Überfall auf Hotelkomplex in Manila: Mindestens 36 Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Ein Hotelkomplex in Manila ist Ziel eines bewaffneten Angriffs geworden. Der Zwischenfall hat sich in der Nähe des Flughafens der philippinischen Stadt ereignet. Insgesamt wurden 36 Tote aufgefunden, die erstickt sind. Der Täter hatte ein Feuer gelegt, in dem er Benzin über Spieltische gegossen hatte. Aus den oberen Stockwerken des Hotelkomplexes drang dichter Rauch. Der Täter selbst hat sich getötet und wurde von der Polizei aufgefunden. Er hatte in einem Kasino Geldchips im Wert von umgerechnet 200.000 Euro erbeutet. Dabei hat der Mann einen Sicherheitsmann angeschossen.

Über 70 Menschen rannten in Panik auf die Straße. Einige von ihnen erlitten dabei leichte Verletzungen. Die philippinischen Sicherheitsbehörden teilten mit, dass es sich um keinen terroristischen Hintergrund handelt.

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USA: Präsident Trump teilte mit, dass die USA das Weltklima-Abkommen verlassen

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US-Präsident Donald Trump teilte am Donnerstagabend (MEZ) mit, dass die USA sich aus dem Pariser Klimavertrag zurückziehen. Trump sagte, dass das Pariser Abkommen den USA wirtschaftlich schadet. Trump sagte, dass die Auflagen des Klimaabkommens Millionen von Arbeitsplätzen in den USA gefährden. Er will das Klimaabkommen daher neu verhandeln. Der US-Präsident nannte den Klimawandel eine Erfindung, mit der China die amerikanische Wirtschaft schädigen will. Innerhalb der US-Regierung gab es verschiedene Meinungen zu dem Abkommen. Der Außenminister war beispielsweise dafür in dem Abkommen zu bleiben. Es wird bis zu vier Jahre dauern, bis die USA den kompletten Ausstieg aus dem Welt-Klimaabkommen vollzogen haben.

US-Unternehmen wie Apple und Microsoft hatten ganzseitige Zeitungsanzeigen geschaltet und Präsident Trump gebeten den Klimavertrag nicht zu kündigen, weil durch den Klimawandel Geschäftsrisiken entstehen und die Wirtschaft von dem Abkommen in vielerlei Hinsicht profitiert.

Die Europäische Union will den Ausstieg der USA nicht hinnehmen. Der EU-Kommissionspräsident Junker sagte, dass die Pflicht Europas sei, den USA zu sagen, dass dieses Abkommen nicht ohne Weiteres aufgekündigt werden kann. Deutschland, Frankreich, Italien und Ungarn haben am Donnerstagabend der Forderung von US-Präsident Trump nach einer Neuverhandlung des Pariser Klimaabkommens abgelehnt.

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Köln: Polizei stürmt Vereinsheim des Rockerclubs Hells Angels

Symbolfoto: © burntimes

Schwer bewaffnete Spezialkräfte der Polizei haben am Mittwochabend um 21 Uhr das Vereinsheim des Rockerclubs Hells Angels in Köln gestürmt. Mit einem gepanzerten Spezialfahrzeug durchbrachen sie das Eisentor zum Grundstück und durchsuchten das Gebäude. Es wurden Waffen und Bargeld sichergestellt. Vor Ort wurden außerdem zwölf Personen angetroffen und festgehalten, bestätigte die Polizei. 100 Polizisten waren bis in die nacht hinein im Einsatz. Der Hintergrund der Durchsuchung war ein Vorfall vor zwei Wochen in der Kölner Innenstadt.

Dort hatten 40 Mitglieder der Hells Angels die Geburtstagsfeier des Präsidenten des rivalisierenden Rockerclubs Bandidos angegriffen. Die Hells Angels versuchten gewaltsam in den Nachtclub zu gelangen, in dem die Feier stattfand. Sie wurden von Beamten mit Pfefferspray und Schlagstöcken zurückgedrängt. Die Hells Angels beanspruchen das Gebiet, in dem sich der Nachtclub befindet, für sich. Zu der Feier waren mehr als 100 Personen eingeladen. Es sollte offenbar eine Provokation sein. Mehrere Hells-Angels-Mitglieder wurden nach dem Vorfall in Gewahrsam genommen. Nach dem Vorfall wurden Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs eingeleitet. Der richterliche Durchsuchungsbefehl wurde am Mittwochabend vollstreckt.

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Terroranschlag in Kabul mitten im Berufsverkehr: Mindestens 80 Tote

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In der afghanischen Hauptstadt Kabul hat sich im Diplomatenviertel, in der Nähe der deutschen Botschaft, ein Terroranschlag ereignet. Mindestens 80 Menschen kamen dabei ums Leben und 350 weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Die deutsche Botschaft wurde durch die Explosion stark beschädigt, Mitarbeiter der Einrichtung sind verletzt worden. Das Innenministerium vermutet einen Selbstmordanschlag. Die Nato verurteilte den Anschlag scharf. Der Anschlag zeigt die „barbarische Natur“ der Täter gegenüber Zivilisten, so die Nato.

