Angriff in London: Sieben Festnahmen – Täter war Brite

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

Die Polizei hat in London im Verdacht mit dem Anschlag sieben Personen an sechs verschiedenen Adressen verhaftet. Es wird von einem islamistischen Hintergrund ausgegangen. Am Mittwoch, dem Jahrestag der Anschläge in Brüssel, ereignete sich in der britischen Hauptstadt London ein Terroranschlag bei dem insgesamt vier Menschen starben – darunter auch der Täter – und 40 weitere verletzt wurden – von denen 29 im Krankenhaus behandelt werden (wir berichteten). Unter den Verletzten befindet sich auch ein Deutscher, teilte die britische Premierministerin May mit. Sieben der Verletzten befinden sich in einem kritischen Zustand. Der Täter nutzte sein Auto als Waffe und raste auf der Westminister-Brücke Passanten mit seinem Geländewagen um. Anschließend griff er Polizisten mit zwei Messern an.

Die Behörden teilten am Donnerstag mit, dass es sich bei dem Täter um einen britischen Staatsbürger handelt und der britische Geheimdienst den Mann im Visier hatte. Gegen ihn wurde vor Jahren wegen terroristischer Verbindungen ermittelt.

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Türkei: Kleinkind stirbt bei Explosion einer Autobombe

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Im Südosten der Türkei hat sich am Freitagabend ein Terroranschlag ereignet. Die Explosion einer Autobombe ereignete sich in der Stadt Viransehir in der Nähe zur syrischen Grenze. Die Detonation richtete sich offenbar gegen ein Haus, in dem Staatsanwälte und Richter wohnen. Bei der Explosion starb ein dreijähriges Kind und mindestens 15 Menschen wurden zum teil schwer verletzt. In der betroffenen Provinz gehen Sicherheitskräfte gegen Anhänger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK vor. Die PKK-Anhänger verüben immer wieder Anschläge auf Sicherheitskräfte.

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Selbstmordanschlag auf Schrein in Pakistan: Mindestens 72 Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Mindestens 72 Menschen sind am Donnerstag bei einem Selbstmordanschlag auf einen Sufi-Schrein in Baluchistan ums Leben gekommen. Die Menschen tanzten vergnügt und verehrten Gott, als der Selbstmordattentäter seine Sprengstoffweste zündete. Rund 250 Menschen sind zum Teil schwer verletzt worden. Der Polizeichef bestätigte am Abend, dass es sich um einen Anschlag handelte. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) übernahm die Verantwortung für den Anschlag. Den betroffenen Lal Shahbaz Qalandar-Schrein in Baluchistan besuchen jede Woche mehrere tausend Gläubige.

Der Anschlag gehört zu einer neuen Gewaltwelle in Pakistan. Zwei Jahre war es relativ ruhig in Pakistan. Die meisten Anschläge in der letzten Zeit gingen auf das Konto der Gruppierung Jamaat ul-Ahrar. Diese Gruppe kündigte weitere schwere Anschläge an. Die Jamaat ul-Ahrar pflegt Kontakte zum IS. Die Anhänger kämpfen gegen Minderheiten und den Staat Pakistan. Sie verüben beispielsweise Anschläge gegen den Staat aber auch gegen Nicht-Muslime – wie Christen.

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Rohrbombenanschlag in Düsseldorf vor 17 Jahren: Verdächtiger wurde festgenommen

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Vor knapp 17 Jahren, am 27. Juli 2000, explodierte am S-Bahnhof Düsseldorf-Wehrhahn eine Rohrbombe. Damals wurden zehn Menschen schwer verletzt. Eine Schwangere Frau hatte ihr ungeborenes Baby im Mutterleib verloren. Am Dienstag wurde der 50-jährige Ralf S. verhaftet. Er soll die Rohrbombe aus Fremdenhass gezündet haben. Der arbeitslose Mann aus Ratingen wurde verhaftet. Ihm wird versuchter Mord in zwölf Fällen vorgeworfen. Bei den meisten der Opfer handelte es sich um jüdische Einwanderer aus Osteuropa. Ralf S. gilt als rechtsradikal. Er wurde bereits kurz nach dem Rohrbombenanschlag verhaftet aber mangels Beweisen wieder freigelassen.

Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass der Täter die Beamten selbst auf seine Spur brachte. Ralf S. saß wegen einer anderen Straftat im Gefängnis eine Haftstrafe ab. Dort erzählte er einem Mitgefangenen in der Haftanstalt Castrop-Rauxel, dass er den Rohrbombenanschlag in Düssldorf im Jahr 2000 verübt hat. Der Mitgefangene wandte sich im Juli 2014 an die Polizei. Anschließend wurde der Fall neu aufgerollt. Dabei wurde immer deutlicher, dass es sich bei dem 50-Jährigen um den Attentäter handeln könnte. Der Verdächtige hatte die Vorwürfe bestritten, obwohl eine Zeugin ihn in der Nähe des Tatorts gesehen hatte. Zum Tatzeitpunkt betrieb Ralf S. ein Militärgeschäft in der Nähe des Tatorts. Er galt als Waffennarr. Der betriebene Ermittlungsaufwand war riesig. Trotzdem gelang es bisher nicht den Täter ausfindig zu machen. Erst 2015 erhielten die Ermittler neue Ansätze, die sie schließlich auf die Spur des Täters brachten.

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Anschlag in Wien geplant: Mutmaßlicher Attentäter wurde festgenommen

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Am späten Freitagnachmittag wurde ein 18-Jähriger in der Rotenhofgasse in Favoriten von der Spezialeinheit „Cobra“ festgenommen. Er soll einen Sprengstoffanschlag in Wien geplant haben und wurde rund um die Uhr von Polizisten beschattet. Ausländische Geheimdienste hatten Österreich vor dem 18-Jährigen gewarnt. Die Gefahr eines Bombenanschlags in Wien war gegeben, teilte der Innenminister von Österreich mit. Aus diesem Grund wurde der 18-Jährige verhaftet. Er wird zur Stunde noch befragt. Der junge Mann hat einen Migrationshintergrund und möglicherweise Kontakte zu den Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS).

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Innere Sicherheit: Drei Gefährder sind verschwunden

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Nach dem Anschlag in Berlin haben die Behörden angefangen, alle Gefährder noch einmal zu überprüfen. Insgesamt gibt es zur Zeit 547 bekannte Gefährder. Die Hälfte von ihnen befindet sich im Ausland. Von drei Gefährdern ist der Aufenthaltsort aktuell nicht bekannt, teilte Chef des Bundeskriminalamts am Mittwoch mit. Es handelt sich um ein Sicherheitsrisiko, denn auch Anis Amri war in den Wochen vor dem Anschlag vom Radarschirm der Behörden verschwunden. Bei den drei spurlos Verschwunden handelt es sich um Islamisten, die als Gefährder eingestuft wurden. Zuletzt hatte es bei dem Berlin-Attentäter Anis Amri Fehler gegeben, die ihm die Ausführung des Anschlags auf dem Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche ermöglicht hatten. Als eine Reaktion auf den Anschlag in Berlin überprüfen die Sicherheitsbehörden alle eingestuften Gefährder erneut. Die Expertenrunde prüft auch, ob Abschiebungen oder andere Maßnahmen erforderlich sind. Der Fall Amri zeigte, dass alle Maßnahmen und Bemühungen der Sicherheitsbehörden nicht ausgereicht haben.

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Afghanistan: Viele Tote nach drei Anschlägen an einem Tag

Symbolfoto: © burntimes.com

In Afghanistan haben sich am Dienstag drei Anschläge ereignet. Ein zweifacher Bombenanschlag ereignete sich am späten Dienstagnachmittag in der Hauptstadt Kabul. Zwei Selbstmordattentäter rissen vor dem Parlament mindestens 28 Menschen in den Tod. Unter den Toten befanden sich Zivilisten und Polizisten. Zu den beiden Anschlägen bekannten sich die Terroristen der radikalislamischen Taliban. Einige Stunden später kam es im Haus des Gouverneurs in der südafghanischen Provinz Kandahar zu einer Explosion. Hierbei kamen elf Menschen ums Leben und acht weitere wurden teils schwer verletzt. Unter den Verletzten befindet sich auch der Gouverneur und der Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate, der für ein Treffen angereist war. Die genaue Art der Explosion ist noch unklar. Möglicherweise wurden unter Sofas Sprengsätze montiert und zur Explosion gebracht. Zu der Tat im Haus des Gouverneurs bekannte sich zunächst niemand.

