Anschlag in Wien geplant: Mutmaßlicher Attentäter wurde festgenommen

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Am späten Freitagnachmittag wurde ein 18-Jähriger in der Rotenhofgasse in Favoriten von der Spezialeinheit „Cobra“ festgenommen. Er soll einen Sprengstoffanschlag in Wien geplant haben und wurde rund um die Uhr von Polizisten beschattet. Ausländische Geheimdienste hatten Österreich vor dem 18-Jährigen gewarnt. Die Gefahr eines Bombenanschlags in Wien war gegeben, teilte der Innenminister von Österreich mit. Aus diesem Grund wurde der 18-Jährige verhaftet. Er wird zur Stunde noch befragt. Der junge Mann hat einen Migrationshintergrund und möglicherweise Kontakte zu den Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS).

ISIS-Anschlag in Jerusalem: Lastwagen rast in Soldaten – vier Todesopfer

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In der israelischen Hauptstadt Jerusalem hat sich am Sonntag ein Anschlag auf Soldaten ereignet. Ein Lastwagen wurde von einem Terroristen des selbsternannten „Islamischen Staats“ (IS) in eine Gruppe Soldaten gelenkt, die gerade aus einem Bus ausge-stiegen war. Mindestens vier junge Soldaten starben, 13 weitere Soldaten wurden zum teil schwer verletzt. Bei den Todesopfern handelt es sich um drei junge Frauen und einen jungen Mann. Der Attentäter wurde unmittelbar nach der Tat erschossen. Auf Fotos in den sozialen Medien ist der Lastwagen mit von Schüssen durchsiebter Frontscheibe zu sehen. Der Täter war ein Palästinenser, der nach der Tat mehrfach mit dem Lastwagen vor- und zurückgefahren ist, um möglichst viele Soldaten mit dem schweren Lastwagen zu erfassen. Der israelische Polizeichef teilte mit, dass der Attentäter aus dem arabischen Ostteil Jerusalems stammt. Der Anschlagsort befindet sich in dem von Israel eroberten Teil Jerusalems.

Nicht mitgeteilt wurde, ob das Tatfahrzeug dem Attentäter gehörte oder zuvor gestohlen wurde. Der israelische Ministerpräsident Netanjahu sagte, dass er Parallelen zu dem LKW-Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt sieht.

Anis Amri tötete kurz vor Weihnachten, am 19. Dezember einen polnischen LKW-Fahrer und lenkte anschließend seinen Lastwagen in den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Zwölf Menschen starben. Der 24-jährige Tunesier wurde wenige Tage nach dem Anschlag von italienischen Polizisten in Mailand erschossen (wir berichteten).

Mailand: Berlin-Attentäter Anis Amri wurde in Italien erschossen

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Der Attentäter von Berlin ist tot. Der 24-jährige Tunesier wurde in der Nacht zu Freitag von italienischen Polizisten in Mailand erschossen. Anis Amri ging am frühen Freitagmorgen gegen drei Uhr über den menschenleeren Piazza Primo Maggio, der sich vor dem Bahnhof befindet. Der Mann befand sich auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums. Er fiel den beiden Polizisten auf, die Streife fuhren und ihn daraufhin kontrollieren wollten. Sie stoppten Amri, der mit einem Rucksack unterwegs war. Sie fragten ihn nach seinen Papieren. Als Antwort zog der junge Mann sofort eine Pistole und gab Schüsse ab. Ein 36 Jahre alter Beamter wurde an der Schulter getroffen. Sein 29-jähriger Kollege zog seine Dienstwaffe und schoss auf den Angreifer. Anwohner, die Schüsse hörten, alarmierten die Polizei. Am Freitagvormittag teilte schließlich das Innenministerium in Rom mit, dass es sich bei dem Mann um den LKW-Attentäter Anis Amri handelt und er bei dem Schusswechsel ums Leben kam.

