Syrien: Autobombe explodiert in Damaskus und tötet mindestens 20 Menschen

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

In der syrischen Hauptstadt Damaskus hat sich am Sonntagmorgen in der Nähe des Tahir-Platzes ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt, nachdem das Fahrzeug in dem er sich befand von Sicherheitskräften umstellt worden war. Mindestens 20 Menschen kamen ums Leben und zwölf weitere wurden verletzt, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Die Polizei verfolgte am Sonntagmorgen drei mit Sprengstoff beladene Fahrzeuge. Zwei von den Fahrzeugen konnten gezielt gesprengt werden. Als die Polizisten und Soldaten sich dem dritten Fahrzeug näherten, zündete der Fahrer den Sprengsatz.

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Newcastle: Frau raste mit Auto in Fußgängergruppe – kein Anschlag

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

Eine Autofahrerin ist am Sonntag in eine Fußgängergruppe im britischen Newcastle gerast. Dabei wurden insgesamt sechs Menschen verletzt, darunter drei Kinder. Die Polizei stellte am Sonntag klar, dass es sich um keine Terrorattacke, sondern um einen Unfall handelte. Die 42-jährige Autofahrerin wurde nach dem Unfall zunächst festgenommen. Sie hatte die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren. Der Unfall ereignete sich in der Nähe eines Festes zum Ende des Fastenmonats Ramadan. Der Unfall ereignete sich vor dem Westgate Sports Centre in Newcastle. Dort wurde zu dem Zeitpunkt gerade das muslimische Fest Eid al-Fitr gefeiert.

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Iran: Doppelanschlag erschüttert Hauptstadt Teheran

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In der iranischen Hauptstadt Teheran hat sich am Mittwoch ein Doppelanschlag ereignet. Mindestens zwölf Menschen kamen bei den Selbstmordanschlägen ums Leben und 40 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Die Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) haben die Taten für sich deklariert. Sechs der insgesamt sieben Terroristen sind bei dem Anschlag ebenfalls ums Leben gekommen. Der siebte Täter wurde verhaftet. Das iranische Innenministerium teilte mit, dass sich vier Männer in das Parlament im Iran geschlichen haben und drei von ihnen erschossen wurden und einer sich in die Luft sprengte. Der zweite Anschlag ereignete sich im Mausoleum des verstorbenen Revolutionsführers Chomeni im Süden der Hauptstadt. Dort sprengte sich ebenfalls ein Mann in die Luft. Ein drittes Terrorkommando konnte festgenommen werden. Es ist das erste Mal, dass die Terroristen des IS sich zu einem Anschlag im Iran bekennen.

Der Iran ist ein enger Verbündeter mit Syrien und dem Präsidenten Baschar al-Assad. In der Bevölkerung wird der Einsatz von Chemiewaffen in Syrien stark umstritten. Viele verstehen nicht, wieso der Iran das Bürgerkriegsland Syrien unterstützt, in dem ein Genozid an Sunniten droht. Der Iran hatte bisher immer wieder betont, dass sicherste Land im Nahen Osten zu sein.

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Terror in London fordert sieben Tote – Transporter raste in Menschenmenge

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

In der britischen Hauptstadt London hat sich am Samstagabend um kurz nach 22 Uhr ein Terroranschlag ereignet. Ein Lieferwagen fuhr auf der London Bridge mit hoher Geschwindigkeit auf dem Bürgersteig in Fußgänger hinein. Anschließend stiegen Männer aus dem Transporter, schlugen Verletzte und stachen beim benachbarten Borough Market mit großen Messern auf Menschen ein. Einigen wurde die Kehle durchgetrennt. Acht Minuten nach dem ersten Notruf waren alle drei Angreifer von bewaffneten Sicherheitskräften getötet worden. Die Täter liefen zuvor zu Bars und Restaurant und riefen „Dies ist für Allah“, teilten Augenzeugen mit. Nach dem die Terroristen niedergestreckt waren, fiel den Beamten auf, dass die Täter rund um den Bauch etwas trugen, das wie ein Kanister aussah. Zunächst wurde von einem Sprengstoffgürtel ausgegangen. Später stellte sich heraus, dass es sich um Attrappen handelte.

