A1 bei Bad-Oldesloe: Auto rast in Ersthelfer – zwei Todesopfer

Symbolfoto: © burntimes

Bei einer Karambolage mit mindestens vier beteiligten Fahrzeugen auf der Autobahn 1 zwischen Reinfeld und Bad Oldesloe in Schleswig Holstein sind am Donnerstagabend zwei Männer ums Leben gekommen. Zunächst hatte ein 44-jähriger Mann einem 54-Jährigem geholfen, der mit seinem Auto verunglückt war. Dessen Fahrzeug stand zu diesem Zeitpunkt, Polizeiangaben zufolge, unbeleuchtet auf der linken Fahrpur. Ein weiterer Autofahrer erkannte das Fahrzeug zu spät und fuhr auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die beiden Männer, die vor dem unbeleuchteten Fahrzeug standen über die Mittelleitplanke geschleudert. Sie starben noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des aufgefahrenen Fahrzeugs erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei geht den Ermittlungen zufolge davon aus, dass das Fahrzeug des 54-Jährigen zuvor mit einem anderen Fahrzeug kollidiert war und aus diesem Grund auf dem linken Fahrstreifen stand. Aus diesem Grund suchen die Beamten nach weiteren Unfallbeteiligten. Im Gewerbegebiet von Bad Oldesloe fanden die Beamten ein Fahrzeug mit frischen Unfallspuren. Dessen Besitzer trafen die Polizisten stark alkoholisiert an. Gegen den 42-jährigen Mann wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung und Fahrerflucht eingeleitet. Während der Rettungs-, Bergungs-, und Aufräumarbeiten wurde die A1 bis Mitternacht in beide Richtungen voll gesperrt.

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Massenkarambolage mit 31 Fahrzeugen auf vereister A1: Mindestens eine Tote

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

Auf der Autobahn 1 ist es am Samstagmittag gegen 13.25 Uhr zwischen den Anschlussstellen Bargteheide und Bad Oldesloe zu einer Massenkarambolage mit 31 Fahrzeugen gekommen. Sechs Menschen wurden bei dem Unfall zum Teil schwer verletzt. Eine 73-jährige Frau aus Bremen kam bei dem Unfall ums Leben. Insgesamt prallten auf der vereisten Autobahn 26 Autos, drei Lastwagen und zwei Kleintransporter aufeinander. Augenzeugenberichten zufolge hatte es gehagelt und anschließend hatte sich Eis auf der Autobahn gebildet. An der Einsatzstelle waren 120 Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr sowie 30 Polizeibeamte.

Die Verletzten wurden teilweise mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen. Diejenigen, die unverletzt geblieben sind aber nicht mehr weiterfahren konnten, wurden zunächst in einer Schule in Bargteheide untergebracht.

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