Nach Raketentest in Nordkorea: Kim Jong Un droht den USA mit größeren Tests

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Nach dem Raketentest in Nordkorea hat Machtaber Kim Jong Un mit weiteren größeren Raketen- und Atomwaffentests gedroht. Der Test einer ballistischen Rakete am Montag wurde vom nordkoreanischen Machthaber persönlich überwacht. Außerdem teilte Kim Jong Un mit, dass Nordkorea zur Zeit an einer neuen präzisionsgesteuerten Rakete arbeitet. Der Erfolg von Nordkorea bereitet Südkorea und den USA große Sorgen. Für deren militärische Provokationen werde es noch größere „Geschenkpakete“ geben, sagte Kim Jong Un. Die am Montag gezündete Kurzstreckenrakete landete nach einer Flugstrecke von rund 450 Kilometern vor Japan im Meer. Die nordkoreanischen Testes verstoßen gegen UN-Resolutionen. Japan und Südkorea warfen Nordkorea erneute Provokation vor. Südkorea und die USA planen am Dienstag Übungen mit einem B1-Bomber. Die Medien in Nordkorea sprachen im Zusammenhang mit der Übung von einem „Atombomben-Abwurf-Training“.

Nordkorea kündigt neue Raketentests an – US-Vizepräsident erklärt Geduld für beendet

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Nordkorea hat eine Drohung an die USA ausgesprochen und neue wöchentliche Raketentests angekündigt. Sollten die USA dagegen vorgehen, droht der „totale Krieg“, sagte der nordkoreanische Außenminister Ri Yong-Ho. In den vergangenen Wochen haben sich die Spannungen zwischen Nordkorea und den USA verschärft. Der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un weigert sich trotz internationaler Kritik, seine Raketentests einzustellen. Die USA befürchtet, dass Nordkorea sich ein nukleares Waffenarsenal aufbauen könnte. Die USA hatten kürzlich Militär in die Gegend vor Nordkorea entsendet, darunter den Flugzeugträger „USS Carl Vinso“, der inzwischen Einsatzbereitschaft hergestellt hat. Den neuen gescheiterten Raketentest bezeichnete der US-Vizepräsident Mike Pence als „Provokation“. Die strategische Geduld mit Nordkorea ist beendet, sagte Pence. Er sagte, dass die USA zu einem Militäreinsatz bereit seien. Pence warnte Nordkorea davor, die Entschlossenheit der USA zu unterschätzen.

Die Beziehungen zwischen Südkorea und den USA sind „unangreifbar“, sagte der US-Vizepräsident. Die USA haben in Südkorea zur Zeit 28.500 Soldaten stationiert.

USA: Präsident Trump will atomar aufrüsten

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US-Präsident Trump sagte am Donnerstag, dass die USA die führende Atommacht sein muss – auch vor befreundeten Nationen. Er kritisierte Russland, weil das Land durch die Stationierung von Marschflugkörpern das Abrüstungsabkommen von 1987 verletzt hat. Die USA und Russland verfügen schon heute über mehr Atomwaffen, als es zur Abschreckung notwendig ist. Die USA verfügen über rund 6.800 atomare Sprengköpfe, Russland besitzt über 7.000 Exemplare. In diesem Zusammenhang sprach Trump von einer kommenden atomaren Aufrüstung der USA. Er gab Barack Obama eine Mitschuld an der Entwicklung Nordkoreas. „Um Nordkorea hätte sich schon die Obama-Regierung kümmern müssen“, sagte Trump. In diesem Zusammenhang forderte Trump China auf, Einfluss auf Nordkorea zu nehmen, um gegen die kriegerischen Aktionen des Diktators vorzugehen.

