Paris: Islamist wurde im Flughafen Orly erschossen

Symbolfoto: © burntimes

Französische Wachsoldaten haben am Samstagmorgen gegen 8.30 Uhr am Pariser Flughafen Orly einen mutmaßlichen 39-jährigen Islamisten erschossen, der zuvor versucht hatte einer Soldatin die Schusswaffe zu entreißen. Er hatte die Soldatin zu Boden geworfen und anschließend versucht an die Waffe zu kommen. Die Soldatin hielt die Waffe jedoch fest. Zwei weitere Wachsoldaten beobachteten den Zwischenfall und gaben Schüsse auf den Angreifer ab, um ihre Kollegin zu beschützen. Sprengstoff wurde bei dem Angreifer nicht gefunden. Die Soldatin erlitt einen Schock.

Die französische Anti-Terror-Einheit hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Angreifer war der Polizei und dem Geheimdienst bekannt, teilte der Innenminister mit. Die Pariser Staatsanwaltschaft ließ mitteilen, dass der Angreifer auf keiner Liste von Personen stand, die eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellt. Der 39-Jährige war wegen Raubes und Drogendelikten vorbestraft. Er war insgesamt neun Mal straffällig geworden. 2015 stand der Mann außerdem unter Radikalisierungsverdacht. Seine Wohnung wurde damals nicht durchsucht. Der Flughafen wurde zwischenzeitlich komplett geräumt und der Flugverkehr eingestellt.

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Duisburg: Polizist erschießt mit Messer bewaffneten Mann auf Wache

Symbolfoto: © burntimes

In der Nacht zum Sonntag hat die Polizei in Duisburg einen mit einem Messer bewaffneten Mann auf der Polizeiwache erschossen. Der Mann tauchte gegen Mitternacht an der Wache Ulmenstraße in Rheinhausen auf und fuchtelte mit einem Messer. Kurz darauf zerstörte er eine Scheibe der Polizeiwache und sprang er mit einem Hechtsprung in den Wachraum. Er ließ sich nicht beruhigen – auch nicht durch den Einsatz von Pfefferspray. Anschließend stürzte er sich auf der Polizeiwache auf die Beamten.

Der Angreifer hatte zuvor drei Personen willkürlich schwer verletzt. Rund eine Stunde dauerte der Amoklauf des 43-Jährigen. Er hatte zunächst am Samstagabend gegen 22.39 Uhr damit begonnen, dass ein 34-Jähriger von dem Mann durch eine Stichverletzung an der Hüfte verletzt wurde. Er konnte den Täter gut beschreiben. Auf der Höschenstraße stach der Mann auf einen 33-Jährigen ein, der schwer am Hals verletzt wurde. Rund zehn Minuten stach der 43-Jährige noch auf einen 23-Jährigen in der Grenzstraße ein. Am Sonntagabend waren alle Opfer außer Lebensgefahr, teilte die Polizei mit. Der mutmaßliche Täter kommt Polizeiangaben zufolge aus dem Alkohol- und Drogenmilieu.

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Streit um falsches Parken in Düren: Zwei Personen wurden verhaftet

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Am vergangenen Samstagmittag gegen 12.40 Uhr wurden im nordrhein-westfälischen Düren elf Polizisten verletzt, einer von ihnen schwer. Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes hatte einen Strafzettel gegen ein dort parkendes Auto in der Scharnhorststraße verhängt. Plötzlich erschien der Fahrzeugführer mit seiner Familie. Die Mitarbeiterin des Ordnungsamtes alarmierte die Polizei, weil sie sich von der Personengruppe bedroht fühlte. Die aggressiven Täter setzten dabei Waffen wie einen Radschraubenschlüssel gegen die Polizisten ein. Der Polizei gelang es schließlich zwei der Angreifer zu verhaften. Nach zwei weiteren Tätern wird international gefahndet. Ein 22-Jähriger, der einer der Polizistenschläger sein soll, war Polizeiangaben zufolge auch an dem Platzsturm beim Bezirksligaspiel zwischen Grün-Weiß Welldorf-Güsten und den Sportfreunden Düren beteiligt, bei dem neun Personen verletzt wurden (wir berichteten).

Zwischenzeitlich wurden zwei Tatverdächtige wieder freigelassen. Am Mittwochmorgen wurden die beiden Personen verhaftet. Bei ihnen handelt es sich um einen 46-jährigen Mann und seinen 27-jährigen Sohn. Der Justizminister von Nordrhein Westfalen sagte bereits, dass bei der Attacke mit dem Radschraubenschlüssel eine Tötungsabsicht dahinter steckt.Der Minister fügte hinzu, dass die Täter die ganze Härte des Rechtsstaates zu spüren bekommen.

