Zugriff auf der A8 bei Rosenheim: Polizei nimmt drei Terrorverdächtige fest – sie kamen aus Brüssel

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Ein Unbekannter hatte der bayerischen Polizei im Internet einen Hinweis auf einen geplanten Terroranschlag in Deutschland gegeben. Er warnte vor zwei Kosovo-Albanern, die mit einem silberfarbenen Auto mit belgischem Kennzeichen unterwegs seien. Auf der Autobahn 8 wurde kurz darauf das beschriebene silberfarbene Fahrzeug von Schleierfahndern der Polizei gesichtet und angehalten. Drei Männer wurden festgenommen, sie kamen mit dem Auto aus Brüssel. Das Landeskriminalamt hat Ermittlungen gegen die Fahrzeuginsassen eingeleitet. Es handelt sich bei den Insassen um drei Kosovaren. Sie waren mit einem in Belgien zugelassenen silberfarbenen Fahrzeug unterwegs.

Die Polizei teilte kurz nach der Festnahme mit, dass es keinen direkten Bezug zu den Terroranschlägen in Brüssel gibt. Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei Brüder und einen weiteren Begleiter im Alter zwischen 36 und 46 Jahren. Im Fahrzeug wurden Baupläne gefunden, die angeblich von einer Baustelle stammten, die sie betreut hatten. Außerdem stellten die Beamten 10.000 Euro Bargeld sicher. Den Transport des Geldes begründeten die Männer mit einem geplanten Autokauf. Einer der verhafteten Männer wurde per Haftbefehl gesucht, weil einer der Brüder vor der geplanten Abschiebung untergetaucht war.

Das Trio wurde am Dienstagabend zur Vernehmung nach München gebracht. Dort hat die Staatsanwaltschaft München I in Kooperation mit dem Landeskriminalamt Ermittlungen gegen die Männer eingeleitet. Es besteht der Verdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat. Ob gegen die Männer Haftbefehle beantragt werden, entscheidet sich am Mittwoch.

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