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ISIS-Anschlag in Jerusalem: Lastwagen rast in Soldaten – vier Todesopfer

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In der israelischen Hauptstadt Jerusalem hat sich am Sonntag ein Anschlag auf Soldaten ereignet. Ein Lastwagen wurde von einem Terroristen des selbsternannten „Islamischen Staats“ (IS) in eine Gruppe Soldaten gelenkt, die gerade aus einem Bus ausge-stiegen war. Mindestens vier junge Soldaten starben, 13 weitere Soldaten wurden zum teil schwer verletzt. Bei den Todesopfern handelt es sich um drei junge Frauen und einen jungen Mann. Der Attentäter wurde unmittelbar nach der Tat erschossen. Auf Fotos in den sozialen Medien ist der Lastwagen mit von Schüssen durchsiebter Frontscheibe zu sehen. Der Täter war ein Palästinenser, der nach der Tat mehrfach mit dem Lastwagen vor- und zurückgefahren ist, um möglichst viele Soldaten mit dem schweren Lastwagen zu erfassen. Der israelische Polizeichef teilte mit, dass der Attentäter aus dem arabischen Ostteil Jerusalems stammt. Der Anschlagsort befindet sich in dem von Israel eroberten Teil Jerusalems.

Nicht mitgeteilt wurde, ob das Tatfahrzeug dem Attentäter gehörte oder zuvor gestohlen wurde. Der israelische Ministerpräsident Netanjahu sagte, dass er Parallelen zu dem LKW-Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt sieht.

Anis Amri tötete kurz vor Weihnachten, am 19. Dezember einen polnischen LKW-Fahrer und lenkte anschließend seinen Lastwagen in den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Zwölf Menschen starben. Der 24-jährige Tunesier wurde wenige Tage nach dem Anschlag von italienischen Polizisten in Mailand erschossen (wir berichteten).

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Asas/Syrien: Autobombe explodiert – mindestens 48 Menschen starben

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

In Syrien hat sich am Samstag wieder ein schwerer Anschlag ereignet. Ziel des Anschlags war die von den Rebellen kontrollierte Stadt Asas im Norden des Landes – in der Nähe von Aleppo. Die Rebellen werden in Asas von der Türkei unterstützt. Bei der Explosion eines mit Sprengstoff beladenen Tanklastwagens, auf einem Markt vor dem Gerichtsgebäude, starben mindestens 48 Menschen. Zahlreiche weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte teilte mit, dass es sich bei den meisten Opfern um Zivilisten handelt. Einige Opfer konnten bisher nicht identifiziert werden, weil sie bis zur Unkenntlichkeit verbrannten. Veröffentlichte Fotos und Videos von Aktivisten zeigten beschädigte Fahrzeuge und Häuser. In der Straße befanden sich nach der Explosion tiefe Löcher. Das Gerichtsgebäude wurde komplett zerstört.

In der betroffenen Stadt Asas war erst im November eine Autobombe explodiert. Damals starben mindestens 10 Menschen – die Rebellen sprachen sogar von 25 Todesopfern. Die Stadt war in der Vergangenheit immer wieder Anschlagsziel von Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS).

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Fort Lauderdale in Florida: Mann schießt auf Flughafen –– mindestens fünf Tote

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

Ein bewaffneter Mann hat auf dem Flughafen von Fort Lauderdale im US-Bundesstaat Florida, im Terminal 2, das Feuer eröffnet. Mindestens fünf Menschen starben, acht weitere wurden verletzt, teilte die örtliche Polizei mit. Der Täter wurde Polizeiangaben zufolge überwältigt und festgenommen. Es handelte sich um einen Einzeltäter. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Ein Augenzeuge berichtete, dass der Täter wahllos um sich geschossen hat. Der betroffene Flughafen in Fort Lauderdale wird jährlich von 25 Millionen Passagieren benutzt. Der Flughafen ist beispielsweise der Umstiegspunkt für viele Touristen, die eine Kreuzfahrt gebucht haben oder ihren Urlaub in der Karibik verbringen wollen. Nach dem Zwischenfall wurde der Flugbetrieb vorübergehend eingestellt.

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