Amri reiste nicht direkt von Berlin nach Italien. Er soll über Frankreich mit dem Zug gefahren sein. Das ging aus den Bahntickets hervor, die der Mann bei sich führte. Amri kannte Italien. Er war dort 2011 als Bootsflüchtling angekommen. Kurz darauf wurde er wegen Brandstiftung und schweren Diebstahls zu vier Jahren Haft verurteilt, die er absaß. Deshalb hatten die Behörden in Italien auch seine digitalen Fingerabdrücke gespeichert. Unklar bleibt was der Attentäter in Mailand wollte und ob er am Bahnhof in der Nacht jemanden treffen wollte.

Anis Amri tötete am Montagnachmittag einen polnischen LKW-Fahrer und lenkte am Montagabend seinen Lastwagen in den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Elf Menschen starben.

Berlin: Flüchtiger Amri saß am Steuer des LKW – Behörden hätten ihn fassen können

Symbolfoto: © burntimes

Die Großfahndung nach dem Tunesier Anis Amri läuft. Die Bundesanwaltschaft hat mit 100.000 Euro eine der höchsten Belohnungen aller Zeiten ausgesetzt. Die Spurenauswertung der Fahrerkabine ergab, dass es sich bei dem Täter um Anis Amri handelte. Seine Fingerabdrücke wurden dort gefunden. Ein Haftbefehl gegen ihn wurde am Donnerstag von der Bundesanwaltschaft erlassen. Die Ermittler haben Schwierigkeiten den Täter ausfindig zu machen und stehen vor mehreren Herausforderungen. Der erste Tatverdächtige wurde am Dienstagabend freigelassen – er war unschuldig. Kurz nach dem Anschlag wurde Anis Amri vor einer Berliner Moschee in Berlin-Moabit gefilmt.

Der flüchtige Anis Amri wurde aufgrund möglicher Anschlagspläne monatelang von der Berliner Polizei beobachtet. Er entwischte den Ermittlern immer wieder. Im September wurde die 24-Stunden-Observation schließlich beendet, weil nach Angaben der Berliner Staatsanwaltschaft „kein Anlass für eine weitere Verlängerung der Überwachung bestand“. Amri saß, bevor er 2015 illegal nach Deutschland kam, im sizilianischen Palermo schon vier Jahre im Gefängnis, weil er dort eine Schule angezündet hat. Bereits zu dem Zeitpunkt war klar, dass es sich bei ihm um einen radikalisierten Islamisten handelt. In Tunesien war der Berlin-Attentäter ebenfalls mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Sein Vater sagte, dass er während seiner Abwesenheit wegen schweres Raubes zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Seine Familie forderte ihn auf sich zu stellen.

Im August war er drei Tage lang in der Justizvollzugsanstalt Ravensburg inhaftiert. Es lag zu der Zeit kein strafrechtlicher Haftbefehl vor, jedoch eine Anordnung, die „Haft zur Sicherung der Abschiebung“ vorzunehmen. Am Montag, den 1. August wurde Anis Amri freigelassen, weil wichtige Papiere fehlten und eine Abschiebung ohne die fehlenden Papiere nicht möglich war, teilte das Justizministerium in Baden Württemberg mit.

Die Polizei fahndet öffentlich nach dem mutmaßlichen Täter. Anis AMRI ist 178 cm groß, wiegt circa 75 kg, hat schwarze Haare und braune Augen. Vorsicht: Er könnte gewalttätig und bewaffnet sein!

Bundesanwaltschaft und BKA bitten um Ihre Unterstützung: Wer kann Angaben zu gegenwärtigen oder früheren Aufenthaltsorten der Person machen?

Wenn Sie die gesuchte Person sehen, benachrichtigen Sie die Polizei. Bringen Sie sich selbst nicht in Gefahr, denn die Person könnte gewalttätig und bewaffnet sein!

