Auftakt der Rallye Dakar: 13 Zuschauer wurden bei schwerem Unfall verletzt

Symbolfoto: © kklausi | pixelio.de

Symbolfoto: © kklausi | pixelio.de

Beim Auftakt der Rallye Dakar hat sich ein schwerer Unfall ereignet. Der Unfall passierte bereits vor dem offiziellen Start der Rallye. Mindestens 13 Menschen wurden verletzt. Auch Kinder befinden sich unter den Opfern. Auslöser des schweren Unfalls war die Chinesin Guo Meiling vom hessischen X-raid-Team. Die 47-Jährige kam mit ihrem Mini im argentinischen Arrecifes von der Strecke ab und raste mit relativ hoher Geschwindigkeit in eine Zuschauergruppe. Am Sonntagabend befanden sich noch immer zwei Zuschauer in einem kritischen Zustand. Bei den Schwerverletzten handelt es sich um einen 34-jährigen Vater und seinen zehnjährigen Sohn, bestätigte das örtliche Gesundheitsamt. Beide hatten schwere Verletzungen an Schädel und Brustkorb erlitten. Der Mini ist durch den Unfall schwer beschädigt worden. Nach dem Unfall alarmierte die Rennleitung sofort vier Rettungshubschrauber und elf Krankenwagen zur Unfallstelle. Alle Verletzten sind in Krankenhäuser gebracht worden. Die Rennfahrerin wurde von einer Bodenwelle auf gerader Strecke erfasst und regelrecht ausgehebelt.

Die Rallye Dakar gibt es inzwischen seit 38 Jahren. Bis heute kamen bei der gefährlichen Rennveranstaltung mindestens 65 Menschen ums Leben. Die erste Etappe der Rallye Dakar wurde am Sonntag aus Sicherheitsgründen, wegen starker Regenfälle, von der Rennleitung abgesagt.

Achtjährige Sperre: Fifa zeigt Blatter und Platini die Rote Karte

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Die Ethikkommission des Weltfußballverbands Fifa hat Sepp Blatter und Michel Platini für acht Jahre gesperrt. Beide kündigten am Freitag an, gegen das Urteil vorzugehen. Sepp Blatter teilte mit, dass er diese Entscheidung nicht versteht. Der Grund für die sofortige Beurlaubung ist eine dubiose Zahlung aus dem Jahr 2011. Damals gingen zwei Millionen Schweizer Franken aus der Fifa-Kasse an Michel Platini, den Präsidenten des europäischen Fußballverbandes Uefa. Die Beiden begründeten die Zahlung mit einem verspäteten Honorar. Darüber existiert jedoch kein schriftlicher Vertrag, sodass es keine rechtliche Grundlage für die Zahlung gab. Der Vorwurf der Bestechung und der Korruption gegen die beiden Funktionäre wurde schließlich abgelehnt. Für den 79-jährigen Sepp Blatter bedeutet die Sperre lebenslänglich. Ab sofort kann er nicht einmal mehr als Schriftführer für beispielsweise einen Verein aus der Kreisliga tätig werden. Dabei hatte Blatter deutlich höhere Ziele. Er wollte am 26. Februar die Wahl seines Nachfolgers begleiten und an ihn sein Amt persönlich übergeben. Blatter sagte auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz am Freitag, dass er unschuldig sei und es eine Schande sei, ihn als Lügner hinzustellen. Anschließend kündigte er an Einspruch beim Internationalen Sportgerichtshof einzulegen. Platini plant den gleichen Schritt. Platini sollte der Nachfolger von Blatter werden.

