Waldbrand in Portugal: Autofahrer von Feuer eingeschlossen – mindestens 62 Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In Portugal wütet einer der verheerendsten Waldbrände in der Geschichte von Portugal. Mindestens 61 Menschen kamen ums Leben. In Krankenhäusern werden rund 20 Verletzte behandelt, darunter sechs Feuerwehrleute. Viele Menschen verbrannten in ihren Autos bis zur Unkenntlichkeit. Außerdem wurden einige Dörfer stark beschädigt und einige Häuser sind unbewohnbar. Der Waldbrand wurde Behördenangaben zufolge durch einen Blitzeinschlag am Samstagnachmittag in der Region Pedrógão Grande ausgelöst. Die betroffene Region befindet sich 200 Kilometer nordöstlich von der Hauptstadt Lissabon. Das Feuer breitete sich aufgrund von starken Winden schnell aus.

In Portugal sind rund 700 Feuerwehrleute mit 215 Fahrzeugen im Einsatz. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste der Einsatz von Löschhubschraubern und -flugzeugen abgebrochen werden. Viele der Todesopfer waren in ihren Fahrzeugen unterwegs und wurden von dem Feuer eingeschlossen und hatten keine Chance es zu umfahren. Europa hat Portugal Hilfe zugesichert. Es wird zur Zeit der Einsatz von Löschflugzeugen organisiert. Frankreich hat bereits drei Flugzeuge zugesagt. Auch Spanien werden zwei Löschflugzeuge nach Portugal schicken.

Der portugiesische Ministerpräsident Costa hat eine dreitägige Staatstrauer von Montag bis Mittwoch angekündigt. Es werden noch einige Menschen vermisst, sodass die Anzahl der Todesopfer noch weiter steigen könnte, sagte Costa.

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Illegales Autorennen in Mönchengladbach: Fußgänger kommt ums Leben

Symbolfoto: © burntimes

Am späten Freitagabend waren zwei Autos mit hoher Geschwindigkeit durch eine Tempo-40-Zone in Mönchen-gladbach gerast. Auf der vierspurigen Straße lieferten sich zwei Autofahrer ein illegales Autorennen. Ein 28-jähriger Autofahrer fuhr nach Aussagen von Zeugen auf die Gegenfahrbahn, um den anderen Teilnehmer zu überholen. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und überfuhr einen 38-jährigen Fußgänger, der gerade die Fahrbahn überqueren wollte. Er starb noch an der Unfallstelle. Die Polizei bestätigte, dass an der Unfallstelle die Geschwindigkeit auf 40 Stundenkilometer begrenzt ist. Nach dem Unfall flüchtete das nicht unmittelbar beteiligte Fahrzeug. Dabei soll es sich um einen silbernen Seat mit Mönchengladbacher Kennzeichen handeln. Zeugen werden dringend gebeten sich bei der Polizei zu melden.

In Berlin wurden im Februar 2017 zwei junge Raser wegen Mordes verurteilt. Auch sie hatten sich ein illegales Autorennen in der Innenstadt geliefert und dabei mit 160 Stundenkilometern ein unbeteiligtes Fahrzeug gerammt. Der 69-järhieg Fahrer starb bei dem Unfall.

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Unfall auf der A71: Autofahrer wendet und nutzt als Geisterfahrer die Rettungsgasse

Symbolfoto: © burntimes

Am vergangenen Ostersonntag staute sich auf der A71 bei Ilmenau in Richtung Erfurt nach einem Unfall der Verkehr. Eine vorbildliche Rettungsgasse wurde gebildet. Allerdings wurde einem ebenfalls im Stau stehenden Autofahrer die Wartezeit offenbar zu lang. So wendete er auf der Autobahn und fuhr als Geisterfahrer entgegengesetzt 1,5 Kilometer durch die Rettungsgasse bis zur letzten Ausfahrt. Die Ausfahrt nutzte der Autofahrer ebenfalls in verkehrter Richtung. Glücklicherweise und wie durch ein Wunder passierte bei dieser fahrlässigen Aktion nichts.