Die britische Premierministerin May teilte mit, dass die Wahlen in London planmäßig am nächsten Donnerstag stattfinden werden.

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Kabul: Mindestens zehn Tote nach Explosionen auf Trauerfeier

Symbolfoto: © burntimes

In der afghanischen Hauptstadt Kabul hat sich am Samstag ein neuer Anschlag ereignet. Während einem Begräbnis ereigneten sich drei Explosionen, mindestens zehn Menschen starben und 80 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. An der Trauerfeier nahmen auch Vertreter der afghanischen Regierung teil. Der Anschlag ereignete sich bei der Beerdigung von Mohammad Salem Isedjar statt, dem Sohn des stellvertretenden Senatspräsidenten. Er wurde bei einer Demonstration von afghanischen Sicherheitskräften getötet. Bei der Beerdigung sollen sich drei Selbstmordattentäter unter die Gäste gemischt haben. Die Taliban-Terroristen haben eine Beteiligung an dem Anschlag abgestritten.

Erst am Mittwoch waren bei der Explosion einer Lastwagenbombe im Diplomatenviertel 90 Menschen getötet worden (wir berichteten).

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Terroranschlag in Kabul mitten im Berufsverkehr: Mindestens 80 Tote

Symbolfoto: © burntimes

In der afghanischen Hauptstadt Kabul hat sich im Diplomatenviertel, in der Nähe der deutschen Botschaft, ein Terroranschlag ereignet. Mindestens 80 Menschen kamen dabei ums Leben und 350 weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Die deutsche Botschaft wurde durch die Explosion stark beschädigt, Mitarbeiter der Einrichtung sind verletzt worden. Das Innenministerium vermutet einen Selbstmordanschlag. Die Nato verurteilte den Anschlag scharf. Der Anschlag zeigt die „barbarische Natur“ der Täter gegenüber Zivilisten, so die Nato.

Der afghanische Präsident Ghani sagte, dass die Terroristen selbst im Fastenmonat Ramadan, „dem Monat der Güte“ nicht vor Anschlägen zurückschrecken. Unklar ist noch, wem der Anschlag gegolten hat. Die Bombe könnte in einem schweren Tanklastwagen für Wasser und Abwasser deponiert gewesen sein. Einen Kilometer rund um den Tatort sind Fensterscheiben zersprungen und zahlreiche Autos wurden teils massiv beschädigt.

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Bundeswehrskandal: Weiterer Soldat soll Anschlag geplant haben – dritte Festnahme

Symbolfoto: © Gabi Eder | pixelio.de

Die Bundeswehr ermittelt in diesen Tagen gegen eine mögliche Terrorzelle in ihren Reihen. Am Dienstag wurde ein weiterer 27-jähriger Soldat im baden-württembergischen Kehl verhaftet. Der 27-jährige Maximilian T. soll den unter Terrorverdacht stehenden Oberleutnant Franco A. bei seinen Plänen unterstützt haben und ihm geholfen haben eine Schein-Idenität als syrischer Flüchtling zu erhalten. Ein Richter ordnete noch am Dienstag Untersuchungs-haft an. Die unter Verdacht stehenden Soldaten haben im Jägerbataillon 291 im elsässischen Illkirch gearbeitet. Beide Männer verband eine Freundschaft. Der am Dienstag verhaftete war auch Mitglied in einer Whatsapp-Gruppe, in der sich auch Franco A. mit Gleichgesinnten austauschte. Der 27-jährige wird genauso wie Franco A. verdächtig eine schwere staatsgefährdende Straftat geplant zu haben. Ende April wurde außerdem Mathias F. verhaftet. Er soll Franco A. ebenfalls unterstützt haben. Den Anschlag sollte Franco A. ausüben. Dazu hatte er sich bereits eine fiktive Identität als syrischer Flüchtling zugelegt. Er war als Flüchtling registriert und kassierte neben seinem Gehalt bei der Bundeswehr staatliche Leistungen.

Nach der Festnahme von Franco A. besteht der Verdacht, dass sich innerhalb der Bundeswehr eine Terrorzelle gebildet hat. Das ist eine große Blamage für die Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen.

