Messerangriff in Turku: Zwei Tote und sechs Verletzte

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Im finnischen Turku hat sich am Freitag ein Messerangriff auf einem zentralen Platz ereignet. Mindestens zwei Menschen kamen dabei ums Leben und sechs weitere wurden verletzt. Augenzeugenberichten zufolge hatte der Mann mit einem großen Messer um sich gestochen. Die Polizei schoss dem Täter in die Beine und verhaftete ihn wenig später. In der finnischen Hauptstadt Helsinki wurden nach dem Anschlag die Sicherheitsvorkehrungen an Bahnhöfen und Flughäfen erhöht. Das Motiv des Täters ist noch unklar. Turku befindet sich rund 170 Kilometer westlich von der finnischen Hauptstadt Helsinki.

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Nordkorea droht USA mit Raketenstarts auf US-Pazifikinsel Guam noch im August

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Nordkorea hat am Donnerstag einen Zeitplan den Angriff auf die US-Pazifikinsel Guam vorgelegt. Auf der Insel leben 162.000 Menschen. Bis Mitte August sind die Pläne fertiggestellt, denen nach mehrere Raketen 30 Kilometer vor Guam ins Meer stürzen sollen, teilte der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un mit. Die Raketen können die Flugdistanz von rund 3.360 Kilometern innerhalb 18 Minuten zurücklegen. Sobald die Pläne fertiggestellt sind, wird der nordkoreanische Machthaber über das weitere Vorgehen entscheiden, hieß es am Donnerstag. US-Präsident Trump hatte Nordkorea zuvor mit Feuer und Wut gedroht, wie es die Welt noch nie zuvor gesehen hat. Nordkorea teilte mit, dass die USA offenbar den Ernst der Lage nicht verstanden haben. Südkorea warnte seinen Nachbarn Nordkorea vor einer harten Reaktion im Falle eines Angriffs auf die Gewässer rund um Guam. Das amerikanische Außenministerium versucht alles, um die von Nordkorea ausgehende Bedrohung mit diplomatischen Mitteln zu lösen. Japan teilte am Donnerstag mit, dass darüber nachgedacht wird die Raketenabwehr aufzubauen und die Einsatzbereitschaft herzustellen.

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Paris: Auto rast in Soldaten-Gruppe – mehrere Verletzte

Symbolfoto: © burntimes

In einem Vorort von Paris ist am Mittwochmorgen gegen 8.15 Uhr ein Auto in eine Gruppe von Soldaten der Anti-Tereror-Einheit Opération Sentinelle gefahren. Der Vorfall ereignete sich knapp einen Kilometer vom Place de Verdun entfernt. Dabei wurden insgesamt sechs Soldaten verletzt, zwei von ihnen schwer. Keiner der Soldaten schwebt in Lebensgefahr. Der Bürgermeister von Paris sagte, dass es keine Zweifel daran gibt, dass die Tat absichtlich begangen wurde. Das Tatfahrzeug stand in einer Gasse geparkt und raste plötzlich mit hoher Geschwindigkeit auf die Soldaten zu, als diese gerade ihre Kaserne verließen. Die Polizei fahndet zur Zeit intensiv nach dem BMW-Fahrer, dem es gelang mit seinem Auto zu flüchten. Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen terroristisch motivierter Mordversuche eingeleitet. Die französische Verteidigungsministerin sprach am Mittwochvormittag von einer „feigen Tat“. Der Angriff wird nicht die Entschlossenheit der Soldaten mindern, teilte die Verteidigungsministerin mit.

