Versuchte Gefangenenbefreiung in Duisburg: 250 Menschen greifen Polizisten an

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Die Polizisten wollten am Sonntagabend um 19.40 Uhr einen 37-jährigen Mann überprüfen der die Beamten zuvor mit seinem Handy gefilmt hatte. Die Polizisten waren an der Reinerstraße vor Ort um einen Verkehrsunfall aufzunehmen und wurden dabei von dem 37-Jährigen gefilmt. Weil der Mann sich gegen die Personenkontrolle wehrte, wurde er vorübergehend festgenommen. Anschließend kamen plötzlich rund 250 Menschen, die den Festgenommenen befreien wollten. Hinzu alarmierte Beamte setzten Pfefferspray ein, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Einige Angreifer wendeten Gewalt gegen die Polizisten ein. Zwei der Angreifer wurden verhaftet.

Polizisten wurden nicht verletzt. Ein Beteiligter musste jedoch in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Landfriedensbruches und versuchter Gefangenenbefreiung eingeleitet.

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Messerangriff in Wiesbaden: Ein Toter und zwei Schwerverletzte – Täter auf der Flucht

Symbolfoto: © burntimes

In der Nacht zum Sonntag geriet in der Wiesbadener Innenstadt gegen 3.30 Uhr eine Gruppe von drei Personen mit einer Gruppe von sechs Personen in Streit. Die kleinere Gruppe griff die größere mit Messern an. Als die Beamten alarmiert wurden, war ein 19-Jähriger bereits an seinen Stichverletzungen verstorben. Zwei weitere junge Männer im Alter von 18 und 19 Jahren wurden ebenfalls mit einem Messer schwer verletzt. Beide Verletzten sind inzwischen außer Lebensgefahr, bestätigte die Polizei. Die Dreiergruppe floh nach der Auseinandersetzung. Die Polizei konnte die Täter in der Nacht nicht mehr ausmachen. Auch der Einsatz eines Spürhundes brachte keinen Erfolg. Die betroffene Kirchgasse blieb rund um Karstadt bis Sonntagvormittag gesperrt.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Rufnummer
0611 345-3201 zu melden.

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Schlägerei in Fürth bei Köln: 29-Jähriger stirbt – acht Festnahmen

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Nach einem Gaststättenbesuch in Fürth bei Köln ist ein 29-Jähriger bei einer Schlägerei ums Leben gekommen. Neun stark alkoholisierte Männer gerieten am Sonntagmorgen vor der Gaststätte aneinander. Zwei 19- und 29-jährige Tatverdächtige flohen zunächst vom Tatort, sechs weitere Tatbeteiligte wurden verhaftet. Am Sonntagnachmittag konnten die beiden Tatbeteiligungen verhaftet werden. Der 29-Jährige erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen und verstarb später im Krankenhaus. Der 25-jährige Bruder des Opfers erlitt schwere Gesichtsverletzungen. Polizeiangaben zufolge besteht keine Lebensgefahr. Eine Mordkommission wurde eingeleitet.

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Castrop-Rauxel: Kind (7) wurde angefahren – wütender Mob bedrohte die Rettungskräfte

Symbolfoto: © NicoLeHe | pixelio.de

Im nordrhein-westfälischen Castrop-Rauxel wurde am Dienstag ein siebenjähriges Kind an der Victorstraße von einem Auto angefahren. Das Kind hat mit mehreren anderen Kindern zwischen Autos gespielt und lief plötzlich auf die Straße. Ein Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste das Kind. Während die Polizei den Unfall aufnahm, behandelten Sanitäter das verletzte Kind. Nach dem Autounfall gingen zwei junge Männer im Alter von 17 und 21 Jahren aggressiv auf die Rettungskräfte los. Sie wollten wissen wer das den siebenjährigen Jungen angefahren hat. Ob die beiden mit dem Kind verwandt sind ist noch unklar.

Die Notfallversorgung des verletzten Kindes wurde dadurch massiv behindert. Unterstützt wurden die zwei aufgebrachten Männer von etwa 20 Menschen, darunter Polizeiangaben zufolge auch Angehörige und zahlreiche Gaffer. Die Polizei versuchte die beiden Männer zu beruhigen. Sie gingen jedoch mit Fäusten auf die Beamten los. Die Polizei rief kurzerhand Verstärkung. Mehrere Streifenwagen eilten zur Victorstraße. Erst im Anschluss gelang es die aufgebrachte Menschenmenge zu beruhigen. Die beiden 17- und 21-jährigen Männer wurden vorläufig in Polizeigewahrsam genommen. Sie wurden jedoch noch am selben Abend wieder freigelassen. Sie erwartet nun eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt.