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Bombenanschlag auf einen Nato-Konvoi in Afghanistan: Tote und Verletzte

Symbolfoto: © burntimes.com

In der afghanischen Hauptstadt Kabul hat sich am Mittwoch ein Selbstmordattentäter, in der Nähe der amerikanischen Botschaft, in die Luft gesprengt. Der Anschlag richtete sich gegen einen Nato-Konvoi. Mindestens acht Zivilisten kamen ums Leben und 25 weitere Menschen wurden verletzt, darunter drei US-Soldaten. Die Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) haben die Tat bereits für sich reklamiert. Die Terrorgruppe teilte mit, dass ein „Märtyrer“ des IS, sein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug gezündet hat. Afghanische Sicherheitsquellen berichteten, dass ein am Straßenrand befindlicher Sprengsatz explodierte.

Der Sprengsatz explodierte im morgendlichen Berufsverkehr, als der Nato-Konvoi mit Militärfahrzeugen vorbeifuhr. Zu dem Zeitpunkt waren tausende Menschen, um den beliebten Verkehrsknotenpunkt versammelt. Bilder zeigen, wie nach der Explosion zwei Panzerfahrzeuge ineinander verkeilt auf der Straße standen. Die Fahrzeuge wurden aber nur leicht beschädigt. Nach dem Anschlag fuhren die Fahrzeuge wieder zum Stützpunkt zurück. Die Soldaten nutzen die Militärfahrzeuge für Patrouillenfahrten in Kabul.

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Terrorverdacht: Deutscher Bundeswehr-Offizier verhaftet

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

In Unterfranken wurde am Mittwoch ein mutmaßlich rechtsradikaler Bundeswehrsoldat festgenommen, als er sich auf einem Lehrgang im fränkischen Hammelburg befand. Er soll sich als syrischer Flüchtling ausgegeben und Asyl beantragt haben. Parallel plante er offenbar einen Terroranschlag. Er hat als Oberleutnant in einem Jägerbataillon gearbeitet. Der Soldat bezog seit Januar 2016 staatliche Leistungen in Höhe von 409 Euro im Monat. Der Bundeswehr-Soldat führte ein Doppelleben. Er lebte in einer Sammelunterkunft für Flüchtlinge und übte gleichzeitig seinen Dienst bei der Bundeswehr aus.

Vor dem Haftrichter äußerte sich der 28-Jährige bisher nicht zu den Vorwürfen.

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Anschlag auf Militärbasis in Afghanistan: Mindestens 140 Soldaten starben

Symbolfoto: © burntimes.com

Verkleidete Taliban-Kämpfer haben am Freitag eine Militärbasis im Norden von Afghanistan angegriffen. Der afghanische Präsident sprach von einem feigen Angriff auf die militärische Basis in Balch und teilte mit, dass mindestens 140 Soldaten ums Leben kamen und 160 weitere zum Teil schwer verletzt worden sind. Die betroffene Provinz zählte lange Zeit zu einer der sichereren Provinzen in Afghanistan. Die Taliban-Kämpfer trugen Uniformen der afghanischen Soldaten. Zu Beginn des Angriffs zündeten die Taliban-Kämpfer am Haupteingang der Militärbasis eine Rakete. Anschließend erschossen zehn Taliban-Kämpfer Soldaten und Offiziere, die in einer Moschee auf dem Stützpunkt am Freitagsgebet teilnahmen. Danach wurde die Kantine angegriffen. Der Armee gelang es erst nach stundenlangen Feuergefechten die Militärbasis zurückzuerobern. Die Taliban-Terroristen teilten nach dem Anschlag mit, dass vier der Kämpfer früher als Soldaten auf dem Stützpunkt gedient haben und dadurch gute Ortskenntnisse hatten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel bekundete ihr Mitgefühl. Seit die Nato ihren Kampfeinsatz 2014 in Afghanistan beendet hat, hat sich die Sicherheitslage im Land rapide verschlechtert. Der Kampfeinsatz wurde beendet und stattdessen ein Ausbildungsprogramm gestartet.

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