Erneute Lawine in Nepal: 250 Vermisste

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Die Lage in Nepal ist nach wie vor lebensgefährlich. Am Dienstag hat sich im Ort Ghodatabela wieder eine Lawine gelöst und mehr als 250 Menschen unter sich begraben. Unter den Vermissten sollen sich viele Ausländer befinden. Der Gouverneur des betroffenen Rasuwa-Distrikts sagte, dass schlechtes Wetter und Regen die Rettungsmaßnahmen behindern. Am Mount Everest wurden mittlerweile alle Bergsteiger gerettet, die dort seit dem Erdbeben am Samstag festsaßen. Die Lawine hatte Teile des Basislagers zerstört. Mindestens 20 Bergsteiger kamen ums Leben, nachdem sich durch das Erdbeben Lawinen lösten. Es handelt sich um das schlimmste Unglück in der Bergsteiger-Geschichte am Mount Everest. Die Zahl der Todesopfer durch das schwere Erdbeben in Nepal ist inzwischen auf mehr als 5.000 angestiegen. Bis zum Dienstagabend wurden 5.057 Leichen geborgen. Die Regierung befürchtet, dass mehr als 10.000 Menschen ums Leben kamen. In Nepal wurde eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. Das Erdbeben der Stärke 7,9 auf der Richterskala ereignete sich am Samstag und sorgte in und rund um die Hauptstadt Kathmandu für den Ausfall des Mobilfunks, des Stroms und zu zerstörten Wasserkraftwerken. Das Epizentrum des Bebens lag etwa 80 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Kathmandu. Das Erdbeben droht sich zur größten Katastrophe auszubreiten, die Nepal je getroffen hat. Von dem Erdbeben sind acht Millionen Menschen unmittelbar betroffen. Mehr als 1,4 Millionen Menschen benötigen Lebensmittelhilfen. Das UN-Kinderhilfswerk Unicef machte in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass über eine Million Kinder unter der Naturkatastrophe leiden. Viele von ihnen sind unterernährt.

Nepals Regierung räumte am Dienstag ein, trotz mehrerer Warnungen vor einem bevorstehenden schweren Erdbeben nicht ausreichend vorbereitet gewesen zu sein. In der Hauptstadt Kathmandu ist der Strom ausgefallen und die Wasserversorgung zusammengebrochen. Hiervon sind 2,5 Millionen Menschen betroffen. Der Flughafen der Stadt ist aufgrund der vielen Hilfslieferungen überlastet, sodass nicht alle Flugzeuge landen konnten.

Erdbeben in Nepal: Die Hilfe kommt kaum durch

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Der Flughafen von Nepal ist vollkommen überlastet und viele Straßen versperrt. Die Hilfe aus aller Welt kommt nur sehr langsam und schwer in Bewegung. Besonders schlecht kommen die Retter zu den entlegenen Erdbebengebieten. Dort sind zum Teil nach wie vor noch keine Rettungs- und Hilfsaktionen angelaufen. Der Premierminister flog mit einem Hubschrauber über die vom Erdbeben betroffenen Gebiete und forderte die Rettungskräfte dazu auf, sofort kleine Hubschrauber mit Hilfsgütern in die abgelegenen Regionen zu entsenden. In den bergigen Gebieten ist der Transport von Gütern immer eine Herausforderung. In den Straßen befinden sich Risse, die so breit wie Arme sind. Viele Straßen und Zufahrtswege sind nach dem Erdbeben unpassierbar. Im Katastrophengebiet kam es am Montag immer wieder zu Nachbeben.

Die Rettungskräfte im Erdbebengebiet liefern sich bei der Suche nach Überlebenden einen Wettlauf gegen die Zeit. Am Abend wurde mitgeteilt, dass inzwischen mehr als 4.000 Leichen geborgen worden sind. Es wurden mindestens 6.800 Menschen verletzt. Die Krankenhäuser sind überlastet und verfügen teils über unzureichende Medikamente und Blutkonserven. Viele Menschen müssen auf der Straße behandelt werden. Die Regierung forderte die Menschen in Nepal am Montag auf Blut zu spenden. Am Montag wurden in Nepal massenhaft Leichen verbrannt, um Seuchen zu verhindern. In der Hauptstadt Kathmandu gab es auch am Montag nur ganz vereinzelt Strom und Benzin. Die Menschen haben große Angst und sind zum Teil traumatisiert von den schrecklichen Ereignissen. Das Leid der Betroffenen ist riesig – viele haben alles verloren. Das Erdbeben der Stärke 7,9 auf der Richterskala ereignete sich am Samstag und sorgte in und rund um die Hauptstadt Kathmandu für den Ausfall des Mobilfunks, des Stroms und zu zerstörten Wasserkraftwerken. Das Epizentrum des Bebens lag etwa 80 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Kathmandu. Das Erdbebengebiet ist mit 6,6 Millionen Einwohnern das am dichtesten besiedelte Gebiet in Nepal. Am Montag wurden 82 Menschen aus dem Basislager des Mount Everest ausgeflogen. Dort kamen nach dem Erdbeben in einer Lawine mindestens 19 Bergsteiger ums Leben.

