Terroranschlag in Kabul mitten im Berufsverkehr: Mindestens 80 Tote

Symbolfoto: © burntimes

In der afghanischen Hauptstadt Kabul hat sich im Diplomatenviertel, in der Nähe der deutschen Botschaft, ein Terroranschlag ereignet. Mindestens 80 Menschen kamen dabei ums Leben und 350 weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Die deutsche Botschaft wurde durch die Explosion stark beschädigt, Mitarbeiter der Einrichtung sind verletzt worden. Das Innenministerium vermutet einen Selbstmordanschlag. Die Nato verurteilte den Anschlag scharf. Der Anschlag zeigt die „barbarische Natur“ der Täter gegenüber Zivilisten, so die Nato.

Der afghanische Präsident Ghani sagte, dass die Terroristen selbst im Fastenmonat Ramadan, „dem Monat der Güte“ nicht vor Anschlägen zurückschrecken. Unklar ist noch, wem der Anschlag gegolten hat. Die Bombe könnte in einem schweren Tanklastwagen für Wasser und Abwasser deponiert gewesen sein. Einen Kilometer rund um den Tatort sind Fensterscheiben zersprungen und zahlreiche Autos wurden teils massiv beschädigt.

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Festnahme nach Anschlag auf BVB-Bus: Haftbefehl wurde erlassen

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Die Ermittler teilten am Freitag mit, dass der Täter, der für den Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund verantwortlich ist, gefasst wurde. Der 28-jährige Tatverdächtige wurde am Freitagmorgen in Baden-Württemberg, in der Nähe von Tübingen, von Spezialeinheiten der Polizei überwältigt und verhaftet. Inzwischen wurde auch Haftbefehl gegen den Mann erlassen. Der Deutsch-Russe handelte offenbar aus finanziellen Motiven. Er wollte möglichst viele Spieler von Borussia Dortmund töten oder verletzen, um einen Kurssturz der BVB-Aktie auszulösen. Der Täter hatte drei verschiedene Derivate gekauft und damit auf einen Kursverlust der BVB-Aktie gesetzt. Er hätte einen Millionengewinn erzielen können. Der Täter war zum Zeitpunkt des Anschlags im gleichen Hotel, wie die Mannschaft von Borussia Dortmund untergebracht. Dort hatte er bereits zwei Tage zuvor ein Zimmer im Dachgeschoss mit Blick auf den Anschlagsort bezogen. Bei dem Täter handelte es sich um einen gelernten Elektriker. Die Polizei traut ihm zu, die Bombe gebaut und ferngezündet zu haben.

Die Verantwortlichen des BVB bedankten sich bei den Behörden und begrüßten den Ermittlungserfolg.

Vor dem Champions-League-Viertelfinal-Spiel zwischen Monaco und Dortmund hatte sich ein Zwischenfall ereignet. Auf dem Weg zum Stadion explodierten kurz nach der Abfahrt des Mannschaftsbusses mindestens drei Sprengsätze am Mannschaftsbus von Borussia Dortmund. Die Explosionen ereigneten sich in Dortmund-Höchsten an der Ecke Wittbräucker Straße/Schirrmannweg. Der Dortmunder Innenverteidiger Marc Bartra wurde an der Hand verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Das Spiel wurde daraufhin abgesagt und um einen Tag verschoben.

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Afghanistan: USA werfen „Mutter aller Bomben“ auf IS-Stellung in Afghanistan ab

Symbolfoto: © burntimes.com

Die USA haben am Donnerstag ein Tunnelsystem, das von Terroristen des „Islamischen Staats“ verwendet wurde angegriffen. Die „GBU-43“ ist größte nicht-nukleare Bombe des amerikanischen Waffenarsenals und wurde auf die Terroristen in der ost-afghanischen Provinz Nangarhar abgeworfen. Das US-Militär bestätigte, dass das Ziel getroffen wurde. In der Gegend war am vergangenen Wochenende ein US-Soldat getötet worden. Die Bombe wiegt 10.000 Kilogramm, von denen 8.480 Kilogramm Sprengstoff sind, und kostet 14 Millionen Dollar. Die Bombe wurde für den Irak-Krieg entwickelt und nun erstmals eingesetzt. Die US-Streitkäfte sind zur Stunde dabei den Schaden zu beurteilen.

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Pakistan: Anschlag der IS-Terroristen fordert mindestens 43 Todesopfer

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Bei einem Angriff der Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) wurden in der südpakistanischen Provinz Baluchistan mindestens 43 Menschen getötet. Das Innenministerium teilte mit, dass die Anzahl der Opfer noch weiter steigen könnte, da zahlreiche Menschen schwer verletzt wurden. Insgesamt erlitten mehr als 100 Menschen Verletzungen. Der Sprengsatz explodierte am Samstag am Shah-Norani-Schrein – rund 150 Kilometer von der Stadt Hub entfernt. Rettungskräfte hatten zunächst Schwierigkeiten den Ort zu erreichen. Die Behörden baten Anwohner um Hilfe und entsandten 100 Soldaten der Armee.

