Schwangere Frau in Oberzeitldorn getötet: Polizei fahndet nach Ex-Freund

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

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Am Mittwochnachmittag gegen 14.30 Uhr wurde eine 45-jährige Frau von einem bislang unbekannten Täter mit einem gefährlichen Gegenstand attackiert. Der Vorfall ereignete sich im Kirchrother Ortsteil Oberzeitldorn Die Frau wurde von ihrem Ehemann aufgefunden, der sofort die Rettungsleitstelle informierte. Das Opfer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik gebracht, das ungeborene Kind konnte trotz sofort eingeleiteter intensivmedizinischer Maßnahmen nicht mehr gerettet werden. In den späten Abendstunden des Mittwoch erlag auch die Frau ihren schweren Verletzungen. Aus ermittlungstaktischen Gründen werden derzeit keine weiteren Details bekannt gegeben.

Der Tatverdacht richtete sich gegen eine Person aus dem sozialen Umfeld. Bei der Person handelt es sich um Hr. Holmer Franz-Xaver. Er ist unterwegs mit einem Pkw, DB, E 220, Bj. 2004, Farbe: grau, amtl. Kennzeichen: SR-HF 909. Die Polizei fahndet öffentlich nach Franz-Xaver Holmer. Holmer wurde am 5. Mai 1977 geboren, ist 1,83 Meter groß und hat blaue Augen und rotblondes Haar. Er spricht bayerischen Dialekt.
Die Staatsanwaltschaft Regensburg, Zweigstelle Straubing hat einen Haftbefehl gegen die Person beantragt. Dieser wurde durch das Amtsgericht Regensburg erlassen.

Das Opfer wurde mit zahlreichen Stich- und Schnittverletzungen vorgefunden. Derzeit findet eine Obduktion des Opfers statt, ein Ergebnis liegt noch nicht vor.

Hinweise nimmt die zuständige Kripo Straubing unter 09421/868-2217 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Schiffsunglück in Bayern: Flusskreuzfahrtschiff rammt Doppelbrücke – zwei Tote

Symbolfoto: © burntimes

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In der Nacht zu Sonntag hat sich um 1.30 Uhr in Bayern ein schweres Schiffsunglück ereignet. Die Kreuzfahrt von Erlangen nach Budapest hatte gerade begonnen, als das Schiff „Viking Freya“ auf dem Main-Donau-Kanal noch bei Erlangen eine Doppelbrücke rammte. Es handelte sich um eine Straßenbrücke und eine davor verlaufende Eisenbahnbrücke. Bei dem Zusammenprall riss das Führerhaus ab. Es hätte längst eingezogen sein müssen. Zwei Besatzungsmitglieder starben in den Trümmern. Die 181 Passagiere blieben unverletzt. Bei den Todesopfern handelt es sich um den 49-jährigen Schiffsführer und einen 33-jährigen Matrosen. Beide Männer stammten aus Ungarn und wurden im abgerissenen Führerhaus eingeklemmt und tödlich verletzt. Das Schiff streifte bereits in Erlangen eine andere Brücke. Insgesamt eilten in der Nacht 220 Einsatzkräfte zu dem verunglückten Flusskreuzfahrtschiff. Noch in der Nacht zu Sonntag bauten DLRG und Feuerwehr innerhalb von vier Stunden einen Rettungssteg, damit Cremitglieder und Passagiere das Schiff sicher verlassen konnten. Anschließend wurden sie in ein Gemeindezentrum gebracht und dort von Notfallseelsorgern betreut. Danach wurden die Passagiere in umliegenden Hotels untergebracht.

Zur Stunde ist noch völlig unklar, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Im Normalfall wird das Führerhaus vor einer Brücke herabgesenkt, sodass es bündig mit dem Deck ist. Selbst dann befinden sich lediglich 50 Zentimeter Platz bis zum Boden der Brücke. Der Schiffsverkehr auf dem Main-Donau-Kanal wurde nach dem Unglück für zunächst unbestimmte Zeit eingestellt. Unklar ist auch noch, wann das Schiff abgeschleppt werden soll. Die ebenfalls betroffene Eisenbahnbrücke soll dagegen nach einer Prüfung zeitnah wieder freigegeben werden.