Nordkorea zündete in der Nacht eine Atombombe: USA droht mit ernsthaften Konsequenzen

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In der Nacht zu Freitag wurde in Nordkorea ein Atomtest durchgeführt. Es handelte sich um einen „erfolgreichen“ Atomwaffentest, erklärte der nordkoreanische, kommunistische Machthaber Kim Jong Un. Er bestätigte in diesem Zusammenhang die Detonation einer Atombombe. Der durchgeführte Atomtest war der stärkste in der Geschichte Nordkoreas und hatte nach Angaben von Experten eine größere Sprengkraft als die Atombombe, die die USA im Zweiten Weltkrieg auf Hiroshima abwarf. In Südkorea wurde am Freitagmorgen ein Erdbeben der Stärke 5,3 auf der Richterskala in Nordkorea gemessen. Das Epizentrum lag auf dem Testgelände Punggye-ri. Dort hatte Nordkorea im Januar seinen vierten Atomwaffentest unternommen. Kurz darauf bestätigte Kim Jong Un am Freitagmorgen die erfolgreiche Zündung einer Atombombe. Die Präsidentin von Südkorea sprach von wahnsinniger Rücksichtslosigkeit. Südkorea kündigte direkt nach dem Bekanntwerden, dass eine Atombombe gezündet wurde, neue Sanktionen gegen das Land an. Auch die japanische Ministerpräsidentin Shinzo Abe meldete sich zu Wort und sagte, dass die Atomwaffenentwicklung in Nordkorea eine ernste Bedrohung für Japan sei. China reagierte ebenfalls empört und teilte mit, dass Messungen auf Radioaktivität an der gemeinsamen Grenze durchgeführt werden.

US-Präsident Barack Obama berät in den nächsten Tagen über weitere Schritte gegen Nordkorea. Er drohte ernsthafte Konsequenzen an. Obama bezeichnete den Atombombentest als provokativen Akt. Auch die Bundesregierung reagierte auf den erneuten Atomwaffentest und rief den nordkoreanischen Botschafter ein.

Nordkorea: Diktator Kim Jong-Un prahlt mit einem Atomsprengkopf

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un hat sich neben einem Atomsprengkopf fotografieren lassen. Nordkorea verkündete einen großen Erfolg des Nuklearwaffenprogramms. Angeblich ist das Land ab sofort in der Lage standardisierte Nuklearsprengköpfe zu bauen. Diese eignen sich als Bewaffnung für Langstreckenraketen. Kim Jong Un sprach von einer „echten nuklearen Abschreckung“. Ein südkoreanischer Atomexperte bezweifelte, dass es sich bei dem gezeigten Atomsprengkopf um einen echten handelt. Die Gefahr der Strahlung wäre nämlich sehr hoch. Ohne entsprechende Schutzkleidung würde sich niemand einem Atomsprengkopf nähern, hieß es. Kim Jong-Un sprach am Mittwoch davon, dass sein Land nun verstärkt Bomben mit größerer Sprengkraft bauen will. China ist beunruhigt und bezeichnete die Situation als sehr angespannt. Zur Zeit sorgt Nordkorea wöchentlich mit Meldungen über Atomwaffentests oder Entwicklungen weltweit für Aufregung. Anfang März wurden die Sanktionen gegen die kommunistische Regierung in Nordkorea noch einmal verstärkt.

Die Atomwaffentests verstoßen jedes Mal gegen geltende UN-Resolutionen. Die USA fühlen sich von den ständigen Atom- und Raketentests bedroht. Sie befürchten, dass eine Langstreckenrakete mit einem atomaren Sprengkopf ausgestattet wird und das amerikanische Festland erreichen könnte. Die neuen Sanktionen sehen vor, dass die USA die Geldströme unterbrechen, die das kommunistische Land zum Bau von Atomsprengköpfen nutzen könnte. Außerdem haben die USA 50 Millionen Dollar freigegeben, um Radiosendungen in Nordkorea ausstrahlen zu können.