Zum Zeitpunkt des Terroranschlags nahmen mehrere hundert Menschen an einer sogenannten Sufi-Zeremonie teil, als plötzlich eine Bombe explodierte. Die Schreine der Sufis werden regelmäßig von pakistanischen Taliban-Kämpfern angegriffen, die der Meinung sind, dass Musik und Tanz beim Gebet unislamisch sind. Für den Anschlag am Samstag übernahm die Terrormiliz IS in einer Stellungnahme die Verantwortung.

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Kölner Innenstadt: Polizisten entdeckten eine Bombe in Rucksack eines Linksautonomen

Symbolfoto: © burntimes

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Die Polizei stoppte am Donnerstagabend in der Kölner Innenstadt einen 27-jährigen Mann aus Dortmund. Im Rucksack des Mannes wurde eine selbstgebaute funktionstüchtige Rohrbombe gefunden. Diese sei zündfähig gewesen, bestätigte die Polizei. Der Mann fiel den Beamten aufgrund seines T-Shirts mit der Aufschrift „FCK CPS“ (Fuck Cops) auf. Weil der Mann sichtlich nervös war, wurde er sehr genau durchsucht. Dabei entdeckten die Beamten die Rohrbombe im Rucksack. Bei dem 27-jährigen Mann handelt es sich um einen Linksautonomen, der bereits 2011 durch politische Gewalt aufgefallen war.

Ein islamistischer Hintergrund kann ausgeschlossen werden. Warum der Mann die Rohrbombe mit sich führte ist noch unklar. Im Fall einer Explosion hätte für die Menschen im näheren Umfeld eine erhebliche Gefahr bestanden. Der Mann wurde zunächst festgenommen.

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Terroranschläge in Brüssel: Hauptverdächtiger wurde festgenommen

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Am Freitag wurde einer der Hauptverdächtigen der Anschläge in Brüssel und Paris im Brüsseler Stadtteil Anderlecht festgenommen. Mehrere belgische Medien bestätigten übereinstimmend, dass es sich bei dem verhafteten, um den 31-jährigen Belgier Mohammed Abrini handelt. Er ist der „Mann mit dem Hut“, der als dritter Attentäter gesucht wurde und am Tag des Anschlags am Brüsseler Flughafen zusammen mit den anderen beiden Attentätern auf dem Bildmaterial der Überwachungskameras auftauchte. Abrini war einer der meistgesuchten Männer Europas. Er trug am Tag des Attentats eine Bombe in den Brüsseler Flughafen Zaventem. Er hatte seine Bombe jedoch nicht gezündet und war stattdessen in Richtung Innenstadt geflüchtet. Der Festgenommene soll auch etwas mit den Anschlägen am 13. November in Paris zu tun haben, bei dem 130 Menschen ums Leben kamen.

Außerdem wurde am Freitag noch ein zweiter verdächtiger Mann festgenommen. Er wurde kurz vor dem Attentat gemeinsam mit Khalid El Bakraoui in der Brüsseler U-Bahn gesehen. Khalid El Bakraoui sprengte sich wenig später im Brüsseler Regierungsviertel in der U-Bahn in die Luft. Die Staatsanwaltschaft in Brüssel bestätigte mehrere Festnahmen im Zusammenhang mit den Terroranschlägen, ohne nähere Angaben zu machen.

Kurz nach den Terroranschlägen hatten die Behörden bereits einen Mann für den Verdächtigen „Mann mit dem Hut“ gehalten. Der Verdacht erwies sich jedoch als falsch und der Mann wurde wenig später wieder in die Freiheit entlassen.

Vier Tage, nachdem Saleh Abddeslam – der sich nach eigener Aussage am 13. November im Pariser Fußballstadion in die Luft sprengen wollte – während einer Razzia in Brüssel festgenommen wurde, ereigneten sich die Anschläge in Brüssel, bei denen 32 Menschen starben. Zu den Terroranschlägen in Paris und Brüssel bekannte sich die Terroristenmiliz „Islamsicher Staat“ (IS).

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Nach Terroranachlag in Pakistan mit 80 Toten: Taliban bekennen sich zu der Tat

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Am Ostersonntag hat sich in der pakistanischen Stadt Lahore ein Teroranschlag ereignet. Ein Selbstmordattentäter zündete in der Nähe eines Kinderspielplatzes eine Bombe. Dabei kamen 80 Menschen ums Leben, darunter 35 Kinder und 350 weitere wurden verletzt. Seit Montag steht fest, dass der 28-jährige Mohammed Yousaf Farid seine mit Sprengstoff, Kugellagern und Nägeln gespickte Selbstmordweste nahe dem Haupteingang des beliebten Parks in Lahore gezündet hat und damit möglichst viele Christen töten wollte. Die Terroristen einer Taliban-Splittergruppe bekannten sich zu dem blutigen Anschlag. Die Explosion war so stark, dass ein Neunjähriger, der sich zu dem Zeitpunkt auf einer Schaukel aufhielt, beide Beine verlor. Bei dem Attentäter soll es sich um einen islamischen Religionslehrer gehandelt haben. Der pakistanische Ministerpräsident hat angekündigt nach dem Terroranschlag mit Härte gegen Terroristen vorzugehen. Bei mehreren Razzien wurden am Sonntag bereits mehrere Verdächtige verhaftet. Der pakistanische Ministerpräsident Sharif sagte bereits am Sonntag, die für Montag vorgesehene Reise nach Großbritannien ab.

