Bombenanschlag auf einen Nato-Konvoi in Afghanistan: Tote und Verletzte

Symbolfoto: © burntimes.com

In der afghanischen Hauptstadt Kabul hat sich am Mittwoch ein Selbstmordattentäter, in der Nähe der amerikanischen Botschaft, in die Luft gesprengt. Der Anschlag richtete sich gegen einen Nato-Konvoi. Mindestens acht Zivilisten kamen ums Leben und 25 weitere Menschen wurden verletzt, darunter drei US-Soldaten. Die Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) haben die Tat bereits für sich reklamiert. Die Terrorgruppe teilte mit, dass ein „Märtyrer“ des IS, sein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug gezündet hat. Afghanische Sicherheitsquellen berichteten, dass ein am Straßenrand befindlicher Sprengsatz explodierte.

Der Sprengsatz explodierte im morgendlichen Berufsverkehr, als der Nato-Konvoi mit Militärfahrzeugen vorbeifuhr. Zu dem Zeitpunkt waren tausende Menschen, um den beliebten Verkehrsknotenpunkt versammelt. Bilder zeigen, wie nach der Explosion zwei Panzerfahrzeuge ineinander verkeilt auf der Straße standen. Die Fahrzeuge wurden aber nur leicht beschädigt. Nach dem Anschlag fuhren die Fahrzeuge wieder zum Stützpunkt zurück. Die Soldaten nutzen die Militärfahrzeuge für Patrouillenfahrten in Kabul.

Unfall in Baustelle auf der A3: Vater lässt Sohn im Unfallauto sitzen

Symbolfoto: © burntimes

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Im Berufsverkehr auf der A3 ereignete sich am Mittwoch gegen 17.20 Uhr in einer Baustelle zwischen Bad Camberg und Limburg-Süd ein Auffahrunfall. Nachdem Unfall stieg der Fahrer des mittleren Fahrzeugs aus und erkundigte sich bei allen Unfallbeteiligten, ob es ihnen gut geht. Anschließend verließ der leicht verletzte Mann aus Diez telefonierend die Unfallstelle und lässt seinen zehn Jahre alten Sohn auf dem Rücksitz des Autos zurück. Noch bevor die Polizei an der Unfallstelle eintrifft, erreichte die Mutter des Jungen die Unfallstelle auf der Gegenfahrbahn und hielt mit ihrem Auto auf dem Seitenstreifen an. Anschließend lief sie im Berufsverkehr quer über alle Fahrspuren. Als sie das Auto erreichte, schnappte sie sich ihren Sohn, lief zurück zum Auto und verschwand ebenfalls wieder von der Unfallstelle. Auch der 19-Jährige ließ sich nicht mehr an der Unfallstelle sehen. Der Unfallverursacher war ein 19-jähriger Mann.

Die Polizei teilte mit, dass die Familie des Jungen inzwischen ausfindig gemacht worden ist. Zu den Beweggründen der Flucht wollte sich die Polizei zunächst nicht äußern. Der Sachschaden des Unfalls beläuft sich auf etwa 5.000 Euro.

Zugausfälle: Bahnchaos in Düsseldorf traf Berufsverkehr

Symbolfoto: © JP | pixelio.de

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»Der Bahnverkehr rund um den Hauptbahnhof in Düsseldorf ist am frühen Montagabend für eine Stunde komplett zum Erliegen gekommen. Aufgrund einer polizeilichen Suche wurde eine S-Bahn für eine Stunde vom Netz genommen. Die Bundespolizei suchte nach einer Person, die auf einem Fahrrad im Gleisbett gesichtet worden sein soll. Daraufhin wurde die S-Bahn-Linie 11 angehalten, die vom Hauptbahnhof in Richtung Flughafen unterwegs war, und vom Stromnetz genommen. Der Radfahrer wurde jedoch nicht gefunden. Anschließend sollte die Bahn wieder an den Strom geführt werden. Dabei kam es zu einer Überspannung in der Oberleitung. Tausende Pendler saßen am Montagabend in Düsseldorf fest. Eine Bahnsprecherin bestätigte, dass ab 17.42 Uhr für rund eine Stunde keine Züge mehr verkehrten. Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn eilte herbei und begutachtete den Schaden und sorgte dafür, dass nach einer Stunde wieder erste Züge den Düsseldorfer Hauptbahnhof in Richtung Köln, Krefeld und Neuss verließen. Der Fernverkehr wurde zeitweilig um Düsseldorf herumgeleitet. Gegen 20 Uhr gab es wieder grünes Licht für fast alle Züge. Lediglich das Gleis mit der gerissenen Oberleitung konnte noch nicht befahren werden. Es soll erst in der Nacht zu Dienstag repariert werden. Die teils erheblichen Verspätungen dauerten nach Angaben der Deutschen Bahn noch bis in die Abendstunden des Montags an. Pendler saßen nicht nur in Düsseldorf, sondern auch an umliegenden Bahnhöfen wie in Krefeld oder Mönchengladbach fest.

Für die Evakuierung der rund 150 Fahrgäste wurde der Düsseldorfer Hauptbahnhof komplett gesperrt. Nach einer Stunde konnten alle Reisenden von Feuerwehr und Polizei zurück zum Hauptbahnhof geleitet werden. Dabei wurde eine Frau im Rollstuhl von Rettungskräften 250 Meter weit bis zur Schlegelstraße getragen wurde.«