Familiendrama in Bonn: Mann tötete Frau, Kind und wurde von Polizisten erschossen

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Nach einem lauten Streit riefen Nachbarn am frühen Montagmorgen gegen 5.20 Uhr die Polizei. Die Einsatzkräfte eilten zu der Wohnung im Bonner Stadtteil Plittersdorf und kamen zunächst nicht hinein, weil die Tür geschlossen war und nicht geöffnet wurde. Die Beamten gelangten schließlich über den Balkon in das Innere der Wohnung zum Familienvater, der zuvor seine Familie getötet hat. Der 40-Jährige töte sein dreijähriges Kind und seine 39-jährige Frau. Er selbst starb nach Schüssen, die ein Polizist auf ihn abgab. Der Familienvater hatte sich in einem Zimmer verbarrikadiert. Die Polizei teilte mit, dass es in der Wohnung zu einer Konfrontationssituation gekommen sei. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

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Familiendrama in Bonn: 48-jährige Mutter und ihr elfjähriger Sohn wurden tot aufgefunden

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

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Am Sonntagnachmittag entdeckten Polizisten in einer Wohnung in Bonn-Duisdorf die leblosen Körper einer 48-jährigen Frau und ihres elfjährigen Sohnes. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der beiden feststellen. Eine Obduktion, die Aufschluss über die Todesursache geben soll, wurde eingeleitet. Nachdem Nachbarn die beiden tagelang nicht gesehen hatten, machten sie sich Sorgen und alarmierten am späten Sonntagnachmittag gegen 17.30 Uhr die Polizei. Nach Angaben der Polizei kamen beide gewaltsam zu Tode. Nachbarn und Anwohner wurden von herbeigeeilten Notfallseelsorgern betreut.

Eine Mordkommission hat Ermittlungen eingeleitet und fahndet bereits nach dem Tatverdächtigen. Der ehemalige Lebensgefährte der Frau und Vater des Kindes ist in das Visier der Ermittler geraten. Die Wohnung des 46-Jährigen wurde bereits in der Nacht zu Montag durch ein Spezialeinsatzkommando gestürmt und durchsucht. Der Mann konnte in der Wohnung nicht angetroffen werden. Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus.

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Tödliche Prügelei in Bonn: Ermittler verhaften weiteren möglichen Täter

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Im Fall des in Bonn getöteten 17-jährigen Niklas wurde ein weiterer möglicher mutmaßlicher Täter verhaftet. Gegen einen 21-Jährigen wurde am Montag Haftbefehl erlassen. Beamte der Mordkommission haben den Mann festgenommen. Derzeit sieht es Polizeiangaben zufolge alles nach einer gemeinschaftlich geplanten Tat aus. Bei dem Festgenommenen soll es sich um den Tatverdächtigen handeln, der am Tattag mit einer weißen Hose und einem weißen Pullover bekleidet gewesen sein soll (wir berichteten). Der 17-jährige Niklas P., der am Samstag, dem 7. Mai 2016 im Bereich der Rüngsdorfer Straße in Bonn-Bad Godesberg, nach einem Konzertbesuch, von mehreren Männern niedergeschlagen und lebensgefährlich verletzt worden war, erlag kurz nach der Tat seinen schweren Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der Junge am 7. Mai gegen 00.20 Uhr in Begleitung weiterer Jugendlicher auf dem Weg zum Bad Godesberger Bahnhof. In Höhe der Bushaltestelle „Rheinallee“ stießen sie auf eine Gruppe von junger Männer. Diese sollen den 17-Jährigen und seinen 18-jährigen Freund kurz angesprochen und körperlich attackiert haben. Der 20-jährige Haupttäter und der nun verhaftete 21-Jährige haben den 17-jährigen Niklas noch attackiert, als dieser bereits reglos am Boden lag.

Dem jetzt festgenommenen Mann kamen die Ermittler durch mehrere Zeugenaussagen auf die Schliche. An der Jacke des Tatverdächtigen wurden außerdem Blutspuren, die von Niklas stammen, ermittelt.

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Verdächtiger Rettungswagen-Konovi wurde auf der A3 bei Bonn gestoppt

Symbolfoto: © NicoLeHe  | pixelio.de

Symbolfoto: © NicoLeHe | pixelio.de

Die Polizei hat am Montag auf der Autobahn 3 in der Nähe von Bonn einen auffälligen Konvoi von acht ausrangierten Rettungswagen, die mit Hilfsgütern beladen waren, auf dem Rastplatz Logebachtal gestoppt. Während der Kontrolle gab es zunächst Widerstand. Dieses könnte aber auch an dem plötzlich hohen Medieninteresse auf dem Rastplatz gelegen haben. Die Beamten befürchteten, dass es sich um mutmaßliche Salafisten handeln könnte. Der Konvoi bestand insgesamt aus acht alten Rettungswagen, die zum Teil aus dem Ausland stammten. An Bord fanden die Beamten Hilfsgüter wie Babykleidung und Spielzeug. Die insgesamt 13 Männer teilten der Polizei mit, dass sie die Hilfsgüter in die Türkei bringen wollen, um diese dort an Hilfsorganisationen zu übergeben. Es gab keine strafrechtlichen Gründe, die sie an der Weiterfahrt hinderten. Die Fahrzeugkolonne konnte schließlich nach dreistündiger Untersuchung ihre Fahrt fortsetzen. Der „Kölner-Stadt-Anzeiger“ teilte mit, dass der Konvoi möglicherweise der Salafistenszene um den Hassprediger Pierre Vogel zuzuordnen sei. Einer der Männer soll ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Pierre Vogel“ getragen haben.

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Schüsse in Bonn: SEK schießt mehrfach auf 23-jährigen Flüchtling

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Ein Sondereinsatzkommando der Polizei hat am Samstagabend in Bonn-Endenich mehrfach auf einen Flüchtling geschossen und ihn schwer verletzt. Der 23-jährige stammt aus Guinea und hatte in einer Flüchtlingsunterkunft im Sankt-Paulus-Seniorenheim einen 27-jährigen Mitbewohner angegriffen und ihn mit einem Messer leicht verletzt. Nach der Tat verbarrikadierte sich der Mann im Obergeschoss des Gebäudes. Spezialkräfte verhandelten anschließend mit dem Flüchtling. Die Situation eskalierte, als der Mann aus dem Fenster sprang und die Flucht ergriff. Das Sondereinsatzkommando schoss mindestens sechs Mal auf den Mann, weil er offenbar noch immer ein Messer bei sich trug. Die Polizei machte zu den genauen Umständen keine weiteren Angaben. Der Flüchtling wurde mit schweren Verletzungen in einem Rettungswagen in die Uniklinik eingeliefert. Die Polizei war mit 50 Beamten vor Ort.

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