Fünfjährige wurde in Düsseldorf angefahren: Angehörige prügeln auf Zeugin ein

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Ein fünfjähriges Mädchen lief am Samstagmittag gegen 12.05 Uhr auf die Fahrbahn und wurde von einem Auto angefahren. Der Vorfall ereignete sich in der Junkersstraße, in der Tempo-30-Zone, in Düsseldorf-Flingern. Die Fünfjährige lief unvermittelt zwischen parkenden Autos auf die Straße. Dort wurde das Mädchen von einer 51-jährigen Golf-Fahrerin erfasst, die nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte. Das Kind erlitt bei dem Unfall Prellungen und Schürfwunden. Unmittelbar nach dem Unfall bedrängten die Angehörigen, zwei Männer im Alter von 31- und 54 Jahren, die Golf-Fahrerin.

Eine weitere zur Hilfe geeilte 49-jährige Zeugin wurde von den Männern beschimpft und geschlagen. Die Männer schlugen der Augenzeugin gegen den Kopf. Die 49-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Sie muss operiert werden. Gegen die beiden Männer wurden Anzeigen wegen Körperverletzung gefertigt.

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Castrop-Rauxel: Kind (7) wurde angefahren – wütender Mob bedrohte die Rettungskräfte

Symbolfoto: © NicoLeHe | pixelio.de

Im nordrhein-westfälischen Castrop-Rauxel wurde am Dienstag ein siebenjähriges Kind an der Victorstraße von einem Auto angefahren. Das Kind hat mit mehreren anderen Kindern zwischen Autos gespielt und lief plötzlich auf die Straße. Ein Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste das Kind. Während die Polizei den Unfall aufnahm, behandelten Sanitäter das verletzte Kind. Nach dem Autounfall gingen zwei junge Männer im Alter von 17 und 21 Jahren aggressiv auf die Rettungskräfte los. Sie wollten wissen wer das den siebenjährigen Jungen angefahren hat. Ob die beiden mit dem Kind verwandt sind ist noch unklar.

Die Notfallversorgung des verletzten Kindes wurde dadurch massiv behindert. Unterstützt wurden die zwei aufgebrachten Männer von etwa 20 Menschen, darunter Polizeiangaben zufolge auch Angehörige und zahlreiche Gaffer. Die Polizei versuchte die beiden Männer zu beruhigen. Sie gingen jedoch mit Fäusten auf die Beamten los. Die Polizei rief kurzerhand Verstärkung. Mehrere Streifenwagen eilten zur Victorstraße. Erst im Anschluss gelang es die aufgebrachte Menschenmenge zu beruhigen. Die beiden 17- und 21-jährigen Männer wurden vorläufig in Polizeigewahrsam genommen. Sie wurden jedoch noch am selben Abend wieder freigelassen. Sie erwartet nun eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt.

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Bad Säckingen: Auto rast in größere Menschengruppe – zwei Tote und 13 Verletzte

Symbolfoto: © burntimes

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Im baden-württembergischen Bad Säckingen hat sich am Samstagmittag um 12.20 Uhr eine Tragödie ereignet. Ein 84-jähriger Autofahrer ist nach einem Fahrfehler in eine größere Menschengruppe gerast. Dabei starben mindestens zwei Menschen, weitere 13 wurden zum Teil schwer verletzt. Bei einer der Toten handelt es sich um eine 63-jährige Frau. Eine weitere Person erlag später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Der Unfall ereignete sich im Zentrum von Bad Säckingen, an der Grenze zur Schweiz. Der Autofahrer hatte anstatt zu bremsen stark beschleunigt und raste in die Stuhlreihen von zwei Cafés. Diese waren bei Sonnenschein, gutem Wetter und kurz nach dem Ende des Wochenmarktes gut besucht. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen grauen Skoda mit Waldshuter Kennzeichen.

Ein Großaufgebot von deutschen und schweizerischen Rettungskräften eilte zu der Unfallstelle. Mehrere Rettungshubschrauber waren im Einsatz, um die schwer Verletzten in umliegende Krankenhäuser zu fliegen.

Unklar ist noch, warum der Skoda am Anfang der Fußgänger so stark beschleunigte, dass er schließlich in die Stuhlreihen raste. Naheliegend ist, dass der Fahrer das Brems- und Gaspedal seines Automatikfahrzeugs miteinander verwechselte.

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Schwerer Verkehrsunfall in Schweden: Alle Bandmitglieder von „Viola Beach“ sind tot

Symbolfoto: © burntimes.com

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In Schweden hat sich am Sonntag bei Södertälje ein tragischer Verkehrsunfall ereignet. Das Auto der britischen Indie Rockband „Viola Beach“ ist von einer Brücke 25 Meter tief in einen Fluss gestürzt. Alle Bandmitglieder kamen bei dem Unfall ums Leben. Familienmitglieder bestätigten inzwischen, dass es sich bei den Todesopfern um vier Mitglieder der Band „Viola Beach“ handelt, die gerade auf Tour war. Unter den Toten befindet sich auch der 32-jährige Manager der Band. Die weiteren Bandmitglieder wurden zwischen 1983 und 1996 geboren und waren somit noch sehr jung. Sie alle waren nach einem Auftritt am Samstagabend beim Festival „Where’s the Music“ in Schweden gemeinsam auf dem Weg zum Flughafen Stockholm-Arlanda, um in die Heimat zurückzufliegen. Dort hätte die Band am Sonntagabend einen Auftritt in Guildford gehabt. Augenzeugenberichten zufolge hatte das Auto eine Schranke und anschließend das Brückengeländer durchbrochen, als die Brücke gerade für Schiffe hochgeklappt war. Der Wagen fiel dann aus mehr als 25 Metern Höhe ins Wasser. Taucher bargen später die Leichen aus dem Fahrzeug. Wie es zu dem Unfall kommen konnte ist noch unklar. Die Sicherheitsvorkehrungen der Brücke waren intakt, hieß es am Sonntag.

Die Band wurde im Mai 2015 gegründet und stammte aus Warrington in Nordengland. Die erste Single hieß „Swings and Waterslides“. Es folgten weitere Singles und Auftritte auf Festivals, in Clubs und im Fernsehen.

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