Brandenburg: Zwei Feuerwehrleute sterben bei Einsatz auf der A2

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

In der Nacht zu Dienstag kam es auf der Autobahn 2 westlich von Berlin, in Brandenburg, zu einem tragischen Unfall. In Höhe der Ausfahrt Netzen war gegen 2.15 Uhr ein Transporter auf einen LKW aufgefahren. Der Fahrer des Transporters musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden und wurde schwer verletzt. Die Polizei sperrte die rechte sowie die mittlere der dreispurigen Richtungsfahrbahn ab. Es bildete sich ein Rückstau. Ein aus Berlin kommender LKW-Fahrer erkannte die Unfallstelle zu spät und rammte zuerst ein Polizeifahrzeug, in dem zwei Polizisten saßen, um den Unfall zu protokollieren. Dieses wurde in ein Feuerwehrfahrzeug geschleudert. Durch die Wucht kippte das schwere Feuerwehrfahrzeug um und fiel auf zwei Feuerwehrleute im Alter von 23 und 38 Jahren. Beide wurden dabei unter dem Fahrzeug eingeklemmt und tödlich verletzt. Die beiden Polizisten blieben unverletzt. Bei dem Unfall wurden noch weitere Feuerwehrleute und der 55-jährige Fahrer des LKW verletzt. Mehrere Einsatzkräfte erlitten einen Schock und mussten notfallseelsorgerisch betreut werden.

„Ich kann mich gar nicht in die Lage der Kameraden hineinversetzen, die sehen mussten, was mit ihren Kameraden passiert ist“, sagte der Schichtführer der Brandenburger Berufsfeuerwehr am Dienstagmorgen. Die A2 bleibt zwischen den Anschlussstellen Brandenburg Havel und Netzten in Fahrtrichtung Berlin bis auf weiteres voll gesperrt. Die Umleitungsstrecken führen über die L88 und de B102. Hier kam es am Dienstagmorgen bereits zu Staus. Ein Gutachter befindet sich an der Unglücksstelle und übernimmt die Ermittlungen zur Unfallursache. Die Unfallstelle wurde auch mit einer Drohne abgeflogen.

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Fünfjährige wurde in Düsseldorf angefahren: Angehörige prügeln auf Zeugin ein

Symbolfoto: © burntimes

Ein fünfjähriges Mädchen lief am Samstagmittag gegen 12.05 Uhr auf die Fahrbahn und wurde von einem Auto angefahren. Der Vorfall ereignete sich in der Junkersstraße, in der Tempo-30-Zone, in Düsseldorf-Flingern. Die Fünfjährige lief unvermittelt zwischen parkenden Autos auf die Straße. Dort wurde das Mädchen von einer 51-jährigen Golf-Fahrerin erfasst, die nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte. Das Kind erlitt bei dem Unfall Prellungen und Schürfwunden. Unmittelbar nach dem Unfall bedrängten die Angehörigen, zwei Männer im Alter von 31- und 54 Jahren, die Golf-Fahrerin.

Eine weitere zur Hilfe geeilte 49-jährige Zeugin wurde von den Männern beschimpft und geschlagen. Die Männer schlugen der Augenzeugin gegen den Kopf. Die 49-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Sie muss operiert werden. Gegen die beiden Männer wurden Anzeigen wegen Körperverletzung gefertigt.

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