Der afghanische Präsident Ghani sagte, dass die Terroristen selbst im Fastenmonat Ramadan, „dem Monat der Güte“ nicht vor Anschlägen zurückschrecken. Unklar ist noch, wem der Anschlag gegolten hat. Die Bombe könnte in einem schweren Tanklastwagen für Wasser und Abwasser deponiert gewesen sein. Einen Kilometer rund um den Tatort sind Fensterscheiben zersprungen und zahlreiche Autos wurden teils massiv beschädigt.

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Nach Raketentest in Nordkorea: Kim Jong Un droht den USA mit größeren Tests

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Nach dem Raketentest in Nordkorea hat Machtaber Kim Jong Un mit weiteren größeren Raketen- und Atomwaffentests gedroht. Der Test einer ballistischen Rakete am Montag wurde vom nordkoreanischen Machthaber persönlich überwacht. Außerdem teilte Kim Jong Un mit, dass Nordkorea zur Zeit an einer neuen präzisionsgesteuerten Rakete arbeitet. Der Erfolg von Nordkorea bereitet Südkorea und den USA große Sorgen. Für deren militärische Provokationen werde es noch größere „Geschenkpakete“ geben, sagte Kim Jong Un. Die am Montag gezündete Kurzstreckenrakete landete nach einer Flugstrecke von rund 450 Kilometern vor Japan im Meer. Die nordkoreanischen Testes verstoßen gegen UN-Resolutionen. Japan und Südkorea warfen Nordkorea erneute Provokation vor. Südkorea und die USA planen am Dienstag Übungen mit einem B1-Bomber. Die Medien in Nordkorea sprachen im Zusammenhang mit der Übung von einem „Atombomben-Abwurf-Training“.

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Nordkorea schießt erneut eine Rakete ab – Japan plant konkrete Schritte

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Die führenden westlichen Industriestaaten (G7) hatten Nordkorea zum Stopp des Atomprogramms aufgerufen. Am Montag hat Nordkorea erneut eine ballistische Rakete abgefeuert. Die Rakete stürzte 300 Kilometer nördlich der Oki-Inseln ins japanische Meer. Japan hat den erneuten Raketentest scharf verurteilt und konkrete Schritte, gemeinsam mit den USA, gegen Nordkorea angekündigt. Der japanische Präsident hat den Nationalen Sicherheitsrat einberufen. Zahlreiche UN-Resolutionen verbieten Nordkorea jegliche Raketentests, die je nach Bauart auch über Atomspreng-köpfe verfügen können.

„Diese Provokationen von Nordkorea sind nicht länger zu tolerieren“, teilte der japanische Regierungssprecher mit. Die US-Regieung und Präsident Trump wurden über den erneuten Raketentest informiert, hieß es in einer Mitteilung des Nationalen Sicherheitsrats. US-Präsident Trump schloss zuletzt einen Militärschlag gegen Nordkorea nicht aus. Er sagte immer wieder, dass die Schwierigkeiten mit Nordkorea gelöst werden.

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G7-Gipfel: Bundeskanzlerin sieht in den USA keinen verlässlichen Partner mehr

Symbolfoto: © Carl-Ernst Stahnke | pixelio.de

Bundeskanzlerin Merkel teilte mit, dass sie die USA für nicht mehr verlässlich hält. Sie sagte: „Wir Europäer müssen unser Schicksal in die eigene Hand nehmen.“ Der G7-Gipfel war am Samstag ohne große Ergebnisse auf Sizilien zu Ende gegangen. Sechs Mitgliedsländer hatten vergebens versucht den US-Präsidenten Donald Trump von den Chancen des Pariser Klimaabkommens, das 2015 ausgehandelt wurde, zu überzeugen. Merkel sagte, dass die Zeiten, in denen sich Deutschland völlig auf die USA verlassen konnte, ein Stück weit vorbei seien. Die USA können sich nun aus dem Klimavertrag zurückziehen. Trump teilte nach dem Gipfel mit, dass er innerhalb der nächsten Tage darüber entscheiden wird.

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Bochum: Mädchen sticht auf 12- und 13-jährige Jungen an Bushaltestelle ein

Symbolfoto: © burntimes

Am gestrigen Samstag wurden gegen 18 Uhr, zwei Kinder im alte von zwölf und 13 Jahren in Bochum-Langendreer durch Messerstiche leicht verletzt. Nach bisherigem Ermittlungsstand kam es an der Kaltehardstraße zwischen drei Jungen und einem Mädchen zunächst zu einem Wortgefecht. In dessen Verlauf holte das Mädchen ein Messer hervor und zeigte es den auf der anderen Straßenseite stehenden Kindern.
Die Bochumer Jungs (12, 12, 13) liefen daraufhin in eine Tiefgarage und versteckten sich. Nach einiger Zeit verließen sie die Garage und gingen nach Hause.

