Rendsburg: Betrunkener 27-Jähriger wollte Fahrrad mit Benzin betanken

Symbolfoto: © burntimes

Im Polizeigewahrsam endete der Ausflug eines 27-jährigen Rendsburgers am Neujahrstag. Um 9.30 Uhr wurden zwei Streifenwagen der Polizei zu einer Tankstelle in die Kieler Straße entsandt. Dort sollte sich eine Person mit Benzin übergossen haben. Die Beamten trafen den Mann (2,44 Promille Atemalkoholkonzentration) im Kassenraum der Tankstelle an. Er war derart betrunken, dass er sich kaum auf den Beinen halten konnte. Eine Passantin beobachtete den 27-Jährigen, als er sein am Hinterrad verschlossenes Fahrrad zur Tankstelle schob und versuchte, dieses mit Benzin zu tanken. Dabei beschmutzte er sich hauptsächlich selbst. Der Mann konnte sich seinen Irrtum nicht erklären. Er war in dem Glauben, mit dem Auto auf die Tankstelle gefahren zu sein. Das stellte sich zum Glück als unzutreffend heraus. Die Beamten nahmen den Mann zu seinem eigenen Schutz in Gewahrsam, er konnte seinen Rausch in der Zelle ausschlafen. Die Tankstelle verzichtete auf Begleichung der Tankrechnung in Höhe von 74 Cent.

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Hohes Gesundheitsrisiko: 10.000 Flaschen giftiger Wodka werden vernichtet

Symbolfoto: © burntimes

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Im Landkreis Osnabrück werden seit Montag 10.000 Flaschen gepanschter Wodka kistenweise vernichtet. Der Auftrag wird in Kooperation mit dem Zoll in Bramsche bei der Firma Remondis durchgeführt. Medienvertreter aus ganz Deutschland beobachteten die Vernichtung des gesundheitsgefährdenden Wodkas. Der betroffene Wodka enhielt Methanol, der schon in kleinen Mengen blind machen kann. In dem gepanschten Wodka wurde der Grenzwert um das 300-fache überschritten. Entdeckt wurden die Flaschen in Duisburg. Anfangs war geplant die 10.000 Flaschen, auf denen der Zusatz „Premium Quality“ aufgedruckt war, in Duisburg vernichten zu lassen. Kurz vor dem Beginn der Vernichtung teilte das Unternehmen jedoch mit, dass die technischen Voraussetzungen dafür nicht erfüllt werden können.

Hergestellt wurde der hochgiftige Wodka in Thüringen. Als Grundlage wurde Industriealkohol verwendet, den man beispielsweise aus dem Frostschutz kennt, der mit Methanol versetzt wurde. Vertrieben wurde das gepanschte Getränk mit einem Alkoholwert von 37,5 Prozent von einer Firma in Duisburg. Beide Unternehmen wurden von den Behörden geschlossen. Verkauft wurde der gepanschte Wodka für knapp 4 Euro die Flasche in Kiosken und Trinkhallen. Der Zoll bestätigte, dass versucht wurde alle Flaschen zurückzuholen. Dies sei jedoch nicht möglich gewesen. Die Täter wurden zu Bewährungsstrafen verurteilt. Auf den gepanschten Wodka stießen die Ermittler, als sie einen Lastwagen aus Mazedonien stoppten, der ihnen verdächtigt vorkam. Anschließend wurde das kriminelle Netzwerk stückweise ausgehoben. Der entstandene Steuerschaden beläuft sich auf mindestens 200.000 Euro.

Die Vernichtung von Wodka ist ein sehr ungewöhnlicher Auftrag und eine Premiere für die ausführende Firma. Die Kisten werden im ersten Arbeitsgang geschreddert, später wird das Glas recycelt und abschließend wird der Wodka zusammen mit anderen brennbaren Flüssigkeiten verbrannt.

