Banküberfall in Duisburg: Mitarbeiter wurden gefesselt – größere Summe Bargeld wurde erbeutet

Symbolfoto: © burntimes

Ein Banküberfall im nordrhein-westfälischen Duisburg ist unblutig zu Ende gegangen. Am Donnerstagmorgen gegen 8.40 Uhr gingen bei der Polizei erste Notrufe ein, dass sich in der Sparkasse im Stadtteil Rumeln ein Banküberfall mit Geiselnahme ereignet hat. Eine Mitarbeiterin rief bei der Polizei an und sagte, dass vor der Öffnung verdächtige Personen die Bank betraten. Daraufhin wurde sie misstrauisch und floh aus der Sparkasse. Zwei Mitarbeiterinnen befanden sich aber noch in der Sparkasse, teilte sie telefonisch mit. Die Duisburger Polizei startete einen Großeinsatz.

Die Gegend rund um die Bankfiliale wurde großräumig abgesperrt. An den Straßenecken standen Polizisten mit Maschinengewehren im Anschlag. Polizeifahrzeuge dienten als Straßensperren. Rund 700 Meter entfernt von der betroffenen Sparkasse schlug ein Sondereinsatzkommando gegen 10.55 Uhr zu. Zwei junge Männer werden vor einer Bäckerei überwältigt und festgenommen. Auf die beiden Personen passte die Täterbeschreibung, die die Mitarbeiterin der Polizei gab.

Sechs Minuten nach dem Zugriff kam eine Mitarbeiterin aus der Sparkasse gelaufen. Sie blieb unverletzt. Weil zu diesem Zeitpunkt immer noch unklar ist, ob es sich bei den festgenommenen um die Täter handelt oder es noch weitere Täter gibt, blieb die Lage angespannt. Um 11.30 Uhr beschloss die Polizei schließlich die Sparkassen-Fililae zu stürmen. Dort wurde eine gefesselte Mitarbeiterin im Tresorraum vorgefunden und befreit. Mögliche Geiselnehmer befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in der Bank. Die Polizei teilte später mit, dass die Täter eine größere Summe Bargeld erbeutet haben. Die beiden verdächtigen Männer wurden zunächst verhaftet.

Am Donnerstagabend stellte sich heraus, dass es sich bei ihnen nicht um die Täter handelte. Sie wurden beide zwischenzeitlich wieder freigelassen. Die beiden Männer konnten mit Hilfe ihrer Arbeitskollegen ein lückenloses Alibi für den Tatzeitraum nachweisen. Die Beamten fahnden nun nach einem roten Golf älteren Baujahrs. Das Fahrzeug sei kurz nach dem Banküberfall mit zwei jungen Männern davon gefahren.

Polizeieinsatz in Kaiserslautern: 15-Jährige im Hasenkostüm betritt Bankfiliale

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

In Kaiserslautern hat am Donnerstag ein 15-jähriges Mädchen für einen Einsatz der Polizei gesorgt. Ein Autofahrer meldete einen Banküberfall im Stadtteil Erfenbach, nach dem er ein Mädchen beobachtete, das im weißen Hasenkostüm eine Bankfiliale betrat. Die Polizei schickte gleich mehrere Streifenwagen zu der Bank, in der sich lediglich Geldausgabeautomaten befanden. Allerdings war der „Hase“ offenbar schon weiter gehoppelt – er war beim Eintreffen der Polizei weit und breit nicht mehr zu sehen. Bei weiteren Ermittlungen in der Nachbarschaft öffnete ein Mädchen im Hasenkostüm die Haustür und gab an, dass sie erst vor einigen Tagen umgezogen sei und mit ihrem Hund draußen gewesen war. Die meisten Anziehsachen sind noch eingepackt, deshalb habe sie kurzerhand das Hasenkostüm angezogen, erklärte sie der Polizei. Dass sie damit Aufmerksamkeit erregen könnte, war dem Mädchen nicht in den Sinn gekommen.

Unfall nach Banküberfall in Künzell: 34-Jähriger rast in den Tod

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

»Ein 34-jähriger Mann in Motorradbekleidung überfiel am Montag eine Postfiliale im osthessischen Künzell überfallen. Nur wenige Minuten nach dem Überfall ist der Täter auf der Autobahn 7 in Fahrtrichtung Würzburg tödlich verunglückt. Er raste mit seinem Motorrad kurz vor dem Autobahndreieck Fulda gegen den Sperranhänger einer Tagesbaustelle. Anschließend kollidierte er mit einem parallel zu ihm fahrenden Lastwagen. Die Polizei in Fulda teilte mit, dass die Verletzungen so schwer waren, dass der Mann noch an der Unfallstelle verstarb. Bei dem Mann fanden die Beamten eine Waffe und Bargeld. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich um den Räuber, der kurz zuvor die Postfiliale bei Künzell überfiel. Er betrat die Postfiliale in schwarzer Motorradbekleidung, mit Helm und zog eine Waffe und forderte Bargeld, nachdem die Bankangestellten ihn aufforderten den Helm abzulegen. Augenzeugenberichten zufolge war der Motorradfahrer allein und mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Die Polizei betont in ihrer Pressemitteilung, dass es keine Verfolgsjagd auf der A7 gab. Die Staatsanwaltschaft in Fulda hat einen Gutachter angeordnet. Während der Ermittlungen an der Unfallstelle wurde die A7 zwischen Fulda-Mitte und dem Dreieck Fulda zeitweise gesperrt.«