Tödliches Drama bei Leipzig: 13-Jähriger von Zug erfasst

Symbolfoto: © burntimes

Am Dienstag ist ein Kind in Delitzsch bei Leipzig von einem Intercity-Zug 2303 aus Berlin erfasst und getötet worden. Der Unfall ereignete sich im Unteren Bahnhof. Vor den Augen von Passanten erfasste der Zug mit hoher Geschwindigkeit den 13-Jährigen. Der Lokführer bemerkte das Unglück während der Fahrt zunächst nicht. Erst im Hauptbahnhof von Leipzig wurde das Unglück entdeckt. Der Lokführer wurde nach dem Unglück psychologisch betreut. Die Gleise 10 bis 13 wurden im Leipziger Hauptbahnhof gesperrt. Außerdem wurde die Strecke zwischen Delitzsch und Leipzig nach Leichenteilen abgesucht. Dazu wurde auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt. In Folge dessen wurde der Bahnverkehr zeitweise auf der Strecke eingestellt. Die Polizei teilte mit, dass von einem Suizid ausgegangen wird.

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Zug-Katastrophe in Indien: Über 100 Todesopfer

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh hat sich am Sonntag ein schweres Zugunglück ereignet, bei dem mindestens 116 Menschen starben und mehr als 200 Passagiere verletzt wurden. Von der indischen Bahngesellschaft hieß es, dass baufällige Schienen den Patna-Indore-Express in der Nähe der Ortschaft Pukhrayan zum Entgleisen gebracht haben könnten. Vierzehn Waggons sprangen von den Schienen. Das Zugunglück ereignete sich um kurz nach 3 Uhr morgens (Ortszeit), sodass die meisten Passagiere vermutlich im Schlaf überrascht wurden.

Rettungsmannschaften sind an der Unglücksstelle und versuchen mit schwerem Gerät die entgleisten und teils umgestürzten Waggons wieder aufzurichten, um so zu den Insassen zu gelangen. In den zerstörten Waggons befanden sich bis zu 150 Menschen. Am Zielbahnhof des Zuges, in Patna, warteten zahlreiche Angehörige auf Informationen über ihre Angehörigen. Der indische Bahnminister kündigte eine gründliche Untersuchung des Unglücks an. Er sagte, dass so hart wie möglich gegen diejenigen vorgegangen wird, die für das Zugunglück die Verantwortung tragen.

Der Zug entgleiste etwa nach der Hälfte, der insgesamt 1.400 Kilometer langen Strecke, für die der Zug 27 Stunden Fahrzeit benötigt. Mehr als 2.500 Passagiere können in den 23 Waggons des Zuges reisen. In Indien nutzen rund 23 Millionen Menschen jeden Tag einen der 12.000 zur Verfügung stehenden Züge.

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Schweres Tram-Unglück in London: Sieben Tote, 51 Verletzte und eine Festnahme

Symbolfoto: © Marvin Siefke  | pixelio.de

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

Im Süden der britischen Hauptstadt London hat sich am Mittwochmorgen an einer Kreuzung kurz vor dem Tunnel im Stadtteil Croyden ein schweres Straßenbahn-Unglück ereignet. Die Bahn entgleiste aus noch unklaren Gründen. Mindestens sieben Passagiere starben, 51 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Die Polizei teilte mit, dass der Zugführer festgenommen wurde. Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Die Feuerwehr musste mehrere eingeklemmte Passagiere aus zwei umgestürzten Waggons der Straßenbahn befreien. Die Londoner S-Bahn verbindet mehrere Vorstädte im Süden der Stadt miteinander. Jedes Jahr nutzen die Straßenbahn mehrere Millionen Menschen. Das Schienennetz wurde erst im Jahr 2000 in Betrieb genommen. Londons Bürgermeister sprach den Angehörigen des Zugunglücks sein Mitgefühl aus.