Olympia-Referendum: Hamburg hat zu Olympia 2024 nein gesagt

Symbolfoto: © Tim Reckmann  | pixelio.de

Symbolfoto: © Tim Reckmann | pixelio.de

Die Olympia-Entscheidung ist am Sonntagabend gefallen. Die Hochrechnung des ZDF mit 56 Prozent Zuspruch sollte sich als falsch herausstellen: Die Olympiade im Jahr 2024 wird nicht in Hamburg stattfinden. Die Hamburger haben mit 51,6 Prozent knapp gegen die Olympiade in ihrer Stadt gestimmt. Die Wahllokale waren seit Sonntagmorgen um 8 Uhr geöffnet. Viele Bürger hatten bereits im Vorfeld per Briefwahl ihre Stimme abgegeben. Insgesamt wurden in Hamburg 646.434 gültige Stimmen abgegeben – das entspricht einer Wahlbeteiligung von etwa 50 Prozent.
Das Referendum hat sich als richtige Entscheidung herausgestellt. Das zeigte die hohe Wahlbeteiligung. Damit steht fest, dass sich Hamburg nicht für die Austragung der olympischen und paralympischen Spiele 2024 bewerben wird. In Kiel, der olympischen Partnerstadt von Hamburg, haben 65,6 Prozent für die olympischen Spiele gestimmt.

In Hamburg wurden zuletzt die Bedenken aufgrund der ungeklärten Finanzierungen lauter. Der Bund weigerte sich einige Tage vor dem Referendum den von Hamburg ausgerechneten Anteil in Höhe von 6,2 Milliarden Euro zu übernehmen. Hamburg selbst war bereit maximal 1,2 Milliarden Euro in die Olympiade 2024 zu investieren. Die Einnahmen durch Olympia 2024 wurden auf 3,8 Milliarden Euro geschätzt. Hamburg wollte außerdem einen eigenen Stadtteil für die Olympiade schaffen.

Terroralarm in Hannover: Länderspiel wurde abgesagt – bisher kein Sprengstoff gefunden

Symbolfoto: © Birgit Winter   | pixelio.de

Symbolfoto: © Birgit Winter | pixelio.de

Das Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden wurde am Dienstagabend eine gute Stunde vor dem Anpfiff, um 19.14 Uhr, abgesagt. Die Polizei forderte die Besucher auf, das Stadion zügig aber ohne Panik zu verlassen. Wenig später wurde der Grund bekanntgegeben. Es gab konkrete Hinweise darauf, dass offenbar vor oder in dem Stadion etwas zur Explosion gebracht werden sollte. Die Beamten fanden schließlich vor der HDI-Arena einen Rettungswagen mit Sprengstoff, hieß es. Der entscheidende Hinweis auf einen drohenden islamistischen Anschlag kam von ausländischen Geheimdiensten. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft und die Bundeskanzlerin Merkel befanden sich zum Zeitpunkt der Spielabsage noch nicht im Stadion. Die Nationalmannschaft befindet sich an einem sicheren Ort. Die Bundeskanzlerin flog nach der Spielabsage umgehend zurück nach Berlin. In Hannover herrschte zu dem Länderspiel die höchste Sicherheitsstufe mit strengen Kontrollen. Der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius kündigt in der Nacht zu Mittwoch eine deutlich erhöhte Polizeipräsenz und Hannover an. Mit der erhöhten Polizeipräsenz in Hannover soll ein klares Zeichen gesetzt werden. Niedersachsens Innenminister Pistorius sagte in einer Pressekonferenz, dass bisher noch kein Sprengstoff in Hannover entdeckt worden sei. Bundesinnenminister Thomas de Maiziére verteidigt die Spielabsage angesichts der konkreten Gefahrenlage. Er sagte: „Ein Teil meiner Antwort würde die Öffentlichkeit verunsichern.“ Genauere Details teilte er deshalb aufgrund des laufenden Polizeieinsatzes nicht mit. Er stellte klar, dass es bisher keinerlei Festnahmen gab. Der hannoversche Polizeichef teilte mit, dass es eine konkrete Gefahr für ganz Hannover gibt. Am Hauptbahnhof gab es Sperrungen.

