Berlin-Kreuzberg: Unbekannte wollten Obdachlosen im U-Bahnhof anzünden

Symbolfoto: © burntimes

Bis zu sechs Jugendliche haben in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag, morgens gegen zwei Uhr, in der U-Bahn-Station Schönleinstraße, versucht einen schlafenden 37-jährigen Wohnungslosen anzuzünden. Passanten griffen beherzt ein, sodass der Mann unverletzt blieb. Der offenbar alkoholisierte Mann schlief auf einer Bank, als er mit einem brennenden Gegenstand von den Jugendlichen angegriffen wurde. Die Kleidung des Wohnungslosen fing Feuer. Herbeigeeilte Helfer konnten die Flammen löschen. Der Fahrer einer U-Bahn bemerkte das Feuer ebenfalls und rannte mit einem Feuerlöscher zu Hilfe. Die wenigen Habseligkeiten des Wohnungslosen sind jedoch verbrannt. Die Polizei fahndet nach den fünf bis sechs Jugendlichen. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen versuchten Mordes eingeleitet.

Der U-Bahnhof Schönleitstraße befindet sich zwischen den Stadtteilen Kreuzberg und Neukölln. Der komplette Bahnhof wird videoüberwacht. Erst kürzlich hatte der Fall eines U-Bahn-Treters in Berlin deutschlandweit für Empörung gesorgt (wir berichteten).

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Mailand: Berlin-Attentäter Anis Amri wurde in Italien erschossen

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Der Attentäter von Berlin ist tot. Der 24-jährige Tunesier wurde in der Nacht zu Freitag von italienischen Polizisten in Mailand erschossen. Anis Amri ging am frühen Freitagmorgen gegen drei Uhr über den menschenleeren Piazza Primo Maggio, der sich vor dem Bahnhof befindet. Der Mann befand sich auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums. Er fiel den beiden Polizisten auf, die Streife fuhren und ihn daraufhin kontrollieren wollten. Sie stoppten Amri, der mit einem Rucksack unterwegs war. Sie fragten ihn nach seinen Papieren. Als Antwort zog der junge Mann sofort eine Pistole und gab Schüsse ab. Ein 36 Jahre alter Beamter wurde an der Schulter getroffen. Sein 29-jähriger Kollege zog seine Dienstwaffe und schoss auf den Angreifer. Anwohner, die Schüsse hörten, alarmierten die Polizei. Am Freitagvormittag teilte schließlich das Innenministerium in Rom mit, dass es sich bei dem Mann um den LKW-Attentäter Anis Amri handelt und er bei dem Schusswechsel ums Leben kam.

Amri reiste nicht direkt von Berlin nach Italien. Er soll über Frankreich mit dem Zug gefahren sein. Das ging aus den Bahntickets hervor, die der Mann bei sich führte. Amri kannte Italien. Er war dort 2011 als Bootsflüchtling angekommen. Kurz darauf wurde er wegen Brandstiftung und schweren Diebstahls zu vier Jahren Haft verurteilt, die er absaß. Deshalb hatten die Behörden in Italien auch seine digitalen Fingerabdrücke gespeichert. Unklar bleibt was der Attentäter in Mailand wollte und ob er am Bahnhof in der Nacht jemanden treffen wollte.

Anis Amri tötete am Montagnachmittag einen polnischen LKW-Fahrer und lenkte am Montagabend seinen Lastwagen in den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Elf Menschen starben.

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Berlin: Flüchtiger Amri saß am Steuer des LKW – Behörden hätten ihn fassen können

Symbolfoto: © burntimes

Die Großfahndung nach dem Tunesier Anis Amri läuft. Die Bundesanwaltschaft hat mit 100.000 Euro eine der höchsten Belohnungen aller Zeiten ausgesetzt. Die Spurenauswertung der Fahrerkabine ergab, dass es sich bei dem Täter um Anis Amri handelte. Seine Fingerabdrücke wurden dort gefunden. Ein Haftbefehl gegen ihn wurde am Donnerstag von der Bundesanwaltschaft erlassen. Die Ermittler haben Schwierigkeiten den Täter ausfindig zu machen und stehen vor mehreren Herausforderungen. Der erste Tatverdächtige wurde am Dienstagabend freigelassen – er war unschuldig. Kurz nach dem Anschlag wurde Anis Amri vor einer Berliner Moschee in Berlin-Moabit gefilmt.

