Faßberg: Babyleiche wurde in Pumpstation aufgefunden

Symbolfoto: © burntimes

In Faßberg im niedersächsischen Landkreis Celle entdeckten Mitarbeiter des Abwasserverbandes am Mittwoch in einer Pumpstation eine Babyleiche. Es handelt sich um ein kleines Mädchen. Wie das Mädchen zu Tode kam und wer die Mutter des Kindes ist, ist noch unklar. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet. Eine durchgeführte Obduktion konnte die Todesursache nicht klären. Die Leiche wird weiter untersucht, hieße es am Donnerstag. Es soll auch festgestellt werden, ob es sich um eine Fehl- oder Totgeburt handelte. Völlig unklar ist auch noch, wie und wann das Baby in den Abwasserschacht gelangte.

Die Staatsanwaltschaft in Celle hat Ermittlungen wegen Verdachts des Totschlags eingeleitet. Die Polizei sucht nach der Mutter des Babys und bittet die Bevölkerung um Hinweise besonders aus Faßberg und dem Landkreis Celle. Die Polizei interessiert vor allem ob jemand, jemanden kennt deren Schwangerschaft aus unklaren Gründen vorzeitig beendet wurde. Hinweise nimmt die Polizei in Celle unter der Rufnummer 05141-277215 entgegen.

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Hannover: Toter Säugling und lebendes Baby in Koffer entdeckt

Symbolfoto: © burntimes

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In der niedersächsichen Landeshauptstadt Hannover hat ein 19-Jähriger am Donnerstag im Stadtteil Vahrenwald das Skelett eines toten Säuglings und ein lebendes Baby in einem Koffer entdeckt. Er alarmierte anschließend die Polizei. Bei dem 19-Jährigen handelt es sich um den Lebensgefährten der 22-Jährigen. Die Mutter der Kinder wurde an ihrem Arbeitsplatz verhaftet. Das lebende Neugeborene wurde in eine Klinik gebracht. Der Zustand des Mädchens ist stabil. Die junge Frau soll dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Kriminalpolizei leitete ein Verfahren, wegen des Verdachts des Totschlags gegen die 22-Jährige ein. Gegenüber der Polizei verweigerte die mutmaßliche Mutter bisher ihre Aussage. Das Motiv der Frau war auch am Freitag noch unklar. Der 19-Jährige ist unterdessen wieder auf freiem Fuß.

Das Paar lebte seit einem Vierteljahr in einer gemeinsamen Wohnung, in dem zehn Parteien wohnen. Beide hatten erst kürzlich eine Ausbildung begonnen. Von einer Schwangerschaft hatte niemand etwas bemerkt. Die Anwohner sagten, dass das Haus sehr hellhörig sei aber nie ein schreiendes Baby gehört wurde.

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USA: Frau schneidet Schwangerer Baby aus dem Bauch – 100 Jahre Haft

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

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Eine 35-jährige Frau lockte eine schwangere 26-Jährige zu sich nach Hause. Dort hat die 35-Jährige der Schwangeren ihr Baby aus dem Bauch geschnitten. Vor einem Jahr täuschte die Täterin ihre eigene Schwangerschaft vor und bot im Internet Babykleidung zum Verkauf an. Damit lockte sie die Frau, die im siebten Monat schwanger war, zu sich nach Hause. Dort schlug sie ihr Opfer bewusstlos und schnitt ihr das ungeborene Baby aus dem Bauch heraus. Die Täterin legte den Fötus anschließend in die Badewanne und gab es gegenüber ihrem Lebenspartner als eigenes frühgeborenes Baby aus. Der Lebenspartner brachte den Fötus ins Krankenhaus. Dort wurde das Baby für tot erklärt.

Das 26-jähirge Opfer überlebte schwer verletzt. Die Tötung des Babys konnte das Gericht der Frau nicht zur Last legen, weil der Fötus außerhalb des Mutterleibs keinen Atemzug tat, teilte die Staatsanwaltshaft mit. Die Täterin wurde in Boulder zu einer Haftstrafe von 100 Jahren verurteilt.

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Landkreis Fulda: Säugling lag monatelang tot in der Wohnung

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

In Hessen wurde in der Nähe von Fulda ein totes sechs Monate altes Baby aufgefunden. Nach einem anonymen Hinweis fanden Beamte in einem Kinderwagen liegend, in einer verlassenen Wohnung, am vergangenen Montag die Leiche eines Säuglings. Die Mutter gab an, sich im Schlaf auf einer Matratze versehentlich auf ihren Sohn gelegt und ihn dabei erstickt zu haben. Aus Angst vor der Polizei hat das paar die Tat verschwiegen. Das Baby lag seit Januar oder Februar tot in der Wohnung. Die Eltern wissen selbst nicht mehr genau, wann ihr Kind ums Leben kam. Das Paar hatte die Wohnung nach dem Tod ihres Kindes verlassen und seit dem bei Freunden und Verwandten gewohnt. Zuvor legten sie ihren toten Sohn in einen Kinderwagen und deckten ihn zu. Der Leichnam war entsprechend stark verwest.

Die Polizei teilte mit, dass das Paar aus schwierigen sozialen Verhältnissen stammt. Beide Eltern sollen auch Drogen- und Alkoholprobleme haben oder gehabt haben. Die Fuldaer Oberstaatsanwalt hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung gegen die Mutter eingeleitet. Bislang deutet alles auf einen häuslichen Unfall hin, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Nach dem die Leiche des Säuglings gefunden wurde, verhaftete die Polizei das Paar zunächst. Ob es zu einem Prozess gegen die Mutter kommen wird war am Montag noch unklar.

Das Jugendamt kannte die Familie. Durch eine nicht wahrgenommene Untersuchung des Kindes beim Kinderarzt wurde das Amt erneut informiert. An dem Tag, als eine Mitarbeiterin vor Ort bei den Eltern nachfragen wollte, traf sie dort auf die Polizei, die den toten Säugling entdeckt hatte. Das Jugendamt will das tragische Geschehen noch einmal aufarbeiten, sieht aber keinen grundsätzlichen Nachbesserungsbedarf. Es hatte vor dem Tod des Säuglings keine Hinweise auf Kindswohlgefährdung gegeben.

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