WM-Affäre: DFB Präsident Wolfgang Niersbach tritt zurück

Symbolfoto: © Hasan Anac   | pixelio.de

Symbolfoto: © Hasan Anac | pixelio.de

Wolfgang Niersbach hat am Montag die Entscheidung getroffen mit sofortiger Wirkung von Amt des DFB-Präsidenten zurückzutreten. Unklar bleibt was ihn zu der Entscheidung gedrängt hat. Am Montagvormittag gab sich Niersbach nämlich noch kämpferisch. Eine Mitteilung der Wirtschaftskanzlei die beim DFB zahlreiche Unterlagen gesichtet hat brachte ihn offenbar zu der Rücktrittsentscheidung. Er sagte, dass der Rücktritt nichts mit einem Vertrauensentzug vom DFB Präsidium oder der Landesverbände zu tun hat. Er sagte: „Ich trete vom Amt zurück, weil ich für mich erkannt habe, dass der Punkt gekommen ist die politische Verantwortung zu übernehmen für die Ereignisse rund um die Fußball-Weltmeisterschaft 2006.“ Niersbach ist nach wie vor der Meinung, dass er sauber gearbeitet hat. Die Ermittler sollen beim DFB auf Dokumente gestoßen sein, die darauf hindeuten, dass zumindest versucht worden ist Stimmen für die WM-Vergabe 2006 zu kaufen. Dieses wurde aber nicht beschlossen. Niersbach bestritt etwas von dem Vertragsentwurf gewusst zu haben. Es gibt auch Hinweise darauf, dass es eine Kasse gab, aus der die Stimmen hätten bezahlt werden sollen. Ob Schmiergelder geflossen sind ist noch unklar. Rainer Koch wurde zum Interimspräsident des DFB. Er forderte am Montag umfassende Antworten von Franz Beckenbauer.

Die Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 soll nur durch Schmiergelder erfolgt sein. Das Geld hat der frühere Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus zur Verfügung gestellt. Bereits vor der WM-Vergabe wurde eine schwarze Kasse mit rund 6,7 Millionen Euro eingerichtet. Davon soll neben Franz Beckenbauer auch der Chef des Bewerbungskomitees Wolfgang Niersbach Bescheid gewusst haben. Die 6,7 Millionen Euro wurden offenbar eingesetzt, um sich die Stimmen der asiatischen Vertreter im Exklusivkomitee der Fifa zu sichern. Im Jahr 2000 wurde Deutschland der Zuschlag für die Fußball-WM 2006 erteilt. Vier Stimmen aus Asien waren entscheidend für die Ausrichtung der Fußball-WM 2006 in Deutschland.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) soll außerdem Steuern in Millionenhöhe hinterzogen haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt auch nach möglichen Straftaten, die vor der WM 2006 begangen wurden. In einer Steuererklärung, die der DFB Präsident Wolfgang Niersbach 2007 unterschrieb war die Zahlung der 6,7 Millionen Euro an den früheren Adidas-Geschäftsführer Robert Louis-Dreyfus als Beitrag zum Kulturprogramm getarnt worden.

Am Dienstag wird in einer Mitarbeiterversammlung besprochen wie es beim DFB weitergehen soll. Der Skandal beim DFB ist durch den Rücktritt von Niersbach noch lange nicht beendet.

Es gibt schon länger Indizien dafür, dass bei den Weltmeisterschaften 1998 in Frankreich und 2010 in Südafrika Geld geflossen sein soll. Auch die kommenden Weltmeisterschaften in Russland (2018) und in Katar (2022) stehen unter Generalverdacht.

Deutscher Fußball-Bund soll 2,5 Millionen Euro Steuern hinterzogen haben

Symbolfoto: © Hasan Anac   | pixelio.de

Symbolfoto: © Hasan Anac | pixelio.de

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) soll offenbar Steuern in Millionenhöhe hinterzogen haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt auch nach möglichen Straftaten, die vor der WM 2006 begangen wurden. Die Behörden ermitteln unter anderem wegen der Rückzahlung von 6,7 Millionen Euro. Der DFB soll dem Beschluss zufolge Steuern in Höhe von 2,567 Millionen Euro hinterzogen haben. In der Steuererklärung, die der DFB Präsident Wolfgang Niersbach 2007 unterschrieb war die Zahlung der 6,7 Millionen Euro an den früheren Adidas-Geschäftsführer Robert Louis-Dreyfus als Beitrag zum Kulturprogramm getarnt worden. Niersbach selbst hatte angegeben erst im Sommer diesen Jahres vom Zusammenhang der Rückzahlung in Millionenhöhe erfahren zu haben. Dem „Spiegel“ liegen Informationen vor, die belegen sollen, Niersbach schon viel früher Kenntnis von den Absprachen hatte. Niersbach selbst äußerte sich auch am Freitag nicht zu den Vorwürfen. Am Mittwoch fand in den Räumlichkeiten des DFB und des DFB Präsidenten sowie bei seinem Vorgänger Theo Zwanziger eine Steuerrazzia statt.

DFB-Pokalspiel zwischen Osnabrück und RB Leipzig wurde abgebrochen

Symbolfoto: © Hasan Anac   | pixelio.de

Symbolfoto: © Hasan Anac | pixelio.de

In Osnabrück haben sich beim DFB-Pokalspiel gegen RB Leipzig skandalöse Szenen ereignet. Der Außenseiter Osnabrück ging gegen Leipzig im eigenen Stadion schon in der ersten Spielminute mit 1:0 in Führung. Dann traf ein Feuerzeug den Schiedsrichter am Kopf. Daraufhin wurde die Begegnung abgebrochen. Nach 70 Spielminuten flog aus einem Fanblock ein Feuerzeug auf den Platz und traf Schiedsrichter Martin Petersen aus Stuttgart am Kopf. Der Unparteiische unterbrach daraufhin die Partie. Er hatte offensichtlich starke Schmerzen. Nach einer halben Stunde wurde offiziell bekanntgegeben, dass das Spiel abgebrochen wird. Der Vereinspräsident des VfL Osnabrück verkündigte mit einem Standmikrofon: „Das Spiel ist hiermit beendet. Ich bitte jetzt alle Osnabrücker Fußballfans im Sinne des VfL, für den das ein ganz bittere Stunde ist, in Ruhe das Stadion zu verlassen und dem VfL trotz dieser Vorkommnisse treu zu bleiben.“ Der VfL-Präsident verkündete später, dass es einer der bittersten Tage in seiner Amtszeit sei. Die Leipziger waren vor dem Spielabbruch im Aufbruch. Bis zum Zeitpunkt des Abbruchs war es ein umkämpftes, spannendes DFB-Pokalspiel zwischen dem Drittligisten VfL Osnabrück und dem Zweitligisten RB Leipzig. Den einzigen Treffer des Tages erzielte Halil Savran bereits nach 23 Sekunden für den VfL Osnabrück.

Wie schwer der Schiedsrichter verletzt wurde und ob ihm der Wurf oder dem neben ihm stehenden Leipziger Davie Selke galt ist noch unklar. Über die Wertung des Spiels muss nun das DFB-Sportgericht entscheiden. Für den VfL Osnabrück wird der Skandal Folgen haben. Die Osnabrücker Spieler äußerten sich sichtlich traurig über den Spielabbruch. Sie waren sich sicher, dass sie das Spiel gewonnen hätten. Die Leipziger feierten trotz des Rückstands ihre Mannschaft.

Fußball-WM-Qualifaktion: Trainer Löw mit Auslosung zufrieden

Symbolfoto: © Hasan Anac   | pixelio.de

Symbolfoto: © Hasan Anac | pixelio.de

Es wird innerhalb der WM-Qualifaktion zu keinen Kracher-Duellen zwischen dem Titelverteidiger und den ehemaligen Weltmeistern Frankreich und Italien kommen – das gleich vorweg. Der Weg zur WM nach Russland 2018 führt Deutschland über leichtere Stationen in Gruppe C. Die Nationalmannschaft muss gegen Tschechien, Nordirland, Norwegen, Aserbaidschan und San Marino antreten. Das ergab die Auslosung am Samstagabend in St. Petersburg. Bundestrainer Joachim Löw zeigte sich angesichts der Auslosung zufrieden. Im September 2018 beginnt die Ausscheidungsrunde für das Turnier in Russland. Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff sagte nach der Auslosung, dass das Ziel der Nationalmannschaft immer sei Gruppenerster zu werden.

Spannend wird es in Gruppe A, in der die Niederlande, Frankreich, Schweden und Bulgarien gegeneinander antreten. In Gruppe G treffen die Weltmeister Italien und Spanien aufeinander. Die Gruppensieger aus allen neun Gruppen sind direkt für die WM qualifiziert. Die acht Gruppenzweiten ermitteln in Duellen die weiteren vier europäischen WM-Starter. Die Qualifikation wird nach der Europameisterschaft in Frankreich voraussichtlich am 4. September 2016 beginnen und bis zum 10. Oktober 2017 andauern. Die Play-offs der Gruppenzweiten sollen am 9. und 14. November 2017 ausgetragen werden.

Fußball-Bundesliga: Ab 2017 soll auch Sonntagmittag und Montagabend gespielt werden

Symbolfoto: © Hasan Anac   | pixelio.de

Symbolfoto: © Hasan Anac | pixelio.de

Die Deutsche-Fußball-Liga (DFL) soll ab der Saison 2017/18 weitere Anstoßzeiten bekommen. Damit könnte sich für Fußballfans in den Stadien und vor dem Fernseher einiges ändern. Die Spieltage der Bundesliga werden durch die angekündigten Maßnahmen weiter gestreckt. Die Änderungen sollen vor allem höhere Einnahmen generieren. Die Spiele sollen am Sonntag um 13.30 Uhr und am Montag um 20.15 Uhr angepfiffen werden. Diesen Vorschlag hat am Freitag die DFL dem Bundeskartellamt zur Prüfung vorgelegt. Die DFL betonte jedoch, dass die neuen Anstoßzeiten nicht für alle Spieltage Gültigkeit bekommen sollen.

Über die ganze Saison soll es demnach nur jeweils fünf Begegnungen am Montag und am frühen Sonntagnachmittag geben. Gestrichen werden dafür Spiele, die am Samstagnachmittag ab 15.30 Uhr stattfinden. Von den neuen Anstoßzeiten sollen besonders die Mannschaften profitieren, die donnerstags in der Europa League antreten. Ein weiterer Vorteil dürfte sein, dass weniger zeitgleiche Partien zusätzliche Fernseheinnahmen generieren. Die DFL könnte dabei unter anderem durch den Verkauf der Vermarktungsrechte profitieren. Überlegt wird auch schon, ob die Fußballberichterstattung der „Sportschau“ am Samstagabend auf nur noch 45 Minuten verkürzt wird. Auf den frei empfangbaren Sendern soll aber auch in der Saison 2017/18 das Eröffnungsspiel der Saison und das Eröffnungsspiel der Rückrunde live übertragen werden. Außerdem werden die Relegationsspiele sowie der Supercup weiterhin im öffentlich rechtlichen Fernsehen gezeigt. Die Anzahl der Spiele, die am Samstagabend um 18.30 Uhr angepfiffen werden soll auf 29 festgelegt werden.

Die Rechtevergabe erfolgt allerdings erst im April 2016. Ab Januar nächsten Jahres sollen offizielle Unterlagen an interessierte Bieter versendet werden.

Werder Bremen –– HSV: Polizei schickt der Bundesliga eine Rechnung in Höhe von 425.178 Euro

Symbolfoto: © Hasan Anac   | pixelio.de

Symbolfoto: © Hasan Anac | pixelio.de

Der Streit zwischen der Deutschen Fußball Liga und der Polizei eskaliert immer weiter. Der Polizeipräsident von Bremen hat dem Ligaverband nun eine Rechnung geschickt. Es geht um die Summe von 425.178 Euro – für ein einziges Bundesligaspiel gegen den HSV. Eine Rechnung in der Höhe erhält der DFL nicht jeden Tag. Damit ist der Streit zwischen dem Bundesland Bremen und der DFL, um die Kostenbeteiligung für Polizeieinsätze in eine neue Runde gegangen. Der Bremer Polizeipräsident hatte bereits am 19. April nach dem Risikospiel zwischen Werder Bremen und dem HSV einen Gebührenentscheid in Höhe von 425.178 Euro angekündigt. Vor der Ausstellung der Rechnung wurde dem Ligaverband die Gelegenheit gegeben, sich innerhalb eines Monats schriftlich zu äußern. Beim Nordderby zwischen Werder Bremen und dem HSV waren 969 Polizisten im Einsatz, die zusammen addiert 9.537 Arbeitsstunden leisteten. Der Innensenator von Bremen hatte bereits angekündigt den Bescheid nicht vollstrecken zu wollen. Der SPD-Politiker möchte abwarten, wie das von Ligapräsident Reinhard Raubball angekündigte Gerichtsverfahren endet. Der Bremer Senat hatte einstimmig beschlossen, die Mehrkosten bei Risikospielen von der DFL einzufordern.