Schweres Erdbeben vor Indonesiens Küste: Tsunami-Warnung wurde aufgehoben

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Vor Indonesiens Küste hat sich am Mittwochabend (Ortszeit) ein schweres Erdbeben der Stärke 7,8 auf der Richterskala ereignet. Die Behörden gaben anschließend für weite Teile Sumatras eine Tsunami-Warnung heraus. Diese wurde zwischenzeitlich wieder aufgehoben. Zahlreiche Küstenbewohner aus Padang brachten sich panisch in Sicherheit und fuhren in das Landesinnere. Der Verkehr war aus diesem Grund zwischenzeitlich zusammengebrochen. Nach Angaben der Behörden gab es weder nennenswerte Schäden noch Todesopfer zu beklagen. Die Rettungsarbeiten werden durch die Dunkelheit erschwert. Das Epizentrum des Bebens lag 800 Kilometer südwestlich von Padang auf Sumatra in einer Wassertiefe von 24 Metern. Dort führte das Erdbeben zu horizontalen Verschiebungen des Meeresbodens. Zu vertikalen Verschiebungen kann es hingegen kommen, wenn sich ein Erdbeben näher an der Küste ereignet. Die Mentawai-Inseln liegen rund 150 Kilometer vom Epizentrum entfernt. Auch von dort gab es zunächst keine Schadensmeldungen. In Indonesien treffen mehrere Erdplatten aufeinander. Das Land ist deshalb sehr anfällig für Erdbeben. Zu Weihnachten 2004 starben nach einem starken Erdbeben mit anschließendem Tsunami mehr als 230.000 Menschen.