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Messerangriff in Hurghada (Ägypten): Zwei Deutsche unter den Todesopfern

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Im bei Touristen beliebten ägyptischen Badeort Hurghada hat sich am Freitagmittag gegen 13 Uhr am Strand ein Messerangriff ereignet. Der Angreifer, ein 27-jähriger Student, soll Polizeiangaben zufolge von einem öffentlichen Strand zu einer Ferienanlage geschwommen sein. Dort hat er seine Opfer angegriffen. Unklar ist, ob der Messerangriff einen politischen Hintergrund hat. Das Auswärtige Amt bestätigte, dass zwei deutsche Urlauberinnen bei dem Angriff ums Leben kamen. Das Amt geht von einem gezielten Angriff auf Urlauber aus. Nach dem Messerangriff ist der Angreifer geflohen und wurde von Augenzeugen verfolgt. Er konnte schließlich auf dem Grundstück eines Nachbarhotels überwältigt werden. Die Leichen wurden zwischenzeitlich weggebracht und der Strand wurde gereinigt. Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Kairo sind vor Ort und kommunizieren mit den deutschen Behörden. Das Motiv des Angreifers ist noch unklar.

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Messerangriff in Wiesbaden: Ein Toter und zwei Schwerverletzte – Täter auf der Flucht

Symbolfoto: © burntimes

In der Nacht zum Sonntag geriet in der Wiesbadener Innenstadt gegen 3.30 Uhr eine Gruppe von drei Personen mit einer Gruppe von sechs Personen in Streit. Die kleinere Gruppe griff die größere mit Messern an. Als die Beamten alarmiert wurden, war ein 19-Jähriger bereits an seinen Stichverletzungen verstorben. Zwei weitere junge Männer im Alter von 18 und 19 Jahren wurden ebenfalls mit einem Messer schwer verletzt. Beide Verletzten sind inzwischen außer Lebensgefahr, bestätigte die Polizei. Die Dreiergruppe floh nach der Auseinandersetzung. Die Polizei konnte die Täter in der Nacht nicht mehr ausmachen. Auch der Einsatz eines Spürhundes brachte keinen Erfolg. Die betroffene Kirchgasse blieb rund um Karstadt bis Sonntagvormittag gesperrt.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Rufnummer
0611 345-3201 zu melden.

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Überfall auf Hotelkomplex in Manila: Mindestens 36 Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Ein Hotelkomplex in Manila ist Ziel eines bewaffneten Angriffs geworden. Der Zwischenfall hat sich in der Nähe des Flughafens der philippinischen Stadt ereignet. Insgesamt wurden 36 Tote aufgefunden, die erstickt sind. Der Täter hatte ein Feuer gelegt, in dem er Benzin über Spieltische gegossen hatte. Aus den oberen Stockwerken des Hotelkomplexes drang dichter Rauch. Der Täter selbst hat sich getötet und wurde von der Polizei aufgefunden. Er hatte in einem Kasino Geldchips im Wert von umgerechnet 200.000 Euro erbeutet. Dabei hat der Mann einen Sicherheitsmann angeschossen.

Über 70 Menschen rannten in Panik auf die Straße. Einige von ihnen erlitten dabei leichte Verletzungen. Die philippinischen Sicherheitsbehörden teilten mit, dass es sich um keinen terroristischen Hintergrund handelt.

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Syrien-Krieg: Viele Tote bei Anschlag auf einen Bus-Konvoi mit evakuierten Syrern

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

Ein Abkommen zwischen der syrischen Regierung und den Rebellen sah vor, dass 5.000 Menschen insgesamt vier stark belagerte Orte verlassen. Die Bewohner sollten in eine von Regierungstruppen kontrollierte Stadt im Norden des Landes gebracht werden. Am Samstag wurde der Bus-Konvoi mit evakuierten Menschen angegriffen. Als der Konvoi in der Nähe von Aleppo stoppte, explodierte eine Bombe. Mindestens 43 Menschen kamen ums Leben. Zahlreiche weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt, bestätigte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Es ist noch unklar, wer für die Explosion der Autobombe die Verantwortung trägt. Die syrische Regierung und die Rebellen schoben sich gegenseitig die Verantwortung für den Anschlag zu.