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Jülich: Neun Verletzte nach Angriff auf Fußballspiel

Symbolfoto: © burntimes

Symbolfoto: © burntimes

Auf dem Sportplatz im Jülicher Stadtteil Welldorf-Güsten kam es am Sonntag zu einem gewalttätigen Angriff beim Spiel zwischen GW Welldorf-Güsten und den Sportfreunden Düren. In der 65. Spielminute griffen plötzlich vermummte und dunkel gekleidete Personen Spieler und Zuschauer beider Mannschaften an. Die Polizei teilte mit, dass es sich um 25–30 Angreifer handelte, die mit Stangen und Schlägern ausgestattet waren. Hintergrund des Angriffs ist ein privater Streit. Neun Menschen wurden bei dem Angriff zum Teil schwer verletzt. Der Rettungsdienst, ein Notarztteam und die Polizei eilten mit einem Großaufgebot zu dem Sportplatz. Einige Angreifer konnten noch vor Ort von der Polizei festgenommen werden – anderen widerum gelang die Flucht. Die Polizei leitete nach dem Angriff eine Fahndung nach den Tätern ein, die teils mit Autos flüchteten.

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Vor Libyen: Bewaffnete greifen Flüchtlingsboot an – Tote

Symbolfoto: © Andreas Hermsdorf | pixelio.de

Symbolfoto: © Andreas Hermsdorf | pixelio.de

Vor der libyschen Küste wurde am Freitag ein Flüchtlingsboot angegriffen. Mehrere Menschen starben. Die Angreifer näherten sich mit einem Schiff, das dass Abzeichen der libyschen Küstenwache hatte. Die libysche Küstenwache hat nach Angaben der Hilfsorganisation Sea Watch das Flüchtlingsboot angegriffen und damit den Tod von bis zu 25 Menschen verursacht. Die Küstenwache hatte das Schiff, auf dem sich 150 Schutzsuchende befanden, geentert und auf die Passagiere anschließend mit Knüppeln eingeschlagen. An Bord war daraufhin Panik ausgebrochen und das Schlauchboot kippte um, sodass ein Großteil der Flüchtlinge ins Wasser rutschte. Die Rettungskräfte von Sea Watch hatten versucht so viele Menschen, wie möglich zu retten – eine zweistellige Anzahl an Personen ist jedoch ertrunken. Insgesamt wurden 120 Schutzsuchende gerettet und an Bord der „Sea Watch 2“ aufgenommen. Ein von der Küstenwache umgeleiteter Öltanker sicherte die Rettungsaktion ab.

Der Zwischenfall ereignete sich, während der laufenden Rettungsaktion, als die Besatzung der Sea Watch 2, Menschen in dem Flüchtlingsboot mit Schwimmwesten und Medikamenten ausstatten wollten. Zur Zeit ist noch unklar, warum die libysche Küstenwache so vorgegangen ist. Sea Watch forderte eine schnelle Aufklärung des Falls. Die Angreifer sprachen arabisch. Der Vorfall ereignete sich rund 14 Seemeilen vor der nordafrikanischen Küstenstadt Misrata in internationalen Gewässern.

Mitte August hatte die libysche Küstenwache das Schiff „Bourbon Argos“ von der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen beschossen. Bewaffnete gaben aus mehreren hundert Metern Entfernung Schüsse ab und kamen anschließend an Bord des Hilfsschiffs. Ohne etwas mitzunehmen, verließen die Angreifer das Schiff rund 50 Minuten später wieder. Das Personal der libyschen Küstenwache ist unerfahren und nicht entsprechend ausgebildet.

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Ägypten: Unbekannte überfallen Hotel und geben Schüsse ab – zwei Angreifer wurden getötet

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Mindestens drei schwer Bewaffnete haben am Freitagabend das Touristen-Hotel Bella Vista im ägyptischen Hurghada angegriffen. Es fielen mehrere Schüsse. Die Täter sollen zeitweilig um sich geschossen haben. Ein Deutscher und ein Däne wurden verletzt. Ersten Berichten zufolge wurden zwei Angreifer am Eingang des Hotels getötet und mindestens zwei Touristen verletzt. Die Angreifer gelangten vom Roten Meer aus zu dem Hotel und trugen die IS-Fahne bei sich. Die Behörden in Ägypten teilten mit, dass der Anschlag bereits abgewehrt wurde.

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