Italien: Rettungshubschrauber mit Patienten an Bord ist abgestürzt – sechs Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In der Erdbeben- und Unwetterregion in Mittelitalien ist am Dienstag ein Rettungshubschrauber abgestürzt. Alle sechs Insassen, darunter auch ein verletzter Skifahrer, kamen ums Leben. Der Rettungshubschrauber befand sich auf dem Weg zum Krankenhaus. In der Region herrschte seit Tagen schlechtes Wetter. Der Hubschrauber ist zwischen der Stadt L’Aquila und dem Skigebiet Campo Felice im dichten Nebel abgestürzt. Der Rettungshubschrauber stürzte in eine tiefe Schlucht. Die Bergung der Leichen ist aufgrund des dichten Nebels schwierig. Der Bürgermeister der Stadt sagte, dass Bewohner den Hubschrauber gesehen hätten und er sehr tief geflogen sei. Kurz darauf sei dieser im dichten Nebel verschwunden. An Bord befanden sich neben dem Verletzten zwei Piloten, ein Arzt, eine Krankenschwester und ein Bergretter.

In der betroffenen Region wurde erst vor sechs Tagen ein Hotel von einer Lawine verschüttet. Dort wurden bisher 16 Leichen geborgen. 13 Menschen werden noch immer vermisst. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Unglücken in de r Abruzzen-Region besteht nicht.

Flugzeugabsturz in Kolumbien mit 76 Toten: Brasilianisches Erstliga-Team unter den Opfern

Symbolfoto: © Kim Herdt | pixelio.de

Symbolfoto: © Kim Herdt | pixelio.de

In Kolumbien ist ein Passagierflugzeug mit 81 Menschen an Bord abgestürzt. In dem Flugzeug befand sich auch das brasilianische Erstliga-Team Associação Chapecoense de Futebol. Die Mannschaft kommt aus der Stadt Chapecó, im Westen Brasiliens. Insgesamt überlebten lediglich fünf Passagiere den Absturz, darunter auch Fußballer. Im letzten Jahr nahm die brasilianische Mannschaft erstmals an internationalen Wettbewerben teil, wie zum Beispiel dem Copa Sudamericana, der mit der Europa League vergleichbar ist. Die Mannschaft aus Chapecó war auf dem Weg zum Finale des Cups gegen Atlético Nacional aus Medellín. Die Veranstalter des Wettbewerbs, die südamerikanische Föderation Conmebol, sagte das Endspiel, das am Mittwoch stattfinden sollte, nach dem Absturz ab.

Das gecharterte Flugzeug, eine RJ85-Maschine der bolivianischen Fluggesellschaft Lamia, stürzte an einem Berg in Kolumbien ab. Die Absturzursache ist noch unklar.

Starnberg: Heißluftballon stürzt in den Starnberger See – Großeinsatz

Symbolfoto: © burntimes.com

Symbolfoto: © burntimes.com

Am Samstagabend ist ein Heißluftballon in den bayrischen Starnberger See gestürzt. Alle Fahrgäste mussten aus dem See gezogen werden. Der Ballonführer setzte per Funk einen Notruf ab und teilte mit, dass er den Heißluftballon auf dem See notlanden wird. Er hatte aus noch unklaren Gründen plötzlich nur noch ganz wenig Gas zum Beheizen des Ballons an Bord. Weil absolute Windstille herrschte, konnte der Ballonführer das rettende Ufer nicht mehr erreichen. Der Ballon stürzte schließlich in Ufernähe in den See. Die acht Fahrgäste waren bereits vor dem Aufprall aus dem Ballon gesprungen, um sich in Sicherheit zu bringen und für mehr Auftrieb zu sorgen. Der Ballonführer verblieb im Ballon. Die Fahrgäste und der Ballonführer wurden von Einsatzkräften der Wasserwacht und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) aus dem Wasser gezogen. Zwei Insassen wurden dabei verletzt.

