London: 29 Verletzte nach Explosion in U-Bahn – Behörden sprechen von Terrorakt

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

In der britischen Hauptstadt London explodierte am Freitagmorgen um 8.20 Uhr eine selbstgebaute Bombe in einer U-Bahn in der Nähe der oberirdischen Haltestelle Parsons Green. Die Haltestelle befindet sich nahe des Fußballstadions vom FC Chelsea. Mindestens 29 Menschen wurden dabei verletzt. Die Polizei teilte mit, dass kein Verletzter in Lebensgefahr schwebt. Nach der Explosion leitete die Polizei eine Großfahndung nach den Tätern ein. Behördenangaben zufolge handelte es sich um einen Terroranschlag. Augenzeugenberichten zufolge gab es einen lauten Knall und anschließend ging ein „Feuerball“ durch die Bahn. Die Bombe soll sich in einem weißen Eimer, in einer Supermarkt-Tüte befunden haben. Aus dem Eimer heraus hingen Drähte. Der Sprengsatz wurde per Zeitschaltuhr gezündet. Die Explosion sollte eine schwere Zerstörung verursachen, teilte die britische Premierministerin May mit. Sie sprach von einem feigen Angriff.

Die britische Premimerministerin berief nach dem fünften Anschlag in diesem Jahr in London den nationalen Krisenstab ein. Die Terrorwarnung für Großbritannien befindet sich auf der zweithöchsten Stufe und wird zunächst nicht weiter verschärft, hieß es am Freitagabend.

US-Präsident Donald Trump twitterte, dass die die mutmaßlichen Attentäter im Vorfeld im Visier von Scotland Yard gewesen sind. Es ist noch unklar, ob die britischen Behörden im Vorfeld Informationen darüber hatten, wer hinter der Explosion in der U-Bahn stecken könnte. Die Londoner Polizei bewertete den Kommentar des US-Präsidenten als nicht hilfreiche Spekulation.

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Spanien: Mutmaßlicher 22-jähriger Barcelona-Attentäter von Polizei erschossen

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Bei einem Anti-Terror-Einsatz in Spanien, dreißig Kilometer von Barcelona entfernt, entdeckten Sicherheitskräfte am Montag einen jungen Mann, der eine Sprengstoffweste trug und „Allahu akbar“ rief. Die Polizisten schossen auf den Mann, der wenig später seinen Verletzungen erlag. Mehrere Stunden nach dem Schusswechsel steht fest, dass es sich bei der getöteten Person um den mutmaßlichen Barcelona-Attentäter handelt. Zunächst untersuchte ein Roboterfahrzeug, ob es sich bei der Sprengstoffweste um eine echte oder nur um eine Attrappe handelt.

Es ist der gesuchte 22-jährige Marokkaner Younes Abouyoub. Er lenkte am vergangenen Donnerstag den Lieferwagen in Barcelona auf der beliebten Einkaufsstraße „Las Ramblas“ in eine Menschenmenge. Dabei kamen mindestens 13 Menschen ums Leben. Mehr als 50 Verletzte wurden am Montag noch in Krankenhäusern behandelt. Neun von ihnen schwebten auch am Montagabend noch in Lebensgefahr.

Auf der Flucht vor der Polizei hatte Abouyoub auf dem Gelände einer Universität in Barcelona einen 34-jährigen Spanier erstochen, um so an das Fahrzeug des Mannes zu gelangen. Mit diesem überfuhr er eine Polizeisperre. Später wurden das Auto und die Leiche des Besitzers auf dem Rücksitz gefunden. Bei einem weiteren Anschlag in dem Küstenort Cambrils, in der Nähe von Barcelona, hatte die Terrorgruppe erneut Menschen angefahren – eine Frau starb. Die Polizei eröffnete das Feuer auf die Terroristen und tötete mindestens zwei der Täter. Außerdem gab es in der Ortschaft Alcanar eine Explosion. Bei der anschließenden Durchsuchung stellten die Polizisten 120 Gasflaschen sicher, die für Anschläge vorbereitet waren.

