US-Komiker Jerry Lewis starb im Alter von 91 Jahren

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Der US-Komiker Jerry Lewis ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Er starb nach Angaben seiner Sprecherin in Las Vegas. Lewis starb eines natürlichen Todes im Beisein seiner Familie. Jerry Lewis hatte seit den fünfziger Jahren in vielen US-Komödien mitgespielt und war einer der bekanntesten Komiker der USA. Neben seiner Tätigkeit als Komiker war Lewis auch als Drehbuchautor und Sänger erfolgreich. Den Durchbruch schaffte Lewis mit gemeinsamen Auftritten mit Dean Martin, die 1946 im Club 500 in Atlantic City begannen. Ihre improvisierten Auftritte waren eine Sensation. Nach kurzer Zeit erhielt das Duo eigene Radio-Shows und Fernsehsendungen. Beide galten als das erfolgreichste Unterhaltungsteam in der Nachkriegsgeschichte. Das Duo drehte insgesamt 16 Filme.

Auf dem Hollywood Walk of Fame sind Lewis zwei Sterne gewidmet. Er erhielt während seiner Karriere zahlreiche Auszeichnungen und Preise, unter anderem 2005 die Goldene Kamera für sein Lebenswerk.

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Linkin-Park-Frontmann Chester Bennington ist tot

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Chester Bennington, der Frontmann von der Rockband Linkin Park, ist tot. Er wurde 41-Jahre alt und hat sich das Leben genommen. Seine Leiche wurde am Donnerstag in einem Haus in Palos Verdes Estates, nahe Los Angeles, aufgefunden. Chester Bennington war verheiratet und hinterlässt sechs Kinder. Er war seit 1998 Frontmann und Songwriter der kalifornischen Rockband Linkin Park. Linkin Park ist seit Jahren international erfolgreich. Chester Bennington hatte in den letzten Jahren immer wieder mit Alkohol- und Drogenproblemen gekämpft und war depressiv.

Als Kind wurde Bennington sexuell missbraucht. Er hatte in diesem Zusammenhang in der Vergangenheit öfters von Selbstmordgedanken gesprochen. Linkin-Park-Bandkollege Mike Shinoda twitterte, dass er schockiert ist und sein Herz gebrochen sei.

Hohe Chartplatzierungen unter anderem in den USA und Deutschland, massives Airplay, verschiedene gewonnene Musikpreise und anhaltende Unterstützung durch Massenmedien und Fans sind die Gründe dafür, dass Linkin Park heute als eine der bekanntesten und bestverkaufenden Rockbands gilt. In Deutschland hat Linkin Park vier Mal den Musikpreis „Echo“ gewonnen und international zwei Grammys und drei Mal den „World Music Award“ (WMA) abgeräumt.

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Sänger Gunter Gabriel starb im Alter von 75 Jahren

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Der Musiker Gunter Gabriel ist nach einem Sturz von einer Steintreppe in einem Hannoveraner Krankenhaus, nach mehreren Operationen am Halswirbel, im Alter von 75 Jahren gestorben. Er war am 10. Juni gestürzt und hatte dabei einen dreifachen Bruch des ersten Halswirbels erlitten. Gunter Gabriel war in den 70er Jahren mit Songs wie „Er ist ein Kerl“ berühmt geworden. Seine Fans sahen in ihm den deutschen Johnny Cash. Gunter Gabriel lebte lange Zeit auf einem Hausboot in Hamburg-Harburg. Dort machte er häufiger Schlagzeilen mit Alkoholabstürzen, finanziellen Pleiten und gesundheitlichen Schwierigkeiten. Im Jahr 2016 war Gunter Gabriel im Dschungelcamp. Er sagte zuletzt in einem Interview, dass er noch mindestens 20 Jahre leben wolle.

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Schauspieler Roger Moore ist tot – er wurde 89 – ein Nachruf

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Am Dienstag ist der britische Schauspieler Roger Moore im Alter von 89 Jahren in der Schweiz gestorben. Er hat den Kampf gegen den Krebs verloren. Roger Moore übernahm 1973 im Film „Leben und sterben lassen“ die Rolle des britischen Geheimagenten James Bond. Damit erlangte er seinen Durchbruch als Schauspieler. Fortan spielte er insgesamt sieben Mal den Geheimagenten 007. Seit den 1990er Jahren konzentrierte sich der Golden-Globe-Preisträger vornehmlich auf sein soziales Engagement als UN-Sonderbotschafter für das Kinderhilfswerk UNICEF.