München: 14-Jähriger saß am Steuer und verursachte schweren Verkehrsunfall

Symbolfoto: © burntimes

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Ein 14-Jähriger hat in München den Autoschlüssel des BMW seines Vaters geklaut und machte mit Freunden in der Nacht zu Donnerstag eine Spritztour. Zeugenaussagen zufolge ist der 14-Jährige im Stadtteil Neuperlach viel zu schnell unterwegs gewesen. Dabei verlor er auf dem Karl-Marx-Ring die Kontrolle über das Auto, rammte zunächst einen Lichtmast auf dem Mittelstreifen, kam dabei ins Schleudern und prallte anschließend frontal mit der Beifahrerseite gegen einem Baum. Dabei wurden alle vier Insassen verletzt, der 14-jährige Fahrer sowie ein 17-jähriger Beifahrer erlitten schwere Verletzungen und die 15- und 16-jährigen Begleiter auf dem Rücksitz wurden leicht verletzt. Der 17-jährige Beifahrer wurde im Fahrzeugwrack eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Er wurde in Begleitung eines Notarztes in den Schockraum einer Münchner Klinik eingeliefert.

Den entstandenen Sachschaden bezifferte die Polizei auf etwa 30.000 Euro.

Nürnberg: Fußgängerin wurde tödlich von Lastwagen erfasst – LKW fuhr zunächst weiter

Symbolfoto: © burntimes

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Am Dienstagvormittag kam eine 77-jährige Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall in der Nürnberger Nordstadt ums Leben. Die VPI Nürnberg bittet um Zeugenhinweise.

Nach vorliegenden Ermittlungsergebnissen überquerte die 77-Jährige gegen 10.45 Uhr die Welserstraße an der Kreuzung Äußere Bayreuther Straße in der Fußgängerfurt. Ein Sattelauflieger, der von der Welserstraße nach rechts in die Äußere Bayreuther Straße abbog, erfasste die Seniorin und überrollte sie. Möglicherweise hatte der 47-jährige Lkw-Fahrer den Sachverhalt zunächst nicht bemerkt. Erst auf Höhe eines Einkaufszentrums konnte er von Zeugen darauf aufmerksam gemacht werden.

Obwohl ein schnell eingetroffener Notarzt umgehend Reanimationsmaßnahmen durchführte, kam für die Frau jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch an der Unfallstelle.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg kam ein Sachverständiger an die Unfallstelle. Die VPI Nürnberg bittet Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, sich mit ihr unter der Telefonnummer 09 11 65 83 – 15 30 in Verbindung zu setzen. Insbesondere interessiert die Beamten die Ampelschaltung in der Fußgängerfurt während des Unfallgeschehens.

Unfall in der Kletterhalle in Berchtesgaden: Mann stürzt 16 Meter in die Tiefe

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

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Am Donnerstagmittag hat sich um 12.20 Uhr ein schwerer Unfall in der Kletterhalle in Berchtesgaden ereignet. Nach Angaben des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) stürzte ein Mann 16 Meter in die Tiefe. Der Unfall ereignete sich in der Watzmannstraße in Bischofswiesener Ortsteil Strub, nahe Berchtesgaden. Der schwer verletzte Mann erlag noch in der Kletterhalle seinen schweren Verletzungen. Die Besatzung des herbeigeeilten Rettungshubschraubers Christophorus 6 konnte dem Mann nicht mehr helfen. Es war der erste tödliche Kletterunfall, der sich in der 1992 eröffneten Kletterhalle in Strub ereignete. Die Polizei hat Ermittlungen zur Unglücksursache eingeleitet.

Ansbach: Der Attentäter soll vom IS eingeschleust worden sein

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

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Die Ermittlungen der Polizei in Ansbach haben ergeben, dass der Attentäter über einen Handy-Chat gesteuert wurde und über diesen Anweisungen von einem Unbekannten erhielt. Der bayerische Innenminister hatte bei der CSU-Klausurtagung die direkte Verbindung zu einem Hintermann bestätigt. Er sagte, dass es eine noch unbekannte Person gegeben hat, die aktiv Einfluss auf das Tatgeschehen hatte. Der 27-jährige Selbstmordattentäter ist offenbar bei den Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) angeworben und nach Deutschland geschleust worden. Zur Zeit ist noch unklar, wer genau die Kontaktperson ist und wo sich diese aufhält.

