Insektizid: 1,3 Millionen verseuchte Eier in Niedersachsen und NRW zurückgerufen

Symbolfoto: © Timo Klostermeier | pixelio.de

Rund 1,3 Millionen Eier, die mit dem Insektizid Fipronil belastet sein sollen, sind nach Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gelangt. Das bestätigte der niedersächsische Landwirtschafts-minister am Dienstag. Die Eier sind bereits im Handelt und möglicherweise auch schon verkauft worden. Es handelt sich um Eier mit den niedersächsischen Chargenaufdrucken 1-NL 4128604 oder 1-NL 4286001 sowie den Mindest-haltbarkeitsdaten (MHD) 14.08.2017 und 16.08.2017. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnte ausdrücklich vor dem Verzehr der belasteten Eier von Kindern – Erwachsene haben hingegen keine gesundheitlichen Gefahren zu befürchten. Das nachgewiesene Insektizid Fipronil wird zur Bekämpfung von Flöhen, Läusen, Schaben, Zecken und Milben angewendet. Dieses Mittel hat in Lebensmitteln nichts zu suchen, teilte das BfR mit.

Share

Größter Datenklau aller Zeiten bei Yahoo: Mehr als eine Milliarde Konten sind betroffen

Symbolfoto: © Klicker | pixelio.de

Erst vor kurzem hatte Yahoo ein Datenleck eingeräumt. Am Mittwoch teilte der Konzern mit, dass er erneut Opfer eines Hackerangriffs geworden ist, der noch viel größere Ausmaße hat. Es handelt sich um eine Attacke, die zwar schon drei Jahre zurück liegt aber eine rissige Dimension hat. Von einer Milliarde Yahoo-Konten wurden Informationen abgegriffen, teilte der Konzern mit. Im August 2013 wurden Namen, E-Mail-Adressen, Telefon-nummern, Informationen zu Geburtstagen und Sicherheitsfragen zur Feststellung der User-Identität gestohlen. Eine interne Untersuchung ergab, dass keine Passwörter oder Bank- und Kreditkartendaten abgegriffen wurden.

Es handelt sich um den größten Datenleck aller Zeiten. Experten für Internetsicherheit vermuten, dass hinter dem Angriff eine ausländische Regierung stecken könnte, weil die Drahtzieher es offensichtlich auf ganz bestimmte Personen abgesehen hatten.

Share

Übergriffe auf Frauen in Köln: Polizeichef gerät in Erklärungsnot und steht unter Druck

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Der veröffentlichte Einsatzbericht der Silvesternacht in Köln setzt den Kölner Polizeipräsidenten Wolfgang Albers unter Druck. Die Rücktrittsfrage verfolgt ihn in diesen Tagen. Einem internen Bericht zufolge war die Kölner Polizei in der Silvesternacht nicht Herr der Lage. Der Kölner Polizeipräsident sprach hingegen zunächst davon, dass der Einsatz mustergültig verlaufen sei. Im Polizeibericht, der am Neujahrstag, veröffentlicht wurde, war von einer „entspannten“ Einsatzlage die Rede gewesen. Nun steht fest, dass Albers an einer geschönten Darstellung festhielt. Der Polizeipräsident hat inzwischen eingesehen, dass die Auskunft in der Pressemitteilung „falsch“ war. Er begründete das mit einem „Kommunikationsfehler“. Ein Bundespolizist schilderte die Ereignisse des Jahreswechsels aus seiner Sicht. Er sprach von einem kompletten Kontrollverlust der eingesetzten Sicherheitskräfte am Hauptbahnhof. Frauen seien weinend zu den Polizisten gekommen und haben ihnen mitgeteilt, dass sie bestohlen wurden oder sexuelle Übergriffe stattfanden. Es waren demBundespolizisten zufolge viel zu wenige Beamte eingesetzt worden, sodass die Polizisten schnell an die Leistungsgrenze stießen. Am 31. Dezember um 23.30 Uhr begann die Polizei mit der Räumung des Bahnhofsvorplatzes, weil männliche Personen mit Migrationshintergrund Flaschen und Feuerwerkskörper jeglicher Art wahllos in die Menschenmenge feuerten und warfen. Die Polizisten berichteten davon, dass die Migranten ihnen mit einer Respektlosigkeit begegnet sind, die sie in 29 Dienstjahren noch nicht erlebt haben, schrieb der Bundespolizist in seiner Stellungnahme. Bisher lehnte der Kölner Polizeipräsident einen Rücktritt ab.

Share