Autobahn 38 bei Söhesten: Polizei befreit entführtes Mädchen aus Transporter

Symbolfoto: © burntimes

Am Mittwochnachmittag gegen 15.30 Uhr hatte ein 36-jähriger Mann ein zwölfjähriges Mädchen aus dem Leipziger Stadtteil Hartmannsdorf-Knautnaundorf am helllichten Tage entführt. Der 36-jährige Täter zerrte das Mädchen in einen gemieteten Transporter. Das Mädchen konnte gegen 18.30 Uhr einen kurzen Notruf per Handy aus dem Transporter absetzen. Anschließend wurde eine Großfahndung eingeleitet. Den Beamten gelang es kurz darauf den gemieteten Transporter auf der Autobahn 38 zu lokalisieren. Daraufhin rückte ein Sondereinsatzkommando sowie ein mobiles Einsatzkommando aus. Bei Söhesten in Sachsen-Anhalt wurde der Transporter von der Polizei schließlich gestoppt. Das Mädchen konnte unverletzt befreit werden und der Entführer wurde am Steuer festgenommen.

Am Donnerstagnachmittag wurde Haftbefehl gegen den 36-jährigen Täter erlassen, der am Mittwoch ein zwölfjähriges Mädchen in Leipzig entführte. Der Mann war bereits wegen Kinderpornografie vorbestraft, teilte die Polizei mit.

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Herten: Polizei erschießt bewaffneten Einbrecher

Symbolfoto: © burntimes

Am Sonntagabend gegen 19.10 Uhr hörte eine 72-jährige Rentnerin wie eine Scheibe in ihrer Erdgeschosswohnung in der Kurt-Schumacher-Straße in Herten eingeschlagen wurde. Daraufhin alarmierte sie die Polizei und flüchtete aus der Wohnung. Als die Polizisten die Wohnung betraten, zog der Einbrecher ein Messer und bedrohte damit die Beamten. Daraufhin gab einer der Polizisten aus seiner Dienstwaffe einen Schuss auf den Einbrecher ab. Anschließend alarmierten sie den Rettungsdienst. Für den Einbrecher kam jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch in der Wohnung, in die er eingebrochen war.

Ermittlungen wurden durch die Staatsanwaltschaft eingeleitet. Eine Obduktion soll Aufschluss darüber bringen, wo der Einbrecher getroffen wurde. Unklar ist noch, was für ein Messer der Einbrecher mit sich führte und wie schnell er sich bewegte. In diesem Zusammenhang wird geprüft, ob der Einsatz der Schusswaffe rechtens war. Die Identität des Einbrechers war am Montagvormittag noch unklar.

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Düren: Strafzettel erhalten – Männer verletzten elf Polizisten

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Am Samstagmittag gegen 12.40 Uhr wurden im nordrhein-westfälischen Düren elf Polizisten verletzt, einer von ihnen schwer. Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes hatte einen Strafzettel gegen ein dort parkendes Auto in der Scharnhorststraße verhängt. Plötzlich erschien der Fahrzeugführer mit seiner Familie. Sie beschwerten sich lautstark über den Strafzettel und bedrohten die Mitarbeiterin des Ordnungsamtes, die im Anschluss die Polizei alarmierte. Als die Beamten vor Ort eintrafen wurden sie sofort von der Gruppe angegriffen. Die aggressiven Täter setzten dabei Waffen wie ein Radkreuz gegen die Polizisten ein. Die Beamten alarmierten Verstärkung. Der Polizei gelang es schließlich zwei der Angreifer zu verhaften. Nach den weiteren tatbeteiligten Personen wird zur Stunde noch gefahndet. Weitere polizeiliche Ermittlungen wurden eingeleitet.

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Dortmund: Mindestens 100 Personen kreisten Polizei ein

Symbolfoto: © burntimes

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Wie erst am Montag bekannt wurde, sind am Samstag auf der Mallinckrodtstraße in der Dortmunder Nordstadt Polizisten von mindestens 100 Menschen eingekreist worden. Der Auslöser war Polizeiangaben zufolge ein Streit mit einem 24-Jährigen, der die Menschenmenge aufhetzte. Zuvor war am Samstag gegen 17.15 Uhr ein Polizeifahrzeug mit einem Trinkpäckchen beworfen worden. Zivilbeamte bekamen das mit und forderten den Werfer auf, sich auszuweisen. Anschließend bedrohte und beleidigte der 24-Jährige die Polizisten. Mehr als 100 weitere Personen bemerkten den Streit und stellten sich um die Polizisten herum.