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Messerangriff in Turku: Zwei Tote und sechs Verletzte

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Im finnischen Turku hat sich am Freitag ein Messerangriff auf einem zentralen Platz ereignet. Mindestens zwei Menschen kamen dabei ums Leben und sechs weitere wurden verletzt. Augenzeugenberichten zufolge hatte der Mann mit einem großen Messer um sich gestochen. Die Polizei schoss dem Täter in die Beine und verhaftete ihn wenig später. In der finnischen Hauptstadt Helsinki wurden nach dem Anschlag die Sicherheitsvorkehrungen an Bahnhöfen und Flughäfen erhöht. Das Motiv des Täters ist noch unklar. Turku befindet sich rund 170 Kilometer westlich von der finnischen Hauptstadt Helsinki.

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Anschlag in Barcelona fordert 13 Todesopfer – IS reklamiert Attentat für sich

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Im Zentrum von Barcelona ist in einer beliebten Einkaufstraße am Donnerstagabend ein Lieferwagen in eine Menschenmenge gerast. Mindestens zwölf Menschen kamen dabei ums Leben, darunter Medienberichten zufolge auch drei Deutsche. Das Auswärtige Amt konnte am Donnerstagabend noch nicht bestätigen, dass Deutsche ums Leben kamen. Außerdem wurden 80 Menschen zum Teil schwer verletzt. Nach dem Anschlag haben spanische Polizisten einen Autofahrer erschossen, der zuvor zwei Polizisten mit einem weiteren Fahrzeug angefahren hatte. Ob ein Zusammenhang zu dem Anschlag mit den zwölf Todesopfern besteht ist noch unklar. Die Polizei hat die Tatorte großräumig abgesperrt.

Die Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) haben den Anschlag mit dem Transporter für sich reklamiert. „Einer der Soldaten habe den Angriff angeführt“, teilte das IS-Sprachrohr Amak mit. Nach dem Anschlag wurden zwei Personen festgenommen. Die spanische Polizei teilte mit, dass sich der Fahrer des Amok-Transporters nicht unter den Festgenommen befindet.

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Bei Paris: Auto rast in Pizzeria – zwölfjähriges Mädchen stirbt

Symbolfoto: © burntimes

Am Montagabend ist ein Auto bei Paris in eine Pizzeria gerast. Dabei kam ein zwölfjähriges Mädchen ums Leben. 13 weitere Menschen wurden zum teil schwer verletzt. Ein Dreijähriger schwebt in Lebensgefahr. Die Polizei teilte mit, dass es sich nicht um einen Terroranschlag handelt. Der Vorfall ereignete sich 60 Kilometer von Paris entfernt. Die Ermittler teilten mit, dass der Autofahrer sein Fahrzeug vorsätzlich in die Pizzeria lenkte. Der Täter sagte aus, dass er erst kürzlich einen Suizidversuch unternommen hatte. Außerdem gab es Hinweise darauf, dass der Mann zum Tatzeitpunkt unter dem Einfluss von Rauschgift stand. Der Mann wurde verhaftet und Ermittlungen gegen ihn wurden eingeleitet.

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Anschlag in Kabul: Mindestens 35 Menschen starben

Symbolfoto: © burntimes.com

In der afghanischen Hauptstadt Kabul sind bei der Explosion einer Autobombe mindestens 35 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 40 weitere wurden teils schwer verletzt. Der Selbstmordattentäter hatte am Montagmorgen mit seinem Auto einen Kleinbus gerammt, in dem sich Mitarbeiter eines Ministeriums befanden. Der Ort des Anschlags befindet sich in der Nähe des Wohnhauses eines ranghohen Regierungspolitikers. In Afghanistan wurden allein im ersten Halbjahr rund 1.700 Menschen bei Anschlägen getötet. Besonders betroffen ist die Hauptstadt Kabul.