An der Stiftstraße/Gerichtsstraße begegneten die Kinder dem Mädchen erneut, welches plötzlich mit einem Messer zustach. Danach flüchtete die Tatverdächtige in Begleitung eines kleineren Kindes über die Alte Bahnhofstraße in östliche Richtung.

Durch den Übergriff wurden zwei Jungen verletzt, der Dritte blieb glücklicherweise unverletzt. Der 13-Jährige konnte nach ambulanter Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen werden. Der 12-Jährige verblieb zunächst zur Beobachtung stationär im Hospital und konnte am Sonntagmittag die Klinik wieder verlassen.

Die Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: Etwa 14 Jahre alt, zwischen 160 und 175 cm groß, schlank, augenscheinlich Deutsche, sprach aktzentfreies Deutsch, helle Hautfarbe mit Sommersprossen, gewellte mittellange braune-orangefarbene Haare (waren zum Tatzeitpunkt nass), trug ein dunkles Sommerkleid, führte einen schwarzen „Nike“ Rucksack mit der Aufschrift „Kiss my Airs“ mit sich. Bei ihr war ein kleines Mädchen, 6 bis 10 Jahre und zwischen 130 und 150 cm groß.

Hinweise auf das tatverdächtige Mädchen nimmt zur Geschäftszeit das Bochumer Kriminalkommissariat 32 unter der Rufnummer 0234/909-8210 oder außerhalb der Geschäftszeit die Bochumer Kriminalwache unter der Rufnummer 0234/909-4441 entgegen.

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Vor G7-Gipfel: Trump blockiert Klimaabkommen – Merkel kritisiert Trumps Haltung

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US-Präsident Donald Trump hat angekündigt erst in der kommenden Woche über das Klimaabkommen von Paris zu entscheiden. Bundeskanzlerin Angela Merkel teilte mit, dass die Verhandlungen auf dem G7-Gipfel sehr unzufriedenstellend sind. Bis auf die USA stimmten die sechs weiteren Mitgliedsländer für die Einhaltung des 2015 beschlossenen Klimaabkommens. Die G7 einigten sich darauf den USA mehr Zeit für die Entscheidung zu geben, nachdem die Staaten vergebens versucht hatten Trump vom Klimaschutzabkommen zu überzeugen. Bundeskanzlerin Merkel sagte, dass sie keine Kompromisse in Sachen Klimaschutz eingehen wird. Das Abkommen soll die Treibhausgase verringern. Die USA sind gegen das Abkommen Zur Zeit gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass die USA in dem Abkommen verbleiben. Trump beendet nach dem G7-Gipfel seine erste Reise und fliegt zurück in die USA.

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Bedburg-Hau: Strafgefangener aus LVR-Klinik geflohen – Polizei warnt vor 35-Jährigem

Symbolfoto: © burntimes

Am späten Donnerstagabend, gegen 23.20 Uhr, gelang es einem 35-jährigen Insassen der Forensik aus einer geschlossenen Abteilung der LVR-Klinik zu fliehen. Nachdem er zuvor mit weiteren Insassen das Pflegepersonal bedroht und körperlich attackiert hatte, gelangten zwei Täter in den von einem hohen Zaun beziehungsweise einer hohen Mauer umgebenen Hof des Gebäudes. Der Mann hatte zuvor einem Pfleger das Ohrläppchen abgeschnitten. Dem 35-jährigen gelang es dann, eine zusätzlich mit Stacheldraht bestückte Mauer zu überklettern und zu flüchten.

Der zweite Insasse, 28 Jahre alt, schaffte dieses nicht und konnte von eingesetzten Polizeikräften zur Aufgabe überredet und festgenommen werden. Der von den Tätern schwer verletzte Pfleger wurde mit dem Rettungswagen einem örtlichen Krankenhaus zur Behandlung zugeführt. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen der Polizei mit Einbindung eines Polizeihubschraubers führten bislang nicht zur Festnahme des Flüchtigen.Bei dem Flüchtigen handelt es sich um Krischan Fischer. Er wird wie folgt beschrieben: 168cm groß; kurze, dunkelblonde Haare; sehr sportliche, muskulöse Figur, etwa 75kg schwer; bekleidet mit einem lilafarbenen T-Shirt und einer blauen Hose.

Vorsicht, der Flüchtige könnte bewaffnet sein. Er sollte daher nicht angesprochen werden. Die Klinik, aus der er ausgebrochen ist, teilte mit, dass der Mann unberechenbar sei. Bei Antreffen des 35-jährigen wird um unmittelbare Kontaktaufnahme mit der Polizei über den Notruf 110 gebeten.

Update: Der Täter wurde am Samstag in Bonn verhaftet.

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