Die Polizei hat Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs erstattet. Dank des Videos eines aufmerksamen Zeugen konnte das Auto zwischenzeitlich identifiziert werden. Die Polizei rief Zeugen des Vorfalls auf sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Der Fahrer stammt aus Nordbayern. Dem Autofahrer drohen 200 Euro Bußgeld, Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot.

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A1 bei Münster: 2.000 Autofahrer saßen stundenlang auf der Autobahn fest

Symbolfoto: © burntimes

Auf der Autobahn 1 hat sich am frühen Montagnachmittag ein schwerer LKW-Unfall ereignet. Ein Tanklastwagen war auf ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei aufgefahren. Beide Fahrer wurden schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht. Der mit einem chemischen Farbstoff beladene LKW stand ungünstig, sodass die vielbefahrene Strecke voll gesperrt werden musste. Erst am Dienstagmorgen um 6 Uhr wurde wieder eine Fahrspur freigegeben. Der Verkehr rollte langsam wieder an. Eine Schwierigkeit waren die vielen LKW-Fahrer, die die Nacht aufgrund des Unfalls auf der A1 verbringen mussten. Feuerwehr und Rettungsdienst versorgten die Wartenden am Montagabend mit Getränken und Snacks. Die Autofahrer wurden ab 19 Uhr am Unglücksort vorbei gelotst oder über einen Rastplatz abgeleitet. Diese Möglichkeiten waren jedoch für die im Stau stehenden Lastwagen zu schmal, sodass diese bis Dienstagmorgen auf der Autobahn verbleiben mussten. Erst am Dienstagmittag konnte auch die zweite Fahrspur Richtung Dortmund wieder freigegeben werden.

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Bad Kissingen: Autofahrer mit Sperrung nicht einverstanden – Feuerwehrmänner angefahren

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Am Sonntag sind mehrere Feuerwehrmänner im bayerischen Bad Kissingen von einem Auto erfasst worden. Ein uneinsichtiger Autofahrer war mit einer Straßensperrung nicht einverstanden. Die Feuerwehr wurde gebeten eine Straße abzusperren und stellte ein Feuerwehrfahrzeug quer über die Straße. Ein 61-jähriger Autofahrer wollte das nicht akzeptieren und versuchte auf dem Gehweg, an dem Hindernis vorbei, auf die gesperrte Straße zu gelangen. Feuerwehrmänner stellten sich auf den Gehweg, um die Durchfahrt zu verhindern. Der 61-jährige Autofahrer stieß dabei mit seinem Auto absichtlich gegen das Schienbein eines Feuerwehrmannes. Anschließend wendete er sein Fahrzeug und fuhr rückwärts gegen den Außenspiegel des Feuerwehrautos. Hinter dem Feuerwehrfahrzeug wendete er schließlich sein Auto und fuhr einem anderen Feuerwehrmann dabei über den Fuß. Der 61-Jährige flüchtete von der Absperrung, noch bevor die Polizei eintraf. Der Autofahrer fuhr stattdessen zu einer Polizeiwache und schilderte dort seine Sicht der Dinge.

Gegen den Mann wurden bereits Ermittlungen wegen Nötigung, schweren Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung und Körperverletzung eingeleitet.

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Schwerer Busunfall auf B15 bei St. Wolfgang –– Autofahrer stirbt