Der flüchtige Anis Amri wurde aufgrund möglicher Anschlagspläne monatelang von der Berliner Polizei beobachtet. Er entwischte den Ermittlern immer wieder. Im September wurde die 24-Stunden-Observation schließlich beendet, weil nach Angaben der Berliner Staatsanwaltschaft „kein Anlass für eine weitere Verlängerung der Überwachung bestand“. Amri saß, bevor er 2015 illegal nach Deutschland kam, im sizilianischen Palermo schon vier Jahre im Gefängnis, weil er dort eine Schule angezündet hat. Bereits zu dem Zeitpunkt war klar, dass es sich bei ihm um einen radikalisierten Islamisten handelt. In Tunesien war der Berlin-Attentäter ebenfalls mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Sein Vater sagte, dass er während seiner Abwesenheit wegen schweres Raubes zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Seine Familie forderte ihn auf sich zu stellen.

Im August war er drei Tage lang in der Justizvollzugsanstalt Ravensburg inhaftiert. Es lag zu der Zeit kein strafrechtlicher Haftbefehl vor, jedoch eine Anordnung, die „Haft zur Sicherung der Abschiebung“ vorzunehmen. Am Montag, den 1. August wurde Anis Amri freigelassen, weil wichtige Papiere fehlten und eine Abschiebung ohne die fehlenden Papiere nicht möglich war, teilte das Justizministerium in Baden Württemberg mit.

Die Polizei fahndet öffentlich nach dem mutmaßlichen Täter. Anis AMRI ist 178 cm groß, wiegt circa 75 kg, hat schwarze Haare und braune Augen. Vorsicht: Er könnte gewalttätig und bewaffnet sein!

Bundesanwaltschaft und BKA bitten um Ihre Unterstützung: Wer kann Angaben zu gegenwärtigen oder früheren Aufenthaltsorten der Person machen?

Wenn Sie die gesuchte Person sehen, benachrichtigen Sie die Polizei. Bringen Sie sich selbst nicht in Gefahr, denn die Person könnte gewalttätig und bewaffnet sein!

Für Hinweise, die zur Ergreifung des Beschuldigten führen, ist eine Belohnung von bis zu 100.000 Euro ausgesetzt.

Hinweise bitte an das Bundeskriminalamt Tel.: 0800-0130110 (gebührenfrei), info@bka.de
oder an jede andere Polizeidienststelle.

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Anschlag in Berlin: Polizei fahndet nach Anis Amri

Symbolfoto: © burntimes

Am Mittwoch wurde der Tunesier Anis Amri zur Fahndung ausgeschrieben. Der 24-Jährige soll den Lastwagen in terroristischer Absicht in den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz gelenkt haben. An der Berliner Gedächtniskirche ist am Montagabend gegen 20 Uhr ein Lastwagen in den Weihnachtsmarkt gerast und legte dort 50 bis 80 Meter zurück. Dabei wurden zahlreiche Buden zerstört und rund 50 Menschen zum Teil schwer verletzt. Mindestens zwölf Menschen starben. Der eigentliche Fahrer des LKW wurde erschossen auf dem Beifahrersitz vorgefunden.

Der flüchtige Anis Amri wurde aufgrund möglicher Anschlagspläne monatelang von der Berliner Polizei beobachtet. Im August war er drei Tage lang in der Justizvollzugsanstalt Ravensburg inhaftiert. Es lag zu der Zeit kein strafrechtlicher Haftbefehl vor, jedoch eine Anordnung, die „Haft zur Sicherung der Abschiebung“ vorzunehmen. Am Montag, den 1. August wurde Anis Amri freigelassen, weil wichtige Papiere fehlten und eine Abschiebung ohne die fehlenden Papiere nicht möglich war, teilte das Justizministerium in Baden Württemberg mit.

Die Polizei fahndet öffentlich nach dem mutmaßlichen Täter. Anis AMRI ist 178 cm groß, wiegt circa 75 kg, hat schwarze Haare und braune Augen. Vorsicht: Er könnte gewalttätig und bewaffnet sein!

Bundesanwaltschaft und BKA bitten um Ihre Unterstützung: Wer kann Angaben zu gegenwärtigen oder früheren Aufenthaltsorten der Person machen?

Wenn Sie die gesuchte Person sehen, benachrichtigen Sie die Polizei. Bringen Sie sich selbst nicht in Gefahr, denn die Person könnte gewalttätig und bewaffnet sein!

Für Hinweise, die zur Ergreifung des Beschuldigten führen, ist eine Belohnung von bis zu 100.000 Euro ausgesetzt.

Hinweise bitte an das Bundeskriminalamt Tel.: 0800-0130110 (gebührenfrei), info@bka.de
oder an jede andere Polizeidienststelle.

