Streit um falsches Parken in Düren: Zwei Personen wurden verhaftet

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Am vergangenen Samstagmittag gegen 12.40 Uhr wurden im nordrhein-westfälischen Düren elf Polizisten verletzt, einer von ihnen schwer. Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes hatte einen Strafzettel gegen ein dort parkendes Auto in der Scharnhorststraße verhängt. Plötzlich erschien der Fahrzeugführer mit seiner Familie. Die Mitarbeiterin des Ordnungsamtes alarmierte die Polizei, weil sie sich von der Personengruppe bedroht fühlte. Die aggressiven Täter setzten dabei Waffen wie einen Radschraubenschlüssel gegen die Polizisten ein. Der Polizei gelang es schließlich zwei der Angreifer zu verhaften. Nach zwei weiteren Tätern wird international gefahndet. Ein 22-Jähriger, der einer der Polizistenschläger sein soll, war Polizeiangaben zufolge auch an dem Platzsturm beim Bezirksligaspiel zwischen Grün-Weiß Welldorf-Güsten und den Sportfreunden Düren beteiligt, bei dem neun Personen verletzt wurden (wir berichteten).

Zwischenzeitlich wurden zwei Tatverdächtige wieder freigelassen. Am Mittwochmorgen wurden die beiden Personen verhaftet. Bei ihnen handelt es sich um einen 46-jährigen Mann und seinen 27-jährigen Sohn. Der Justizminister von Nordrhein Westfalen sagte bereits, dass bei der Attacke mit dem Radschraubenschlüssel eine Tötungsabsicht dahinter steckt.Der Minister fügte hinzu, dass die Täter die ganze Härte des Rechtsstaates zu spüren bekommen.

Pakistan: Anschlag der IS-Terroristen fordert mindestens 43 Todesopfer

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Bei einem Angriff der Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) wurden in der südpakistanischen Provinz Baluchistan mindestens 43 Menschen getötet. Das Innenministerium teilte mit, dass die Anzahl der Opfer noch weiter steigen könnte, da zahlreiche Menschen schwer verletzt wurden. Insgesamt erlitten mehr als 100 Menschen Verletzungen. Der Sprengsatz explodierte am Samstag am Shah-Norani-Schrein – rund 150 Kilometer von der Stadt Hub entfernt. Rettungskräfte hatten zunächst Schwierigkeiten den Ort zu erreichen. Die Behörden baten Anwohner um Hilfe und entsandten 100 Soldaten der Armee.

Zum Zeitpunkt des Terroranschlags nahmen mehrere hundert Menschen an einer sogenannten Sufi-Zeremonie teil, als plötzlich eine Bombe explodierte. Die Schreine der Sufis werden regelmäßig von pakistanischen Taliban-Kämpfern angegriffen, die der Meinung sind, dass Musik und Tanz beim Gebet unislamisch sind. Für den Anschlag am Samstag übernahm die Terrormiliz IS in einer Stellungnahme die Verantwortung.

Düren: Strafzettel erhalten – Männer verletzten elf Polizisten

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Am Samstagmittag gegen 12.40 Uhr wurden im nordrhein-westfälischen Düren elf Polizisten verletzt, einer von ihnen schwer. Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes hatte einen Strafzettel gegen ein dort parkendes Auto in der Scharnhorststraße verhängt. Plötzlich erschien der Fahrzeugführer mit seiner Familie. Sie beschwerten sich lautstark über den Strafzettel und bedrohten die Mitarbeiterin des Ordnungsamtes, die im Anschluss die Polizei alarmierte. Als die Beamten vor Ort eintrafen wurden sie sofort von der Gruppe angegriffen. Die aggressiven Täter setzten dabei Waffen wie ein Radkreuz gegen die Polizisten ein. Die Beamten alarmierten Verstärkung. Der Polizei gelang es schließlich zwei der Angreifer zu verhaften. Nach den weiteren tatbeteiligten Personen wird zur Stunde noch gefahndet. Weitere polizeiliche Ermittlungen wurden eingeleitet.

Jülich: Neun Verletzte nach Angriff auf Fußballspiel

Symbolfoto: © burntimes

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Auf dem Sportplatz im Jülicher Stadtteil Welldorf-Güsten kam es am Sonntag zu einem gewalttätigen Angriff beim Spiel zwischen GW Welldorf-Güsten und den Sportfreunden Düren. In der 65. Spielminute griffen plötzlich vermummte und dunkel gekleidete Personen Spieler und Zuschauer beider Mannschaften an. Die Polizei teilte mit, dass es sich um 25–30 Angreifer handelte, die mit Stangen und Schlägern ausgestattet waren. Hintergrund des Angriffs ist ein privater Streit. Neun Menschen wurden bei dem Angriff zum Teil schwer verletzt. Der Rettungsdienst, ein Notarztteam und die Polizei eilten mit einem Großaufgebot zu dem Sportplatz. Einige Angreifer konnten noch vor Ort von der Polizei festgenommen werden – anderen widerum gelang die Flucht. Die Polizei leitete nach dem Angriff eine Fahndung nach den Tätern ein, die teils mit Autos flüchteten.

