Kleinflugzeug stürzt an Autobahn 28 ab: Ein Toter und drei Schwerverletzte

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

Flugzeugunglück in Niedersachsen: An der Autobahn 28 ist in der Nähe von Oldenburg am Sonntagmittag um 13.30 Uhr ein Kleinflugzeug abgestürzt. Der 69-jährige Pilot aus Kirchseelte kam ums Leben, drei weitere Insassen aus Syke erlitten lebens-gefährliche Verletzungen. Der Absturz ereignete sich nahe des Autobahnparkplatzes Hemmelberg. Die drei Schwerverletzten wurden mit Rettungshubschraubern in umliegende Krankenhäuser nach Bremen, Delmenhorst und Oldenburg geflogen. Das Flugzeug war zuvor vom Flugplatz in Hatten gestartet. Der Flugplatz befindet sich rund einen Kilometer von der Absturzstelle entfernt.

Die Maschine stürzte aus noch unklaren Gründen neben die Autobahn. Vier Experten der Flugunfalluntersuchung in Braunschweig befinden sich auf der Anfahrt zur Absturzstelle und werden die Ermittlungen zur Absturzursache aufnehmen. Das Sportflugzeug stürzte nicht direkt auf die Autobahn, sondern zwischen einen Wildschutzzaun und die Leitplanke, bestätigte die Polizei. Die Autobahn 28 wurde nach dem Absturz zwischen dem Kreuz Oldenburg-Ost und der Anschlussstelle Hatten wegen Explosionsgefahr durch ausgelaufenes Kerosin beidseitig gesperrt. In Fahrtrichtung Oldenburg ist die Autobahn bereits wieder freigegeben worden. Die Sperrung in Richtung Bremen dauerte am Sonntagabend noch an.

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