Syrien-Krieg: Hubschrauber hat Fässer mit giftigem Chlorgas abgeworfen

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

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Nach dem ein russischer Transporthubschrauber des Militärs abgeschossen wurde (wir berichteten), wurden in der Nacht zu Dienstag von einem Hubschrauber, Behälter mit giftigem Gas, 15 Kilometer entfernt von der Absturzstelle des russischen Transporthubschraubers, abgeworfen. Es könnte sich hierbei um einen Racheakt handeln. Insgesamt sind in der Stadt Sarakeb 33 Menschen von den Giftfässern betroffen. Unter den 33 Betroffenen befinden sich 18 Frauen und Kinder. Bei dem Gas handelte es sich um Chlorgas. Ein veröffentlichtes Video zeigt Menschen mit Atemnot. Sie bekommen von Rettungskräften Atemschutzmasken gereicht.

Von der syrischen Assad-Regierung, als auch von Russland gab es dazu bisher keine Stellungnahmen. Die syrische Regierung und der Verbündete Russland bestreiten strikt, dass chemische Waffen gegen die in Syrien lebende Bevölkerung eingesetzt wird. Der Westen wirft der syrischen Regierung jedoch vor mit Chlorgas und anderen chemischen Waffen gegen die eigene Bevölkerung vorzugehen. Syrien als auch die Regierung in Russland verdächtigen die Rebellen mit solchen Waffen zu hantieren.

Texas: Heißluftballon fing Feuer und stürzte ab –– 16 Tote

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

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Im US-Bundesstaat Texas ist am Samstag ein Heißluftballon mit 16 Menschen an Bord abgestürzt. Keiner der Passagiere überlebte den Absturz, teilte ein Sheriff mit. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der örtlichen Polizei am Samstagmorgen um 7.40 Uhr (Ortszeit) in der Nähe der Kleinstadt Lockhart. Dort stürzte der mit 16 Passagieren besetzte Heißluftballon auf eine Viehweide, teilte die US-Luftfahrbehörde FAA mit. Augenzeugenberichten zufolge fing der Heißluftballon kurz vor dem Absturz Feuer. Die Ermittler sind nun dabei die Identität der Opfer zu bestimmen. Unklar ist noch, wie genau es zu dem Unglück kommen konnte und aus welcher Höhe der Heißluftballon abstürzte.

Die FAA entsandte ein Ermittlungsteam zur Absturzstelle. Zuletzt kam es 2013 zu einem schweren Unfall mit einem Heißluftballon in Ägypten. Dort fing ein Ballon mit 19 Passagieren Feuer, nachdem es zu einer Panne mit einem Gasschlauch gekommen war. Der Korb stürzte aus gut 300 Metern zu Boden. Alle 19 an Bord befindlichen Touristen starben damals.

Kleinflugzeug-Absturz in Slowenien: 38-jähriger Unister-Geschäftsführer stirbt

Symbolfoto: © jbpicture | pixelio.de

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Auf dem Flug von Venedig nach Leipzig ist ein privates Kleinflugzeug in Slowenien abgestürzt. Unter den Todesopfern befinden sich insgesamt vier Deutsche, unter ihnen auch der 38-jährige Geschäftsführer des Leipziger Internetunternehmens Unister, Thomas Wagner. Das bestätigte ein Sprecher des Unternehmens am Donnerstagabend. Die Mitarbeiter des 2002 gegründeten Unternehmens Unister, sowie die, der Portale „fluege.de“ und „ab-in-den-urlaub.de“ sind tief bestürzt über den Tod von Wagner. Der Pilot kam bei dem Absturz ebenfalls ums Leben. Er hatte kurz vor dem Absturz über Funk Schwierigkeiten wegen einer Vereisung gemeldet. Die Maschine stürzte in einen Wald, der sich in einem Gebirge befindet. Dort brannte das Kleinflugzeug vom Typ Piper 32 aus. Zum Zeitpunkt des Absturzes herrschten schlechte Wetterbedingungen.