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Anschlag in Berlin: Tatverdächtiger wurde freigelassen – Täter weiter auf der Flucht

Symbolfoto: © burntimes

An der Berliner Gedächtniskirche ist am Montagabend gegen 20 Uhr ein Lastwagen in den Weihnachtsmarkt gerast und legte dort 50 bis 80 Meter zurück. Dabei wurden zahlreiche Buden zerstört und rund 50 Menschen zum Teil schwer verletzt. Mindestens zwölf Menschen starben. Der LKW gehört einer polnischen Spedition mit Sitz in der Nähe von Stettin. Auf dem Beifahrersitz des LKW wurde eine Leiche entdeckt. Es handelt sich dabei um den ursprünglichen Fahrer aus Polen. Er hatte schwere Stahlkonstruktionen aus Italien nach Berlin gefahren. Aufgrund einer Verzögerung hatte er den LKW in Berlin geparkt. GPS-Daten zeigten, dass der LKW ab etwa 16 Uhr mehrfach gestartet wurde. Dabei könnte es sich um Versuche des mutmaßlichen Täters gehandelt haben. Am Dienstag sollte die Spedition die Stahlkonstruktionen ausliefern. Der Geschäftsführer der Spedition identifizierte ihn auf einem Foto als seinen Cousin. Der LKW-Fahrer wurde erschossen.

Am späten Montagabend wurde ein dringend Tatverdächtiger festgenommen. Bei ihm handelt es sich um einen 23-jährigen Pakistaner, der am 31. Dezember 2015 über Passau nach Deutschland gelangt war. Die Ermittler haben Zweifel, dass es sich bei ihm um den richtigen Mann handelt. Er wurde am Dienstagabend bereits vorläufig wieder freigelassen. Möglicherweise ist der wahre Täter noch auf der Flucht. Dieses Szenario ist nicht auszuschließen, teilte der Generalbundesanwalt auf einer Pressekonferenz am Dienstagnachmittag mit. Es wurden DNA-Spuren genommen, die nun mit denen im LKW abgeglichen wurden und offensichtlich nicht übereinstimmten. Der Bundesanwalt bestätigte am Dienstagabend, dass kein Haftbefehl gegen den Pakistaner erlassen worden ist.

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Berlin-Charlottenburg: LKW rast in Weihnachtsmarkt – mindestens neun Tote

Symbolfoto: © burntimes

An der Berliner Gedächtniskirche ist am Montagabend gegen 20 Uhr ein Lastwagen in den Weihnachtsmarkt gerast. Dabei wurden zahlreiche Buden zerstört und rund 50 Menschen zum Teil schwer verletzt. Einige Menschen mussten reanimiert werden. Mindestens neun Menschen starben. Augenzeugenberichten zufolge gab es einen Schuss. Das bestätigte die Polizei zunächst nicht. Der Bereich wurde von der Polizei abgesperrt und der LKW wird untersucht. Der Täter war zunächst flüchtig. Eine Person, die im Zusammenhang mit dem Anschlag stehen soll, wurde gegen 21.15 Uhr festgenommen. Der Beifahrer des LKW starb. Die am Breitscheidplatz vorbeiführende Straße ist während der Rettungsarbeiten voll gesperrt. Es handelte sich um einen größeren Lastwagen mit Anhänger. Die Polizei teilte mit, dass es sich vermutlich um einen Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt handelt. Der Lastwagen war offenbar gezielt zunächst über den Gehweg und anschließend in den Weihnachtsmarkt gefahren. Die Polizei hat soeben einen Krisenstab eingerichtet. Die Berliner Berufsfeuerwehr hat alle ihre Mitarbeiter mobilisiert und auch die freiwilligen Feuerwehren der Stadt sollen sich bereit halten. Der Generalbundesanwalt übernimmt die Ermittlungen.

Für Angehörige wurde eine Sammelstelle in der Budapester Straße eingerichtet.

Der Vorfall erinnert an den Anschlag in der südfranzösischen Stadt Nizza, bei dem am 14. Juli insgesamt 84 Menschen starben (wir berichteten).

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Berlin: U-Bahn-Treter wurde verhaftet

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Der Mann, der im Oktober eine 26-jährige Frau im U-Bahnhof Hermannstraße in Neukölln die Treppe heruntergetreten hat, wurde verhaftet. Der 27-Jährige wurde bundesweit mit Haftbefehl gesucht. Er hatte Ende Oktober einer ahnungslosen Frau unvermittelt in den Rücken getreten. Die 26-Jährige stürzte daraufhin die Treppe hinunter und brach sich einen Arm. Der Täter war Polizeiangaben zufolge mit einem Bus zum Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in den Berliner Stadtteil Charlottenburg gefahren. Bei der Ankunft des Busses wurde der 27-Jährige am Samstagnachmittag gegen 16.30 Uhr festgenommen. Er saß zu dem Zeitpunkt noch im Reisebus.

Warum der 27-Jährige die Frau die Treppe hinuntergetreten hat ist unklar und Bestandteil der Ermittlungen. Der Mann befand sich zum Tatzeitpunkt in einer Gruppe von mehreren Männern. Aus der Gruppe kümmerte sich niemand um die verletzte Frau. Andere Passanten eilten der Frau zur Hilfe. Der Fall hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt.