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Schlägerei im RE1: Drei Schwarzfahrer aus Bochum prügeln sich mit Kontrolleuren und Polizisten

Symbolfoto:
© Erich Westendarp | pixelio.de

Am Samstagmorgen ist es in einem Regionalzug (RE1) von Bochum nach Dortmund zu einem Zwischenfall gekommen. Drei Männer im Alter zwischen 19 und 20 Jahren hatten keine gültige Fahrerlaubnis und wollten vor der Kontrolle flüchten. Gegen 8.30 Uhr kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen den drei jungen Männern und vier zivilen Kontrolleuren. Die Männer wurden auf ihrer Flucht in einem der Waggons aufgehalten. Einer der jungen Männer würgte einen Kontrolleur mit der einen Hand und mit der anderen versuchte er ihm mit einer Bierflasche auf den Kopf zu schlagen. Daraufhin eilten Kollegen des Kontrolleurs zu Hilfe. Zahlreiche Reisende verließen während der Angriffe das Großraumabteil. Bei der Ankunft des Regionalzuges in Dortmund warteten bereits Bundespolizisten. Diese versuchten der Auseinandersetzung ein Ende zu setzen. Auch sie wurden von den Schwarzfahrern angegriffen. Den Beamten gelang es schließlich die drei jungen Männer zu überwältigen und sie zur Polizeiwache zu bringen. Gegen das Bochumer Trio wurden Ermittlungen wegen Beleidigung, Beförderungserschleichung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Alle drei waren bereits polizeibekannt, wegen mehrfacher Drogendelikte und Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz. Weil alle Drei über einen festen Wohnsitz verfügten, durften sie die Polizeiwache anschließend wieder verlassen.

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Massenschlägerei auf Friedhof in Moskau: Drei Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Auf dem russischen Friedhof Chowanskoje in Moskau sind am Samstag 200 Männer mit Schaufeln und Knüppeln aufeinander losgegangen. Außerdem fielen, nach Angaben der Polizei, Schüsse. Drei Menschen kamen dabei ums Leben und 20 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Der Grund für die heftige Auseinandersetzung war ein Streit darüber, wer das Recht habe auf dem Friedhof in Moskau Bestattungsarbeiten übernehmen zu können und wer nicht. Der betroffene Friedhof ist 200 Hektar groß. Auf dem Friedhof gerieten Einwanderer aus den ehemaligen zentralasiatischen Sowjetrepubliken und Menschen aus dem Nordkaukasus aneinander. Die Polizei nahm 50 Beteiligte fest.

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Gewalt in NRW: Polizist erschießt Mann in der Innenstadt von Gronau

Symbolfoto: © NicoLeHe  | pixelio.de

Symbolfoto: © NicoLeHe | pixelio.de

Im nordrhein-westfälischen Gronau (Landkreis Borken) ist es am Montag zu einem tödlichen Polizei-Einsatz gekommen. Ein Polizist wurde in der Innenstadt von Gronau mit einem Messer angegriffen. Der Beamte erschoss den 46-jährigen Täter. Ein 17-Jähriger wurde durch einen Schuss am Bein verletzt. Der Polizist war zusammen mit seinem Kollegen am Montagnachmittag zu einem Streit zwischen zwei Gruppen gerufen worden. Als die beiden Beamten versuchten die Auseinandersetzung zu deeskalieren, kam es plötzlich zu dem Angriff. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet. Welcher der beiden Beamten auf den 17-Jährigen geschossen hat ist zur Stunde noch unklar. Am Dienstag wird die Staatsanwaltschaft nähere Details bekanntgeben.

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Toter Fußgänger in Leipzig: 20-Jährige hat Mann absichtlich überfahren

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Leipzig trauerte am Mittwoch um den toten 51-jährigen Fußgänger in der Schönefelder Allee. Zunächst sah es nach einem Unfall mit Fahrerflucht aus, doch so war es nicht bestätigte der Leipziger Polizeisprecher. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen Haftbefehl gegen die 20-jährige Fahrerin erlassen. Die junge Frau soll den Mann absichtlich mit einem Transporter überfahren haben. Die Frau wollte den 51-Jährigen töten, berichtete die Polizei. Vor der schrecklichen Tat soll es eine verbale Auseinandersetzung zwischen der Frau und einer Gruppe, zu der auch ihr späteres Opfer gehörte, gegeben haben. Die 20-Jährige soll losgefahren sein, obwohl sich der Mann unmittelbar vor dem Fahrzeug befand. Der Mann soll sich zunächst am Transporter festgehalten haben und sei kurz darauf auf die Straße geschleudert worden. Dort fuhr die Frau mit ihrem Transporter über den Mann. Nach der grausamen Tat flüchtete die junge Frau zunächst, stellte sich aber Donnerstag im Beisein ihres Verteidigers bei der Polizei. Die Frau äußerte sich bisher nicht zu den Tatvorwürfen. Die Leipzigerin sitzt in Untersuchungshaft. Die polizeilichen Ermittlungen zum genauen Tathergang dauern noch an.

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