Berlin-Charlottenburg: Passat explodiert –– Sprengsatz befand sich unter dem Auto

Symbolfoto: © burntimes

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Am Dienstagmorgen ist im Berliner Stadtteil Charlottenburg in der Bismarckstraße ein VW Passat explodiert. Mitten im morgendlichen Berufsverkehr detonierte um 7.54 Uhr eine Autobombe auf der Bismarckstraße. Der Fahrer des Wagens kam dabei ums Leben. Der Mann verblutete – jede Hilfe kam zu spät. Die Ermittler bestätigten, dass es sich um einen Anschlag handelte und sich unter dem Fahrzeug ein Sprengsatz befand. Das 43-jährige Opfer ist wegen Drogenhandels vorbestraft. Seit 2008 hat der Mann jedoch keinerlei Straftaten mehr begangen. Bei dem Fahrer des Autos handelte es sich nicht um den Halter des Fahrzeugs. Das 43-jährige Opfer wohnte in unmittelbarer Nähe des Anschlagorts. Anwohner berichteten von einem lauten Knall am Dienstagmorgen gegen 8 Uhr. Der VW Passat explodierte während der Fahrt. Durch die Wucht der Explosion hatte sich der Wagen überschlagen.

Das Fahrzeugwrack wurde nach dem Anschlag zunächst von Sprengstoffexperten gesichert. Die nähere Umgebung rund um den Anschlagsort wurde abgesperrt. Während die Sprengstoffexperten nach weiteren Bomben suchten, wurden die Anwohner gebeten ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten. Bei dem Anschlag soll es sich um einen Racheakt aus der kriminellen Drogenszene handeln. Gegen 15.35 Uhr rückte an der Bismarckstraße 102 ein Sondereinsatzkommando an. Die Spezialkräfte stürmten die Wohnung, in der das Opfer zuletzt gelebt hatte. Am Dienstagabend um kurz nach 18 Uhr wurde die Sperrung in der Bismarckstraße aufgehoben.