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Syrien: USA greifen syrischen Luftwaffenstützpunkt an – Russland kritisiert Angriff scharf

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

US-Präsident Donald Trump hat in der Nacht zu Freitag 59 Tomahawk-Raketen auf den syrischen Militärstützpunkt abgefeuert, von dem aus Anfang der Woche der Giftgas-Einsatz mit dem chemischen Kampfstoff Sarin in Khan Scheikhun gegen die eigene Bevölkerung gestartet wurde. Es handelt sich um eine Vergeltungsaktion gegen den syrischen Machthaber Assad. Die 59 Raketen wurden von zwei US-Kriegsschiffen aus abgefeuert. Trump sagte, dass Flugzeuge, Start- und Landebahnen und Treibstofflager im Visier des Angriffs waren und diese zerstört wurden. Es handelte sich um die erste Militäraktion der USA gegen Syrien seit Beginn des Bürgerkriegs vor sechs Jahren. Der Gouverneur der Provinz Homs teilte mit, dass bei dem US-Angriff fünf Menschen ums Leben kamen und sieben teils schwer verletzt wurden. Die US-Regierung teilte mit, dass das ein Warnschuss für Assad gewesen sei.

Syrien und Russland kritisieren den US-Luftangriff scharf. Der russische Machthaber Putin sprach von einem „Angriff auf einen souveränen Staat“. Putin sprach von einem „erdachten Vorwand“. Das syrische Staatsfernsehen sprach von einem „Akt der Aggression“. Die syrische Opposition lobte den Angriff und bezeichnete diesen als sehr wichtig.

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Syrien: Erneuter Giftgaseinsatz – 72 Tote darunter auch Kinder – USA drohen mit Alleingang

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

Der syrische Machthaber Assad weiß, dass er trotz der Angriffe auf seine Bevölkerung mit Giftgas nicht zu befürchten hat. Bei einem neuen Giftgas-Angriff sind am Dienstag in der syrischen Provinz Idlib mindestens 72 Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen auch 20 Kinder. Die US-Regierung reagierte bestürzt. US-Präsident Donald Trump drohte am Mittwoch mit einem Alleingang, wenn die Vereinten Nationen nicht „in der Lage sind“ auf den Gigtgas-Angriff reagieren. Trump sagte, dass für ihn einige Linien überschritten wurden. Russland hatte zuvor eine von den USA eingebrachte Resolution abgelehnt. Die US-Botschafterin Haley fragte im Sicherheitsrat: „Wie viele Kinder müssen noch sterben, bevor Russland handelt.“ Das UN-Kinderhilfswerk Unicef sprach von „ schrecklichen und herzzerreißenden“ Bildern“.

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Nordkorea hat Raketen ins Japanische Meer abgefeuert – diese flogen rund 1.000 Kilometer

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Nordkorea hat Raketen mit einer Reichweite von etwa 1.000 Kilometer Reichweite getestet. Das bestätigte das südkoreanische Militär. Die Raketen wurden von der Raketen-Teststation aus dem nordkorenaischen Tongchang Ri aus abgeschossen. Bei den Tests handelt es sich um eine Reaktion auf die gemeinsamen Militärmanöver zwischen den USA und Südkorea, das seit vergangenen Mittwoch läuft. Die nordkoreanische Führung sieht in diesen Übungen eine Kriegsvorbereitung und drohte mit starken Vergeltungsmaßnahmen. Japan teilte mit, dass insgesamt vier ballistische Raketen abgefeuert worden sind und diese innerhalb der 200-Meilen-Zone vor der japanischen Küste ins Meer stürzten. Der Sprecher der japanischen Regierung sagte, dass die Raketentest eine ernsthafte Bedrohung für Japan seien und die Provokationen nicht toleriert werden. Die Vereinten Nationen (UN) forderten alle Mitglieder auf, ihre Sanktionen gegen Nordkorea zu verschärfen.

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