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Zugunglück bei Bad Aibling: Mehrere Tote und 100 Verletzte

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

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Es handelt dich offenbar um das schwerste Zugunglück seit dem in Eschede 1998. Am Dienstagmorgen um 6.45 Uhr sind in Bayern, bei Bad Aibling, zwei Personenzüge frontal zusammengestoßen. Ein Regionalzug entgleiste und mehrere Waggons sind umgekippt. Die Polizei teilte soeben mit, dass mindestens zehn Menschen ums Leben kamen und weitere 80 Menschen verletzt worden sind, 17 von ihnen schwer. Eine Person wird weiterhin vermisst. Die Suche an der Unfallstelle soll am Mittwochmorgen fortgesetzt werden. Unter den Todesopfern befindet sich auch einer der Lokführer. Aufgrund des Aschermittwoch und den damit verbundenen Faschingsferien befanden sich nicht mehr als 150 Pendler an Bord. Normalerweise wären es mehr als doppelt so viele Personen gewesen. Bei einem der Züge handelte es sich um einen Meridian, der nach der Kollision entgleiste. Es sind zahlreiche Rettungskräfte an der Unfallstelle, darunter dutzende Rettungshubschrauber. Die Unfallstelle liegt in der Nähe des Klärwerks von Bad Aibling. Die Staatsstraße ist auf Höhe von Bad Aibling voll gesperrt. Außerdem ist die Zugstrecke zwischen Rosenheim und Holzkirchen bis auf Weiteres unterbrochen.

Warum die beiden Züge auf der eingleisigen Strecke zusammenstießen ist noch unklar. Gesicherte Details zum Unfallhergang wird die Auswertung der Fahrtenschreiber ergeben. Rund 700 Rettungskräfte aus der gesamten Region und aus Österreich waren den ganzen Dienstag über im Einsatz, um die Opfer zu bergen. Die Bergungsarbeiten wurden erschwert, weil sich die Unglücksstelle in einer Kurve befand.

Der Landkreis Rosenheim hatte aufgrund des Zugunglücks zu Blutspenden aufgerufen. Polizei und Meridian haben zwei Notrufnummern für Angehörige eingerichtet. Diese sind unter 0395/43084390 sowie 08031/2003180 zu erreichen.

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Zugunglück im Elsass: Mindestens zehn Menschen starben bei TGV-Unglück

Symbolfoto: © Erich Westendarp  | pixelio.de

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Nahe der deutschen Grenze ist am Samstag ein französischer Schnellzug entgleist. Mindestens zehn Menschen kamen uns Leben und 37 weitere wurden verletzt, zwölf von ihnen schwer. Im Zug befanden sich auch Kinder. Das Zugunglück ereignete sich in Eckwersheim im Osten von Frankreich. Eckwersheim ist nur wenige Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Es ist das schwerste Zugunglück in Frankreich seit der Inbetriebnahme des französischen Hochgeschwindigkeitszuges im Jahr 1981. Am Sonntag war noch immer unklar wie viele Menschen sich an Bord des Zuges befanden. Es sollen etwa 50 Personen gewesen sein. Die Unfallursache könnte überhöhte Geschwindigkeit gewesen sein. Der Schnellzug soll mit etwa 350 Stundenkilometern unterwegs gewesen sein, als er entgleiste. Ein Teil des Zuges stürzte von einer Brücke in einen Kanal. Unklar ist auch, warum der Zug so schnell unterwegs war. Der betroffene Schienenabschnitt zwischen Paris und Straßburg sollte im April 2016 in Betrieb gehen. Ein terroristischer Hintergrund kann ausgeschlossen werden.

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Darmstadt: 11-jähriges Mädchen wird am Bahnhof von Zug erfasst und stirbt

Symbolfoto:  © Erich Westendarp  | pixelio.de

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© Erich Westendarp | pixelio.de

Am Dienstagabend ist bei einem tragischen Unfall am Bahnhof Darmstadt-Kranichstein ein 11-jähriges Mädchen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich am Dienstagabend um 18.35 Uhr. Die Bundespolizei teilte mit, dass der Lokführer einer Regionalbahn auf der Fahrt von Darmstadt aus in Richtung Dieburg, etwa 300 Meter vor Kranichstein eine Notbremsung eingeleitet hatte, weil er etwas auf den Gleisen gesichtet hatte. Er konnte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr verhindern, dass der Zug das Mädchen überrollte und dabei tödlich verletzte. Nach dem der Zug zum Stehen kam und der Lokführer nachschaute wurde ihm bewusst, was gerade passiert war. Er stand unter Schock und musste abgelöst werden. Ein Notfallseelsorger und ein Pfarrer der Bundespolizei eilten zur Unglücksstelle. Die Gleise 1 und 2 blieben im Bahnhof von Kranichstein nach dem Unfall zunächst für den Zugverkehr gesperrt. Nach dem die Bundespolizei die Unfallstelle abgesichert hatte, konnten die 100 Reisenden den Regionalzug verlassen. Sie wurden anschließend zu einem anderen Gleis gebracht, von dem aus sie in einem Ersatzzug nach Dieburg fahren konnten. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zum Unfallhergang eingeleitet.

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