Weiterstadt: Rettungsgasse blockiert – Feuerwehr kündigt 30 Anzeigen an

Symbolfoto: © burntimes

Im südhessischen Weiterstadt war ein 49-jähriger Arbeiter von einem Baugerüst auf der Autobahn 5 gestürzt und wurde dabei schwer verletzt. Die Autobahn war in dem betroffenen Abschnitt aufgrund von Bauarbeiten gesperrt. Viele Autofahrer bildeten eine Rettungsgasse. Die Feuerwehr trotzdem auf der Autobahn stecken, weil einige Autofahrer die Gasse zum Überholen nutzen wollten. Die Rettungskräfte ließen ihre Fahrzeuge kurzerhand stehen und liefen die letzten 800 Meter mit Ausrüstung zu Fuß zur Einsatzstelle. Theo Herrmann von der Feuerwehr Mörfelden sagte der hessenschau: „Damit jedoch nicht genug: „Die haben mich gefragt, was ich mir einbilden würde, wer ich überhaupt sei, und ich soll nicht so einen Zirkus machen.“ Nach der Erstversorgung des verunglückten Arbeiters mussten die Feuerwehrleute durch den Stau zurück. Sie fotografierten die Blockierer der Rettungsgasse – 30 von ihnen erwartet nun eine Anzeige.

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A7 bei Werneck: Neue Autobahnbrücke eingestürzt –– mindestens ein Toter

Symbolfoto: © burntimes

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Beim Einsturz einer neuen Autobahnbrücke auf der A7 bei Wernbeck, im Landkreis Schweinfurt, ist mindestens ein Bauarbeiter getötet worden, sechs weitere wurden schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei stürzte am Mittwochnachmittag gegen 16.30 Uhr ein Gerüst sowie Teile der Brücke ein. Dabei stürzte ein Brückensegment 20 Meter in die Tiefe. Die Brücke stürzte zwischen zwei Pfeilern auf einer Länge von 40 Metern Fahrbahn ein. Zu dem Zeitpunkt arbeiteten 20 Menschen auf der Baustelle. Einige von ihnen wurden verschüttet, nachdem die Betonmassen zusammenbrachen. Zeitweilig war von vier Toten die Rede gewesen. Die Opferzahlen wurden am Abend jedoch glücklicherweise nach unten korrigiert. Nach dem Unglück löste die Leitstelle Großalarm aus. Fünf Rettungshubschrauber und mehrere Hundestaffeln eilten zu der eingestürzten Autobahnbrücke im Kreis Schweinfurt. Insgesamt waren mehr als 150 Einsatzkräfte vor Ort. Die betroffene Talbrücke Schraudenbach wird zur Zeit abgerissen und gleichzeitig neu errichtet. Der Verkehr auf der Autobahn ist von den Arbeiten nicht betroffen, da dieser noch auf der alten Brücke läuft.

Wie es zu diesem folgenschweren Unglück kommen konnte ist noch völlig unklar. Ermittlungen wurden eingeleitet.

Aufgrund von Materialermüdung wird die alte Brücke derzeit abgerissen und neu errichtet. Aufgrund von Überlastung war die Brücke für den Schwerlastverkehr bereits vor Monaten gesperrt worden. Zusätzlich wurde ein Tempolimit ausgeschildert. Die Brücke befindet sich auf einer der wichtigsten Nord-Süd-Strecken Europas. Geplant wurde ein sechsspuriger Ausbau der A7. Diese Autobahn 7 ist mit 962 Kilometern Länge die längste Autobahn in Deutschland.

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Schwerer Unfall auf der A13: Zwei Tote und drei Schwerverletzte

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

Auf der Autobahn 13 bei Thiendorf hat sich am Dienstagnachmittag gegen 15 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Zwei 68-jährige Männer kamen ums Leben. Die Polizei teilte mit, dass ein 70-jähriger Mann aus Tschechien mit seinem Volvo auf einen vorausfahrenden Van aus Österreich auffuhr. Der Unfall ereignete sich kurz nach der Langezeit-Basutelle zwischen Radeberg und Thiendorf. Bei dem Aufprall kam der Van, der über sieben Sitze verfügt, von der Fahrbahn ab, überschlug sich und prallte im angrenzenden Walgebiet gegen einen Baum. Der 68-jährige Fahrer sowie der gleichalterige Beifahrer kamen ums Leben. Drei weitere Insassen im Alter von 54 bis 66 Jahren wurden schwer verletzt. Der Unfallverursacher wird wegen eines Schock behandelt. Trotz drei alarmierter Rettungshubschrauber kam für die beiden 68-Jährigen jede Hilfe zu spät.

Der Verkehr staute sich zeitwillig bis bis zum Dreieck-Dresden-Nord auf etwa 20 Kilometer Länge. Während der Rettungs-, Bergungs- und Aufräumarbeiten blieb die Autobahn 13 in Fahrtrichtung Berlin für mehr als zwei Stunden voll gesperrt. Im Stau kam es noch zu mehreren Nachfolgeunfällen im Baustellenbereich. Die Ermittlungen zur Unfallursache und zur Identität der Toten dauern an.

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