ICE bei Dortmund entgleist: Ermittler suchen nach Ursache – Bahnverkehr in NRW tagelang beeinträchtigt

Symbolfoto: © burntimes

Am Montagabend ist um 18.46 Uhr auf dem Dortmunder Hauptbahnhof ein ICE entgleist. Die zwei hinteren Waggons des Fernzugs waren aus noch ungeklärter Ursache, bei der Einfahrt auf Gleis 10, von den Schienen gesprungen, als der Zug gerade in den Dortmunder Hauptbahnhof einfuhr. Der vordere Zugteil war am Bahnsteig, als die hinteren Waggons entgleisten. Zwei der insgesamt 152 Reisenden wurden leicht verletzt. Am Montag um 21.30 Uhr wurden einige Bahnsteige des Hauptbahnhofs in Dortmund wieder freigegeben. Der ICE 945 war auf dem Weg nach Berlin. Nach dem Unfall werden viele Züge umgeleitet.

Ein Bahnsprecher sagte am Dienstagmorgen, dass Pendler und Reisende mit Umwegen, Schienenersatzverkehr und Verspätungen rechnen müssen. Die Einschränkungen werden tagelang andauern. Am Dienstagvormittag wurden die Ermittlungen an dem entgleisten ICE aufgenommen. Es wird geprüft, ob der ICE mit der korrekten Geschwindigkeit einfuhr, rechtzeitig bremste und ob die Weichen und Signale alle korrekt gestellt waren. Wenn die Ermittlungen an dem verunglückten Zug abgeschlossen sind, soll der ICE 945 im Laufe des Tages vor Ort repariert werden und anschließend wird der Zug in eine Werkstatt gebracht. Zwei Spezialkräne sind ebenfalls auf dem Weg, um den Zug wieder aufzurichten.

Anschließend wird der erhebliche Schaden an der Gleisanlage repariert. Der Dortmunder Hauptbahnhof ist deshalb nur eingeschränkt befahrbar. Besonders betroffen ist die Strecke von Dortmund nach Bochum.

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Busunfall am Zirler Berg in Tirol: Reisebus stürzt zehn Meter in die Tiefe

Symbolfoto: © burntimes

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In Österreich am Zirler Berg ist am Freitagabend um 18.20 Uhr ein deutscher Reisebus aus Augsburg zehn Meter in die Tiefe gestürzt. Das Rote Kreuz bestätigte, dass zwölf Menschen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert wurden. Der Reisebus war auf einer Bergstraße mit einem deutschen Auto zusammen-geprallt und anschließend eine Böschung hinabgestürzt. Die Deutschen in dem entgegenkommenden Auto wurden in ihrem Auto eingeklemmt, schwer verletzt und mussten von der Feuerwehr mit hydraulischem Gerät aus dem Fahrzeugwrack befreit werden.

Das Auto, das talwärts unterwegs war, geriet in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn, teilte die Polizei mit. Der Bus war auf dem Weg nach Italien. Nach dem Zusammenstoß rutschte der Reisebus nach hinten ab und touchierte dabei drei weitere Autos. Nach dem Unfall wurde der Zirler Berg voll gesperrt.

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Sankt-Peter-Ording: Tanklastzug mit Gas versinkt in der Nordsee

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin  | pixelio.de

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

Ein LKW-Fahrer wollte am Dienstagvormittag Gas an ein Restaurant in Sankt-Peter-Ording liefern. Der LKW war dort auf dem Weg zu den Pfahlbauten. Sein Lastwagen blieb jedoch im Sand stecken. Dann setzte die Flut ein. Der LKW versank teilweise in der Nordsee. Die Feuerwehr eilte umgehend zu dem Lastwagen und errichtete eine Ölsperre rund um das Fahrzeug. Durch die Ladung bestand zu keiner Zeit Gefahr, bestätigte ein Sprecher der Feuerwehr. Mehrere Bergungsversuche mussten aufgrund des steigenden Wasserspiegels und fehlender Ausrüstung schließlich abgebrochen werden. Am Nachmittag war ein weiterer Bergungsversuch mit Raupen und einem Bagger bei ablaufendem Wasser erfolgreich. Dazu wurde ein Spezial-Bergungsunternehmen beauftragt. Der Arbeitgeber teilte mit, dass der betroffene Fahrer immer sehr routiniert gewesen sei. Er belieferte die Pfahlbauten in Sankt-Peter-Ording schon jahrelang.

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Tonnenschwerer Bundeswehr-Lastwagen stürzt in Tirol 150 Meter in die Tiefe

Symbolfoto:  © Petra Dirscherl | pixelio.de

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© Petra Dirscherl | pixelio.de

»Im österreichischen Wattens in Tirol wurde auf dem Truppenübungsplatz eine internationale Übung durchgeführt. Von Deutschland nahmen Soldaten an der Übung teil. Im bergigen Gelände stürzte am Freitagnachmittag zwischen 16 und 16.20 Uhr ein sieben Tonnen schwerer Bundeswehr-Lastwagen vom Weg ab und mehr als 150 Meter in die Tiefe. Das Fahrzeug überschlug sich nach Angaben der Polizei mehrfach, bevor der LKW schließlich von einem Baum aufgehalten wurde. Nachkommende Soldaten beobachteten den Unfall nicht, sahen jedoch die Spuren im Schnee, die über den Wegesrand in den Abgrund führten.
Dabei erlitten zwei Soldaten Verletzungen. Einer der Soldaten erlitt leichte und der zweite Soldat mittelschwere Verletzungen. Beide Bundeswehrsoldaten wurden nach dem Unfall mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Im Mölstal wurde die internationale Übung unter dem Titel Mission „Edelweiß“ durchgeführt. Der Zweck der Übung sollte der Einsatz im alpinen Gelände sein. Bei dem verunglückten Fahrzeug handelte es sich um ein mit Ketten ausgerüstetes Spezialfahrzeug der Gebirgsjägerbrigade 23, die in Baden Reichenau, im südlichen Teil von Bayern, stationiert ist. Das verunglückte, tonnenschwere Spezialfahrzeug ist bei dem Unfall komplett zerstört worden. Da die Unglücksstelle nur schwer zu erreichen ist, ist noch unklar wann das Fahrzeug geborgen werden kann. Eine Kommission wurde beauftragt die Unglücksursache zu ermitteln und zu klären, wie es zu dem Unfall kommen konnte.«

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