Verdächtiger Rettungswagen-Konovi wurde auf der A3 bei Bonn gestoppt

Symbolfoto: © NicoLeHe | pixelio.de

Symbolfoto: © NicoLeHe  | pixelio.de
Symbolfoto: © NicoLeHe | pixelio.de
Die Polizei hat am Montag auf der Autobahn 3 in der Nähe von Bonn einen auffälligen Konvoi von acht ausrangierten Rettungswagen, die mit Hilfsgütern beladen waren, auf dem Rastplatz Logebachtal gestoppt. Während der Kontrolle gab es zunächst Widerstand. Dieses könnte aber auch an dem plötzlich hohen Medieninteresse auf dem Rastplatz gelegen haben. Die Beamten befürchteten, dass es sich um mutmaßliche Salafisten handeln könnte. Der Konvoi bestand insgesamt aus acht alten Rettungswagen, die zum Teil aus dem Ausland stammten. An Bord fanden die Beamten Hilfsgüter wie Babykleidung und Spielzeug. Die insgesamt 13 Männer teilten der Polizei mit, dass sie die Hilfsgüter in die Türkei bringen wollen, um diese dort an Hilfsorganisationen zu übergeben. Es gab keine strafrechtlichen Gründe, die sie an der Weiterfahrt hinderten. Die Fahrzeugkolonne konnte schließlich nach dreistündiger Untersuchung ihre Fahrt fortsetzen. Der „Kölner-Stadt-Anzeiger“ teilte mit, dass der Konvoi möglicherweise der Salafistenszene um den Hassprediger Pierre Vogel zuzuordnen sei. Einer der Männer soll ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Pierre Vogel“ getragen haben.