Für Hinweise, die zur Ergreifung des Beschuldigten führen, ist eine Belohnung von bis zu 100.000 Euro ausgesetzt.

Hinweise bitte an das Bundeskriminalamt Tel.: 0800-0130110 (gebührenfrei), info@bka.de
oder an jede andere Polizeidienststelle.

Ansbach: Der Attentäter soll vom IS eingeschleust worden sein

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

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Die Ermittlungen der Polizei in Ansbach haben ergeben, dass der Attentäter über einen Handy-Chat gesteuert wurde und über diesen Anweisungen von einem Unbekannten erhielt. Der bayerische Innenminister hatte bei der CSU-Klausurtagung die direkte Verbindung zu einem Hintermann bestätigt. Er sagte, dass es eine noch unbekannte Person gegeben hat, die aktiv Einfluss auf das Tatgeschehen hatte. Der 27-jährige Selbstmordattentäter ist offenbar bei den Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) angeworben und nach Deutschland geschleust worden. Zur Zeit ist noch unklar, wer genau die Kontaktperson ist und wo sich diese aufhält.

Die Kommunikation endete erst unmittelbar vor dem Anschlag. Bei dem Bombenanschlag sind 15 Menschen zum teil schwer verletzt worden. Die Ermittler wollen nun klären, ob der Chat-Kontakt schon vor der Einreise des Attentäters nach Deutschland bestand. Der 27-jährige Syrer wurde von Bulgarien aus nach Deutschland geschleust. Auffällig ist auch, dass bei dem Attentäter eine größere Summe Bargeld gefunden wurde. Die Höhe des gefundenen Geldes macht es unwahrscheinlich, dass es sich dabei um das übliche Taschengeld eines Asylbewerbs handelt.

Afghanistan: Mindestens 80 Tote bei Anschlag auf Demonstration

Symbolfoto: © burntimes.com

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Bei einem Terroranschlag auf eine Demonstration sind in der afghanischen Hauptstadt Kabul mindestens 80 Menschen ums Leben gekommen und über 230 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Die Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) bekannten sich zu dem Anschlag. Zwei Selbstmordattentäter hatten sich während der laufenden Demonstration von Schiiten in die Luft gesprengt. Zu der Demonstration hatten sich mehr als 10.000 Menschen auf einem zentralen Platz versammelt, um gegen die geplante Verlegung einer Hochspannungsleitung zu demonstrieren. Es gab offenbar noch einen dritten Attentäter. Dieser wurde von Sicherheitskräften erschossen, nachdem er auf eine Gruppe Frauen zu rannte. Afghanistans Präsident sagte, dass ihn der Anschlag sehr traurig macht. Unter den Toten befinden sich auch afghanische Sicherheitskräfte. Das Attentat der IS-Terroristen galt offenbar der Volksgruppe Hazara. Die Hazara sind eine persischsparchige Minderheit und stellen mit neun Prozent der Bevölkerung die drittgrößte Minderheit in Afghanistan dar.

Die radikalislamistischen Taliban-Kämpfer teilten unterdessen mit, dass sie nichts mit diesem tragischen Anschlag zu tun haben und es das Werk von Feinden sei.

Die Krankenhäuser in Kabul teilten mit, dass sie nach dem Terroranschlag mit der Versorgung der vielen Verletzten überlastet sind. In den sozialen Netzwerken wurde zu Blutspenden aufgerufen.

Kurdische Gruppierung TAK bekennt sich zu Terroranschlag mit 28 Toten

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Die kurdische, militante Gruppierung TAK, die der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK nahe steht, bekannte sich am Freitag zu dem Terroranschlag in Ankara mit 28 Toten (wir berichteten). Die TAK begründete den Anschlag mit dem gewaltsamen Vorgehen der Regierung gegen die Kurden im Nordosten des Landes. In der türkischen Hauptstadt Ankara hatte sich am Mittwochabend um 18.30 Uhr (Ortszeit) ein Terroranschlag ereignet. Im Regierungsviertel der Hauptstadt explodierte eine Autobombe. Der Anschlag war auf ein Militärkonvoi gerichtet gewesen. Der Sprengsatz detonierte an einer Ampel, als davor mehrere Fahrzeuge mit Armee-Angehörigen angehalten hatten. Die türkische Regierung und Präsident Erdogan hatten kurz nach dem Anschlag die Kurden für den Anschlag verantwortlich gemacht, allerdings die der syrisch-kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG.

