Tödliches Drama bei Leipzig: 13-Jähriger von Zug erfasst

Symbolfoto: © burntimes

Am Dienstag ist ein Kind in Delitzsch bei Leipzig von einem Intercity-Zug 2303 aus Berlin erfasst und getötet worden. Der Unfall ereignete sich im Unteren Bahnhof. Vor den Augen von Passanten erfasste der Zug mit hoher Geschwindigkeit den 13-Jährigen. Der Lokführer bemerkte das Unglück während der Fahrt zunächst nicht. Erst im Hauptbahnhof von Leipzig wurde das Unglück entdeckt. Der Lokführer wurde nach dem Unglück psychologisch betreut. Die Gleise 10 bis 13 wurden im Leipziger Hauptbahnhof gesperrt. Außerdem wurde die Strecke zwischen Delitzsch und Leipzig nach Leichenteilen abgesucht. Dazu wurde auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt. In Folge dessen wurde der Bahnverkehr zeitweise auf der Strecke eingestellt. Die Polizei teilte mit, dass von einem Suizid ausgegangen wird.

Share

Schweres Tram-Unglück in London: Sieben Tote, 51 Verletzte und eine Festnahme

Symbolfoto: © Marvin Siefke  | pixelio.de

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

Im Süden der britischen Hauptstadt London hat sich am Mittwochmorgen an einer Kreuzung kurz vor dem Tunnel im Stadtteil Croyden ein schweres Straßenbahn-Unglück ereignet. Die Bahn entgleiste aus noch unklaren Gründen. Mindestens sieben Passagiere starben, 51 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Die Polizei teilte mit, dass der Zugführer festgenommen wurde. Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Die Feuerwehr musste mehrere eingeklemmte Passagiere aus zwei umgestürzten Waggons der Straßenbahn befreien. Die Londoner S-Bahn verbindet mehrere Vorstädte im Süden der Stadt miteinander. Jedes Jahr nutzen die Straßenbahn mehrere Millionen Menschen. Das Schienennetz wurde erst im Jahr 2000 in Betrieb genommen. Londons Bürgermeister sprach den Angehörigen des Zugunglücks sein Mitgefühl aus.

Share

Hannover-Kleefeld: Drei Menschen wurden von einem Güterzug überrollt

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

In Hannover wurden am Montagabend gegen 22.45 Uhr drei Menschen im Alter von 18 bis 21 Jahren von einem Güterzug im Hannoveraner Stadtteil Kleefeld überrollt. Alle drei Personen kamen ums Leben. Bis Dienstagmorgen waren die Leichen noch nicht endgültig identifiziert. Bei den Todesopfern handelt es sich um zwei Männer und eine Frau. Die Hintergründe des folgenschweren Unglücks in der Nähe des Bahnhofs Karl-Wiechert-Allee sind noch unklar. Zur Zeit können weder ein tragischer Unglücksfall noch ein Suizid ausgeschlossen werden. Die Bahnstrecke war in der Nacht zu Dienstag bis 2.15 Uhr gesperrt. Von der Sperrung waren insgesamt 24 Züge betroffen. Die Züge fielen aus oder trafen verspätet ein. Sowohl der Nah- als auch der Güterverkehr war betroffen.

Share

Schrecklicher Unfall in Monzingen: Fünf junge Menschen sterben bei Kollision auf Bahnübergang

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Im rheinland pfälzischen Monzingen im Landkreis Bad Kreuznach hat sich am Samstagmorgen gegen 6 Uhr ein schrecklicher Unfall zwischen einem blauen Opel Astra und einem Regionalzug auf einem Bahnübergang ereignet. Ein Regionalzug hatte in Monzingen auf dem Bahnübergang ein Auto erfasst in dem sich fünf junge Männer im Alter zwischen 16 und 23 Jahren befanden. Alle fünf Insassen kamen bei der Kollision ums Leben. Das Fahrzeug wurde auf dem Bahnübergang auf der Seite getroffen. Der Regionalzug war auf dem Weg von Saarbrücken nach Frankfurt.

Der Zug erfasste das Auto seitlich mit rund 130 Stundenkilometern. Das Auto wurde durch die Kollision völlig zerstört und in mehrere Teile gerissen. Das Fahrzeug war nach der Kollision kaum noch als Auto zu erkennen. Die Trümmerteile verteilten sich auf einer Länge von 500 Metern im Umkreis des Bahnübergangs. Die Opfer stammen alle aus dem näheren Umkreis. Die Polizei teilte mit, dass es sich um einen beschrankten Bahnübergang handelte. Dieser Übergang wird bei Zugverkehr durch Halbschranken geschlossen. Diese Halbschranken könnten theoretisch umkurvt werden. Die Polizei teilte mit, dass geprüft wird, warum sich das Auto auf dem Bahnübergang befand und ob die Schranken geschlossen waren. Das war auch am Samstagabend noch unklar.

In dem Regionalzug befanden sich 40 Passagiere von denen niemand verletzt wurde. Der Lokführer erlitt einen Schock und wurde im Krankenhaus behandelt. Die Bahnstrecke blieb nach dem schweren Unfall stundenlang gesperrt. Die Passagiere des Regionalzugs wurden mit einem Bus nach Mainz gefahren. Der betroffene Regionalzug fuhr nicht für die Deutsche Bahn, sondern für Vlexx – ein privates Unternehmen.

Share