EgyptAir-Flug MS804: Blackbox bestätigt Rauch an Bord

Symbolfoto: © O. Fischer  | pixelio.de

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Am 19. Mai war der EgyptAir Flug MS804 über dem östlichen Mittelmeer abgestürzt. Dabei starben 66 Menschen. Das Flugzeug befand sich auf dem Weg von Paris in die ägyptische Hauptstadt Kairo. Es gab keinen Notruf. Die Auswertung des gefundenen Flugdatenschreibers bestätigte, dass sich auf einer der Toiletten und im Bereich der Bordelektronik Rauch ausbreitete. Die gefundenen Wrackteile zeigten auch Zeichen von sehr hohen Temperaturen und Ruß. Was den Rauch verursachte ist noch unklar. Die Experten hoffen durch die weitere Auswertung des Stimmrekorders die genaue Absturzursache zu ermitteln. Der bei dem Absturz stark beschädigte Flugdatenschreiber wurde zunächst in Frankreich repariert und anschließend zurück nach Kairo gebracht. Die Reparatur des Stimmenrekorders läuft zur Zeit noch. Die zwei Flugschreiber wurden vor rund zwei Wochen nach wochenlanger intensiver Suche im Mittelmeer entdeckt und von einem Spezialschiff geborgen.

Erst im März wurde ein Flugzeug von EgyptAir entführt. Ein Ägypter brachte einen Airbus A320 während eines Inlandsflugs in seine Gewalt und entführte die Maschine nach Zypern. Nach mehrstündigen Verhandlungen hatte der Geiselnehmer aufgegeben und die Fluggäste konnten das Flugzeug unbeschadet verlassen (wir berichteten).

Bimöhlen in Schleswig-Holstein: Hubschrauber der Bundespolizei abgestürzt –– zwei Tote

Symbolfoto: © Ingo Büsing | pixelio.de

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Am Donnerstagabend um kurz nach 20 Uhr ist in Bimöhlen in Schleswig-Holstein in der Nähe von Bad Bramstedt an der A7 ein Hubschrauber der Bundespolizei abgestürzt. Von den drei Insassen kamen zwei ums Leben. Sie starben noch an der Unglücksstelle. Ein drittes Besatzungsmitglied wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Hubschrauber vom Typ Eurocopter 135 stürzte in Bimöhlen auf einem Feld ab. Dabei wurde die Maschine komplett zerstört. Umliegende Gebäude oder Unbeteiligte kamen nicht zu Schaden. Kurz vor demAbsturz setzte der Pilot einen Funkspruch ab, der nicht mehr verstanden werden konnte.

Der abgestürzte Hubschrauber gehörte zur Fliegerstaffel der Bundespolizei in Fuhlendorf. Der Standort liegt lediglich fünf Kilometer von der Absturzstelle entfernt. Von Fuhlendorf aus starten und landen Hubschrauber der Bundespolizei zur Überwachung der Nord- und Ostsee. Nachts werden die Hubschrauber zu Bahnstreckenüberwachung, für Fahndungen und Absicherungen eingesetzt. Insgesamt sind in Fuhlendorf 21 Hubschrauber verschiedener Baureihen stationiert. Die Absturzursache ist noch unklar und wird durch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ermittelt. Es ist der erste Absturz eines Eurocopters 135 in Deutschland. Im November 2013 stürzte ein Eurocopter 135 in Glasgow auf fas Dach eines Pubs. Damals starben die drei Besatzungsmitglieder und sieben Besucher des Pubs.

Flugzeugabsturz: Russland stellt alle Flüge nach Ägypten ein –– Bundesregierung geht von IS-Anschlag aus

Symbolfoto: © Stephan Wengelinski  | pixelio.de

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Russland hat alle Flüge nach Ägypten ausgesetzt. Die Bundesregierung geht nach Angaben der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ von einem Anschlag des Islamischen Staats (IS) aus. Der Airbus A321 ist über der Sinai-Halbinsel mit 224 Insassen an Bord abgestürzt. Keiner der Insassen überlebte das Unglück. Die verfügbaren Informationen sprechen dafür, dass an Bord eine Explosion herbeigeführt wurde. Der sehr plötzliche Höhenabfall des Flugzeugs, ohne dass die Stimmenrekorder zuvor Unregelmäßigkeiten aufgezeichnet hatten, machen einen Bombenanschlag „sehr plausibel“, hieß es. Der Airbus A324 wurde in der Luft von der Bombe zerrissen.