Roger Moore erhielt im Laufe der Jahrzehnte diverse Preise und Ehrungen. Am 11. Oktober 2007 erhielt Moore einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame bei der Adresse 7007 Hollywood Boulevard. Im Jahr 2008 wurde er mit dem höchsten französischen Kulturorden, dem Ordre des Arts et des Lettres, geehrt. 2013 erhielt Roger Moore bei der Spendengala für „Ein Herz für Kinder“ die Auszeichnung „Goldenes Herz“ für sein soziales Engagement.

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Tod von George Michael –– ein extremes Leben

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Der große britische Popstar George Michael ist tot. Er wurde nur 53 Jahre alt und starb am ersten Weihnachtsfeiertag. Seine Familie teilte mit, dass er friedlich in seinem Haus in Oxfordshire eingeschlafen sei. Mit 17 Jahren schrieb er den Welthit „Careless Whisper“. Er wurde kurz nach seinem 21. Geburtstag – 1981 – zum Frontmann des Duos Wham!, das unter anderem den Song „Last Christmas“ schrieb und 1984 veröffentlichte. Zu Lebzeiten wurden mehr als 100 Millionen seiner Tonträger verkauft und Michael gewann zwei Grammy Awards.

Anfang der 1980er Jahre war Michael bewusst, dass er „zumindest bisexuell“ sei, da er sowohl homosexuelle als auch heterosexuelle Erfahrungen gemacht hatte. Von einem Coming-out wurde ihm damals aber abgeraten. Bei dem Musikfestival Rock in Rio im Januar 1991 traf Michael seinen späteren Lebensgefährten, den Brasilianer Anselmo Feleppa (1956–1993). „Von da an war es klar. Es geht nicht darum, ob du mit einem Mann oder einer Frau ins Bett gehst, sondern in wen du dich verliebst.“, sagte Michael in einem Interview in „Der Spiegel“. Weihnachten 1991 gab Feleppa bekannt, er sei HIV-positiv. Im März 1993 starb er an einer Hirnblutung als Folge von AIDS. Michael hatte sich aber mit dem Virus nicht infiziert. Nach dem Tod seiner Mutter und seines Lebensgefährten hatte Michael eine Schreibblockade gehabt und konsumierte Drogen. Er litt an einer schweren Depression, die ihn in eine tiefe Krise stürzte. Seit den 1990er Jahren hatte Michael immer wieder mit Suchtproblemen zu kämpfen. Ende 2011 überlebte er eine schwere Lungenentzündung.

Im September 2010 wurde er wegen Fahrt unter Drogeneinfluss zu acht Wochen Gefängnis, 1.400 Euro Geldstrafe und fünf Jahren Führerscheinentzug verurteilt. Nach einer Haftstrafe von knapp vier Wochen wurde Michael am 11. Oktober 2010 vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen.

Anfang 2004 teilte George Michael mit, dass das bei Sony erscheinende Album „Patience“ sein letztes kommerzielles Album sein wird. Er wollte anschließend seine Musik nur noch kostenlos zum Download auf seiner Internetpräsenz zur Verfügung stellen. 2005 kündigte George Michael schließlich an, sich aus dem Musikgeschäft zurückzuziehen. Anlässlich seines 25. Bühnenjubiläums kündigte George Michael im Frühjahr 2006 seine erste Tournee seit 1991 mit Namen „25 Live“ an, die ihn unter anderem auch nach Deutschland geführt hat.