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Am Mittwochabend hat sich auf der Bundesstraße 15 in der Nähe von Sankt Wolfgang gegen 21.30 Uhr ein schwerer Busunfall ereignet. Ein 27-jähriger Autofahrer aus dem Ort Dorfen war mit seinem 5’er BMW auf der B15 von Sankt Wolfgang kommend in Richtung Dorfen unterwegs. Auf der Gegenfahrbahn war ein ebenfalls 27-jähriger Fürther mit einem Bundeswehr-Bus unterwegs. Nahe Kleinschwindau geriet der Fahrer des BMW aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit dem Bus zusammen. Beide Fahrzeuge kamen aufgrund des starken Aufpralls nach rechts von der Fahrbahn ab. Bei dem Frontalzusammenstoß erlitt der 27-jährige BMW-Fahrer tödliche Verletzungen. Seine 20-jährige Beifahrerin wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus in Erding eingeliefert. Der Fahrer des Bundeswehrbusses befand sich gerade auf der Rückfahrt nach Rosenheim, von einem Flüchtlingstransport. Er wurde leicht verletzt. Sein 56-jähriger Beifahrer, ein Bundespolizist, blieb unverletzt. Nachdem der Bus von der Fahrbahn abkam fing dieser Feuer und brannte komplett aus. Der entstandene Sachschaden beträgt ersten Schätzungen zufolge rund 250.000 Euro. Die B15 blieb rund um die Unfallstelle bis Donnerstagmorgen um 2 Uhr gesperrt. Die Leitstelle löste sofort Großalarm aus, da zunächst unklar war wieviele Personen sich zum Unfallzeitpunkt in dem Bus befanden. Mehr als 100 Einsatzkräfte waren an der Unfallstelle im Einsatz.

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Uetze: Auto kracht in Hauswand –– drei Menschen starben

Symbolfoto: © burntimes

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Am Sonntagabend um 19.45 Uhr sind bei einem schweren Unfall im niedersächsischen Uetze drei Menschen ums Leben gekommen. Ein Autofahrer raste viel zu schnell die Alte Bahnhofsstraße hinunter und verlor in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der BMW prallte gegen die Bordstein-Kante, riss einen Poller um, erfasste eine Fußgängerin und wurde anschließend in eine Scheunen-Mauer geschleudert. Die Fußgängerin hatte sich zuvor mit ihrem Mann ein Eis gekauft und war mitten im Ort unterwegs. Sie konnte nicht mehr ausweichen und wurde frontal erfasst. Für sie kam jede Hilfe zu spät, sie verstarb noch an der Unfallstelle. Auch für die beiden Insassen des PKW kam jede Hilfe zu spät. Die Feuerwehr konnte sie nur noch tot aus dem Fahrzeugwrack bergen. Warum der Autofahrer so schnell in Uetze-Hänigsen in Richtung Ortsmitte unterwegs war ist unklar. Die Feuerwehr befürchtete zunächst noch mehr Unfallopfer, weil sich auf dem Rücksitz Kindersitze befanden. Der Verdacht erwies jedoch schnell als unbegründet. Ein Augenzeuge sagte aus, dass das Unfallfahrzeug mit mindestens 100 Stundenkilometern durch den Ort raste. Die Feuerwehr setzte Notfallseelsorger zur Betreuung der Einsatzkräfte und Zeugen ein. Ein angeforderter Rettungshubschrauber brach seinen Anflug ab, nachdem bekannt wurde, dass keiner der Unfallbeteiligten überlebte. Die Statik des Gebäudes in das der BMW gekracht ist, soll in den nächsten Tagen geprüft werden.

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Nürnberg: Autofahrer rast absichtlich mit seinem Auto in Imbiss

Symbolfoto: © burntimes

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Am Sonntagabend raste im bayerischen Nürnberg in der Strauchstraße ein Auto in einen Imbiss. Der 42-jährige Fahrer raste mit seinem VW Passat in die Außenbestuhlung der Gaststätte. Dort saßen zu dem Zeitpunkt etwa zehn Personen. Die Polizei teilte mit, dass der Mann sein Auto absichtlich in die Menschenmenge steuerte und es sich um einen Anschlag handelt. Drei Männer, im Alter zwischen 37 und 42 Jahren wurden dabei verletzt. Der 37-Jährige schwebt in Lebensgefahr. Der Fahrer fuhr den Passat von der Allersbergerstraße kommend in die Außenbestuhlung der Gaststätte. Nach der Tat flüchtete der Fahrzeugführer mit seinem Passat. Der Polizei gelang es jedoch den Mann in seinem demolierten Fahrzeug wenige hundert Meter von der Gaststätte entfernt aufzufinden und ihn zu verhaften. Die Mordkommission hat Ermittlungen gegen den Mann eingeleitet.

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