Tödliches Bergunglück in den Alpen: Fünf Deutsche kamen ums Leben

Symbolfoto: © berggeist007 | pixelio.de

Bei einem schweren Bergunglück in den österreichischen Alpen sind fünf deutsche Bergsteiger ums Leben gekommen. Es handelte sich bei ihnen um eine Gruppe aus Bayern. Die Toten sind 34, 56, 65, 69 und 70 Jahre alt. Ein sechster 75-jähriger Bergsteiger überlebte das Unglück schwer verletzt und wurde in ein Krankenhaus nach Salzburg geflogen. Einer der Bergsteiger ist in rund 3.000 Metern Höhe auf blankem Eis ausgerutscht und hat die anderen rund 200 Meter mit in die Tiefe gerissen. Die Gruppe war dabei umzukehren, weil der Anstieg zu gefährlich war. Einer der Bergsteiger rutschte daraufhin auf dem Seil aus. Ein Bergführer, der ebenfalls in dem Gebiet unterwegs war, sah den Absturz und alarmierte die Rettungskräfte am Sonntagvormittag um 10 Uhr. Gegen 15.40 Uhr wurde die letzte Leiche ins Tal gebracht.

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Niedersachsen: Mindestens ein Toter bei Flugzeugabsturz im Weserbergland

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

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Im Weserbergland ist am Samstagnachmittag ein Kleinflugzeug abgestürzt. Ein Augenzeuge teilte der Polizei um 15.20 Uhr mit, dass zwei Flugzeuge in der Luft miteinander kollidiert seien und eines der Flugzeuge abstürzte. Die Einsatzkräfte am Boden konnten zunächst die Absturzstelle nicht ausfindig machen. Mit Hilfe eines Polizeihubschraubers wurde anschließend nach der abgestürzten Maschine in dem Waldgebiet „Süntel“ gesucht. Gegen 16 Uhr lokalisierte der Polizeihubschrauber mehrere Trümmerteile. Der herbeigeeilte Notarzt konnte nur noch den Tod des 67-jährigen Piloten feststellen. Die Polizei teilte mit, dass das Flugzeug möglicherweise mit einer zweiten Machine kollidiert sei.

Die Rettungskräfte fanden die Leiche in den Trümmern des abgestürzten Flugzeugs, bestätigte ein Sprecher der Polizei Hameln-Pyrmont. Bei dem Toten handelt es sich um den 67-jährigen Piloten der Maschine. Der Absturz ereignete sich am Bakeder Berg in der Nähe von Bad Münder. Der Einsatzleiter der Polizei sagte, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass eine zweite Maschine an dem Unglück beteiligt sei. Am Samstagabend nahm die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig ihre Arbeit auf. Das Absturzgebiet gehört zum Süntel, einem über 400 Meter hohen Berg. Das Kleinflugzeug, das auf dem Süntel aufschlug kommt nicht aus dem Weserbergland, sondern aus Schleswig-Holstein. Die genaue Absturzursache ist noch unklar.

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