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Kanadische Musiklegende Leonard Cohen ist tot

Symbolfoto: © Rama | wikipedia

Foto: © Rama | wikipedia

Die kanadische Musiklegende Leonard Cohen ist tot. Er wurde 82 Jahre alt, starb bereits am 7. November und ist zwischenzeitlich beerdigt worden, wie sein Management erst am Freitag mitteilte. Eine Gedenkveranstaltung ist zu einem späteren Zeitpunkt in Los Angeles geplant. Seine Frau Marianne Ihlen starb am 29. Juli diesen Jahres im Alter von 81 Jahren. Zahlreiche Lieder von Leonard Cohen gelten als moderne Klassiker. Weltberühmt wurde Cohen mit Liedern wie „Hallelujah“, „So Long, Marianne“ und „Suzanne“. Sein Durchbruch gelang ihm in den sechziger Jahren in New York. Dort lebte er im legendären Chelsea Hotel und lernte dort Musikerkollegen wie Bob Dylan und Joni Mitchell kennen. Zuletzt lebte Cohen in Los Angeles – nicht weit entfernt von seinen beiden Kindern.

Erst Ende Oktober hatte er seine letzte Platte „You want it darker“ veröffentlicht. In den neuen Songs setzt er sich mit der eigenen Sterblichkeit auseinander.

Leonard Cohen wurde in eine sehr wohlhabende, einflussreiche jüdische Familie in Westmount, einem Vorort von Montreal, geboren. Im Alter von 13 Jahren erlernte er das Gitarrenspiel. Cohen kämpfte sein Leben lang immer wieder mit Depressionen.

Im Jahr 2015 erhielt Leonhard Cohen für sein musikalisches Gesamtwerk die so genannte „Nachtigall“, den Lebensleistungs-Preis der deutschen Schallplattenkritik. Mehrfach gewann er den renommierten Juno Award in seinem Heimatland Kanada, zuletzt den Juno Award 2013 in den Kategorien „Songwriter of the Year“ und „Artist of the Year“. Sein Album „Popular Problems“ gewann den 2015er Juno Award „Album of the Year“.

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Der Schauspieler Bud Spencer ist tot –– ein Nachruf

Foto:  © Michél Buchmann/ wikipedia

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Der italienische Schauspieler und Olympia-Schwimmer Bud Spencer ist am Montag im Alter von 86 Jahren verstorben. Sein Sohn Giuseppe Ledersoli teilte der italienischen Nachrichtenagentur Ansa mit, dass er nicht leiden musste und sein letztes Wort „Danke“ war. Bud Spencer hieß im echten Leben Carlo Ledersoli. Unter Bud Spencer prügelte er sich an der Seite von Terence Hill. In den 1970er-Jahren setzten die zwei Schauspieler zum Siegeszug mit Filmen wie „Vier Fäuste für ein Halleluja“ oder „Zwei Asse trumpfen auf“ an. Auch in Deutschland waren die Filme bei einem Millionenpublikum beliebt.

Bud Spencer startete in den 1950er-jahren bei den Olympischen Spielen und schwamm als erster Italiener 100 Meter unter einer Minute. Er war außerdem Mitglied der italienischen Wasserball-Nationalmannschaft. Zusätzlich war er noch als Sänger, Komponist, Modedesigner und Drehbuchautor tätig.

Bud Spencer hinterlässt seine Ehefrau, zwei Töchter und einen Sohn.

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Götz George verstarb im Alter von 77 Jahren – ein Nachruf

Foto:  © www.horstschimanski.info/ wikipedia

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Der Schauspieler Götz George ist tot. Er wurde 77 Jahre alt und verstarb bereits am 19. Juni, wie erst am Sonntag bekannt wurde. Im Juli wäre er 78 Jahre alt geworden. Götz George war länger als 60 Jahre Schauspieler und hatte in zahlreichen Kinohits mitgespielt. Er spielte zum Beispiel in „Schtonk“ und „Rossini“ mit. In diesen Filmen hat er auf eindrucksvolle Art und Weise bewiesen, dass er auch lustige Rollen spielen kann. Zwischen 1981 und 2013 spielte Götz George den „Tatort“-Ermittler Horst Schimanski. Er hatte die 1970 erfundene Fernsehreihe revolutioniert. Seit Ende der 90er-jahre war George nicht mehr im Tatort, sondern in der eigenen Reihe „Schimanski“ zu sehen – das letzte Mal im November 2013. Während seiner Karriere bekam Götz George zahlreiche Auszeichnungen, wie beispielsweise mehrmals den Bambi, den Adolf-Grimme-Preis mit Gold, die Goldene Kamera, den Verdienstorden des Landes Berlin, den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland und 2014 das große Bundesverdienstkreuz.