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Lahore/Pakistan: Über 60 Menschen starben bei Terroranschlag in der Nähe eines Spielplatzes

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Im Gulshan-i-Iqbal Park in der pakistanischen Stadt Lahore hat am Sonntag ein Selbstmordatentäter eine Bombe gezündet. Es kamen mehr als 60 Menschen ums Leben – darunter zahlreiche Frauen und Kinder – und 280 weitere erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Der Selbstmordattentäter sprengte sich am Rande des Parks, ganz in der Nähe eines Spielplatzes, in die Luft. Der Park wurde zu der Zeit von Christen – die dort unter anderem picknickten – gut besucht. Die christlichen Familien feierten Ostern. Augenzeugenberichten zufolge war die Explosion so stark, dass Menschen regelrecht zerfetzt worden sind. Der Anschlag hat sich gegen Christen gerichtet. Die radikal-islamischen Taliban-Kämpfer bekannten sich zu dem blutigen Anschlag am Ostersonntag.

Es ist der schwerste Anschlag seit Monaten in Pakistan. Die Opferzahl könnte noch einmal ansteigen, weil es viele Schwerverletzte zu beklagen gab, teilten die örtlichen Behörden mit. Lahore befindet sich in der Provinz Punjab und ist mit sieben Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Pakistans. Die Stadt liegt nur wenige Kilometer von der indischen Grenze entfernt.

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Pakistan: Anschlag auf Polio-Impfzentrum – 15 Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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In Pakistan sollten in dieser Woche 2,4 Millionen Kinder gegen die gefährliche Kinderlähmung geimpft werden. Nach einem Terroranschlag auf ein Impfzentrum in Quetta wurde die Kampagne am Mittwochmorgen landesweit gestoppt. Das bestätigte das pakistanische Gesundheitsministerium. Am Mittwochmorgen ereignete sich innerhalb eines Zentrums für Impfungen in Quetta eine schwere Explosion. Es explodierte Polizeiangaben zufolge eine mindestens sieben Kilogramm schwere Bombe. Insgesamt starben 15 Menschen, Kinder befinden sich nicht unter den Todesopfern. Unter den Toten befinden sich 13 Polizisten und zwei Zivilisten. 25 weitere Menschen wurden durch Bombensplitter verletzt, zwei von ihnen schwer. Die Impfkampagnen werden in Pakistan aus Angst vor Anschlägen stark überwacht, weil in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Krankenschwestern und Ärzte bei Anschlägen ums Leben kamen. Manche Menschen in Pakistan sind der Meinung, dass die Impfungen eine Verschwörung zur Sterilisierung von Muslimen sei.

In Pakistan begann erst vor zwei Tagen eine große Initiative zur Polio-Impfung von 2,4 Millionen Kindern, die unter fünf Jahre alt sind. Pakistan und Afghanistan sind die weltweit einzigen Länder, in denen Kinder immer noch an der gefährlichen Kinderlähmung erkranken.

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Istanbul: Explosion in der Nähe einer U-Bahn-Station – Verletzte

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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In der türkischen Hauptstadt Istanbul hat sich am Dienstag eine Explosion in der Nähe einer U-Bahn-Station ereignet. Der Bürgermeister und auch die Behörden sprachen am Dienstagabend von der Detonation einer selbstgebauten Rohrbombe. Die Explosion ereignete sich im europäischen Stadtteil Bayrampasa. Mehrere Menschen sollen Verletzungen erlitten haben. Die genaue Ursache der Explosion ist noch unklar. Fernsehsender in der Türkei zeigten Bilder von zahlreichen Rettungswagen und Menschen, die panisch über die Gleise liefen. Offiziellen Angaben zufolge wurden fünf Menschen verletzt. Die Rohrbombe soll auf einer Überführung – nahe einer Metrostation – explodiert sein. Türkische Medien schlossen auch nicht aus, dass ein Transformator explodiert sein könnte. Nach der Explosion wurde der U-Bahn-Verkehr eingestellt und die Straßen in der näheren Umgebung abgesperrt. Die Explosion ereignete sich mitten im Berufsverkehr.

Die Türkei ist nach mehreren Terroranschlägen in erhöhter Alarmbereitschaft. In den vergangenen Wochen und Monaten ereigneten sich mehrere Terroranschläge in der Türkei. Erst im Oktober hatte ein Attentat auf eine kurdische Friedenskundgebung in Ankara 100 Menschen in den Tod gerissen. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte sich zu dem Anschlag bekannt.

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