Lindau: Passagierschiff mit 60 Menschen an Bord havariert auf dem Bodensee

Symbolfoto: © burntimes.com

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Am Mittwochnachmittag führte ein Wassereintritt zur Havarie eines Passagierschiffes auf dem bayerischen Teil des Bodensees. Der Wassereintritt konnte gestoppt werden und das Schiff zu einer Werft geschleppt werden. Das betroffene Passagierschiff legte am Steg der Oskar-Groll-Anlage in östliche Seerichtung ab. Während der Fahrt kam es zu einer Grundberührung und in der Folge zu einem Wassereintritt in den Maschinenraum. Das Schiff konnte sich im Anschluss nicht mehr fortbewegen. Die 60 an Bord befindlichen Passagiere konnten innerhalb von 15 Minuten gerettet werden. Ein anderes Passagierschiff legte dazu längsseits an das verunfallte Schiff an, übernahm die Passagiere und brachte sie in den Hafen von Lindau. Die fünfköpfige Besatzung blieb hingegen an Bord des havarierten Schiffs um die Einsatzkräfte des Lindauer Polizeibootes „Hecht“, die Lindauer Feuerwehr sowie das Technische Hilfswerk und die alarmierten Wasserwachten zu unterstützen. Das Leck wurde mit einem Hydraulikstempel provisorisch verschlossen. Maschinen pumpten das Wasser aus dem Maschinenraum. Das Passagierschiff wurde mit Hilfe eines Spezialschiffs in eine Werft in der Nähe von Bregenz geschleppt. Verletzt wurde bei der Havarie niemand, bestätigte die Polizei.

Der entstandene Sachschaden wurde auf mindestens 100.000 Euro geschätzt. Eine Gewässerverunreinigung konnte ebenfalls abgewendet werden. Die Wasserschutzpolizei hat Ermittlungen zu dem Unfallgeschehen eingeleitet. Noch ist unklar, ob Niedrigwasser herrschte und dieses für die Havarie verantwortlich sein könnte.

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Bodensee: Sechs Badetote in nur 10 Tagen

Symbolfoto: © burntimes.com

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Im Bodensee sind in den letzten 10 Tagen sechs Menschen ertrunken. Auffällig hierbei ist, dass alle Personen über 70 Jahre alt waren. Die Wasserschutzpolizei in Konstanz bestätigte, dass für sechs Menschen der Badetrip im Bodensee tödlich endete. Die sechs Badeunfälle ereigneten sich alle im Bereich von Konstanz. Erst am Dienstag meldete eine Frau ihren 77-jährigen Ehemann beim Baden als vermisst. Die Frau gab an, dass sie ihren Mann in der Nähe von Langenargen aus den Augen verloren hatte. Ein Rettungshubschrauber entdeckte den Mann wenig später aus der Luft in zwei bis drei Metern Tiefe, teilte die Polizei mit. Für den 77-Jährigen Urlauber aus Rheinland-Pfalz kam jedoch jede Hilfe zu spät. Rettungssanitäter versuchten vergeblich den Mann wiederzubeleben.

In diesem Zusammenhang appelliert die Wasserschutzpolizei, von den geltenden Baderegeln zum Schutz Ihrer Gesundheit und Ihres Lebens besonders nachfolgend genannte Grundsätze zu beachten.

• Kühlen Sie sich, insbesondere bei Hitze, vor dem Baden ausreichend ab!
• Gehen Sie nie ohne Begleitung oder Beobachtung Schwimmen und Baden!
• Schwimmen Sie nie außer Sichtweite anderer Badegäste und entfernen Sie sich nicht aus der Ufernähe.
• Schwimmen Sie innerhalb der ausgewiesenen Badezonen.
• Springen Sie bei unbekannten Tiefenverhältnisse nicht ins Wasser.
• Schwimmen Sie innerhalb der ausgewiesenen Badezonen.

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