Die Grenzkontrollen innerhalb der EU sollen bestehen bleiben

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Die Grenzkontrollen innerhalb von Europa könnten in Zukunft zur Regel werden. Aufgrund der andauernden Terror-Bedrohung sollen die Kontrollen langfristig durch die EU-Kommission ermöglicht werden. Dadurch könnte zum Beispiel Deutschland bei Terrorgefahr sehr schnell und auch längerfristig Grenzkontrollen einführen. Die EU-Kommission teilte am Donnerstag mit, dass in Kürze ein Vorschlag vorgelegt wird, in der auf die anhaltende Terrorgefahr eingegangen wird. Zuvor hieß es, dass die Ausnahmen der Schengen-Regeln im November diesen Jahres auslaufen. Dem Schengen-Raum gehören 26 Länder an, darunter 22 EU-Staaten sowie Norwegen, Island, die Schweiz und Liechtenstein. Die Bürger konnten sich normalerweise immer ohne Kontrolle innerhalb der Mitgliedsstaaten bewegen. Deutschland hatte 2015 als erstes Schengen-Land, aufgrund der hohen Anzahl an Schutzsuchenden, Grenzkontrollen eingeführt. Daraufhin folgten auch Grenzkontrollen in Dänemark, Österreich, Schweden und Norwegen. Begründet werden diese Kontrollen mit der Terrorgefahr.

Der EU-Kommissionspräsident Juncker forderte, dass auch Rumänien und Bulgarien Mitglieder des Schengen-Raums werden, um die Außengrenzen noch besser zu schützen. Deutschland ist gegen eine schnelle Ausweitung des Schengen-Raums. Auch die Einstellung der Grenzkontrollen lehnte die Bundesregierung ab. An der deutsch-österreichischen Grenze soll weiterhin kontrolliert werden.

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AfD-Spitzenkandidatin Weidel soll Asylbewerberin schwarz beschäftigt haben

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel soll eine Asylbewerberin aus Syrien, Recherchen der ZEIT zufolge, in ihrem Schweizer Wohnsitz in Biel illegal bei sich beschäftigt haben. Weidel bezahlte der Syrerin den Lohn bar auf die Hand – 25 Schweizer Franken pro Stunde. Es gab weder einen schriftlichen Anstellungsvertrag noch wurde um eine Rechnungsstellung gebeten. Weidel lebt zusammen mit ihrer aus Sri Lanka stammenden Lebenspartnerin im schweizerischen Biel. Gemeinsam ziehen sie zwei Söhne groß. Offiziell wohnt Weidel in der baden-württembergischen Ortschaft Überlingen am Bodensee.

Der Anwalt von Alice Weidel meldete sich zu Wort und teilte mit, dass lediglich ein freundschaftliches Verhältnis zwischen ihr und der Syrerin bestand und dass es zu keinem Zeitpunkt eine Anstellung oder eine Lohnzahlung gegeben hat. Die AfD setzt sich im Wahlkampf für starke Einschränkungen des Asylrechts ein.

Am Wochenende sorgte eine aufgetauchte E-Mail von Alice Weidel für Empörung. In der Mail standen rassistische Bemerkungen mit anti-demokratischen Thesen.

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Air Berlin: Mehr als 200 Piloten haben sich krankgemeldet und sorgen für Chaos

Symbolfoto: © Tim Reckmann | pixelio.de

Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin hat insgesamt 1.500 Piloten von denen sich am Dienstag 200 krankgemeldet haben. Die Krankmeldungen gefährden den Fortgang des Insolvenzverfahrens, das Air Berlin in Eigenverwaltung führt. Durch die vielen Krankmeldungen sind am Dienstag 110, der insgesamt 759 geplanten Flüge ausgefallen. Betroffen davon waren auch Flüge der Lufthansa-Tochter Eurowings, für die zur Zeit 33 Air-Berlin-Flugzeuge fliegen. Für Mittwoch liegen Air Berlin insgesamt 149 Krankmeldungen von Piloten vor. Die Pilotengewerkschaft Cockpit äußerte sich über das Verhalten der Piloten besorgt. Die Gewerkschaft teilte mit, dass man nicht mit wilden Streiks, sondern nur mit Verhandlungen über einen Sozialplan für einen geordneten Übergang des Personals auf einen neuen Eigentümer sorgen könne.