Afghanistan: Taliban-Attentäter töten sechs US-Soldaten

Symbolfoto: © burntimes.com

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In Afghanistan haben Taliban-Attentäter sechs US-Soldaten getötet. Ein Beamter teilte mit, dass sich unter den Toten auch Europäer befinden. Drei weitere Menschen wurden bei dem Angriff in der Nähe der Militärbasis Bagram verletzt. Erst kürzlich wurde im Bundestag beschlossen, dass mehr Bundeswehr-Soldaten nach Afghanistan entsandt werden sollen. Es handelt sich bei dem Anschlag um den schwersten seit dem offiziellen Ende des Nato-Kampfeinsatzes Ende 2014. Die USA bestätigten den Zwischenfall und teilten mit, dass die Mission trotzdem fortgesetzt wird, um Afghanistan zu einer besseren Zukunft zu verhelfen. Der Attentäter war im Ort Bajauri mit einem Motorrad unterwegs und zündete dort in einer afghanisch-amerikanischen Patrouille einen Sprengsatz. Auch afghanische Sicherheitskräfte sind verletzt worden. Die Taliban bekannten sich zu dem Anschlag.

Erst vor zwölf Tagen hatten Islamisten den zweitgrößten Flughafen von Afghanistan in Kandahar angegriffen. Dort sind über 2.000 internationale Soldaten stationiert. Die Gefechte dauerten über 27 Stunden. Dabei kamen 60 afghanische Soldaten und Zivilisten ums Leben.

Schießerei in Kalifornien: Täter hatten weitere Attentate geplant

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

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Nach der Schießerei mit 14 Toten in einer Behinderteneinrichtung wurden bei der Durchsuchung des Hauses der beiden Attentäter von Kalifornien 12 Rohrbomben und 5.000 Schuss Munition entdeckt. Die beiden Attentäter von San Bernardino hatten offensichtlich weitere Attentate geplant. Ein 28-jähriger städtischer Angestellter hatte am Mittwoch gemeinsam mit seiner 27-jährigen Ehefrau bei einer Weihnachtsfeier seines Arbeitgebers um sich geschossen und 14 Menschen getötet und weitere 21 Menschen verletzt. Die beiden Täter konnten zunächst entkommen und starben später bei einem Schusswechsel mit der Polizei. Die Täter hatten 1.600 Schuss Munition dabei. Die Polizei teilte mit, dass es noch zu früh sei, um über ein Motiv zu spekulieren. Das FBI hat sich in die Ermittlungen eingeschaltet. Die US-Behörden schlossen einen terroristischen Hintergrund ebenso wenig aus, wie Ärger am Arbeitsplatz. Der Mann soll Kontakte zu Terrorverdächtigen gehabt haben. Er war offenbar radikalisiert. Der Täter lernte seine Ehefrau aus Pakistan im Internet kennen. Das Paar traf sich erstmals in Saudi Arabien. Die beiden waren erst seit Juli 2014 in den USA. Gemeinsam hatten sie eine sechs Monate alte Tochter. US-Präsident Barack Obama sagte am Donnerstagabend, dass ein terroristischer Bezug der Tat möglich sei.