Die Polizisten alarmierten daraufhin Verstärkung und schafften es den 24-Jährigen in den Polizeiwagen zu drängen. Daraufhin griff die 25-jährige Ehefrau ein und versuchte ihren Mann aus dem Streifenwagen zu befreien. Auch sie wurde vorübergehend festgenommen.

Als sich das Polizeifahrzeug in Bewegung setzte, warf ein Unbekannter aus der Personengruppe heraus eine Flasche auf das Fahrzeug. Dabei wurde der Streifenwagen leicht beschädigt. Ein weiterer Teil der Gruppe blockierte unterdessen die Abfahrt der Beamten, in dem sie die Mallinckrodtstraße blockierten.

Erst als die Verstärkung eintraf konnte die Situation deeskaliert werden. Die Menschenmenge flüchtete, als sie die mit Blaulicht und Martinshorn anfahrenden Streifenwagen sahen, in Richtung Nordmarkt.

Gegen den 24-Jährigen wurden nach einer Blutprobe Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und Widerstands gegen vollstreckungsbeamte ermittelt. Gegen seine Ehefrau wurden Ermittlungen wegen versuchter Gefangenenbefreiung eingeleitet.

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Vor laufender Kamera: Erneut schießen Polizisten einen Afroamerikaner nieder

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

Vor laufender Kamera haben zwei Polizisten einen Afroamerikaner erschossen. Ein im Internet veröffentlichtes Video löst zur Zeit große Proteste aus. Der Zwischenfall ereignete sich in der Stadt Baton Rouge im US-Bundesstaat Louisiana. Am Dienstagabend war dort ein Schwarzer vor einem Geschäft erschossen worden. Der 37-Jährige hatte dort CDs verkauft. Die Polizei berichtete später, dass ein anonymer Anrufer die Polizei alarmierte, weil er angeblich von dem CD-Verkäufer bedroht worden ist. Daraufhin rasten Beamte zu dem Supermarkt und stellten den 37-Jährigen. Ein von Augenzeugen aufgenommenes Video zeigt, dass einer der Polizisten den Verkäufer zu Boden ringt. Anschließend schießt einer der Beamten vier Mal auf ihn ein. Der Polizeichef von Baton Rouge teilte am Mittwoch mit, dass der Mann bewaffnet gewesen sei. Völlig unklar ist jedoch, was genau geschah. Der Vorfall wird inzwischen auch vom US-Justizministerium untersucht. Die beiden eingesetzten Beamten wurden vom Dienst zunächst freigestellt. Außerdem wurde eine interne Untersuchung eingeleitet. Die Polizei sagte dem US-Fernsehsender CNN, dass das im Internet veröffentlichte Video ausgewertet wird. In Baton Rouge versammelten sich am Mittwoch erneut hunderte Demonstranten, um gegen die Tötung des Afroamerikaners zu demonstrieren.

In den USA kam es in den vergangenen Monaten und Jahren immer wieder zu Polizeigewalt gegen Schwarze. Der bekannteste Vorfall geschah am 9. August 2014. Der 18-jährige Michael Brown wurde mit mehreren Schüssen von der Polizei getötet. Er war nicht bewaffnet. Die genauen Umstände der Schüsse sind bis heute unklar. Anschließend gab es monatelang Demonstrationen gegen die rassistische Polizeigewalt in den USA.

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München: Student wollte Joint im Polizeibus rauchen

Symbolfoto: © burntimes

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Ein 19-jähriger Student klopfte in der Nacht zu Dienstag bei einer Zivilstreife in München an die Scheibe, weil es ihm draußen offenbar zu kalt geworden war. Der Mann sah den Bus, in dem sich mehrere Beamte in zivil befanden. Er fragte die Zivilbeamten, ob er mit in den Bus kommen könnte, um zu rauchen, weil es ihm draußen zu kalt werde. Die Männer fragten „Rauchen?“. Anschließend zeigte der Student stolz seine selbstgedrehten Joints. Die Polizisten haben daraufhin die zwei selbstgedrehten Joints sichergestellt. In der Zeit der Anzeigenerstattung durfte er sich im Polizeibus kurz aufwärmen.