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Syrien: Autobombe explodiert in Damaskus und tötet mindestens 20 Menschen

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

In der syrischen Hauptstadt Damaskus hat sich am Sonntagmorgen in der Nähe des Tahir-Platzes ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt, nachdem das Fahrzeug in dem er sich befand von Sicherheitskräften umstellt worden war. Mindestens 20 Menschen kamen ums Leben und zwölf weitere wurden verletzt, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Die Polizei verfolgte am Sonntagmorgen drei mit Sprengstoff beladene Fahrzeuge. Zwei von den Fahrzeugen konnten gezielt gesprengt werden. Als die Polizisten und Soldaten sich dem dritten Fahrzeug näherten, zündete der Fahrer den Sprengsatz.

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Newcastle: Frau raste mit Auto in Fußgängergruppe – kein Anschlag

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

Eine Autofahrerin ist am Sonntag in eine Fußgängergruppe im britischen Newcastle gerast. Dabei wurden insgesamt sechs Menschen verletzt, darunter drei Kinder. Die Polizei stellte am Sonntag klar, dass es sich um keine Terrorattacke, sondern um einen Unfall handelte. Die 42-jährige Autofahrerin wurde nach dem Unfall zunächst festgenommen. Sie hatte die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren. Der Unfall ereignete sich in der Nähe eines Festes zum Ende des Fastenmonats Ramadan. Der Unfall ereignete sich vor dem Westgate Sports Centre in Newcastle. Dort wurde zu dem Zeitpunkt gerade das muslimische Fest Eid al-Fitr gefeiert.

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Iran: Doppelanschlag erschüttert Hauptstadt Teheran

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In der iranischen Hauptstadt Teheran hat sich am Mittwoch ein Doppelanschlag ereignet. Mindestens zwölf Menschen kamen bei den Selbstmordanschlägen ums Leben und 40 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Die Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) haben die Taten für sich deklariert. Sechs der insgesamt sieben Terroristen sind bei dem Anschlag ebenfalls ums Leben gekommen. Der siebte Täter wurde verhaftet. Das iranische Innenministerium teilte mit, dass sich vier Männer in das Parlament im Iran geschlichen haben und drei von ihnen erschossen wurden und einer sich in die Luft sprengte. Der zweite Anschlag ereignete sich im Mausoleum des verstorbenen Revolutionsführers Chomeni im Süden der Hauptstadt. Dort sprengte sich ebenfalls ein Mann in die Luft. Ein drittes Terrorkommando konnte festgenommen werden. Es ist das erste Mal, dass die Terroristen des IS sich zu einem Anschlag im Iran bekennen.

Der Iran ist ein enger Verbündeter mit Syrien und dem Präsidenten Baschar al-Assad. In der Bevölkerung wird der Einsatz von Chemiewaffen in Syrien stark umstritten. Viele verstehen nicht, wieso der Iran das Bürgerkriegsland Syrien unterstützt, in dem ein Genozid an Sunniten droht. Der Iran hatte bisher immer wieder betont, dass sicherste Land im Nahen Osten zu sein.

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Terror in London fordert sieben Tote – Transporter raste in Menschenmenge

Symbolfoto: © Marvin Siefke | pixelio.de

In der britischen Hauptstadt London hat sich am Samstagabend um kurz nach 22 Uhr ein Terroranschlag ereignet. Ein Lieferwagen fuhr auf der London Bridge mit hoher Geschwindigkeit auf dem Bürgersteig in Fußgänger hinein. Anschließend stiegen Männer aus dem Transporter, schlugen Verletzte und stachen beim benachbarten Borough Market mit großen Messern auf Menschen ein. Einigen wurde die Kehle durchgetrennt. Acht Minuten nach dem ersten Notruf waren alle drei Angreifer von bewaffneten Sicherheitskräften getötet worden. Die Täter liefen zuvor zu Bars und Restaurant und riefen „Dies ist für Allah“, teilten Augenzeugen mit. Nach dem die Terroristen niedergestreckt waren, fiel den Beamten auf, dass die Täter rund um den Bauch etwas trugen, das wie ein Kanister aussah. Zunächst wurde von einem Sprengstoffgürtel ausgegangen. Später stellte sich heraus, dass es sich um Attrappen handelte.

Die britische Premierministerin May teilte mit, dass die Wahlen in London planmäßig am nächsten Donnerstag stattfinden werden.

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