Tausende Häuser wurden durch das schwere Erdbeben zerstört. Viele Häuser sind einsturzgefährdet und dürfen nicht mehr betreten werden. Es ist zum Teil nicht möglich Hilfspakete aus der Luft abzuwerfen. Die Menschen haben vor weiteren Einstürzen und Nachbeben Angst. Hunderttauende Menschen verbringen die Nächte momentan auf der Straße.
Im Erdbebengebiet sind am Montag 400 Tonnen Material eingetroffen. Ein Flugzeug mit Hilfsgütern der Luftwaffe musste aufgrund der Überlastung des Flughafens umkehren.

Erdbeben in Nepal: Verzweiflung und Angst –– humanitäre Katastrophe droht

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Die Nachbeben in Nepal erreichten Stärken von bis zu 6,7 auf der Richterskala und verschlimmern die Situation im Land immer weiter. Die Menschen haben große Angst und sind zum Teil traumatisiert von den schrecklichen Ereignissen. Das Leid der Betroffenen ist riesig – viele haben alles verloren. Mehr als 2.500 Menschen sind bei dem schweren Erdbeben ums Leben gekommen. Vor über 70 Jahren ereignete sich schon einmal ein Erdbeben der Stärke 8,0 in Nepal. Damals starben 10.000 Menschen. Heute leben jedoch in dem betroffenen Gebiet deutlich mehr Menschen als früher. Das Ausmaß der Katastrophe ist noch nicht abzuschätzen. Zu vielen abgelegenen Orten besteht keine Verbindung, weil die Straßen und Anfahrtwege zerstört sind. Ein Mann schilderte sein Leid und sagte, dass er seinen kleinen Sohn, seinen Vater und sein Haus bei dem Erdbeben verloren hat. Sein Kind und sein Vater wurden von den Trümmern erschlagen, sagte der sichtlich traumatisierte Mann. Der junge Mann sagte, dass die beiden keine Chance hatten, weil das alles extrem plötzlich kam.

Das Erdbeben der Stärke 7,9 auf der Richterskala sorgte in und rund um die Hauptstadt Kathmandu für den Ausfall des Mobilfunks, des Stroms und zu zerstörten Wasserkraftwerken. Den Helfern wird durch die zahlreichen schweren Nachbeben die Arbeit erschwert. Sie kommen nur zögerlich voran. Die Betroffenen benötigen dringend Medikamente, Blutkonserven, Wasser, Nahrung und Zelte. Tausende Menschen befinden sich zur Stunde draußen unter freiem Himmel, weil sie nicht in ihre Häuser zurückdürfen. Viele Häuser sind einsturzgefährdet. In einem großen Park im Zentrum von Nepal haben sich 10.000 Menschen versammelt. „Die Leute haben Angst, wirklich große Angst“, sagte ein Helfer vom Roten Kreuz. Im Land ist auch der Treibstoff ausgegangen. Außerdem müssen die Rettungshubschrauber bei schlechtem Wetter am Boden bleiben.

Rund um den Mount Everest werden dutzende Bergsteiger vermisst. Mindestens 19 Menschen wurden in den Tod gerissen. Nach dem Erdbeben haben sich auf dem Berg zahlreiche Lawinen gelöst. Mindestens 18 Menschen kamen nach nepalesischen Angaben im Basislager des Mount Everest ums Leben. Die Krankenhäuser in den betroffenen Gebieten sind überlastet und verfügen zum Teil über keine Medikamente mehr. Einige Krankenhäuser behandeln Patienten unter freiem Himmel. I.S.A.R. Germany (International Search and Rescue) ist für entsprechende Einsätze von der UN-Unterorganisation INSARAG zertifiziert und auf dem Weg zum Erdbeben-Gebiet. 52 Helfer aus neun Bundesländern fliegen mit einer Sondermaschine in die Katastrophenregion. Zum Team gehören Rettungshundeführer, Experten zur Ortung Verschütteter mit Spezialtechnik, Bergungsexperten sowie Ärzte, Pfleger und Sanitäter. Das Team hat acht Tonnen Ausrüstung mit dabei. Dazu zählt auch ein kompletter Behandlungsplatz, um verletzte Menschen intensiv medizinisch versorgen zu können. Am Morgen starteten Helfer und Ausrüstung zum Schulungszentrum für Rettungshunde „Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe des BRH Bundesverbandes Rettungshunde e.V. zum Flughafen Frankfurt/Main, teilte I.S.A.R. am Sonntag auf seiner Internetpräsenz mit.

Nepal ist ein Land in Südasien. Es handelt sich um ein äußerst armes Land. Die Infrastruktur und das Gesundheitssystem stoßen immer an Grenzen. Am internationalen Flughafen warten Touristen auf ihre Ausreise. Noch ist unklar, wann Flugzeuge beispielweise nach Deutschland oder Frankreich fliegen werden. Nepal teilte mit, dass sich zum Zeitpunkt des Erdbebens rund 300.000 Touristen im Land aufhielten. Ob sich auch Deutsche unter den Opfern befinden ist nach Angaben des Auswärtigen Amtes noch unklar.

Das soziale Netzwerk Facebook hat eine Seite online gestellt, auf der nachgesehen werden kann, ob sich Personen aus der Freundesliste in Nepal aufhalten (Hier).