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Tödliche Irrfahrt eines LKW in Saarbrücken: Lastwagen reißt Radfahrer in den Tod

Symbolfoto: © burntimes

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In Saarbrücken hat sich am Samstagabend ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Inmitten der Saarbrücker Innenstadt riss ein Lastwagen, der mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war, einen Radfahrer mit und setzte trotzdem seine Fahrt fort und fuhr mehrmals über die Gleistrasse der Saalbahn. Die Polizei entdeckte die Leiche des 28-jährigen Radfahrers am Samstagabend an den Straßenbahn-Gleisen in der Innenstadt. Der LKW schleifte den Mann etwa 100 Meter weit mit. Nach dem tödlichen Unfall setzte der LKW-Fahrer seine Fahrt kilometerweit fort. Die Irrfahrt endete in der Nähe des Hauptbahnhofs. Dort kam der Lastwagen von der Straße ab und streifte Betonpfeiler des Postbank-Finanzcenters. Einer der Pfeiler stoppte die Todesfahrt des LKW-Fahrers. Der 25-jährige Fahrer aus Rumänien war alkoholisiert und außerdem hätte er aufgrund des Wochenendfahrverbots gar nicht unterwegs sein dürfen. Er wurde verhaftet. Der Fahrtenschreiber des Lastwagens wurde ebenfalls von der Polizei beschlagnahmt-

Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung wurden gegen den 25-jährigen LKW-Fahrer eingeleitet. Er sitzt seit Sonntag in Untersuchungshaft. Die Polizei Saarbrücken bittet Zeugen des Unfalls sich zu melden.

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Stark betrunken und in Badehose: LKW-Fahrer fuhr in Flensburg in den Straßengraben

Symbolfoto: © burntimes

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Ein stark betrunkener 44-jähriger LKW-Fahrer war von Düsseldorf nach Dänemark unterwegs und hat in Flensburg die Kontrolle über seinen Lastwagen verloren. Als die Polizei am Dienstagmorgen den Ochsenweg entlangfuhr, entdeckten die Beamten einen rumänischen Lastzug mit einem dänischen Sattelauflieger im Straßengraben. Der stark alkoholisierte Fahrer hatte den LKW nicht mehr unter Kontrolle und geriet rund zwei Kilometer vor dem Grenzübergang nach rechts von der Straße ab. Bei der Unfallaufnahme ermittelten die Beamten einen Atemalkoholwert von über drei Promille. Außerdem lenkte der 44-Jährige den LKW nur in Badehose und Badelatschen. Die Polizei bestätigte, dass der unverletzte Mann lediglich eine Badehose und Badeschlappen trug. Warum der Mann so leicht bekleidet war ist unklar. Ein Polizeisprecher sagte, dass man nicht wisse, wie warm es im Führerhaus gewesen sei.

Der verunfallte Sattelzug war mit 15 Tonnen Glas beladen. Der Fahrer wurde nach dem Unfall vorläufig festgenommen und in eine Ausnüchterungszelle der Flensburger Polizei gebracht. Eine Polizeisprecherin sagte, dass es ein Wunder sei, dass es auf dem Weg von Düsseldorf nach Dänemark zu keinem schweren Unfall gekommen war.

Zur Bergung des verunfallten Sattelzuges wurde am Dienstagmittag der Ochsenweg im Verlauf der Landstraße 17 zwischen Flensburg und Harrislee gesperrt.

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Mund-zu-Mund-Beatmung gescheitert: Mann will Schlauchboot wiederbeleben

Symbolfoto: © Clemens Scheumann  | pixelio.de

Symbolfoto: © Clemens Scheumann | pixelio.de

Die französische Polizei hat einen Betrunkenen entdeckt, der auf dem Gelände einer Werft hektisch mit Lebensrettungs-maßnahmen beschäftigt war. Der Betrunkene hatte in Frankreich vergeblich versucht ein Schlauchboot per Mund-zu-Mund-Beatmung und Herzmassage wiederzubeleben. Eine Polizeistreife wurde auf den Mann in Vannes in der Bretagne am Sonntagmorgen gegen 4 Uhr aufmerksam, der sich auf einem Werftgelände aufhielt. Der 22-Jährige habe zu dem Zeitpunkt am Boden gekniet und sei dabei gewesen, hektisch in das Ventil eines Schlauchboots zu pusten. Der 22-Jährige erklärte der Polizei, dass sich unter der Plane des Schlauchboots eine leblose Person befindet, die nicht ansprechbar sei, die er retten müsste. Die Überprüfungen der Polizei ergaben, dass sich keine weitere Person im Bereich des Schlauchboots aufhielt. Der Mann hatte außerdem einen Rettungswagen alarmiert. Während die Polizisten vor Ort waren führte der Mann die Herzdruckmassage zunächst noch fort. Die Polizisten gaben nach Durchsuchung des Schlauchbots schnell bei den Rettungskräften Entwarnung. Die Polizisten nahmen den betrunkenen 22-jährigen „Möchtegern-Lebensretter“ mit auf die Wache. Dort verbrachte er den Rest der Nacht in einer Ausnüchterungszelle. Was er genau getrunken hatte, blieb unklar.

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