Terrorismus in der Türkei: 42 Menschen starben – IS steht unter Verdacht

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Der türkische Präsident Erdogan hat nach dem Terroranschlag auf den Atatürk-Flughafen in Istanbul eine Wende im Kampf gegen den Terrorismus gefordert. Am Dienstagabend starben bei mehreren Explosionen, die durch Terroristen ausgelöst wurden, insgesamt 42 Menschen und 239 weitere wurden verletzt. Nach Angaben der türkischen Behörden befinden sich unter den Todesopfern 13 Ausländer, eine Deutsche wurde verletzt, teilte das Auswärtige Amt mit. Erste Hinweise deuteten darauf hin, dass die Terroristen des Islamischen Staats (IS) hinter dem Anschlag stecken könnten. Der türkische Premier Erdogan teilte nach den Anschlägen mit, dass die Bomben in jeder Stadt auf der Welt hätten explodieren können. Er forderte eine entschlossene Haltung gegen Terrorgruppen.

Am Dienstagabend stiegen gegen 22 Uhr drei bewaffnete Terroristen aus einem Taxi aus und eröffneten mit Kalaschnikows das Feuer auf Fluggäste. Nachdem die Schüsse von Sicherheitsmitarbeitern erwidert wurden und Polizisten versuchten die Angreifer zu stoppen, zündeten diese Sprengstoffwesten. Der dritte Angreifer sprengte sich vor dem Gebäude in die Luft.

Die Ministerpräsidentin der Türkei sagte, dass es weder im Abflug- noch im Ankunftsbereich des Flughafens Sicherheitslücken gab.