Die Kommunikation endete erst unmittelbar vor dem Anschlag. Bei dem Bombenanschlag sind 15 Menschen zum teil schwer verletzt worden. Die Ermittler wollen nun klären, ob der Chat-Kontakt schon vor der Einreise des Attentäters nach Deutschland bestand. Der 27-jährige Syrer wurde von Bulgarien aus nach Deutschland geschleust. Auffällig ist auch, dass bei dem Attentäter eine größere Summe Bargeld gefunden wurde. Die Höhe des gefundenen Geldes macht es unwahrscheinlich, dass es sich dabei um das übliche Taschengeld eines Asylbewerbs handelt.

Nagelbombenanschlag in Ansbach: 27-jähriger Syrer sprengt sich selbst in die Luft

Symbolfoto: © burntimes

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Bei einem islamistisch motivierten Bombenanschlag sind gestern im bayerischen Ansbach zwölf Menschen verletzt worden, drei von ihnen schwer. Der bayerische Innenminister sprach von einem islamistischen Selbstmordattentäter. Bei dem Täter handelte es sich um einen 27-jährigen Syrer, der in der letzten Zeit häufiger in psychiatrischer Behandlung gewesen sei. Der 27-Jährige wollte die Nagelbombe auf dem Konzertgelände von „Ansbach Open“ zünden. Ihm wurde jedoch der Zutritt auf das Gelände verweigert. Daraufhin zündete er seinen Sprengstoffrucksack gegen 22 Uhr unmittelbar vor dem Einlass zu dem Open-Air-Konzert. Ob der Täter im Zusammenhang mit den Terroristen des Islamischen Staats (IS) steht ist noch unklar. Die Absicht, dass der 27-Jährige mehr Menschen töten wollte, spricht auf jeden Fall für einen islamistischen Hintergrund. Der Polizeivizepräsident von Nürnberg sagte, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr Opfer gegeben hätte, wenn der Täter auf das Veranstaltungsgelände gelangt wäre.

Diese Bluttat ist bereits die dritte innerhalb einer Woche in Bayern. Am vergangenen Montagabend hatte ein Mann in einer Regionalbahn in Würzburg Fahrgäste mit einer Axt angreifen und am Freitagabend war ein 18-Jähriger rund um das Olympia-Einkaufszentrum in München Amok gelaufen (wir berichteten).

Drohende Abschiebungen: Flüchtlinge besetzen den Dom in Regensburg

Symbolfoto: © Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM)    | pixelio.de

Symbolfoto: © Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM) | pixelio.de

Am Dienstagvormittag haben Asylsuchende aus Balkan-Ländern, wie Mazedonien, Kosovo, Montenegro und Bosnien, im Regensburger Dom ein Protestlager aufgeschlagen und den Dom besetzt. Die betroffenen Menschen sollten am Dienstag mit dem Flugzeug abgeschoben werden. Die katholische Kirche entschied sich dazu, die 40 Roma-Flüchtlinge zu unterstützen. Sie dürfen im Dom bleiben und werden humanitär versorgt. Es ist zur Zeit noch unklar, wie lange die Asylsuchenden in dem Dom bleiben können. Das Domkapitel beriet und teilte anschließend mit: „Wir tun als Kirche, was wir als Kirche tun können. Der Rest ist eine politische Angelegenheit.“ Die Asylsuchenden waren sehr erfreut über die Unterstützung der katholischen Kirche. Sie werden die Nacht in einem Vorraum der Kirche verbringen, sagte der Bistumssprecher. Die Malteser werden die Asylsuchenden betreuen und ihnen Essen sowie Getränke zur Verfügung stellen. Offizielles Kirchenasyl wurde bisher noch nicht ausgesprochen. Das Bistum teilte am Dienstagabend mit, dass die Lösung nur für die Nacht zu Mittwoch Gültigkeit hat.