Das Flugzeug der russischen Fluggesellschaft Metrojet war vergangenen Samstag kurz nach dem Start vom Badeort Scharm el Scheich abgestürzt. Die Terroristenmiliz IS hatte sich bereits am letzten Samstag, kurz nach dem Absturz, zu einem Anschlag auf die Maschine bekannt. Die IS-Terroristen teilten nach dem Flugzeugabsturz mit, dass sie das Flugzeug über der Sinai abgeschossen hätten. Der IS-Ableger in Ägypten begründete den angeblichen Abschuss mit der russischen Intervention in Syrien.

Am Samstag befanden sich noch immer 78.000 russische Touristen und knapp 20.000 britische Urlauber im ägyptischen Badeort Scharm el Scheich. Unter allerhöchsten Sicherheitsvorkehrungen wurde der Rücktransport der Urlauber begonnen. Experten teilten unterdessen mit, dass sie das IS-Video, das den Absturz dokumentiert haben soll, für echt halten.

Flugzeugabsturz im Sinai: Explosion im Triebwerk soll die Absturzursache sein

Symbolfoto: © Stephan Wengelinski  | pixelio.de

Symbolfoto: © Stephan Wengelinski | pixelio.de

Nach der Auswertung der Blackbox teilten die leitenden Ermittler mit, dass die Absturzursache des Airbus A321 auf eine Explosion im Triebwerk zurückzuführen sei. Die Ursache der Explosion muss noch geklärt werden. Am Montag wurden zunächst die bisherigen Ergebnisse der Auswertung der Stimmenrekorder des abgestürzten Flugzeugs bekanntgegeben. Es gab ungewöhnliche Geräusche an Bord. Zuvor seien ganz normale Gespräche zwischen dem Piloten und dem Fluglotsen aufgezeichnet worden. In Ägypten ist am Samstag ein russisches Passagierflugzeug vom Typ Airbus A321 auf der Sinai-Halbinsel abgestürzt. Alle 224 Passagiere kamen bei dem Unglück ums Leben. Die Maschine war auf dem Weg vom ägyptischen Badeort Scharm al-Scheich nach St. Petersburg. Die Ermittler schließen Beschädigungen von Außen als Absturzursache aus. Am Mittwoch wurden die Such- und Bergungsmaßnahmen rund um die Absturzstelle noch einmal ausgeweitet. Die Mannschaften würden nun auf der Sinai-Halbinsel auf 40 Quadratkilometern nach Hinweisen zur Ursache der Katastrophe und zusätzlich nach weiteren sterblichen Überresten der 224 Opfer suchen, teilte Russlands Zivilschutzchef Wladimir Putschkow am Mittwoch mit.

Die IS-Terroristen teilten nach dem Flugzeugabsturz mit, dass sie das Flugzeug über der Sinai abgeschossen hätten. Der IS-Ableger in Ägypten begründete den angeblichen Abschuss mit der russischen Intervention in Syrien. Die Lufthansa und weitere Fluggesellschaften reagierten auf den Absturz und das Bekennerschreiben und umfliegen die Sinai-Halbinsel bis auf Weiteres. Militärexperten teilten direkt mit, dass die Terroristen des Islamischen Staats auf dem Sinai über keine Boden-Luft-Raketen verfügen, die das Flugzeug in 30.000 Meter Höhe hätten treffen können.

Der Flugzeugabsturz über dem Sinai ist das schwerste Unglück in der russischen Luftfahrtgeschichte. Am Mittwoch schritten die Identifizierungen der überführten Leichen voran. Der russische Katastrophenschutz hatte die sterblichen Überreste fast aller Passagiere von Kairo nach St. Petersburg überführt.