Messerstecherei an Frankfurter Hauptwache: Tatverdächtige gefasst

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Nach der Messerstecherei an der Frankfurter Hauptwache mit vier Verletzten teilte die Polizei am Montagmorgen mit, dass ein 43-jähriger Vater und sein 15-jähriger Sohn als Tatverdächtige am Sonntagabend festgenommen wurden. Die Messerstecherei ereignete sich auf zwei Ebenen in der S-Bahn-Station der Hauptwache in der Innenstadt. Die beiden Festgenommenen werden einem Haftrichter vorgeführt, der über die Anordnung der Untersuchungshaft entscheiden wird. Nach zwei weiteren Tatverdächtigen wird zur Zeit noch gefahndet. Es handelt sich um etwa 17 bis 20 Jahre alte Männer, die von kräftiger Statur sind.

Der Streit brach am Samstagnachmittag gegen 17.30 Uhr vor der Hauptwache aus. Bei der anschließenden Messerstecherei wurden insgesamt vier Jugendliche im Alter zwischen 16 und 18 Jahren schwer verletzt. Einer der Schwerverletzten musste notoperiert werden. Er ist inzwischen außer Lebensgefahr. Der Hintergrund der Tat ist auch am Montag noch unklar. Die Polizei schließt zur Zeit lediglich eine politischen Hintergrund aus. Nach Angaben der Polizei kam es bereits vor der Tat zu privaten Streitigkeiten zwischen den Tatbeteiligten.

Vor Libyen: Bewaffnete greifen Flüchtlingsboot an – Tote

Symbolfoto: © Andreas Hermsdorf | pixelio.de

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Vor der libyschen Küste wurde am Freitag ein Flüchtlingsboot angegriffen. Mehrere Menschen starben. Die Angreifer näherten sich mit einem Schiff, das dass Abzeichen der libyschen Küstenwache hatte. Die libysche Küstenwache hat nach Angaben der Hilfsorganisation Sea Watch das Flüchtlingsboot angegriffen und damit den Tod von bis zu 25 Menschen verursacht. Die Küstenwache hatte das Schiff, auf dem sich 150 Schutzsuchende befanden, geentert und auf die Passagiere anschließend mit Knüppeln eingeschlagen. An Bord war daraufhin Panik ausgebrochen und das Schlauchboot kippte um, sodass ein Großteil der Flüchtlinge ins Wasser rutschte. Die Rettungskräfte von Sea Watch hatten versucht so viele Menschen, wie möglich zu retten – eine zweistellige Anzahl an Personen ist jedoch ertrunken. Insgesamt wurden 120 Schutzsuchende gerettet und an Bord der „Sea Watch 2“ aufgenommen. Ein von der Küstenwache umgeleiteter Öltanker sicherte die Rettungsaktion ab.

Der Zwischenfall ereignete sich, während der laufenden Rettungsaktion, als die Besatzung der Sea Watch 2, Menschen in dem Flüchtlingsboot mit Schwimmwesten und Medikamenten ausstatten wollten. Zur Zeit ist noch unklar, warum die libysche Küstenwache so vorgegangen ist. Sea Watch forderte eine schnelle Aufklärung des Falls. Die Angreifer sprachen arabisch. Der Vorfall ereignete sich rund 14 Seemeilen vor der nordafrikanischen Küstenstadt Misrata in internationalen Gewässern.

Mitte August hatte die libysche Küstenwache das Schiff „Bourbon Argos“ von der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen beschossen. Bewaffnete gaben aus mehreren hundert Metern Entfernung Schüsse ab und kamen anschließend an Bord des Hilfsschiffs. Ohne etwas mitzunehmen, verließen die Angreifer das Schiff rund 50 Minuten später wieder. Das Personal der libyschen Küstenwache ist unerfahren und nicht entsprechend ausgebildet.

Syrien: Waffenruhe ist beendet – UN stellen Hilfslieferungen nach Angriff ein

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

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Die Waffenruhe in Syrien wurde am Montag von der syrischen Regierung für beendet erklärt. Die syrische Regierung begründete das Ende der Waffenruhe mit einem US-Angriff auf syrische Soldaten. Ein Hilfskonvoi wurde in der Nähe von Aleppo aus der Luft angegriffen. Mindestens 20 Mitarbeiter von Hilfsorganisationen kamen dabei ums Leben. Die Vereinten Nationen (UN) und das Rote Kreuz erklärten übereinstimmend, dass alle Hilfslieferungen ab sofort eingestellt werden. Der Konvoi war das Ergebnis eines langen Verhandlungsprozesses mit dem Ziel eingeschlossenen Menschen zu helfen. Das US-Außenministerium meldete sich am Dienstagmorgen zu Wort und teilte mit, dass die weitere Kooperation mit Russland in Frage gestellt wird. Noch ist unklar, ob russische oder syrische Kampfflugzeuge hinter dem Angriff auf den Hilfskonvoi stecken. Wenn der Angriff gezielt auf den Hilfskonvoi geflogen wurde, handelt es sich um ein Kriegsverbrechen.

