Amoklauf in Zug bei Würzburg: Mann greift Menschen mit Axt an – mindestens 21 Verletzte

Symbolfoto: © burntimes

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Am Montagabend gegen 21 Uhr hat sich im baden-württembergischen Heidingsfeld, bei Würzburg, ein Amoklauf in einem Zug ereignet. Mindestens 21 Menschen wurden dabei von einem Mann mit einer Axt und einem Messer angegriffen und drei von ihnen schwer verletzt. Zahlreiche Passagiere erlitten einen Schock. Die Tat ereignete sich in einem Passagierzug, teilte die Polizei mit. Die Bahnstrecke Würzburg–Ansbach wurde nach dem Amoklauf gesperrt. Seit Montagabend um 22.30 Uhr ist ein Schienenersatzverkehr zwischen Ochsenfurt und Würzburg Hauptbahnhof eingerichtet. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Über dem Tatort kreist zur Zeit ein Polizeihubschrauber. Der aggressive Täter wurde von der Polizei erschossen. Der Täter soll Zeugenaussagen zufolge während des Angriffs „Allahs Akbar“ (Gott ist gross) gerufen haben.

Bei dem Täter handelt es sich um einen 17-jährigen Afghanen, bestätigte die Polizei. Die Terroristen des Islamischen Staats (IS) teilten mit, dass es sich bei dem Täter um einen radikalisierten IS-Kämpfer handelt und reklamierte die Tat für sich. Bei der Durchsuchung des Zimmers des 17-Jähirgen entdeckten Beamte unter anderem eine handgemalte IS-Fahne.