Aleppo: Vereinte Nationen warnen vor einem gigantischen Friedhof

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

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In der stark umkämpften syrischen Stadt Aleppo wurden allein in den letzten Tagen mehr als 70.000 Menschen vertrieben, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Mindestens 26 Menschen kamen bei dem Artilleriebeschuss ums Leben, darunter auch Kinder. Menschenrechtler machen das Assad-Regime und seine Truppen für die Toten verantwortlich. Am Dienstag starben durch einen Luftangriff zehn Menschen, die vor den Kämpfen fliehen wollten. Die syrische Armee hat in den letzten Tagen mehr als ein Drittel des Rebellengebietes im Osten Aleppos einnehmen können. Ost-Aleppo steht vor dem Fall. Die Vereinten Nationen (UN) warnen in diesem Zusammenhang vor einem gigantischen Friedhof. In Aleppo sind 100.000 Kinder hungernd eingeschlossen.

In einer Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen (UN) über eine längere Waffenruhe für das stark umkämpfte Aleppo wurden Standpunkte ausgetauscht und es wurde klar, dass es wenig Hoffnung auf eine schnelle Einigung gibt. Zahlreiche Länder forderten mit Hilfe einer Resolution eine zehntägige Feuerpause durchzusetzen. Zivilisten brauchen dringend eine Feuerpause, um mit dem Nötigsten versorgt zu werden. Außerdem wurden internationale Ermittlungen gegen das Assad-Regime gefordert. Dem Regime werden Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen.