Villingen: Unter der Dusche eingepennt – Betrunkener Student überflutet mehrere Wohnungen

Symbolfoto: © Maclatz | pixelio.de

Das wird teuer für einen Studenten aus dem baden-württembergischen Villingen: Ein betrunkener Student ist in Villingen-Schwenningen im vierten Stockwerk unter der Dusche eingeschlafen und hat dadurch mit seinem Körper den Abfluss verstopft. Eine Brandmeldeanlage schlug am Donnerstagmorgen um 5.45 Uhr Alarm. Die Feuerwehr rückte daraufhin aus und öffnete wenig später das Appartement, in dem der Melder Alarm geschlagen hatte. Die Einsatzkräfte stellten fest, dass aus der Decke Wasser lief. Daraufhin öffneten sie die Wohnungstür des darüber befindlichen Mieters. Dort lag ein junger Mann offensichtlich bewusstlos unter der laufenden Dusche. Zunächst wurde von einem medizinischen Notfall ausgegangen und der Rettungsdienst alarmiert. Der herbeigeeilte Rettungsdienst stellte schnell fest, dass die Lage weniger dramatisch war, als es zunächst befürchtet wurde, weil der Mann lediglich betrunken war.

Weil der junge Mann sich die Dusche anstelle des Betts zum Schlafen aussuchte, lief das Wasser, das nicht durch den Abfluss ablaufen konnte, vom vierten bis in den ersten Stock durch die Decken.

Die betroffenen Studenten sollen während der wichtigen Klausurphase woanders unterbracht werden, teilte der Vermieter mit. Offenbar reicht es nicht aus, ein Trocknungsgerät aufzustellen. Ein Gutachter war bereits in dem betroffenen Wohnblock. Weil am Donnerstag später noch ein weiterer Rauchmelder, in dem betroffenen Wohnblock Alarm schlug, ist nicht auszuschließen, dass auch die Elektronik der Rauchmelder durch den Wasserschaden defekt ist. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch unklar. Verletzt wurde niemand.

Rendsburg: Betrunkener 27-Jähriger wollte Fahrrad mit Benzin betanken

Symbolfoto: © burntimes

Im Polizeigewahrsam endete der Ausflug eines 27-jährigen Rendsburgers am Neujahrstag. Um 9.30 Uhr wurden zwei Streifenwagen der Polizei zu einer Tankstelle in die Kieler Straße entsandt. Dort sollte sich eine Person mit Benzin übergossen haben. Die Beamten trafen den Mann (2,44 Promille Atemalkoholkonzentration) im Kassenraum der Tankstelle an. Er war derart betrunken, dass er sich kaum auf den Beinen halten konnte. Eine Passantin beobachtete den 27-Jährigen, als er sein am Hinterrad verschlossenes Fahrrad zur Tankstelle schob und versuchte, dieses mit Benzin zu tanken. Dabei beschmutzte er sich hauptsächlich selbst. Der Mann konnte sich seinen Irrtum nicht erklären. Er war in dem Glauben, mit dem Auto auf die Tankstelle gefahren zu sein. Das stellte sich zum Glück als unzutreffend heraus. Die Beamten nahmen den Mann zu seinem eigenen Schutz in Gewahrsam, er konnte seinen Rausch in der Zelle ausschlafen. Die Tankstelle verzichtete auf Begleichung der Tankrechnung in Höhe von 74 Cent.

Polizeieinsatz in Kaiserslautern: 15-Jährige im Hasenkostüm betritt Bankfiliale

Symbolfoto: © burntimes

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In Kaiserslautern hat am Donnerstag ein 15-jähriges Mädchen für einen Einsatz der Polizei gesorgt. Ein Autofahrer meldete einen Banküberfall im Stadtteil Erfenbach, nach dem er ein Mädchen beobachtete, das im weißen Hasenkostüm eine Bankfiliale betrat. Die Polizei schickte gleich mehrere Streifenwagen zu der Bank, in der sich lediglich Geldausgabeautomaten befanden. Allerdings war der „Hase“ offenbar schon weiter gehoppelt – er war beim Eintreffen der Polizei weit und breit nicht mehr zu sehen. Bei weiteren Ermittlungen in der Nachbarschaft öffnete ein Mädchen im Hasenkostüm die Haustür und gab an, dass sie erst vor einigen Tagen umgezogen sei und mit ihrem Hund draußen gewesen war. Die meisten Anziehsachen sind noch eingepackt, deshalb habe sie kurzerhand das Hasenkostüm angezogen, erklärte sie der Polizei. Dass sie damit Aufmerksamkeit erregen könnte, war dem Mädchen nicht in den Sinn gekommen.

Defekter Regionalzug: Wütende Passagiere halten ICE an

Symbolfoto: © burntimes.com

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Ein Regionalzug von Frankfurt am Main nach Würzburg musste aufgrund eines technischen Defekts in Dettingen (Landkreis Aschaffenburg) anhalten. Anschließend wurden 50 Fahrgäste aufgefordert den Zug in dem kleinen Bahnhof zu verlassen. Nachdem der angeblich defekte Zug dann plötzlich ohne die 50 Passagiere weiterfuhr waren einige Fahrgäste stinksauer. Sie sprachen eine Bahnmitarbeiterin in dem kleinen Bahnhof an. Die Frau fühlte sich so sehr bedrängt, dass sie einen Notruf absetzte. Nur wenige Minuten später haben die aufgebrachten Fahrgäste einen ICE zum Stehen gebracht. Der Zug musste vor Dettingen anhalten und wollte gerade weiterfahren. Wie genau die 50 Passagiere es geschafft haben den anfahrenden ICE anzuhalten ist Bestandteil der bundespolizeilichen Ermittlungen. Die Deutsche Bahn teilte in einer ersten Stellungnahme mit, dass der ICE anhalten musste, weil sich Personen im Gleis befanden, die den Zug aufgehalten hatten. Der ICE-Lokführer ließ sich nach dem Vorfall ablösen, weil er sich psychisch zu stark belastet fühlte. Gebracht hat das alles den Fahrgästen nichts, denn sie konnten nicht in den ICE einsteigen. Später fuhren die Fahrgäste schließlich mit einem anderen Regionalzug weiter. Die Fahrgäste des Regionalzugs und die ICE-Fahrgäste hatten durch die Aktion eine Verspätung von zwei Stunden. Außerdem waren von der Verspätung 35 Züge des Nah- und Fernverkehrs betroffen.

Unfall in Baustelle auf der A3: Vater lässt Sohn im Unfallauto sitzen

Symbolfoto: © burntimes

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Im Berufsverkehr auf der A3 ereignete sich am Mittwoch gegen 17.20 Uhr in einer Baustelle zwischen Bad Camberg und Limburg-Süd ein Auffahrunfall. Nachdem Unfall stieg der Fahrer des mittleren Fahrzeugs aus und erkundigte sich bei allen Unfallbeteiligten, ob es ihnen gut geht. Anschließend verließ der leicht verletzte Mann aus Diez telefonierend die Unfallstelle und lässt seinen zehn Jahre alten Sohn auf dem Rücksitz des Autos zurück. Noch bevor die Polizei an der Unfallstelle eintrifft, erreichte die Mutter des Jungen die Unfallstelle auf der Gegenfahrbahn und hielt mit ihrem Auto auf dem Seitenstreifen an. Anschließend lief sie im Berufsverkehr quer über alle Fahrspuren. Als sie das Auto erreichte, schnappte sie sich ihren Sohn, lief zurück zum Auto und verschwand ebenfalls wieder von der Unfallstelle. Auch der 19-Jährige ließ sich nicht mehr an der Unfallstelle sehen. Der Unfallverursacher war ein 19-jähriger Mann.

Die Polizei teilte mit, dass die Familie des Jungen inzwischen ausfindig gemacht worden ist. Zu den Beweggründen der Flucht wollte sich die Polizei zunächst nicht äußern. Der Sachschaden des Unfalls beläuft sich auf etwa 5.000 Euro.

Köln: Elite-Polizisten zersägen Raum mit Kettensäge –– Spezialeinheit wird aufgelöst

Symbolfoto: © Rike  | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Ein Aufnahmeritual ist bei einer Spezialeinheit der Polizei in Köln vollkommen aus dem Ruder gelaufen. Ein gescheiterter Anwärter hatte menschenverachtende Aufnahmerituale beim SEK 3 angezeigt. Unter anderem mussten die Anwärter Knoblauch-Chili-Eis aus dem Schritt eines Kollegen schlecken, wobei sich einer von ihnen übergeben musste. Außerdem wurde ihnen den Berichten zufolge unter aufgesetzten Tauchermasken Alkohol eingeflößt. Neben weiteren erniedrigenden Vorgängen sollen sie auch mehrfach gefesselt worden sein. Die Folge ist, dass vier von ihnen die Spezialeinheit ganz verlassen müssen und fünf außerhalb von Köln in einem anderen Sondereinsatzkommando arbeiten dürfen.

Der Polizeipräsident Wolfgang Albers griff hart durch und kündigte am Dienstag als Reaktion an, dass das Sondereinsatzkommando 3 (SEK) in Köln komplett aufgelöst wird. Die Gewerkschaft der Polizei sah darin eine Vorverurteilung und sieht die laufenden Ermittlungen in Gefahr. Die betroffenen SEK-Beamten sollen aus Wut über die Auflösung stark alkoholisiert in ihrer Dienststelle ausgerastet sein und ihren Aufenthaltsraum mit einer Kettensäge in den „Urzustand“ zurückversetzt haben. Sie sagten, dass sie nur mitnehmen, was ihnen gehört, teilte ein Beamter mit. Außerdem sollen sie mit einem Motorrad über die Flure gefahren sein. Anschließend soll noch kräftig Abschied gefeiert worden sein. Die Polizei bestätigte das und teilte mit, dass Ermittlungen eingeleitet wurden. Damit kommen auf die Beamten möglicherweise noch einmal neue Ermittlungen zu.

Wildflecken: Navi brachte Radfahrer in akute Lebensgefahr

Symbolfoto: © Reinhard Grieger  | pixelio.de

Symbolfoto: © Reinhard Grieger | pixelio.de

Am Samstagvormittag hatte ein 35-jähriger Mountainbiker in Wildflecken viel Glück, nachdem sein Navigationsgerät ihn mitten durch das Sperrgebiet eines Truppenübungsplatzes führte. In dem Gebiet herrschte zu dem Zeitpunkt höchste Lebensgefahr. Ein Bundeswehrsoldat bemerkte den Radfahrer mitten auf einer aktiven Schießbahn. Der Urlauber war von einem nahegelegenen Campingplatz aus auf dem Weg zum Kreuzberg. Der ortsunkundige Radfahrer folgte stur seinem Fahrrad-Navi, mitten in eine laufende Schießübung. Eine Polizeistreife eilte schließlich zu der Schießbahn und begleitete den 35-jährigen Urlauber zurück auf sicheres Terrain. Von dort aus setzte der 35-Jährige seine Fahrt zum knapp 928 Meter hohen Kreuzberg, fernab des Truppenübungsplatzes, fort.

Die Polizei wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Betreuungsverbote von Truppenübungsplätzen ernstzunehmen sind. Durch den regelmäßig stattfindenden Schießbetrieb besteht dort höchste Lebensgefahr.

Stark betrunken und in Badehose: LKW-Fahrer fuhr in Flensburg in den Straßengraben

Symbolfoto: © burntimes

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Ein stark betrunkener 44-jähriger LKW-Fahrer war von Düsseldorf nach Dänemark unterwegs und hat in Flensburg die Kontrolle über seinen Lastwagen verloren. Als die Polizei am Dienstagmorgen den Ochsenweg entlangfuhr, entdeckten die Beamten einen rumänischen Lastzug mit einem dänischen Sattelauflieger im Straßengraben. Der stark alkoholisierte Fahrer hatte den LKW nicht mehr unter Kontrolle und geriet rund zwei Kilometer vor dem Grenzübergang nach rechts von der Straße ab. Bei der Unfallaufnahme ermittelten die Beamten einen Atemalkoholwert von über drei Promille. Außerdem lenkte der 44-Jährige den LKW nur in Badehose und Badelatschen. Die Polizei bestätigte, dass der unverletzte Mann lediglich eine Badehose und Badeschlappen trug. Warum der Mann so leicht bekleidet war ist unklar. Ein Polizeisprecher sagte, dass man nicht wisse, wie warm es im Führerhaus gewesen sei.

Der verunfallte Sattelzug war mit 15 Tonnen Glas beladen. Der Fahrer wurde nach dem Unfall vorläufig festgenommen und in eine Ausnüchterungszelle der Flensburger Polizei gebracht. Eine Polizeisprecherin sagte, dass es ein Wunder sei, dass es auf dem Weg von Düsseldorf nach Dänemark zu keinem schweren Unfall gekommen war.

Zur Bergung des verunfallten Sattelzuges wurde am Dienstagmittag der Ochsenweg im Verlauf der Landstraße 17 zwischen Flensburg und Harrislee gesperrt.

Brühl: 24-Jähriger wurde kiffend auf dem Rasenmäher von der Polizei gestoppt

Symbolfoto: © burntimes

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Die Polizei führte in Brühl, in der Nähe von Köln, am Freitag eine Kontrolle zur Erkennung von Autofahrern unter Drogeneinfluss durch. Dabei erwischten die Polizisten einen 24-Jährigen. Er fuhr an den Beamten auf einem Aufsitzrasenmäher in der Brühler Rheinstraße vorbei und rauchte dabei einen Joint. Die Beamten sahen eine dichte weiße Rauchschwade, die der Mann beim Fahren hinter sich ließ. In der gleichen Straße führte die Polizei eine Kontrolle zur Erkennung von Drogenfahrten durch. Erst am Freitagmorgen erhielten die Beamten eine Schulung zum Thema „Fahrten unter Drogeneinfluss“ auf einem angrenzenden Schulungsgelände. Die Beamten erkannten den Marihuana-Geruch sofort und stoppten den Mann auf seinem Aufsitzrasenmäher. Die Polizei begründete das damit, dass alle Anzeichen dafür sprachen, dass der Mann auf der selbstfahrenden Arbeitsmaschine auf einer öffentlichen Straße einen Joint geraucht hatte. Der Mann warf die Reste des Joints weg. Die Beamten fanden die Reste des Joints und stellten diese sicher. Ein Drogentest verlief bei dem Mann positiv. Dem 24-Jährigen wurde bis zu seiner Ausnüchterung die Weiterfahrt auf dem Aufsitzrasenmäher verboten. Gegen den Mann wird ein Bußgeld verhängt. Er muss außerdem für die Kosten der Blutprobe aufkommen.

Mund-zu-Mund-Beatmung gescheitert: Mann will Schlauchboot wiederbeleben

Symbolfoto: © Clemens Scheumann  | pixelio.de

Symbolfoto: © Clemens Scheumann | pixelio.de

Die französische Polizei hat einen Betrunkenen entdeckt, der auf dem Gelände einer Werft hektisch mit Lebensrettungs-maßnahmen beschäftigt war. Der Betrunkene hatte in Frankreich vergeblich versucht ein Schlauchboot per Mund-zu-Mund-Beatmung und Herzmassage wiederzubeleben. Eine Polizeistreife wurde auf den Mann in Vannes in der Bretagne am Sonntagmorgen gegen 4 Uhr aufmerksam, der sich auf einem Werftgelände aufhielt. Der 22-Jährige habe zu dem Zeitpunkt am Boden gekniet und sei dabei gewesen, hektisch in das Ventil eines Schlauchboots zu pusten. Der 22-Jährige erklärte der Polizei, dass sich unter der Plane des Schlauchboots eine leblose Person befindet, die nicht ansprechbar sei, die er retten müsste. Die Überprüfungen der Polizei ergaben, dass sich keine weitere Person im Bereich des Schlauchboots aufhielt. Der Mann hatte außerdem einen Rettungswagen alarmiert. Während die Polizisten vor Ort waren führte der Mann die Herzdruckmassage zunächst noch fort. Die Polizisten gaben nach Durchsuchung des Schlauchbots schnell bei den Rettungskräften Entwarnung. Die Polizisten nahmen den betrunkenen 22-jährigen „Möchtegern-Lebensretter“ mit auf die Wache. Dort verbrachte er den Rest der Nacht in einer Ausnüchterungszelle. Was er genau getrunken hatte, blieb unklar.