Terrorismus in Paris: Präsident Hollande will Ausnahmezustand um drei Monate verlängern

Symbolfoto: © burntimes

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Am Sonntag teilte das Auswärtige Amt mit, dass sich unter den Todesopfern in Paris auch ein 28-jähriger Deutscher aus München befindet. Er saß in einem der Cafés auf der Terrasse. Unter den Verletzten befinden sich ebenfalls einige Deutsche. Der vor zehn Tagen auf einer Autobahn festgenommene 51-jährige Marokkaner schweigt weiter zu den Vorwürfen. In seinem Auto fanden die Ermittler in mehreren Verstecken acht Sturmgewehre, drei Faustfeuerwaffen, zwei Handgranaten und 200 Gramm Sprengstoff. In seinem Navigationsgerät war eine Adresse in Paris eingegeben. Der Marokkaner gab an, dass er den Eiffelturm besichtigen wollte und nichts von den Waffen in seinem Fahrzeug gewusst hat.
Die Opferzahlen wurden am Sonntag mehrfach nach oben korrigiert. Es sollen mindestens 132 Menschen ums Leben gekommen sein und 350 weitere sind zum Teil schwer verletzt worden – 99 der Verletzten befanden sich auch am Sonntag noch in einem kritischen Zustand. Die Ärzte kämpfen um jedes Leben. Selbst kriegserfahrenen Ärzten gehen die Ereignisse unter die Haut.

12249782_948103701922439_7688326145648609560_nFrankreichs Präsident Hollande teilte am Sonntag mit, dass der Ausnahmezustand auf drei Monate verlängert wird. Die französische Polizei fahndet unterdessen in Kooperation mit belgischen Sicherheitskräften nach dem Bruder von einem der getöteten Attentäter. Der Mann hat einen schwarzen VW Polo angemietet und ist flüchtig. Der Polo wurde von einer Gruppe der Terroristen benutzt, sagten die Ermittler. Bei dem Gesuchten handelt es sich um einen von drei Brüdern, die in die Mordanschläge verwickelt sein sollen. Einer der Brüder wurde in Belgien verhaftet. Ein weiterer kam bei den Anschlägen ums Leben. Die belgische Justiz hat den Terrorverdächtigen zur internationalen Fahndung ausgeschrieben.

In Paris hatten Terroristen am Freitagabend, während des Fußballfreundschaftsspiels zwischen Frankreich und Deutschland, an sechs verschiedenen Orten Anschläge begannen. Nahezu zeitgleich wurden verschiedene Bars, Restaurants, die Konzerthalle „Bataclan“ und das Nationale Fußballstadion „Stade de France“ angegriffen. Die meisten Opfer gab es beim Überall auf ein ausverkauftes Konzert der Eagles of Death Metal in der Konzerthalle „Bataclan“. Hier erschossen die IS-Terroristen systematisch mindestens 87 Menschen. Die Terroristen sollen im Inneren der Halle mit Kalaschnikows minutenlang um sich geschossen haben. Dabei sollen die Attentäter ihre Sturmgewehre in aller Ruhe nachgeladen haben, um dann mit den Erschießungen fortzusetzen. Mehrere Zeugen berichten übereinstimmend, dass die Terroristen islamische Gesänge angestimmt hatten. Sondereinsatzkräfte der Polizei stürmten schließlich die Halle, um das Massaker zu beenden. Währenddessen zündeten die Angreifer Sprengstoffgürtel. Die Eagles of Death Metal sollten in der nächsten Woche auch Konzerte in Deutschland spielen. Die Konzerte fallen aus wurde am Sonntag bekanntgegeben. Die Band hat bei dem barbarischen Attentat unter anderem ein Crewmitglied verloren.

Das geplante Test-Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen die Niederlande wird am kommenden Dienstag in Hannover stattfinden. Es ist das letzte Länderspiel der DFB-Elf in diesem Jahr. Am Freitagabend explodierten mehrere Sprengsätze in unmittelbarer Nähe des Pariser Stadions, in dem Deutschland ein Freundschaftsspiel gegen Frankreich bestritt.