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Anschlag auf Polizei-Fahrzeug in der Türkei: Drei Tote und 45 Verletzte

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Die Türkei ist am Dienstag wieder von einem Bombenanschlag erschüttert worden. In der vorwiegend von Kurden bewohnten Stadt Diyarbakir, im Südosten des Landes, ist eine Autobombe während des Vorbeifahrens eines Polizeifahrzeugs zur Explosion gebracht worden. Der Anschlag richtete sich gegen den gepanzerten Transporter der Polizei. Drei Menschen wurden durch die Explosion getötet und 42 weitere zum Teil schwer verletzt. Die amtliche Nachrichtenagentur vermutete, dass die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK hinter dem Anschlag stecken könnte. Bisher bekannte sich noch niemand zu dem Attentat. In dem Polizeibus befanden sich sieben Gefangene, die zu einer medizinischen Untersuchung gebracht werden sollten. Die Gefangenen waren alle unter dem Verdacht PKK-Mitglied zu sein verhaftet. Unter den Verletzten befanden sich 12 Polizisten. Ob Polizisten ums Leben kamen ist noch unklar.
Die Kämpfer der PKK hatten zuletzt Ende März einen Anschlag in der betroffenen Stadt verübt, bei dem sieben Polizisten ums Leben kamen.

Der türkische Premier Erdogan hat erst kürzlich den Anhängern der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) damit gedroht, ihnen die türkische Staatsbürgerschaft abzuerkennen. Die Friedensgespräche zwischen der Regierung und der PKK brachten im Juli 2015 keinerlei Ergebnisse und wurden schließlich abgebrochen. Anschließend kam es nach einer zweijährigen Waffenruhe wieder zu blutigen Zwischenfällen auf Zivilisten sowie auf Militär und Polizei. Die Sicherheitskräfte in der Türkei sind seit dem Ende der Waffenruhe in erhöhter Alarmbereitschaft.

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Facebook-Party gerät in Weiden (Bayern) außer Kontrolle: Wohnhaus verwüstet

Symbolfoto: © burntimes

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Im bayerischen Weiden hat ein 15-Jähriger 50 Gäste zu einer Feier eingeladen. Es kamen jedoch 200 teils zerstörungswütige Gäste. Die Einladung, die der 15-Jährige auf Facebook „öffentlich“ veröffentlichte, erreichte deutlich mehr Menschen, als er es für möglich gehalten hätte. Die Party geriet im Verlauf des Abends komplett außer Kontrolle. Ein Teil der Besucher war zerstörungswütig und randalierte vom Keller bis hoch zum Dach. Teile der Wohnungseinrichtung wurden bei den Nachbarn im Garten oder auf der Straße wiedergefunden. Die Nachbarn wunderten sich am Donnerstagmorgen beim Blick aus dem Fenster darüber, dass Bücherregale, Kleiderschränke und diverses anderes Mobilar in ihren Vorgärten lag.

Wegen zwei Graffitis erstatteten die Nachbarn Anzeige. Das Entfernen der Graffitis wird sich alleine auf rund 600 Euro belaufen. Die Eltern des 15-Jährigen waren zum Zeitpunkt der Feier nicht Zuhause, sondern im Urlaub gewesen. Während der Party gingen bei der Polizei in Weiden mehrere Notrufe ein. Die Beamten rückten an und sahen, dass Schränke und Regale auf der Straße lagen. Anschließend wurde die Feier komplett beendet und alle Besucher nach Hause geschickt. Durch die Party ist ein Sachschaden in Höhe von mindestens 10.000 Euro entstanden. Mehrere Gegenstände wurden außerdem aus dem Haus gestohlen. Der Schaden der Diebstähle muss noch beziffert werden.

Die Polizei bittet darum, dass weitere Schäden in der näheren Umgebung – um das Haus in dem die Party stattfand – der Polizei Weiden gemeldet werden.

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Delmenhorst: 26-Jähriger verursacht auf der Flucht vor der Polizei einen tödlichen Unfall

Symbolfoto: © burntimes

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Am frühen Sonntagmorgen kostete die Flucht eines 26-jährigen Autofahrers, im niedersächsischen Delmenhorst, vor der Polizei ein Menschenleben. Ein Polizeifahrzeug wurde auf das Auto in der Weberstraße am frühen Sonntagmorgen gegen 2.35 Uhr aufmerksam. Die Beamten schalteten auf der Friedrich-Ebert-Allee das Blaulicht ein und gaben dem Fahrer des BMW ein Haltesignal. Daraufhin gab der Fahrer plötzlich Vollgas und raste davon. Der Fahrer lieferte sich eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei. Der 26-Jährige überfuhr mindestens vier Ampeln, die Rotlicht zeigten, ohne zu bremsen.

