Flughafen BER: Rohre zu dünn – Bau verzögert sich noch einmal

Symbolfoto: © Willfahrt | pixelio.de

Die Eröffnung des neuen Berliner Flughafens BER verzögert sich ein weiteres Mal. Der Grund dafür ist, dass zwei Kilometer Wasserrohre in einem Terminal ersetzt werden müssen, weil die Rohre zu dünn sind. In diesem Zusammenhang müssen hunderte elektronische Türen neu angeschlossen werden, weil diese sich nicht ordnungsgemäß öffnen. Die neuen technischen Schwierigkeiten verzögern die Eröffnung des Flughafens BER um weitere vier bis sechs Monate. Das teilte Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller als Aufsichtsratschef am Mittwoch mit. Ein neuer Eröffnungstermin wurde am Mittwoch nicht bekanntgegeben. Die Finanzierung der Baustelle ist bis 2018 gesichert. Der Flughafenchef konnte am Mittwoch noch nicht sagen, wie viel Arbeit der Austausch der Rohre mit sich bringt. Bei den Türen muss die Elektronik nicht ausgetauscht werden, sondern die bestehenden Anschlüsse in den Schaltschränken neu gesteckt werden. Anschließend muss jede einzelne Tür kontrolliert werden – das dauert Monate, hieß es am Mittwoch.

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Kaiser’s Tengelmann: Krisengipfel endet ohne ein Ergebnis

Symbolfoto: © Fionn Große  | pixelio.de

Symbolfoto: © Fionn Große | pixelio.de

Der Krisengipfel bei der deutschen Supermarktkette Kaiser’s und Tengelmann endete ohne ein Ergebnis. Der Gipfel wurde vertagt und soll fortgesetzt werden, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung von Vertretern des Rewe-Konzerns, von Edeka, Tengelmann, Markant und der Gewerkschaft verdi. Das Ziel ist es eine gemeinsame Lösung für alle Beschäftigten von Kaiser’s und Tengelmann zu erzielen. Wann und wo die Gespräche fortgesetzt werden war am Freitagvormittag unklar. Die 15.000 Angestellten des Unternehmens müssen daher weiter um ihre Arbeitsplätze zittern. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel sagte, dass er 8.000 Arbeitsplätze in Gefahr sieht. Der Geschäftsführer des REWE-Konzerns hatte die Komplettübernahme von Kaiser’s und Tengelmann vor Gericht stoppen lassen. er warb unterdessen dafür die 400 Standorte unter den verschiedenen Wettbewerbern aufzuteilen. Es äußerten auch die Konzerne Tegut und Norma Interesse an den Filialen von Kaiser’s.

Die Zeichen stehen jedoch auf Zerschlagung. Bereits am Freitag könnte der Aufsichtsrat von Kaiser’s und Tengelmann der Zerschlagung zustimmen. Der Geschäftsführer von Kaiser’s drohte aufgrund der hohen Verluste und des gehenden Personals mit dem Aus seines Konzerns.

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