Die Asylsuchenden hoffen nun, dass sie in Deutschland bleiben dürfen, Wohnungen erhalten und ihren Kindern Schulplätze zur Verfügung gestellt werden. Der Protest der Asylsuchenden wurde in den letzten Tagen organisiert und begann am Dienstagvormittag. In der proteststierenden Gruppe befinden sich zahlreiche Kinder, das jüngste ist gerade mal einen Monat alt. Die Länder, aus denen die Asylsuchenden stammen, wurden vor mehreren Monaten zu sicheren Herkunftsländern erklärt. Die Unterstützer fordern, dass diese Entscheidung rückgängig gemacht wird.

A7 bei Werneck: Neue Autobahnbrücke eingestürzt –– mindestens ein Toter

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Beim Einsturz einer neuen Autobahnbrücke auf der A7 bei Wernbeck, im Landkreis Schweinfurt, ist mindestens ein Bauarbeiter getötet worden, sechs weitere wurden schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei stürzte am Mittwochnachmittag gegen 16.30 Uhr ein Gerüst sowie Teile der Brücke ein. Dabei stürzte ein Brückensegment 20 Meter in die Tiefe. Die Brücke stürzte zwischen zwei Pfeilern auf einer Länge von 40 Metern Fahrbahn ein. Zu dem Zeitpunkt arbeiteten 20 Menschen auf der Baustelle. Einige von ihnen wurden verschüttet, nachdem die Betonmassen zusammenbrachen. Zeitweilig war von vier Toten die Rede gewesen. Die Opferzahlen wurden am Abend jedoch glücklicherweise nach unten korrigiert. Nach dem Unglück löste die Leitstelle Großalarm aus. Fünf Rettungshubschrauber und mehrere Hundestaffeln eilten zu der eingestürzten Autobahnbrücke im Kreis Schweinfurt. Insgesamt waren mehr als 150 Einsatzkräfte vor Ort. Die betroffene Talbrücke Schraudenbach wird zur Zeit abgerissen und gleichzeitig neu errichtet. Der Verkehr auf der Autobahn ist von den Arbeiten nicht betroffen, da dieser noch auf der alten Brücke läuft.

Wie es zu diesem folgenschweren Unglück kommen konnte ist noch völlig unklar. Ermittlungen wurden eingeleitet.

Aufgrund von Materialermüdung wird die alte Brücke derzeit abgerissen und neu errichtet. Aufgrund von Überlastung war die Brücke für den Schwerlastverkehr bereits vor Monaten gesperrt worden. Zusätzlich wurde ein Tempolimit ausgeschildert. Die Brücke befindet sich auf einer der wichtigsten Nord-Süd-Strecken Europas. Geplant wurde ein sechsspuriger Ausbau der A7. Diese Autobahn 7 ist mit 962 Kilometern Länge die längste Autobahn in Deutschland.

München: 26-Jährige wurde in ihrer Wohnung von fünf Männern vergewaltigt

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Eine 26-jährige Münchnerin ist, wie erst jetzt bekannt wurde, im April von fünf 19-jährigen Männern in ihrer eigenen Wohnung vergewaltigt worden. Anschließend nahmen die Männer noch zahlreiche Wertgegenstände aus der Wohnung mit, die ein sechster Mann anschließend versuchte weiterzuverkaufen. Alle Beteiligten sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft, teilte die Polizei mit. Die Staatsanwaltschaft stellte klar, dass es sich bei den Tätern nicht um Flüchtlinge handelt, sondern um Heranwachsende, die alle in Deutschland geboren wurden und größtenteils in München aufgewachsen sind.

Gegen einen sechsten Mann wird ermittelt, weil er versucht haben soll Gegenstände aus der Wohnung des Opfers weiterzuverkaufen. Unklar und Bestandteil der Ermittlungen ist, wie die 26-Jährige die fünf Männer kennengelernt hat und warum sie sich zum Tatzeitpunkt alleine mit ihnen in ihrer Wohnung aufhielt.

Am Dienstagmorgen wurden die Wohnungen der fünf Männer durchsucht und außerdem noch ein Anwesen in Sauerlach. Die 26-Jährige alarmierte nach der Vergewaltigung die Polizei. Wochenlang fahndeten die Ermittler nach den Tätern.