Der 26-jährige raste zeitweise mit 100 Stundenkilometern durch Delmenhorst. Auf der Stedinger Straße, in Höhe des des Kaufland-Marktes, verlor der Fahrer schließlich die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der BMW kam von der Straße ab und prallte seitlich gegen einen Baum. Ein 40-jähriger Mitfahrer, der auf der Rückbank saß, wurde bei dem Aufprall lebensgefährlich verletzt. Er war nach dem Aufprall nicht mehr ansprechbar und verstarb wenig später im Krankenhaus. Eine 32-jährige Mitfahrerin und der 26-jährige Fahrer wurden leicht verletzt.

Die Polizisten hatten den Unfall selbst nicht beobachtet, weil sich der Abstand zum Fluchtfahrzeug während der Verfolgung immer weiter vergrößerte. Als die Beamten schließlich an der Unfallstelle eintrafen war der 26-jährige gerade dabei zu Fuß zu flüchten. Die Beamten konnten ihn daran jedoch hindern und ihn stattdessen verhaften. An der Unfallstelle stellte sich heraus, dass der 26-jährige Fahrer des PKW stark betrunken gewesen ist. Ein Test hatte einen Atemalkoholwert von 2,0 Promille ergeben.

Außerdem wurde der Fahrer per Haftbefehl gesucht. Es handelte sich um einen internationalen Haftbefehl der bulgarischen Behörden, wegen Diebstahls. Der 26-Jährige befindet sich zur Zeit in Gewahrsam. Unklar ist noch in welcher Beziehung die drei Fahrzeugnassen zueinander stehen. Der Wohnort der drei Personen konnte bisher auch noch nicht zweifelsfrei ermittelt werden. Der 26-jährige Fahrer wird am Montag einem Haftrichter vorgeführt. Gegen ihn wird unter anderem wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

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Berlin: Geburtstagsparty gerät nach WhatsApp-Einladung komplett außer Kontrolle: 60 Polizisten im Einsatz

Symbolfoto: © Peter Bohot | pixelio.de

Symbolfoto: © Peter Bohot | pixelio.de

Am Freitagabend ist die Geburtstagsfeier eines 18-jährigen Berliners im Stadtteil Frohnau eskaliert. Er hatte zuvor über den Messenger WhatsApp zu seiner Geburtstagsfeier eingeladen. Der junge Mann rief schließlich die Polizei. Zu der Zeit befanden sich mehr als 120 Gäste im Elternhaus des 18-Jährigen in der Wahnfriedstraße. Die Beamten geleiteten schließlich gegen 22.30 Uhr die Partybesucher aus dem Haus und erklärten die Feier für beendet. Auf der Kreuzung an der Ortwinstraße – ganz in der Nähe des Hauses – befanden sich zu diesem Zeitpunkt weitere 130 Menschen. Es handelte sich bei ihnen um Bekannte und weniger Bekannte des 18-Jährigen. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an und war mit 60 Beamten im Einsatz. Zusätzlich wurde ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Dieser sicherte die Abreise der Partygäste aus der Luft ab. Auf dem Weg zu den umliegenden S-Bahn-Stationen bildeten sich immer wieder größere Gruppen. Einige Partygäste leisteten Widerstand, sodass die Polizisten Platzverweise gegen die Partygäste aussprachen. Es kam zu mehreren Sachbeschädigungen und Landfriedensbrüchen.

Am Samstag stand das Haus, in dem gestern noch gefeiert wurde offenbar leer. Der Vater des 18-Jährigen soll die Immobilie, in der die Feier ausgerichtet wurde, erst vor Kurzem erworben haben. Einige Glasscheiben sind während der Feier zu Bruch gegangen. Ein Teil der Jugendlichen, die in dem Haus randaliert haben, gehören zu einer polizeibekannten Gruppe aus Berlin.

Nach wie vor haben einige Jugendliche nicht verstanden, dass die sozialen Plattformen im Internet, aufgrund ihrer großen Reichweite, nicht die beste Möglichkeit sind Gäste zu einer privaten Feier einzuladen.

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