Das Ziel des Hilfskonvois der Vereinten Nationen und des Roten Kreuzes sei nur der syrischen Regierung und der russischen Regierung bekannt gewesen. „Es wurden Menschen getötet, während sie versuchten Menschen in Not beizustehen“, sagte der Sprecher des US-Außenministeriums, John Kirby. „Aufgrund dieser ungeheuerlichen Verletzung der Waffenruhe wird die weitere Zusammenarbeit mit Russland neu bewertet“, erklärte Kirby.

Gelsenkirchen: Rettungssanitäter wurden bei Einsatz verprügelt

Symbolfoto: © burntimes

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Aufgrund eines medizinischen Notfalls an der Bismarckstraße im nordrhein-westfälischen Gelsenkirchen, am Sonntagmorgen um 1 Uhr, sollte eine weibliche Person mit dem Rettungstransportwagen einem Krankenhaus zugeführt werden. Als die Rettungssanitäter zum Rettungswagen zurückkehrten, um eine Trage und einen Tragstuhl zu holen, tauchten drei Männer auf und liefen auf die Helfer zu. Gemeinsam schlugen und traten die Männer auf einen der Rettungssanitäter ein, auch als er zu Boden ging. Der Rettungssanitäter erlitt Verletzungen im Gesicht, am Kopf und an den Beinen. Beide Sanitäter flüchteten vom Einsatzort zu einer nahe gelegenen Tankstelle. Von dort aus wurde die Polizei verständigt. Die Angreifer gaben zu Protokoll, dass einer der Helfer eine „ehrverletzende Äußerung“ von sich gegeben hatte. Die Patientin, weswegen die Rettungswagen anrückte, wurde von der Familie schließlich selbst ins Krankenhaus gebracht.

Der Oberbürgermeister von Gelsenkirchen meldete sich zu Wort und sprach von einer verabscheuungswürdigen Tat. Ermittlungen wegen Körperverletzung wurden eingeleitet.

Jobcenter Dietzenbach: Mitarbeiter durch Hammerattacke lebensgefährlich verletzt

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

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Am Donnerstagmittag gegen 12.10 Uhr ereignete sich im hessischen Jobcenter Dietzenbach, in der Albert-Einstein-Straße, eine schwere Körperverletzung. Ein 51-jähriger Mann aus Obertshausen hatte einem Mitarbeiter des Jobcenters mehrfach mit einem Hammer gegen den Kopf geschlagen. Der 64-jährige Angestellte erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde am Freitagnachmittag in Offenbach notoperiert. Bei dem Täter handelte es sich um einen Langzeitarbeitslosen, teilte die Polizei mit. Der Angestellte saß zum Tatzeitpunkt alleine mit dem Täter in einem Büro, weil sich sein Kollege im Urlaub befand. Ein Mitarbeiter aus dem benachbarten Büro hatte Schreie gehört und eilte sofort zu Hilfe. Er hielt den 51-Jährigen von hinten fest, entriss ihm den Hammer und hielt ihn fest, bis die Polizei eintraf. Zum Motiv des Täters liegen noch keine Erkenntnisse vor. Der Täter wurde festgenommen. Ein islamistischer Hintergrund konnte ausgeschlossen werden, weil es sich bei dem 51-Jährigen um einen Vietnamesen handelt.

Das Jobcenter in Dietzenbach blieb am Freitag geschlossen. Der Täter berief sich in seiner ersten Vernehmung auf ein Blackout als Tatmotiv. Gegen den Mann wurde Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung erlassen.

Im Januar diesen Jahres war das gleiche Jobcenter schon einmal in die Schlagzeilen geraten. Damals gab ein Unbekannter Schüsse auf das Gebäude ab. Verletzt wurde seinerzeit niemand, weil das Jobcenter zum Tatzeitpunkt geschlossen war.

Belgien: Frau sticht im Bus mit Machete auf Fahrgäste ein

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Die Behörden in Belgien teilten mit, dass sich am Montagnachmittag gegen 16.30 Uhr ein Vorfall in einem Bus in der Hauptstadt Belgien ereignete. Eine Frau griff während der Fahrt drei Menschen mit einer Machete an und stach auf sie ein. Als der Bus die Fahrt unterbrach, stieg die Frau aus und verletzte eine weitere Passantin an einem Einkaufszentrum.

Die Täterin reagierte nicht auf die Aufforderungen der Polizei, sodass die Polizisten Schüsse auf die Frau abgegeben haben. Die mutmaßliche Täterin und die drei Opfer wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Nach Angaben der Polizei handelt es sich nicht um eine politisch motivierte Tat, sondern um das Werk einer geistig verwirrten Frau.