Die verursachten Flugausfälle gefährden die laufende Rettung von Air Berlin massiv. Es war bis zum späten Dienstagabend unklar, ob einige krank gemeldete Piloten am Mittwoch wieder zum Dienst erscheinen werden. Sollte der Krankenstand über mehrere Tage hinweg hoch bleiben, hätte das nach Angaben des Insolvenzverwalters die Einstellung des Flugbetriebs und eine vollständige Liquidation der Fluggesellschaft Air Berlin zur Folge.

Die Piloten von Air Berlin fürchten nach Äußerungen der Geschäftsführung, dass der Langstreckenbetrieb komplett eingestellt werden soll, um dadurch Personalkosten einzusparen. Verunsichert durch die Aussagen hätten sich viele Piloten krankgemeldet, hieß es am Dienstag.

Air Berlin rät allen Reisenden, bevor sie sich auf den Weg zum Flughafen machen, zu kontrollieren, ob der gebuchte Flug planmäßig stattfinden kann. Dies kann über die Internetseite airberlin.com/flightstatus abgefragt werden.

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Schwerer Unfall auf der A2 bei Oelde: Zwei Tote und 17 Verletzte

Symbolfoto: © burntimes

Am späten Dienstagnachmittag sind bei einer Karambolage auf der Autobahn 2 bei Oelde im Münsterland zwei Menschen ums Leben gekommen und mindestens 17 erlitten teils schwere Verletzungen. An der Karambolage waren acht bis zehn Fahrzeuge beteiligt, darunter auch ein Reisebus. Die Insassen des Reisebusses blieben unverletzt und das Fahrzeug wurde nicht so stark beschädigt, sodass die Reise fortgesetzt werden konnte. Mehrere Autos überschlugen sich und blieben auf der Seite oder dem Dach liegen. Mehrere Rettungshubschrauber flogen die Unfallstelle an.

Die Autobahn blieb am Dienstagabend in Fahrtrichtung Oberhausen voll gesperrt. Die Unfallursache soll Polizeiangaben zufolge auf plötzlich einsetzenden Starkregen zurückzuführen sein. Aufgrund des starken Regens hatten einige Autofahrer stark gebremst, dabei kam es zu den Folgeunfällen. Die Ermittlungen dauerten am Dienstagabend an.

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Dresden: Polizei stellt bei mutmaßlichem Reichsbürger einen Waffenvorrat sicher

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Mehr als 50 Schusswaffen und hunderte Schuss Munition stellten Beamte bei einem Einsatz bei einem mutmaßlichen 64-jährigen Reichsbürger im sächsischen Dresden-Briesnitz sicher. Die Beamten waren eigentlich nur gekommen, weil gegen den Mann ein Vollstreckungshaftbefehl in Höhe von 35 Euro vorlag. Dabei stießen sie auf Pistolen, Gewehre und Revolver sowie Vorderlader. Diese wurden nicht vorschriftsmäßig, sondern frei zugänglich gelagert. Außerdem wurden Waffen und Munition nicht wie vorgeschrieben voneinander getrennt gelagert. Der 64-Jährige konnte jedoch mehrere Waffenbesitzkarten vorlegen, ob diese aber das gesamte Sortiment abdecken, ist noch unklar.

Der Mann weigerte sich die 35 Euro zu bezahlen, lehnte die Begleichung der Strafe ab und wurde vorübergehend festgenommen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Er Streit ab, dass er ein Reichsbürger sei. Der 64-Jährige hatte jedoch das Handeln der Polizisten in Frage gestellt.

