Kaiser’s Tengelmann: Krisengipfel endet ohne ein Ergebnis

Symbolfoto: © Fionn Große | pixelio.de

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Der Krisengipfel bei der deutschen Supermarktkette Kaiser’s und Tengelmann endete ohne ein Ergebnis. Der Gipfel wurde vertagt und soll fortgesetzt werden, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung von Vertretern des Rewe-Konzerns, von Edeka, Tengelmann, Markant und der Gewerkschaft verdi. Das Ziel ist es eine gemeinsame Lösung für alle Beschäftigten von Kaiser’s und Tengelmann zu erzielen. Wann und wo die Gespräche fortgesetzt werden war am Freitagvormittag unklar. Die 15.000 Angestellten des Unternehmens müssen daher weiter um ihre Arbeitsplätze zittern. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel sagte, dass er 8.000 Arbeitsplätze in Gefahr sieht. Der Geschäftsführer des REWE-Konzerns hatte die Komplettübernahme von Kaiser’s und Tengelmann vor Gericht stoppen lassen. er warb unterdessen dafür die 400 Standorte unter den verschiedenen Wettbewerbern aufzuteilen. Es äußerten auch die Konzerne Tegut und Norma Interesse an den Filialen von Kaiser’s.

Die Zeichen stehen jedoch auf Zerschlagung. Bereits am Freitag könnte der Aufsichtsrat von Kaiser’s und Tengelmann der Zerschlagung zustimmen. Der Geschäftsführer von Kaiser’s drohte aufgrund der hohen Verluste und des gehenden Personals mit dem Aus seines Konzerns.