Nach Einschätzung eines erfahrenen US-Geheimdienstmitarbeiters hat der nordkoreanische Machtaber bereits Anfang Februar den Atomreaktor Yongbyon wieder hochgefahren. Mit Hilfe des Atomreaktors kann waffenfähiges Plutonium hergestellt werden. Das Regime hat offensichtlich vor die USA mit einer Atomrakete zu bedrohen.

Nordkorea erzeugt wieder eigenes Plutonium

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Nach Einschätzung eines erfahrenen US-Geheimdienstmitarbeiters hat der nordkoreanische Machtaber den Atomreaktor Yongbyon wieder hochgefahren. Mit Hilfe des Atomreaktors kann waffenfähiges Plutonium hergestellt werden. Das Regime hat offensichtlich vor die USA mit einer Atomrakete zu bedrohen. Der Reaktor soll so lange betrieben werden bis die erforderliche Menge an Plutonium zusammengekommen ist. Die von Nordkorea vorgesehene Trägerrakete wurde bereits in der Öffentlichkeit vorgeführt. Nordkorea hatte den Reaktor Yongbyon im Dezember 2002 enthüllt und mitgeteilt, dass dort waffenfähiges Plutonium hergestellt wird. Unter voller Auslastung könnte der Atomreaktor maximal sechs Kilogramm Plutonium pro Jahr produzieren. Die Menge würde für die Herstellung einer Atombombe ausreichen. US-Präsident Obama sprach am Dienstag mit Südkorea und Japan über weitere Sanktionsmöglichkeiten gegen Nordkorea.

Nach dem letzten nordkoreanischen Raketentest am Sonntag planen die USA die Stationierung eines Raketenabwehrsystems in Südkorea.

Nordkorea testet Atombombe: Schärfere Sanktionen drohen

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In Nordkorea wurde am Mittwochmorgen eine Wasserstoffbombe getestet. Es ist bereits der vierte Atomwaffentest, der in Nordkorea durchgeführt wurde. Weltweit löste der Atomtest Empörung aus. Das nordkoreanische Staatsfernsehen berichtete, dass das Land ab sofort zu den Ländern mit fortgeschrittener Kernwaffentechnik zählt. Auch Nordkoreas Verbündeter China kritisierte den Atomwaffentest scharf. Berlin bestellte den nordkoreanischen Botschafter ein. Der Sicherheitsrat plant schärfere Sanktionen gegen Nordkorea. Bisher wurden die Sanktionen nach jedem Atomwaffentest (2006, 2009 und 2013) verschärft.

Deutschlands Außenminister, Frank-Walter Steinmeier, kritisierte den Test einer Wasserstoffbombe scharf, weil Nordkorea damit erneut eine Resolution des Weltsicherheitsrats verletzt hat und sich damit gegen die Grundsätze der Völkergemeinschaft stellt. Die Regierung in Pjöngjang gefährdet durch ihre Atomtests immer wieder die internationale Sicherheit. Die Bundesregierung forderte Nordkorea auf, sofort an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Der UN-Sicherheitsrat sprach von einer Bedrohung für den internationalen Weltfrieden. Die USA kündigten weitere Strafmaßnahmen gegen Nordkorea an, ohne zu sagen, um welche Maßnahmen es sich genau handeln wird.

Experten bezweifeln, dass es sich bei der gezündeten Bombe tatsächlich um eine Wasserstoffbombe handelt, da die Herstellung sehr komplex und schwierig sei. Kurz bevor Nordkorea seinen Atombombentest öffentlich machte, wurde in der Nähe des Atomtestgeländes Punggye Ri im Nordosten des Landes ein leichtes Erdbeben der Stärke 5,1 auf der Richterskala registriert.

Auch die Nato äußerte sich besorgt über die Entwicklung in Nordkorea. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini sagte, dass Nordkorea sich verpflichtet hatte, keine Atomwaffen zu produzieren oder zu testen. Sie sprach von einem schweren Verstoß, der nicht ohne Konsequenzen bleiben darf.