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Wieder deutsches Ehepaar in der Türkei festgenommen: Bundesregierung droht mit Reisewarnung

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

In der Türkei wurden zwei Deutsche während eines Urlaubs in Istanbul verhaftet. Bei den Festgenommenen handelt es sich um ein Ehepaar türkischer Abstammung, das aber ausschließlich die deutsche Staatsbürgerschaft hat. Die Bundesregierung reagierte darauf und teilte mit, dass im Fall, wenn es zur Routine wird, Deutsche an der Grenze zu verhaften, eine offizielle Reisewarnung notwendig wird. Seit dem 26. Juli rät die Bundesregierung zu erhöhter Vorsicht bei Reisen in die Türkei. Einer der beiden Festgenommenen wurde zwischenzeitlich wieder freigelassen aber mit einer Ausreisesperre belegt.

Die Bundesregierung erwägt außerdem die EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei abzubrechen. Der türkische Außenminister Cavusoglu hat die Kritik aus Deutschland zurückgewiesen und mitgeteilt, dass sich die Bundesregierung nicht in die Angelegenheiten der Türkei einmischen soll. Der Sprecher des Auswärtigen Amtes sagte am Montag, dass sich Bundesbürger, die in die Türkei reisen wollen, mit der Gefahr einer möglichen Festnahme auseinandersetzen müssen.

Die Türkei hatte am Samstag eine Reisewarnung für Deutschland ausgesprochen. Darin rief die türkische Regierung in Deutschland lebende oder reisende Türken wegen „wahrscheinlicher fremdenfeindlicher und rassistischer Behandlung, Verhalten und Verbalangriffen“ zur Vorsicht auf. Die ausgesprochene Reisewarnung wurde stark kritisiert.

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Joggerin in Oberbayern am Simssee vergewaltigt: Täter festgenommen

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Im oberbayerischen Riedering wurde am Samstagmorgen gegen 10 Uhr eine junge Joggerin, aus dem Landkreis Rosenheim, südlich des Simssees vergewaltigt. Der zunächst unbekannte Täter lief zunächst eine längere Strecke neben der Frau her und sprach sie an. Kurz darauf fiel er über sie her, brachte sie zu Fall und verging sich gegen ihren Willen sexuell an ihr. Die Joggerin wehrte sich massiv und konnte schließlich flüchten. Auf dem Weg kam ihr ein Bekannter entgegen, was dazu führte, dass der Täter die Flucht ergriff. Die Polizei leitete sofort eine groß angelegte Fahndung nach dem Täter ein. Aufgrund der sehr detaillierten Täterbeschreibung war die eingeleitete Fahndung schnell erfolgreich. Im angrenzenden Naturschutzgebiet nahmen die Beamten einen abgelehnten Asylbewerber aus Nigeria fest. Ermittlungen gegen den Mann wurden eingeleitet. Die Polizei sucht nach einer Zeugin, die das anfängliche Gespräch des Asylbewerbers mit der Joggerin von einer Parkbank aus beobachtet hatte.

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Alarm am Frankfurter Flughafen: Ein verwirrter Mann drohte mit einer Bombe

Symbolfoto: © burntimes

Ein geistig verwirrter Mann hat am Samstagabend auf dem Frankfurter Flughafen einen Sprengstoffalarm ausgelöst. Der 37-jährige Offenbacher fuhr mit einem Taxi zum Flughafen und machte im Taxi verdächtige Angaben, woraufhin der Taxifahrer bei der Ankunft am Terminal die Polizei alarmierte. Der 37-jährige Mann trug ein mittelalterliches Kettenhemd und gab der Polizei gegenüber an, dass sich in seinen drei Gepäckstücken Sprengstoff befindet. Daraufhin wurde er verhaftet und die Halle A im ersten Terminal evakuiert. Außerdem wurde der Verbindungsgang zum Fernbahnhof von 19.30 Uhr bis 21 Uhr gesperrt. Experten der Bundespolizei untersuchten die Gepäckstücke und stellten Computerteile und eine kleine Camping-Gasflasche sicher. Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Reisenden am Flughafen, teilte die Bundespolizei mit. Der 37-Jährige fiel in der Vergangenheit bereits öfters mit ähnlichen Aktionen auf. Außerdem lag gegen ihn ein Haftbefehl vor. Er wurde inzwischen in eine psychiatrische Klink eingewiesen.