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Auswärtiges Amt bietet in der Türkei Verfolgten Asyl an

Symbolfoto: © Carl-Ernst Stahnke | pixelio.de

Symbolfoto: © Carl-Ernst Stahnke | pixelio.de

Zur Zeit vergeht keine Woche ohne das Menschen in der Türkei verhaftet werden, darunter auch Politiker und Journalisten. Aufgrund der zahlreichen Verhaftungen wachsen die Spannungen zwischen Berlin und Ankara. Das Auswärtige Amt in Berlin teilte mit, dass türkischen Oppositionellen, die in der Türkei verfolgt werden, Asyl angeboten wird. Dazu müssen Verfolgte einfach einen Asylantrag in Deutschland stellen. Die Türkei bezeichnete Deutschland unterdessen als „Zufluchtsort für Terroristen“. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach von „alarmierenden Signalen“ aus der Türkei. Der Außenminister der Türkei warf Deutschland vor „türkeifeindlich“ zu sein. Der Vorsitzende der prokurdischen Partei HDP sitzt zur Zeit in Untersuchungshaft und teilte von dort über seinen Anwalt mit, dass die Verhaftungen einem zivilen Staatsstreich gleich kämen.

Die türkische Regierung verwendet den Ausnahmezustand nach wie vor um kritische Medien zu schließen oder Angestellte zu verhaften. Vor gut einer Woche wurde der Chefredakteur, Murat Sabuncu, und 13 Angestellte der linksgerichteten Tageszeitung „Cumhuriyet“ festgenommen. Unter den Gesuchten befand sich auch der Vorstandsvorsitzende Akin Atalay, der sich zurzeit im Ausland aufhält. Ebenfalls im Ausland hält sich der ehemalige Chefredakteur Can Dündar auf. Dündar wurde im Mai in erster Instanz zu fünf Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt, weil er Dokumente über Waffenlieferungen des türkischen Geheim-dienstes an syrische Dschihadisten öffentlich gemacht hat. Er hält sich zur Zeit in Deutschland auf. Der türkische Präsident Erdoğan sagte, dass Dündar „einen hohen Preis bezahlen wird“. Dündar traf sich unterdessen mit Bundespräsident Joachim Gauck im Schloss Bellevue.

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Berlin: Syrer wurde unter Terrorismusverdacht verhaftet

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Das Landeskriminalamt teilte mit, dass ein 27-jähriger Syrer am Mittwochabend gegen 21.30 Uhr im Berliner Stadtteil Schöneberg unter Terrorverdacht festgenommen wurde. Die Wohnung des Mannes wurde anschließend durchsucht. Der Syrer wird verdächtigt sich einer Terrororganisation im Ausland angeschlossen zu haben. Der Festgenommene hielt sich seit 2015 in Deutschland auf. Die Bundesanwaltschaften Karlsruhe hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Die deutschen Behörden sind in erhöhter Alarmbereitschaft, weil sie islamitisch motivierte Anschläge befürchten.

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Wahl in Berlin: SPD stärkste Partei – keine Mehrheit für Schwarz-Rot

Symbolfoto: © Tim Reckmann  | pixelio.de

Symbolfoto: © Tim Reckmann | pixelio.de

In Berlin wurde am Sonntag die bisherige Regierungskoalition abgewählt. Die SPD blieb, trotz deutlicher Verluste, nach den Hochrechnungen mit 21,6 Prozent die stärkste Partei, gefolgt von der CDU mit 17,6 Prozent. Dahinter kommen die Linkspartei mit 15,6 Prozent, die Grünen mit 15,2 Prozent, gefolgt von der AfD, die den Hochrechnungen zufolge 14,1 Prozent der Wählerstimmen erhielt. Die Linkspartei konnte ihr Wahlergebnis im Vergleich zur Wahl 2011 (11,7 Prozent) deutlich verbessern und ist drittstärkste Partei in Berlin. Die FDP schaffte die Rückkehr ins Parlament mit 6,7 Prozent.

Die Wahlbeteiligung in Berlin lag um 16 Uhr bei 53,2 Prozent. Insgesamt war in den Wahllokalen viel Betrieb. Wahlbeobachter gehen von einer höheren Wahlbeteiligung als 2011 aus. Zuvor wurde bei der Briefwahl ein Rekordergebnis verzeichnet. 21 Prozent der Wahlberechtigten stellten dafür im Vorfeld einen Antrag.

In der Hauptstadt Berlin läuft nun alles auf ein Dreierbündnis und somit auf einen Regierungswechsel hinaus. Es wäre beispielsweise eine Rot-Rot-Grüne Regierung denkbar.

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