Es wird keinen zweiten Schauspieler wie Götz George geben. Wir haben einen der größten Stars verloren.

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Der US-Popstar Prince ist tot – er wurde nur 57 Jahre alt

Symbolfoto: © jimieye from flickr.com  | wikipedia

Symbolfoto: © jimieye from flickr.com | wikipedia

Der amerikanische Popstar Prince ist tot. Er verstarb in Paisley Park im Alter von 57 Jahren. Der Sänger wurde auf seinem Anwesen in der Nähe von Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota am Donnerstagmorgen (Ortszeit) leblos aufgefunden. Die herbeigeeilten Rettungskräfte konnten ihn nicht mehr retten. Die Managerin von Prince bestätigte den Tod. „Ich bestätige in tiefer Trauer, dass der legendäre Kultstar Prince an diesem Donnerstagmorgen in seiner Paisley-Park-Residenz gestorben ist“, teilte sie mit. Am vergangenen Freitag war Prince aufgrund einer schweren Grippe in ein Krankenhaus gebracht worden. Der Sänger fühlte sich so unwohl, dass sein Privatjet nach einem Kontert in Atlanta im Bundesstaat Illinois zwischenlanden musste. Prince hatte die Gruppe seit Wochen und hatte deswegen bereits zwei Konzerte absagen müssen. Ob sein Tod damit allerdings im Zusammenhang steht ist noch vollkommen unklar.

International gelang Price der Durchbruch mit seinem Welthit „Purple Rain“ im Jahr 1984. Bislang verkaufte er weltweit mehr als 100 Millionen Tonträger und gewann sieben Grammy Awards, 1985 einen Oscar sowie 2007 einen Golden Globe Award. 2004 wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Prince seine Songtexte handelten meist von Liebe, zwischenmenschlichen Beziehungen oder der Sexualität. Aber auch politische und gesellschaftskritische Themen sowie religiöse und spirituelle Inhalte kamen in seinen Texten vor.

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Löwenzahn-Moderator Peter Lustig ist tot

Symbolfoto: © Jano Rohleder | wikipedia

Symbolfoto: © Jano Rohleder | wikipedia

Das ZDF teilte am späten Mittwochvormittag mit, dass bereits am Dienstag der „Löwenzahn“-Moderator Peter Lustig im Alter von 78 Jahren gestorben ist. Sein Markenzeichen war die blaue Latzhose. Das ZDF teilte mit, dass Lustig bereits am Dienstag im Kreise seiner Familie in der Nähe von Husum starb. Peter Lustig war gelernter Rundfunktechniker und studierte nach der Ausbildung Elektrotechnik. Er war Dozent an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und verantwortlich für den Ton der Filmaufnahme von John F. Kennedys Rede „Ich bin ein Berliner[2]“ vor dem Rathaus Schöneberg sowie der Günter-Grass-Verfilmung „Katz und Maus“ und arbeitete auch in der „Schöneberger Weltlaterne“ in der Berliner Motzstraße. 1973 trat Peter Lustig bei „der Sendung mit der Maus“ in Einspielern mit dem Titel Peter und Atze auf, in denen er zusammen mit dem Robotervogel Atze Technik erklärte (z. B. Telefon oder Klingel). Danach moderierte er die Wolpertinger Wochenschau für den Bayerischen Rundfunk. Bei einer Fernsehproduktion für die Sendung Pusteblume 1979 beim ZDF wurde Lustig als Moderator und Hauptdarsteller entdeckt. Über 25 Jahre war er eine Institution im deutschen Kinderfernsehen und das Gesicht der beliebten Kultsendung „Löwenzahn“. Millionen Menschen wurden mit Peter Lustig erwachsen.

Während seiner Karriere erhielt Peter Lustig unter anderem 1980 den Adolf-Grimme-Preis und 2007 wurde ihm, nach seinem Abschied vom Fernsehen, das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

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