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Florida: Mehr als sechs Millionen Menschen in Florida müssen ihre Häuser verlassen

Symbolfoto: © W. Broemme | pixelio.de

Hurrikan „Irma“ ist der stärkste Tropensturm der jemals auf den karibischen Inseln gemessen wurde. Mindestens 25 Menschen starben hier. Auf den Inseln wurden schwerste Schäden angerichtet. Aktuell nimmt der Sturm Kurs auf Florida. Der Sturm ist so groß, wie der gesamte US-Bundesstaat. Dort wurde am Samstag eine Massenflucht ausgelöst. Mindestens sechs Millionen Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Es ist die größte Evakuierung, die es in Florida jemals gegeben hat. Der Nationale Wetterdienst teilte mit, dass niemand auf den Florida Keys sicher ist. Die Inselkette hat etwa 70.000 Einwohner.

Auf den wenigen Autobahnen in Richtung Norden kam es zu gewaltigen Staus. Der Hurrikan wird am Sonntagmittag (unserer Zeit) auf Florida treffen. Der Sturm erreicht Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Stundenkilometern. Das Hurrikanzentrum in Miami hat „Irma“ am Samstag in die Kategorie 3, der insgesamt fünfstufigen Skala, hinabgestuft. Meteorologen warnten jedoch ausdrücklich davor, dass der Tropensturm noch einmal an Stärke gewinnen könnte. „Irma“ wird etwa 36 Stunden lang in Florida wüten.

Miami hingegen könnte vom Schlimmsten verschont bleiben, weil es zur Zeit so aussieht, dass der Sturm nach Nordwesten zieht. Auch das Disney Land in Florida wurde sicherheitshalber geschlossen. In der Geschichte hat das Disney Land nur vier Mal geschlossen. Bisher jedoch nie länger, als einen Tag. US-Präsident Donald Trump und der Gouverneur von Florida, Rick Scott, riefen die Menschen zu äußerster Vorsicht auf und baten darum den Anweisungen der Behörden Folge zu leisten.

Die französischen Behörden haben im Überseegebiet Saint-Martin eine Ausgangssperre verhängt, die ab sofort von 19 Uhr abends bis 7 Uhr morgens Gültigkeit hat. Diese Maßnahme soll französischen Angaben zufolge bis mindestens Mittwochmorgen bestehen bleiben. Mit Hilfe der Ausgangssperre soll das Risiko für Mensch und Eigentum verringert werden.

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Schweres Erdbeben der Stärke 8,2 erschüttert Mexiko: Mindestens 35 Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Ein Rekorderdbeben der Stärke 8,2 auf der Richterskala hat die Menschen in Mexiko in der Nacht zu Freitag im Schlaf überrascht. Es ist das stärkste Erdbeben, das sich jemals in Mexiko ereignete. Mindestens 35 Menschen kamen ums Leben und dutzende Häuser stürzten ein. Über 200 Menschen wurden teils schwer verletzt. Zeitweilig waren 1,5 Millionen Mexikaner ohne Strom. 50 Millionen der insgesamt 120 Millionen Einwohner Mexikos spürten das Erdbeben. Besonders schlimm hat es die Stadt Juchitán im Bundesstaat Oaxaca getroffen. Es gab 42 starke Nachbeben, das stärkste erreichte eine stärke von 6,1.

Das Epizentrum befand sich 140 Kilometer vom Festland entfernt, vor der mexikanischen Pazifikküste. Die Erdstöße waren rund 1.000 Kilometer weit zu spüren, auch in der Hauptstadt Mexiko-City. Die Streitkräfte wurden zur Hilfe in die Katastrophenregion entsandt.

1985 starben bei einem Erdbeben, der Stärke 8,1 auf der Richterskala, in Mexiko fast 10.000 Menschen.

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