Paris: Islamist wurde im Flughafen Orly erschossen

Symbolfoto: © burntimes

Französische Wachsoldaten haben am Samstagmorgen gegen 8.30 Uhr am Pariser Flughafen Orly einen mutmaßlichen 39-jährigen Islamisten erschossen, der zuvor versucht hatte einer Soldatin die Schusswaffe zu entreißen. Er hatte die Soldatin zu Boden geworfen und anschließend versucht an die Waffe zu kommen. Die Soldatin hielt die Waffe jedoch fest. Zwei weitere Wachsoldaten beobachteten den Zwischenfall und gaben Schüsse auf den Angreifer ab, um ihre Kollegin zu beschützen. Sprengstoff wurde bei dem Angreifer nicht gefunden. Die Soldatin erlitt einen Schock.

Die französische Anti-Terror-Einheit hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Angreifer war der Polizei und dem Geheimdienst bekannt, teilte der Innenminister mit. Die Pariser Staatsanwaltschaft ließ mitteilen, dass der Angreifer auf keiner Liste von Personen stand, die eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellt. Der 39-Jährige war wegen Raubes und Drogendelikten vorbestraft. Er war insgesamt neun Mal straffällig geworden. 2015 stand der Mann außerdem unter Radikalisierungsverdacht. Seine Wohnung wurde damals nicht durchsucht. Der Flughafen wurde zwischenzeitlich komplett geräumt und der Flugverkehr eingestellt.

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Großalarm am Flughafen Köln/Bonn: Gesuchte Person wurde gefasst

Symbolfoto: © Rainer Sturm  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rainer Sturm | pixelio.de

Am Flughafen Köln/Bonn wurde am Montagmittag Großalarm ausgelöst. Der gesamte Flughafen wurde geräumt und der Flugverkehr unterbrochen. Die Bundespolizei verhaftete anschließend einen Mann, der unkontrolliert durch den Sicherheitsbereich des Flughafens gelangt war. Er wird nun vernommen, teilte die Polizei mit. Durch diesen Vorfall war der Flugbetrieb eine gute Stunde eingeschränkt. Möglicherweise war der Passagiere in Eile und wollte lediglich seinen Flug bekommen. Seit dem Nachmittag normalisiert sich der Flugbetrieb in Köln/Bonn wieder. 2.500 Passagiere waren von dem Vorfall unmittelbar betroffen.

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Stromausfall in den Niederlanden: Flugbetrieb in Amsterdam unterbrochen

Symbolfoto: © Uwe Schlick | pixelio.de

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Große Teile Nordhollands und der niederländischen Hauptstadt Amsterdam sind zur Zeit ohne Strom. Der Netzbetreiber TenneT gab an, dass eine Überlastung des Stromnetzes den Ausfall verursacht hat. Aufgrund des massiven Stromausfalls wurden am Freitag alle Flüge am internationalen Flughafen Amsterdam gestrichen. Die Sprecherin von Europas viertgrößtem Flughafen Schiphol sagte, dass der Betrieb am Flughafen zur Zeit mit Notstrom funktioniert. Sie bestätigte, dass alle Flüge gestoppt oder zu umliegenden Flughäfen umgeleitet worden sind. Der Stromanbieter TenneT kann noch keine Angaben darüber machen, wie lange der Stromausfall andauern wird. Die Nachrichtenagentur ANP teilte mit, dass der Ausfall durch die Störung an einer Hochspannungsschaltanlage im Amsterdamer Vorort Diemen ausgelöst worden sei. Das Mobilfunknetz in Amsterdam war ebenfalls gestört. Züge fielen aus oder stoppten auf offener Strecke. Zahlreiche Krankenhäuser, Radio- und Fernsehstationen schalteten auf Notstrom um. Tausende Menschen saßen am Freitagvormittag in Zügen, Straßenbahnen, Metros und in Fahrstühlen fest. Bis zu 2,7 Millionen Menschen sollen von dem Stromausfall betroffen sein.

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