Frauenleiche bei Zwingenberg gefunden: Es handelt sich um die vermisste 26-jährige Heidelbergerin

Symbolfoto: © burntimes

Nahe der Autobahnanschlussstelle Zwingenberg, an der A5, wurde am Freitag eine Frauenleiche gefunden. Ein Suchtrupp hatte das Gebiet abgesucht und entdeckte dabei die Leiche an einem unwegsamen Feldweg. Die Staatsanwaltschaft teilte am Samstag mit, dass es sich um die seit drei Wochen vermisste 26-jährige Julia B. aus Heidelberg handelt. Der Fundort der Leiche befindet sich rund 50 Kilometer von Heidelberg entfernt. Die Polizei hatte zeitweise mit 70 Beamten nach der Vermissten gesucht. Vor ihrem Verschwinden hatte die junge Frau in der gemeinsamen Wohnung einen Streit mit ihrem 34-jährigen Lebensgefährten.

Zwei Tage nach ihrem Verschwinden fanden Beamte den Dienstwagen der 26-Jährigen in den Mannheimer Quadraten. Den Streit mit seiner Lebensgefährtin hatte der 34-Jährige eingeräumt. Er sitzt zur Zeit in Untersuchungshaft. Zu den Aussagen des Mannes äußert sich die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht. Die Ermittler gehen von einem Tötungsdelikt aus. Ob bei der Obduktion Spuren von Gewalt durch das rechtsmedizinische Institut in Heidelberg festgestellt wurden, ist ebenfalls noch unklar.

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Weiterstadt: Rettungsgasse blockiert – Feuerwehr kündigt 30 Anzeigen an

Symbolfoto: © burntimes

Im südhessischen Weiterstadt war ein 49-jähriger Arbeiter von einem Baugerüst auf der Autobahn 5 gestürzt und wurde dabei schwer verletzt. Die Autobahn war in dem betroffenen Abschnitt aufgrund von Bauarbeiten gesperrt. Viele Autofahrer bildeten eine Rettungsgasse. Die Feuerwehr trotzdem auf der Autobahn stecken, weil einige Autofahrer die Gasse zum Überholen nutzen wollten. Die Rettungskräfte ließen ihre Fahrzeuge kurzerhand stehen und liefen die letzten 800 Meter mit Ausrüstung zu Fuß zur Einsatzstelle. Theo Herrmann von der Feuerwehr Mörfelden sagte der hessenschau: „Damit jedoch nicht genug: „Die haben mich gefragt, was ich mir einbilden würde, wer ich überhaupt sei, und ich soll nicht so einen Zirkus machen.“ Nach der Erstversorgung des verunglückten Arbeiters mussten die Feuerwehrleute durch den Stau zurück. Sie fotografierten die Blockierer der Rettungsgasse – 30 von ihnen erwartet nun eine Anzeige.

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