hier wurden die Leichen von zwei weiblichen Personen aufgefunden. Die Polizei Goslar hat dazu die Ermittlungen aufgenommen. Ob zwischen den beiden Fällen ein Zusammenhang besteht ist zur Zeit noch unklar und Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen. Die Beamten sind im Großeinsatz.

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Großeinsatz in München: U-Bahn-Station Odeonsplatz nach Brand evakuiert

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Am Dienstagabend gegen 18.50 Uhr ist es in der Innenstadt von München zu einem Großeinsatz gekommen. Kurz vor dem Bahnhof Odeonsplatz fingen zwei Gummipuffer an der Achse einer U-Bahn der Linie 3 plötzlich Feuer. Die Fahrgäste mussten den Zug verlassen und die betroffene U-Bahn-Station wurde evakuiert. Zusätzlich waren auch die Haltestellen an der Universität und die am Marienplatz gesperrt worden. Mehr als 40 Einsatzfahrzeuge und 90 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Das Feuer konnte bereits nach kurzer Zeit gelöscht werden. Im Tunnel kam es jedoch zu einer starken Rauchentwicklung. Wie die Bahn aus dem Tunnel herausgebracht werden kann, ist noch unklar. Weil die Lüftungsarbeiten andauerten, kam es am Dienstagabend im Münchener U-Bahn-Netz bis 21 Uhr zu Behinderungen. Während des Berufsverkehrs kam es aufgrund zahlreicher Straßensperrungen zu chaotischen Zuständen.

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